Valle Colino – am Rande des Zusammenbruchs wegen Geldmangels

Hund

Teneriffa – Finca Espana:
Das Tierheim Valle Colino ist am Rande des Zusammenbruchs wegen Geldmangels. Die Präsidentin von Fecapap, Adriana Naranjo, warnt, daß weder La Laguna noch Tegueste ihren Jahresbeitrag für das Jahr 2017 bezahlt haben und das ist eine Menge Geld (über 100.000 €). Sie können bei dieser Situation keine Tiere mehr aufnehmen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Das Tierheim kümmert sich nicht nur um Hunde und Katzen, sondern hat auch schon Hühner, Enten, Schweine, Schafe, und Pferde eingesammelt. Außerdem führen sie Sensibilisierungs- und Aufklärungskampagnen durch. Es wäre an der Zeit, daß Tierhalter was unternehmen, damit nicht ständig unkontrollierter Nachwuchs entsteht. Die Insel ist voller Tiere, die oft einfach ausgesetzt oder mißhandelt werden. Welpen werden oft einfach lebend Müll entsorgt.  Hier besteht dringender Handlungsbedarf.
Mehr Infos für alle Interessenten auf www.alberguevallecolino.org

Erster Sorgerechtsstreit bzgl. eines Hundes in Spanien

Gericht

Spanien -Tarragona:
Seit dem 12. Dezember sind Tiere gesetzlich als Lebewesen mit Sensibilität und Gefühlen anerkannt, weshalb es jetzt bei Scheídungen auch zu Sorgerechtstreitigkeiten bzgl. der Tiere kommen kann.
Gestern fand der erste Sorgerechtsstreit in Spanien, in diesem Fall in Tarragona, statt. Es geht um eine Bordeaux-Bulldogge namens Leben, sie wurde früher für illegale Hundekämpfe eingesetzt und kam 2014 in ein Tierrettungszentrum, welches das Herrchen eröffnet hatte und dieser wollte nach der Scheidung sie mit nach Andalusien nehmen. Die Ex-Frau beantragt nun ebenfalls das Sorgerecht. Das letztendliche Urteil steht noch aus.

Kampagne im Kampf gegen Alkohol und Drogen im Karneval

Santa Cruz

Teneriffa – Santa Cruz: Gestern hat das Rathaus von Santa Cruz die Sensibilisierungskampagne „Die schlechteste Verkleidung der Welt“ vorgestellt. Die Kampagne richtet sich speziell an die 14 bis17-Jährigen, um dem Konsum von Alkohol und Drogen in der Karnevalszeit vorzubeugen. Die Proteccion Civil von santa Cruz hat auf ihren Twitteraccount geschrieben, das Alkohol und Drogen die schlechteste Verkleidung sind, die man wählen kann. Die Kampagne kostet 18.000 Euro und auf sie wird in Schul- und Erziehungszentren, medizinischen Zentren und auf der Straße aufmerksam gemacht.

Männerleiche neben der Tankstelle entdeckt

Polizei

Teneriffa – Los Cristianos:
Am Dienstagnachmittag hat man die menschlichen Überreste eines Mannes neben der Tankstelle Llano Azul, in Los Cristianos, entdeckt. Es könnte sich dabei um den 80-jährigen Olgo Rodríguez Acosta aus Guargacho handeln, der seit dem 15. Dezember als vermißt gilt. Suchmannschaften hatten seine Umgebung ohne Erfolg durchkämmt. Der forensische Bericht soll Klarheit schaffen.

/ nordafrikanische Immigranten verloren gestern ihr Leben

Lanzarote

Lanzarote – Costa Teguise:
Das Meer ist dieser Tage sehr aufgebracht und somit äußerst gefährlich. Das mußten gestern 7 nordafri-kanische Immigranten lernen, als sie bei der illegalen Einwanderung übers Meer ihr Leben verloren.
5 starben an Hypothermie, einer ertrank und einer konnte nicht wiederbelebt werden. Sie hatten versucht, mit einem Schlauchboot, dessen Motor versagte, nach Lanzarote zu gelangen. Weitere 20 Immigranten desselben Bootes flohen und konnten gegen Mittag in Costa Teguise verhaftet werden. 4 von ihnen mußten ins Krankenhaus gebracht werden.

Hubschrauberrettung im Barranco de Carrizales

Hubschrauber

Teneriffa – Las Carrizales:

Von Los Carrizales kann man zur Casa Abache hinauf wandern. Eine wunderschöne Wandertour. Doch am Samstag mußte dort per Hubschrauber eine 36-jährige Wanderin gerettet werden, nachdem sie dort gestürzt war und nicht mehr selber weiter konnte.

Hier ein Video der Wanderung:

4 Litauer in San Juan de la Rambla in Not – 2 tot

Hubschrauber

Teneriffa – San Juan de la Rambla: Gestern Mittag, gegen 13.40 Uhr wurden
2 Hubschrauber, 3 Krankenwagen und
2 Feuerwehreinheiten benötigt, um 4 Menschen aus Litauen im Meer von San Juan de la Rambla zu retten. Eine Grupe von 4 Personen, 3 Männer und eine Frau, gingen trotz der schlechten Bedingungen des Meeres ins Meer. Einer geriet in Not, die anderen eilten zur Hilfe. Doch der in Not geratene und einer seiner Helfer, verstarben. Man hatte sie an Bord des Hubschraubers gehievt und Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, leider ohne Erfolg.
Die Wetterlage ist derzeit gefährlich und es herrscht starker Wellengang. Man sollte niemals die Macht des Meeres unterschätzen!