
Forschung
Kanaren:
Wissenschaftler untersuchen Pflanzen aus dem kanarischen Lorbeerwald, um deren Wirkung im Kampf gegen verschiedene Krebsarten zu analysieren. Die Studie bezüglich der Naturprodukte findet in Zusammenarbeit mit den beiden kanarischen Universitäten und den beiden Universitätskrankenhäusern von Teneriffa und Gran Canaria statt. Momentan laufen Tests und Untersuchungen, um die antitumoröse Aktivität dieser Pflanzen zu erkunden.

Observatorium
Spanien:
Vom 1. (ab morgens 4.00 Uhr) bis zum 10. Februar kann man mit einem Teleskop den Asteroiden 433 Eros in Spanien beobachten, da er dann nämlich in einer Entfernung von
26,7 Km zur Erde vorbeifliegt. Bis zum Jahr 2056 wird dieser Asteroid nicht mehr so nah an der Erde vorbeikommen.

Alte Universität La Laguna
Teneriffa – La Laguna:
Der kanarische Ingenieur Antonio Mora Guanche hat einen menschlichen Roboter geschaffen, der in der Wissenschaft und der Medizin von großen Nutzen sein wird. Medizinstudenten können an diesem Roboter lernen. Der Roboter dient als Patient der sprechen und sich bewegen kann. Er sondert Flüssigkeit ab, er atmet, erleidet Krampfanfälle, hustet, schwitzt, blutet, erbricht und reagiert auf die Verabreichung von Medikamenten. Er kann weinen und klagen. Der Ingenieur hat die Organe über ein physiologisches System miteinander verbunden, so daß Reaktion, wie am lebenden Objekt stattfinden.

Bauplanung
Teneriffa – Cuevas Blancas:
15 Millionen Euro werden investiert, um auf einem Gelände von 262.000 qm den Technologie-Park Cuevas Blancas zu erbauen. Die Ausschreibung der 1. Phase hat bereits stattgefunden und man hofft, im 2. Quartal 2012 mit den Arbeiten beginnen zu können.
Der neue Technologie-Park soll 3.000 Arbeitsplätze schaffen. Er soll ein wichtiger Schub für die Wirtschaft der Insel werden und natürlich auch für den Bausektor, der durch die Krise so stark gelitten hat. Man geht von einer Bauzeit zwischen 28-36 Monaten aus.

Naturphänomen
Kanaren:
Zuletzt hat man im Herbst 2003 auf den Kanaren Polarlichter sehen können. Das Jahr 2012 soll jedoch ein Jahr für Fans von Naturphänomenen werden. Im Jahr 2012 soll die Intensität der Polarlichter (Aurora Borealis) ihren Höhepunkt erreichen. Laut der NASA sollen dann die stärksten Polarlichter seit 50 Jahren zu sehen sein.

Observatorium
La Palma – Roque de los Muchachos:
Die Arbeiten beginnen in einigen Tagen, dann erhält das Observatorium auf La Palma die schnellste ultrasensitive Kamera der Welt. Bei der sogenannten adaptiven Optik Technik ist eine Echtzeit-Bearbeitung von Turbulenzen möglich, so daß die Astronomen ein klareres Bild erhalten. Diese ultrasensitive Kamera muß mit sehr hohen Geschwin-digkeiten und sehr schwachen Lichtverhältnissen arbeiten, genau gesagt macht diese Kamera bei fast völliger Dunkelheit 1.500 Bildern pro Sekunde.

Zeit zum Handeln
Spanien – Kanaren:
Experten haben gestern bei der internationalen Tagung der UNESCO, bezüglich Tsunamis, in Kantabrien gewarnt, daß für Spanien ein hohes Risiko besteht, da man kein Frühwarnsystem besitze. Ein solches Natureignis kann jederzeit eintreffen. Wer hätte denn im Sommer gedacht, das er vor El Hierro einen submarinen Vulkan geben wird, der für reichlich Probleme sorgt. ‘
Über 80 Wissenschaftler, darunter Geologen, Seismologen, Physiker, Ingenieure, Mess-und Kommunikations-Experten, usw. aus 40 Ländern haben vom 22. bis 24. November am Institut für Umwelt-Hydraulik an der Universität von Kantabrien an dieser Tagung teilgenommen. Fast alle Länder der EU (u.a. Großbritannien, Frankreich, Portugal, Marokko, Italien, Griechenland,Türkei, usw.) haben bereits gehandelt und ein Frühwarnsystem entwickelt, welches Anfang 2012 funktionieren wird und die Daten dann dem europäischen Warnsystem anschließen werden. Es wurde jedoch kritisiert, daß Spanien noch nicht damit begonnen hat, weil es keine Institution für ein Warnsystem hat. Eins ist klar, im Atlantik herrscht hohes Risiko, während im Mittelmeerraum das Risiko nicht so hoch ist. Es ist nun Zeit zum Handeln!

El Hierro
El Hierro:
Seit 2 Monaten sind rund 7500 Beben auf El Hierro registriert worden. Laut Geologen sei dies jedoch kein Grund zur Besorgnis. Die Mehrheit der Beben findet in einer Tiefe zwischen 10-12 km statt und sie seien oft für die Bevölkerung nicht spürbar. Rund 30 davon erreichten mehr als 2,6 auf der Richterskala und nur 4 der Beben wurden von der Bevölkerung wahrgenommen, davon das heute morgen um 5.06 Uhr mit 2,9 auf der Richterskala. Alles steht unter ständiger Beobachtung und es gäbe keinen Grund zur Besorgnis. Laut der Wissenschaftler gibt es nur eine 10%-tige Wahrscheinlichkeit eines Vulkanausbruches.

Forschung
Spanien – Kanaren:
Weltweit nimmt die Zahl der Alzheimererkrankten zu.
In Spanien leiden rund 600.000 Personen an dieser degenerativen Gehirnerkrankung, davon sind es 24.000 Fälle auf den Kanaren.
Im Zuge des Alzheimer Tages wurde vom Neurologen Rafael Amador und Modesta Gil (Präsident der kanarischen Alzheimergesellschaft) beklagt, daß es keine Gehirn-Bank hier gibt, die das Erforschen der Erkrankung voran treiben würde.

Nationalpark
Teneriffa – Teide Nationalpark:
Der Teide Nationalpark bietet hervorragende Möglichkeiten um Roboter zu testen. Es handelt sich um Roboter, die an zukünftigen Weltraummissionen zum Mars, Merkur und Mond teilnehmen werden. Internationale Wissenschaftler und Ingenieure führen verschiedene Test durch, da die Bodenbeschaffenheit des Nationalparkes sehr der des Mars gleicht.