Bereits 2004 hat man ein potentiell karzinogenes Toxin in Mikroalgen entdeckt

Forschung

Kanaren: Wie der Diario de Aviso heute berichtet, hatten bereits 2004 techniker der spanischen Algenbank der Kanarischen Regeirung mitgeteilt, das man in den damaligen Mikroalgenproben eine potenziell krebserregende Substanz – Microcystin – entdeckt hatte. Das IARC (die internationale Krebsforschungsagentur) hat Microcystin als möglicherweise krebserregend eingestuft, d.h. potentiell krebserregend, weil es Krebs erzeugt oder seine Ausbreitung verursacht. Der Bericht wurde damals von 11 Fachleuten von 5 verschiedenen Instituationen unterzeichnet.

1, Pressekonferenz zum Thema Mikroalgen

Forschung

Teneriffa:
Gestern fand die 1. Pressekonferenz zum Thema Mikroalgen statt, das Problem besteht seit 2 Monaten. Mit dabei waren die Generaldirektoren der öffentlichen Gesundheit und Naturschutz, José Juan Aleman und Susa Armas, sowie der Leiter der Umweltgesundheit, María Luisa Pita, der Experte der Algenbank Emilio Soler und der Umwelttechniker Rogelio Herrera. Man versuchte jegliche Verbindung zwischen den ungereinigten Abwässern die ins Meer geleitet werden und Mikroalgen zu verneinen. Generaldirektor Aleman bestand bei seinen Ausführungen darauf, daß die Blüte dieser Cyanobakterien ein natürliches Phänomen sei, welches durch die Dynamik der marinen Ökosysteme gegeben sei, nämlich durch das Zusammentreffen von 3 Faktoren: steigende Meerwassertemperatur, ruhige Gezeiten und Calima, welches für Nährstoffe wie Eisen und Phosphor sorgt. Und laut María Luisa Pita (Leiterin der Umweltgesundheit der Kanarischen Regierung) kann man gegen die Mikroalgen nichts tun. „Wir können nur hoffen, daß die Winde die Mikroalgen wegtragen. Wir müssen uns mit diesen Phänomenen vertraut machen, weil es Teil unseres Lebens werden wird.“
Die Diskussionen gehen also weiter. Ob die Abwässer nun Grund für die Mikroalgen sind oder nicht, Tatsache ist, daß ungeklärte Abwässer schädlich für die Umwelt sind und da besteht nun einmal großer Handlungsbedarf!

100 % Virtual Reality in Santa Cruz

Santa Cruz

Teneriffa – Santa Cruz:
In der Hauptstadt hat Canary Virtual Reality eröffnet, das ist die erstmalige Gelegenheit, um auch der Insel 100 % Virtual Reality zu erleben. Es handelt sich nicht um ein Geschäft, sondern um einen Ort, an dem man die virtuelle Realität an verschiedenen Geräten (zu Preisen die einen Kino- oder Diskobesuch entsprechen) ausprobieren kann.Da gibt es was für alle Alterstufen,der Jüngste war bis jetzt 3 Jahre  und der Älteste um die 80 Jahre alt. Der der neusten Technologie kann man nun Weltreisen erleben, ohne Santa Cruz zu verlassen, in eine Geschichte oder Film eintauchen, einen Spaziergang unter dem Meer erleben, uvm.. Bei den derzeitigen Temperaturen gibt es noch keinen Andrang, da die Leute lieber an den Strand gehen. Es ist aber zu erwarten, das sich dies ändern wird.

Der Süden bekommt ein Astronomie- und Wissenschaftszentrum

Himmelsbeobachtung

Teneriffa – Adeje:
In San Eugenio alto entsteht derzeit ein Astronomie- und Wissenschaftszentrum, das im November 2017 fertigegestellt sein soll. Dort wird das größte öffentliche Teleskop stehen, damit jedermann Himmelsbeobachtungen durchführen kann. Mit Sicherheit eine neue Attraktion im Süden Teneriffas, die mit vielen verschiedenen Angeboten die Besucher lockt. Wenn alles klar geht, wird es im Mai schon mal eine Voreröffnung geben. Entsprechende Informationen finden Sie auf www.asctenerife.com

Labor zur DNA-Sequenzierung

ITER

ITER

Teneriffa – ITER/Granadilla:
Auf dem Gelände der ITER (Technologisches Institus für Erneuerbare Energien) im Industriegebiet von Granadilla wird derzeit ein Labor zur DNA-Sequenzierung installiert. Es soll ab Dezember in Betrieb genommen werden. Durch eine einfache Analyse soll der Bürger dann über die mögliche Krankheiten, die er im Laufe ihres Lebens ausgesetzt ist und deren Therapien informiert werden. Für die Untersuchung wird auch der leistungsfähige Supercomputer Teide (zweitstärkster in Spanien) benötigt, 10 Gigabyte pro Sekunde. Zwischen 500 – 600 Personen auf den Kanaren, deren Proben im Universitäskrankenhaus Candelaria gespeichert sind, werden kostenlos an einer Studie der genetischen Variation des Exoms teilnehmen.

Mikrobeben doch vulkanischen Ursprungs

Pico Viejo

Pico Viejo

Teneriffa – Nationalpark: Maria Jose Blanco, Direktor des IGN (Nationales Geographisches Institut der Kanaren), hat heute bestätigt, daß die vielen Mikrobeben am vergangenen Sonntagmittag (es waren fast 100 Mikrobeben registriert worden, jedoch wurde kein einziges von der Bevölkerung wahrgenommen) doch vulkanischen Ursprunges sind. Er betonte aber auch, „daß wir weit von einer vulkanischen Reaktivierung weg sind“, es sei einfach die Manifestation eines aktiven Systems. Laut der neuesten Datenanalyse besteht kein Risiko! Ganz im Gegensatz zu dem, was die britische Sensationspresse mit Titeln, wie z.B. „Panik auf Teneriffa, wegen kurz bevorstehender Eruption des Teides“ veröffentlichte.

Wissenschaftliches Fest in Adeje

Adeje

Adeje

Teneriffa – Adeje:
Dieses Wochenende findet in Adeje das 1. Festival de la Ciencia statt. Dazu sind dutzende verschiedener Aktivitäten geplant. U.a. wird man am Samstag auf der Plaza España die Sterne beobachten (alle Lichter in der Umgebung sollen ausgeschaltet werden), jeder kann sein Teleskop mitbringen und wird dann über den richtigen Umgang und Gebrauch davon unterrichtet. Sonntags ab 10 Uhr gibt es dann eine entsprechende Messe mit verschiedenen Aktivitäten.