Ab Mitte Mai Chemotherapie im Südkrankenhaus möglich

Medizin

Teneriffa – El Mojon:

Das neue Südkrankenhaus ist immer noch nicht fertig und es wird auch noch dauern bis endlich alles soweit ist.
Doch es ist sehr erfreulich zu erfahren, daß gestern bekannt gegeben wurde, daß Mitte Mai der Chemotherapie-Service in Betrieb genommen wird.
Man zeigt sich zuversichtlich, das man im
1. Quartal 2019 endlich von einem richtigen Krankenhaus sprechen kann. Dann sollen auch die Kreis- und OP-Säle in Betrieb genommen werden.

SCS muß Brustkrebspatientin 80.000 Euro Entschädigung wegen medizinischen Kunstfehler in der Diagnose zahlen

Urteil

Kanaren:
Der oberste Gerichtshof der Kanaren (TSJC) hat den Kanarischen Gesundheitsdienst (SCS) verurteilt, 80.000 Euro Entschädigung an eine Bustkrebspatientin zu zahlen, weil sie den Krebs nicht rechtzeitig erkannt haben und der Frau letztendlich die Brust entfernt werden mußte. Die damals 38-Jährige war 2012 beim Arzt erschienen, weil sie einen Knoten bemerkt hatte. Dieser wurde im April 2012 als Zyste abgetan und auch in einer späteren Kontrolle im September wieder als Zyste bezeichnet. Damals hatte man keine Mammographie veranlaßt. Im Juni 2013 erkannte man endlich den Krebs und mußte dann schnell handeln und operieren.

Gratis Darmkrebskontrolle in der Hospiten-Gruppe

Medizin

Teneriffa:
Am 5. und 6. April werden in den Hospiten-Krankenhäusern gratis Darmkrebskontrollen für alle über 50-Jährigen (oder über 40-Jährigen mit familiärer Anamnese) durchgeführt. Termine sollten vor dem 4. April über die Telefonzentrale vereinbart werden. Das ist bereits das 4. Jahr in Folge, das eine solche Kampagne stattfindet. Laut der Spezialisten, können rund 90 % der Darmkrebsfälle kuriert werden, sofern sie frühzeitig erkannt werden.

Letztes Jahr wurden fast 500 Transplantationen auf den Kanaren durchgeführt

Medizin

Kanaren: Die Organspendenbereitschaft auf den Kanaren ist eine der höchsten in der ganzen Welt. Daher konnten im letzten Jahr hier auf den Kanaren in den entsprechenden Referenzkrankemhäusern insgesamt 495 Organ- und Gewebetransplantationen durchgeführt werden. Genau genommen waren es 169 Organtransplantationen, davon 123 Nieren, 1 Bauchspeicheldrüse und 45 Leber, die  Dank der Großzügigkeit von 93 Verstorbenen und 5 Lebendspendern durchgeführt werden konnten. Hinzu kommen noch die 326 Gewebetransplantationen.

HIV-Test jetzt in kanarischen Apotheken erhältlich

Medizin

Kanaren:
Ende letzten Jahres wurde die Vermarktung dieses HIV-Selbstdiagnoseproduktes vom Gesundheitsministerium genehmigt.
Seit einigen Tagen kann man nun den HIV-Test in den kanarischen Apotheken für ca. 30 Euro und ohne Rezept kaufen. Der Test wird durch einen Stich oder eine Speichelprobe durchgeführt, man sollte jedoch beachten, daß mindestens 8 Wochen von einem möglichen HIV- Kontakt vergangen sein müssen, bevor man den Test durchführt. Falls der Test positiv ist, sollten sich die Betroffenen an die öffentlichen Gesundheitszentren wenden, um den Test zu kontrollieren und dann die entsprechenden Medikamente verordnet zu bekommen.

Südkrankenhaus soll Magnetresonanz bekommen

Medizin

Teneriffa – Südkrankenhaus El Mojon:

Das Gesunheitsministerium fordert den Kauf einer Magnetresonanzmaschine für das Südkrankenhaus in El Mojon. Dies wurde gestern im Amtsblatt der Kanarischen Inseln (BOC) ausgeschrieben.
Das Budget, welches den Erwerb und die anschließende Wartung der Ausrüstung umfasst, beträgt 1.324.077,68 Euro und wird durch den Europäischen Fond Feder finanziert.

Falls keine Einigung – unbefristeter Streik der Ambulanzen im März

Ambulanzen

Kanaren:
Auf Gomera und Teneriffa wurde bereits einstimmig dem unbefristeten Streik der Ambulanzen im März zugestimmt. Am 27.2. findet die nächste Verhandlutgn auf Gran Canaria statt. Die beiden Gewerkschaften, die 95% der Arbeitnehmer vertreten, kündigten nach dem erfolglosen Treffen beim kanarischen Arbeitsgericht mit den Arbeitgebern Acea (hauptsächlich die Interessen der Firma Tasisa, die Dienstleistungen auf Fuerteventura, Lanzarote, El Hierro, Gomera und Teneriffa anbietet) und Arcea (die hauptsächlich die Interessen der Aeromedical-Gesellschaft vertritt, die auf Gran Canaria und Teneriffa operiert) einen unbefristeten Streik der Ambulanzen im März an. Bleibt zu hoffen, daß man zu einer Einigung kommt.

Grippewelle forderte bisher 23 Todesopfer auf den Kanaren

Grippewelle

Kanaren – Spanien:
Die Grippewelle ist in diesen Winter sehr massiv und hat auf den Kanaren schon 23 Todesopfer gefordert. Außerdem sind rund 500 Grippepatienten in die Krankenhäuser eingewiesen worden. Von ihnen waren
79 % nicht geimpft worden.
In ganz Spanien gab es bisher in diesem Winter 636 Grippetote zu beklagen, das waren 50 % mehr als in der Vorperiode. Außerdem mußten 3.988 Personen in Krankenhäuser eingewiesen werden.

Ambulanzen ohne Ärzte

Ambulanzen

Gran Canaria – Süden:
Da schrillen doch alle Alarmglocken. Da läuft doch was falsch! Als das Jahr 2018 begann, hatten die beiden Ambulanzen, die den Süden der Insel Gran Canaria abdecken, während ihrer Wachen nicht die entsprechende Ärzte zur Verfügung. Dabei sei bemerkt das beide Ambulanzen der öffentlichen Verwaltung von Dienstleistungen für Gesundheit und Sicherheit der Kanarischen Inseln gehören und somit abhängig von den Ministerien für Gesundheit und Wirtschaft und Finanzen der regionalen Regierung sind. Und dies ist in letzter Zeit schon öfters vorgekommen  (selbst auch schon auf Teneriffa erlebt). Außerdem müssen die Arbeiter die Arbeitsuniform der SUC kaufen und ihre Ausbildung aus eigener Tasche zahlen.
Hier besteht dringender Handlungsbedarf! Denn in Notfällen kann dies das Leben eines Patienten kosten.

Schon 15 Grippetote

Grippewelle

Kanaren:
Bisher wurden schon 15 Grippetote auf den Kanaren registriert. Alle befanden sich zum Zeitpunkt ihres Todes im Krankenhaus. Mit dieser Grippe ist nicht zu scherzen und man sollte vernünftig genug sein, um sie nicht noch weiter zu verbreiten und schnellstens zum Arzt zu gehen.