Bereits 9 Grippetote

Grippewelle

Kanaren:
Wir befinden uns in einer Epidemiephase der Grippe und die Zahl der Toten ist bereits auf 9 angestiegen, bis Mittwoch waren es 6 gewesen. Dazu kommen 52 schwere Fälle und weitere 105 sind in Krankenhäusern eingewiesen. Es sind derzeit 181 Grippefälle pro 100.000 Einwohner auf den kanaren. Auf dem spanischen Festland sind es sogar 248 Grippefälle pro 100.000 Einwohner. Die Impfungen sind leider nicht so effektiv wie angenommen, sondern erreichen nur um die 25 %.

Schon 6 Grippetote auf den Kanaren

Grippewelle

Kanaren:
Die Grippe auf den Kanaren hat bereits die Epidemiephase erreicht. Hier kommen 181 Grippefälle auf je 100.000 Einwohner. Zudem wurde schon 6 Todesfälle registriert. In der 1. Woche von 2018 wurden zwischen 80 – 90 Grippefälle pro 100.000 Einwohner registriert, wobei die Zahl in der 2. Woche sich verdoppelte. Darüber hinaus ist in diesem Zeitraum auch die Zahl der Todesfälle sehr stark angestiegen, da Ende des Jahres 2017 nur eine Person durch die Krankheit ihr Leben verloren hat und es bisher in Total schon 6 Grippetote sind. Dazu kommen weitere 50 Personen die ernsthaft erkrankt sind und weitere 87, die im Krankenhaus sind. Wegen der derzeitigen Grippewelle kommt es daher auch zu verlängertem Wartezeiten in den medizinischen Zentren und Krankenhäusern.

193 Leben im letzten Jahr durch Organspenden gerettet

Medizin

Kanaren:
Letztes Jahr konnten auf den Kanaren 193 Leben durch 93 Organspender gerettet werden. Insgesamt 169 Organe wurden transplantiert: 123 Nieren, 45 Leber, 1 Pankreas.
Die meisten Transplantate wurden wie folgt durchgeführt: Im Universitätskrankenhaus HUC transplantierte man 65 Nieren und ein Pankreas, im Hospital Universitario Nuestra Señora de Candelaria 45 Leber und im Hospitalario Universitario Insular-Materno Infantil de Canarias 58 Nieren.
Letztes Jahr wurden auch 1.567 Knochmarkspenden durchgeführt (mehr als im Vorjahr).  Das HUC ist das regionale Referenzzentrum für Nierentransplantationen von lebenden Spendern und im Jahr 2017 wurden 5 dieser Verfahren auf den Kanaren durchgeführt.

Chemotherapie und Hämodialyse im Südkrankenhaus

Medizin

Teneriffa –  Arona Südkrankenhaus:
Im 1. Quartal ist geplant die entsprechenden Installationen im Südkrankenhaus vorzunehmen und dann könnten, laut Kanarenpräsident Fernando Clavijo, im Jahr 2018 auch Chemotherapie bei Krebspatienten im Süden durchgeführt werden. Außerdem ist auch vorgesehen, daß im nächsten Jahr die Hämodialyse dort vollzogen werden kann. Das Südkrankenhaus soll außerdem auch ein MRT des neuesten Standards bekommen. Bis Ende Oktober 2018 sollen dann auch die Operationssäle und der Kreißsaal fertig gestellt sein. Bleibt abzuwarten, ob dies alles zeitlich so wie geplant vonstatten geht.

Seit gestern neue Sandidadkarten

Kanaren

Kanaren: Seit gestern sind auf den Kanaren in ihrem zuständigen Gesundheitszentrum die rund rund 2 Millionen neuen Sanidadkarten erhältlich. Die Verteilung der neuen Sanidadkarte (Gesundheitskarte) muß vor Oktober 2018 (festgelegtes Referenzdatum) abgeschlossen sein. Sie ist im gesamten nationalen Gesundheitssystem gültig. Die neuen Karten enthalten u.a. einen Sicherheitscode, wie bei den Bankkarten.

Einige Aedes aegypti-Mücken auf Fuerteventura entdeckt

Krankheiten

Fuerteventura:
Das Gesundheitsministerium der Kanaren hat bekannt gegeben, daß auf Fuerteventura einige Aedes aegypti-Mücken (ägyptische Tigermücke) entdeckt worden sind und man dieses bekämpfen wird. Diese Mücke ist Überträger von Dengue, Gelbfieber, Chicungunya und Zika. Doch die bloße Anwesenheit der Mücke bedeutet nicht, daß die Übertragung solcher Krankheiten stattfindet, da diese auf den Kanaren normalerweise nicht vorhanden sind, abgesehen von sporadisch importierten Fällen. Seit 2011 wird das mögliche Auftreten von invasiven Moskitos durch das entomologische Überwachungssystem der Kanaren überwacht, welches von der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Universitätsinstitut für Tropenkrankheiten und öffentliche Gesundheit der Universität von la Laguna koordiniert wird. Die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung ist unabdinglich. Mehr Infos dazu auf www.canariassaludable.org. Sie können bei Verdachtsfällen auch Fotos mit entsprechender Beschreibung an vigilancia.scs@gobiernodecanarias.org senden.

Radioembolisation – neues therapeutisches Verfahren

Medizin

Teneriffa – Santa Cruz:
In der Universitätsklinik Nuestra Señora de Candelaria wurde kürzlich ein neues therapeutisches Verfahren zur Behandlung von metastasierendem Leberkrebs eingeführt. Es handelt sich dabei um die Radioembolisation mit Mikrokügelchen mit Yttrium 90. Bisher haben schon 25 Patienten von diesem neuen Verfahren profitiert. Dieses neue Verfahren wird gut vom Patienten toleriert und kann ambulant durchgeführt werden.

Nordkrankenhaus soll 500.000 Euros für notwendige Ausrüstung bekommen

Zeit zum Handeln

Teneriffa – Norden:
Wer kennt das nicht, das leidige Fahren zum Universitätskrankenhaus für spezielle Untersuchungen und Behandlungen, die sonst nirgends gemacht werden. Und das bei dem hiesigen Verkehrsaufkommen, was gerade um diese Jahreszeit (Hauptsaison) nervenaufreibend sein kann und das vor allem, wenn es einem eh schon nicht gut geht. Das Cabildo von Tenerife wird durch Imetisa, eine  Investition von rund 500.000 Euro an das CAE in La Orotava und das Nordkrankenhaus zahlen, um notwendige Ausrüstungen (z.B. für Präanästhesie, wie Röntgen, Analyse und Ultraschall) anzuschaffen. Somit könnten dann in Zukunft hunderte von wöchentlichen Fahrten zum Universitätskrankenhaus vermieden werden.