Eine halbe Millionen Euros um die Schäden des Waldbrandes zu reparieren

Waldbrand

Teneriffa – Granadilla/Vilaflor/Arico:
Es wird noch einige Tage dauern, bis man das Feuer oberhalb von Granadilla als komplett gelöscht bezeichnen kann. Seit dem 12. April gilt es als kontrolliert.
Tatsache ist, daß 391 ha Wald abgefackelt sind, davon gute 10 ha des Nationalparkes Teide. Betroffen ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten von Teneriffa, die Paisaje Lunar.
Die Wanderwege in dem Waldbrandgebiet bleiben derzeit gesperrt.
Während des Brandes kam zum 1. Mal das Command and Control System (SMC) zur Anwendung, eine Software, die von der öffentlichen Firma Grafcan für die Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle entwickelt wurde und die es erlaubt, jederzeit in Echtzeit die Situation und der Zustand der Ressourcen und Mittel zu wissen. Die kanarische Regierung hat 500.000 Euros für die Reparatur- und Restaurationsarbeiten in dem Waldbrandgebiet genehmigt.

Mehr Luftressourcen gefordert

Waldbrand

Kanaren:
Nach dem Waldbrand letzte Woche auf Teneriffa, bei dem
391 ha oberhalb von Granadilla abgefackelt sind, ist man sich einig, daß die Kanaren auch außerhalb der Hochsaison für Waldbrandgefahr, mehr Luftressourcen benötigen, um Waldbrände bekämpfen zu können.
Der Klimawandel und der vermehrte Gebrauch der Berg-/Waldregionen zur Freizeitgestaltung bringt erhöhte Waldbrandgefahr auch für den Rest des Jahres mit sich.
Die Kanaren haben nur 5 Hubschrauber die dem Medio Ambiente unterstellt sind und gegebenenfalls zum Löscheinsatz kommen, ein Hubschrauber der Guardia Civil, der jedoch nur zur Überwachung dient, und ein Wasserflugzeug, welches auf La Gomera stationiert ist.
Daher bitten die Kanaren vom spanischen Staat mehr Luftressourcen, um im Falle eines Waldbrandes schneller eingreifen  zu können.

In 4 Tagen 380 ha Wald- und Buschland abgebrannt

Waldbrand

Teneriffa – Vilaflor/Granadilla/Arico:
Das seit Sonntagabend brennende Feuer oberhalb von Granadilla (Madre del Agua/Paisaje Lunar) hat in 4 Tagen 380 ha Wald und Buschland abgebrannt.
Die Untersuchungen laufen, aber alles deutet auf menschliche Ursache hin. José Antonio Valbuena, Inselrat für Umwelt, hat noch einmal betont, daß das Wandern in dem betroffenen Gebiet aus Sicherheitsgründen verboten ist. Das Feuer hat auch 10 ha des Nationalparkes Teide abgebrannt.

371 ha durch Waldbrand abgefackelt

Waldbrand

Teneriffa – Grandilla/Vilaflor/Arico:
Das Feuer, welches seit Sonntagnacht oberhalb von Granadilla sich immer mehr ausbreitete, hat bereits
371 ha Waldfläche abgefackelt. Das Feuer gilt mittlerweile unter Kontrolle. Um 18 Uhr gestern Abend konnten die Einsatzkräfte aus Gran Canaria zu ihrer Insel zurückkehren. Insgesamt waren neben den hiesigen Lösch- und Einsatzteams auch 171 Soldaten der UME aus Teneriffa, Gran Canaria und Sevilla im Einsatz. Heute und die nächsten Tage geht es darum, daß Feuer komplett zu löschen, die Zonen abzukühlen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Außerdem hat Seprona die Untersuchungen zur Ursachenklärung aufgenommen. Glücklicherweise gab es keinen Personenschaden und es wurden auch keine Häuser vom Feuer betroffen.

7 Ausgestorbene Tierarten, davon eine auf den Kanaren

Kanaren

Weltweit – Kanaren:
Folgende 7 Tierarten werden wir wegen der Handlungsweise der Menschen nicht mehr zu Gesicht bekommen: Das weißes Nashornmännchen, den Zwergtaucher, das westliche Spitzmaulnashorn, den chinesischen Flußdelfin, die Abingdonschildkröte, den kanarischen einfarbigen Austernfischer und den japanischen Seelöwen.
Der kanarische einfarbige Austernfischer war eine Vogelart, die an den Ostküsten der Kanarischen Inseln lebten. Es ernährte sich von Mollusken und anderen Wirbellosen. Mit dem Rückgang dieser Fischarten durch die Fischerei blieben die kanarischen Austernfischer ohne Nahrung. Im Jahr 1994  hat man daher den kanarischen einfarbigen Austernfischer für ausgestorben erklärt. 

Jährlich rund 600.000 Wal- und Definbeobachter

Delfin

Teneriffa:
Eine der beliebtesten Aktivitäten von Touristen sind die Wal- und Delfinbeobachtungen geworden, jährlich werden rund 600.000 Personen bei dieser Aktivität gezählt. Dadurch wird jährlich ein Umsatz von bis zu 25 Millionen Euro eingenommen. Die Assoziation der Wale im Süden Teneriffas fordert eine stärkere Kontrolle der Boote, die dieser Aktivität nachgehen (leider gibt es viele illegale Bootsbetreiber darunter, die günstige Touren für 10 Euros anbieten. Leider übertreffen sie sogar die Anzahl der legalen Betreiber) durch die zuständigen Behörden, damit ein Qualitätsservice für die Nutzer, sowie mehr Schutz für Tiere und ihren Lebensraum gewährleistet werden kann. Die Kontrolle sind absolut notwendig, um eine Überfüllung der Gebiete zu vermeiden. Außerdem hat dies negative Auswirkungen auf die entsprechende Gebiete und ihrer Meeresbewohner.
Gegenwärtig gibt es 41 Boote/Schiffe, die legal die Tätigkeit der Walbeobachtung von den 5 Häfen auf der Insel aus (legale Betreiber sind mit einer blauen Flagge ausgestattet) durchführen: Marina del Sur in Las Galletas, Hafen von Los Cristianos, Puerto Colón, Hafen von Los Gigantes und Playa San Juan.

Jeder Tierliebhaber wird Verständnis dafür haben und auf keinen Fall die illegalen Betreiber unterstützen!

350 ha abgebrannt

Waldbrand

Teneriffa – Grandadilla/Vilaflor/Arico:
Das Feuer, welches seit Sonntagnacht auf Teneriffa wütet hat beriets 350 ha Waldfläche abgefackelt. Neben den Löschmannschaften sind auch das Militär und 4 Hubschrauber im Einsatz. Der starke Wind erschwert die Löscharbeiten. Die Feuerflanke nach Vilaflor konnte man unter Kontrolle bringen und in der Gemeinde Arico ist man bemüht, das Überspringen des Feuers über den Barranco del Rio zu verhindern. Das Feuer hat einen Umfang von 9,8 km erreicht. Die Bevölkerung wird aufgerufen, jegliches Annähern der Gefahrenzone zu meiden (um evtl. Fotos und Videos zu machen), damit die Löschmannschaften ungehindert ihrer Arbeit nachkommen können. Das Feuer ist auch in der Nähe von Cruz de Tea und Las Vegas angekommen, beliebte Gebiete zum Wandern. Wanderer sollte die betroffenen Gebiete meiden.

Über 200 ha vom Feuer betroffen

Waldbrand

Teneriffa – Vilaflor/Granadilla/Arico:
Das Feuer oberhalb von Granadilla ist weiterhin noch nicht unter Kontrolle und hat bereits 220 ha Land abgefackelt. Betroffen ist das Gebiet von Madre del agua/Paisaje Lunar. Dieses beliebte Wandergebiet muß derzeit aufgrund des Feuers von der Wanderliste der Touristen gestrichen werden.
Die Einsatzkräfte haben aufgrund der Orographie des schwer zugänglichen Gebietes Probleme bei der Feuerbekämpfung. Zusätzlich erschwerte der Wind in der Nacht von bis zu 75 Km/h die Löscharbeiten. Es sind auch
3 Löschhubschrauber mit einem Fassungsvermögen von je zwischen 1.000-1.500 Litern Wasser in Einsatz. Man hat vom Staat 2 zusätzliche Löschflugzeuge angefordert, die heute Morgen eintreffen sollen. Es gibt 2 Feuerflanken, eine breitet sich in Richtung Vilaflor aus, die andere in Richtung Arico.

Las Teresitas will wieder blaue Flagge haben

Las Teresitas

Teneriffa – Santa Cruz:
Der schöne Teresitas Strand in Santa Cruz möchte wieder eine blaue Flagge (diese gilt als Qualitätssigel) dort wehen haben. Aus diesem Grund hat die entsprechende Umweltbehörde der Stadt alles in die Wege geleitet, damit einer blauen Flagge nichts mehr im Wege steht. Die Entscheidung soll im Mai gefällt werden und man zeigt sich hoffnungsvoll. Als vor 15 Jahren die Flagge entfernt wurde, gab es noch die alten Kioske, die unkontrolliert Abwässer ins Meer einleiteten. Diese gibt es jetzt nicht mehr.

Seit gestern Abend Waldbrand

Paisaje Lunar

Teneriffa – Vilaflor/Granadilla:
Seit gestern Abend 22 Uhr ist ein Waldbrand im Gebiet von Madre del agua/Paisaje Lunar im Gange. Die Rettungsteams, Miltär und Feuerwehr (über 100 Mann) und ein Hubschrauber sind vor Ort. Das Feuer ist weiterhin aktiv und genaue Angaben über die betroffene Fläche sind noch nicht bekannt. Brandstiftung ist nicht auszuschließen.