
Puerto Mogán
Gran Canaria – Gemeinde Mogán:
In einer Sitzung hat die Gemeinde Mogán nun beschlossen, das künftig für 3/4 aller Strände in der Gemeinde ein Rauchverbot besteht. Dies betrifft folgende Strände: Las Marañuelas, La Lajilla, Patalavaca, Aguamarina, Anfi, Puerto Rico, Amadores, El Cura, Taurito und Puerto de Mogán. Etwas was an allen Stränden verboten ist, ist das Wegwerfen von Kippen.

El Hierro
El Hierro:
Das kanarische Gesundheitsministerium hat Untersuchungen an Fischen durchgeführt, um die Geniesbarkeit dieser zu untersuchen. Während der seismischen Aktivitäten durch den submarinen Vulkan vor la Restinga hatte man empfohlen, keine Fisch aus dieser Gegend zu essen.
Laut neuesten Untersuchungen bestehen aber keine gesund-heitlichen Gefahren bzw. Bedenken mehr. Also: Guten Appetit!

Gericht
Teneriffa – Santa Cruz:
In Santa Cruz muß sich ein Mann wegen Behinderung der Polizei verantworten. Diese hatte aufgrund einer richterlichen Anordnung, sein geparktes Auto in einer Tiefgarage abschleppen lassen, was der Besitzer zu verhindern suchte. Das Auto war bereits seit 18 Jahren dort geparkt und nicht bewegt worden. Außerdem hatte sich Müll darunter und drum herum angesammelt, was Nachbarn bereits mehrmals zur Anzeige, aufgrund der gesundheitlichen Gefahren, gebracht hatten. Ein Richter ordnete die Entfernung des Autos an.

Strom
Kanaren:
Seit mehreren Jahren findet dieses Kampagne vom WWF regelmäßig statt. Es geht darum, das Bewußtsein für das Thema Klimawechsel zu schärfen. Daher werden alle weltweit aufgefordert, an der Kampagne teilzunehmen. Das heißt, morgen am 31. März auf den Kanaren von 19.30 – 20.30 jeglichen Stromverbrauch vermeiden, auf dem Festland ist dies der Fall von 20.30 – 21.30 Uhr. Also wundern Sie sich nicht, wenn morgen in der oben genannten Zeit keine Straßenbeleuchtung brennt. Auch letztes Jahr hatten sich schon einige kanarische Gemeinden dieser Kampagne angeschlossen.

Teneriffa
Teneriffa – El Rosario:
Seprona (polizeiliche Gruppe für Umwelt- und Tierschutz der Guardia Civil) untersucht das plötzliche Auftauchen am Sonntag von toten Fischen an der Playa del Moro, der Küste von Tabaiba. Die Untersuchungen zur Todesursache laufen, obwohl man davon ausgeht, das es sich um rechtswidrige Fangme-thoden mit Sprengstoff hierbei bgehandelt hat. Bewohner der Nachbarschaft bezeugen, das in der Nacht Explosionen an der Küste zu hören waren, so daß wohl Wilderer am Werk waren. Was auch nicht das 1. Mal wäre.

Zeit zum Handeln
Spanien – Kanaren:
Tausende kamen gestern auf den Kanaren zu den Protestmärschen, die gegen die kürzlich genehmigten Ölbohrungen von Repsol vor der kanarischen Küsten gingen, zusammen.
Die Protestmärsche fanden in Santa Cruz de Tenerife, San Sebastian de La Gomera, Santa Cruz de La Palma, Las Palmas de Gran Canaria, Madrid und Barcelona statt. Allein in Lanzarote versammelten sich über 20.000 und in Puerto del Rosario auf Fuerteventura über 15.000 Demonstranten. Viele sind gegen diese “Umweltkriminalität” und sagen Nein zum Öl, aber Ja zu erneuerbaren Energien.

Santa Cruz
Teneriffa – Santa Cruz:
Bei dem gestrigen Treffen mit Paulino Rivero in Santa Cruz,
erklärte Giles Paxman, Großbritanniens Botschafter in Spanien,
das er kein Problem für den britischen Tourismus durch die Ölbohrungen vor den kanarischen Inseln sähe.
Die Briten würden sich dadurch nicht abhalten lassen, auf den Kanaren ihren Urlaub zu verbringen.

La Palma
La Palma – Breña Baja:
Auf La Palma kann man jetzt das 1. Elektroauto mieten, es ist zugleich auch das 1. Elektroauto zum Mieten in ganz Spanien. Der Vermieter ist Autos Isla Verde, die bereits seit 1,5 Jahren Elektrofahrräder vermieten und nun ihr angebot um ein Elektroauto und 3 Motorräder erweitert hat. Man kann damit 200 km für rund 1,20 Euro fahren.

Wandern
Teneriffa Süd:
Von den Besuchern auf Teneriffa betreiben 13 % das Wandern. Teneriffa ist ein herrliches Wandergebiet und da gibt es für jeden etwas, da es unterschiedliche Schwierigskeitsgrade der Wanderungen gibt. 9 Gemeinden im Süden Teneriffas bieten nun 27 traditionelle Wege ihren Besuchern an. So wird momentan eine Webseite von der Asociación Chasna Isora (ein Zusammenschluß von den Gemeinden Fasnia, Arico, San Miguel, Granadilla, Arona, Adeje, Santiago del Teide, Guía de Isora und Vilaflor) ins Leben gerufen, auf der man zukünftig alle Informationen bezüglich dieser 27 Wanderwege abrufen kann. Es wird aber noch einige Monate dauern, bis alles läuft, denn u.a. werden die Wege markiert und z.Z. restauriert. Wer Teneriffa besucht hat auf www.sonniges-teneriffa.de/html/tenewandern.php schon einmal ein Auswahl toller Wanderungen.

Weintrauben
Kanaren:
Durch die Trockenheit erleben die kanarischen Bauern einen
90 % Verlust der Kartoffelernte. Mit anderen Worten, dies entspricht einer Summe von 10-12 Millionen Euro. Auf den 1.500 Hektar Land, die zum Kartoffelanbau dienen, werden normalerweise jährlich rund 30.000 Tonnen Kartoffeln geerntet. Auch in der Getreideernte ist mit einem Verlust von 80 % zu rechnen. Und dementsprechend schlecht ist dann auch die Qualität für das Folgejahr. Wenn es nicht endlich regnet, steht auch die Weinernte vor einem Disaster, fast ein Totalausfall. In ganz Spanien sind die Kanaren von der Trockenheit am stärksten betroffen und benötigen finanzielle Hilfen.