
Hohe Wellen
Kanaren:
Für heute besteht auf den Kanaren oranger Alarm wegen hohen Wellenganges. Es ist mit Wellen von bis zu 4-5 Metern Höhe zu rechnen. Daher sollte man in Küstengebieten äußerste Vorsicht walten lassen und wer in Küstennähe wohnt, sollte Vorsichtmaßnahmen treffen.

Plantagen
Teneriffa:
Auf den Kanaren ist man momentan mit der Schadensbestands-aufnahme durch das Unwetter von vor einer Woche beschäftigt. Teneriffa hat durch das Unwetter allein 30 % der landwirt-schaftlichen Produktion zu beklagen. Am meisten litten die Kulturen von Kartoffeln, Gemüse, Avocados und Zitrusfrüchte unter dem Unwetter. Ein positiver Effekt hatte das Unwetter jedoch, denn nach der langen Dürrezeit weisen die Wasserbecken wieder bessere Wasserstände auf.

Nationalpark
Teneriffa – Nationalpark:
Ein Rettungshubschrauber mußte gestern zwei deutsche Touristen , 31- und 24-Jahre alt, aus 3.555 m Höhe vom Teide retten, da diese aufgrund von Schnee, Eis , Kälte und Windgeschwindigkeiten von 70 km/h sich dort oben nicht mehr weiterbewegen konnten. Alle seien daran erinnert, das seit einigen Monaten die kanarische Regierung ein Gesetz erlassen hat, wonach Personen, die sich fahrlässig in schwierige Situationen begeben und dann gerettet werden müssen, den Rettungseinsatz auch bezahlen müssen. Was je nach Aktivierung von verschiedenen Rettungsmannschaften auch richtig teuer werden kann.

Unwetter
Teneriffa – Playa San Juan:
Das Unwetter des letzten Wochenendes hat beachtlichen finanziellen Schaden auf den kanaren angerichtet. An der Playa San Juan entstand ein Schaden von über 100.000 Euros. Im Süden gab es den größten Schaden in Playa San Juan und Alcala, wo die Wassermassen durch den Barranco von Guia de Isora mit heftiger Wucht hinunterstürzten. Viele Plantagen wurden zerstört. Die Aufräum- und Wiederin-standsetzungsarbeiten werden noch lange anhalten.

hohe Wellen
Kanaren:
Durch das starke Unwetter mußten seit Sonntag auf den Kanaren bisher 132 Flüge gecancelt werden. In der Provinz Teneriffa mußten alleine gestern 35 Flüge gecancelt werden. El Hierro war seit Sonntag komplett vom Flugverkehr ausgeschlossen. Auch der Fährverkehr wurde zeitweilig eingestellt. Laut AEMET ist ab heute hauptsächlich mit hohen Wellen zu rechnen. Da Unwetter hat großen Schaden auf den Plantagen hinterlassen, wo Früchte vom Sturm abgerissen und Pflanzen geknickt oder entwurzelt wurden. Dadurch wird die Produktion wieder rückläufig sein.

Teide im Schneekleid
Teneriffa – Nationalpark:
Der Parador im Nationalpark von Teneriffa ist bis zum 12. März voll ausgebucht. Die derzeitigen Besucher erfreuen sich absoluter Ruhe und eines Teides im Schneekleid. Die Straßen waren durch das Unwetter bis gestern Mittag gesperrt gewesen, so daß sich erst ab Mittag Besucher hinauf in den Nationalpark begeben konnten, um die Natur im Schneekleid zu genießen. Man geht davon aus, daß die nächsten Tage und noch bis zum Wochenende viele sich auf den Weg in den Natio-nalpark machen, um diese Freuden zu erleben und natürlich auch die Gastronomie dort oben zu beleben. Die Teleferico bleibt wegen vereister Kabel geschlossen.

Unwetter
Kanaren:
Das Unwetter mit Spitzenwindgeschwindig-keiten von 160 km/h beim Observatorium auf Teneriffa, hat auch für ein weißes Schneekleid auf dem Teide gesorgt. Wegen des Unwetters sind folgende Straßen gesperrt worden: TF-21 von La Orotava bis Granadilla und die TF-38 von Chío rauf in die Cañadas. Auf La Palma wurden folgende Straßen wegen Erdrutschen gesperrt: LP-109 vom Roque Faro nach Barlo-vento, zwischen km 0 und 15; LP-206 die La Polvacera mit Puente Roto verbindet, zwischen km 8 und 14 und die LP-214 Los Brecitos, zwischen km 3 und 14. Auf El Hierro sind die Hi- 1, zwischen Plaza de La Candelaria in La Frontera bis zum Mirador de Jinamar lAuf der Höhe km 29; die Hi- 400, ab El Pinar bis la Dehesa; 5 km der Hi-40; Hi-45 ab Los Llanos bis zur Cruce del Tomillar, zwischen km 5 und 45 und die Hi- 500, ab el Pozo de La Salud nach la Dehesa bis km 15 gesperrt. Auf La Gomera sind 2 Straßen gesperrt. Da das ungünstige Wetter noch nicht vorüber ist, ist mit weiteren Behinderungen, Erdrutschen und Straßensperren zu rechnen.

Valle Gran Rey
La Gomera – Valle Gran Rey:
Durch das heftige Unwetter kam es gestern zu einem Erdrutsch, der einem 26-jährigen, deutschen Wanderer in Valle Gran Rey überraschte und dessen Tod verursachte.

Observatorium
Kanaren:
Auch wenn noch weiterhin Alarmstufe orange besteht, so sind heute alle Schulen und Universitäten, außer die Schulel in La Oliva auf Fuerteventura, wieder geöffnet. Durch das Unwetter wurden Rekordgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h beim Obser-vatorium auf Teneriffa gemessen. Es gingen auf bis zu 102 Liter Regen pro qm hinunter. Heute sollen die Stärke von Regen und Wind zurückgehen, man erwartet Windgeschwindigkeiten von 70-90 km/h. Auch besteht weiterhin hoher Wellengang. Weiterhin werden alle zur äußersten Vorsicht aufgerufen!

Wetter
Kanaren:
Die von AEMET heraus gegebene Alarmstufe orange bleibt auch heute weiterhin für Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro bestehen. Lediglich für Fuerteventura und Lanzarote gilt gelber Alarm. Es besteht weiterhin Alarm wegen Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h, starken Regenfällen und hohen Wellen. Die Notfallteams sind bereits schon das ganze Wochenende im Einsatz, um Schäden durch das Unwetter zu beheben. Mehrere Straßen sind geflutet oder durch Erdrutsche verschüttet, abgerissene Baumteile behindern den Verkehr, es kam zu Stromausfällen, Passagiere endeten in den Terminals weil Flugzeuge oder Fähren nicht starten konnten, Mauern stürzten ein, Dächer wurden abgehoben, Fahrzeuge von herumwirbelnden Objekten beschädigt, auf einer Fähre sind mehrere Autos durch die unruhig See kollidiert, usw..