2017 das schlechteste Jahr für die Bananen

Bananen

Kanaren: In den letzten 25 Jahren war das letzte Jahr 2017 das Schlechteste für die kanarischen Bananen. Breits 2016 mußten 15 Millionen kg Bananen (3 Millionen davon gingen an Wohltätigkeitsorganisationen) wegen Überschuß vernichtet werden. Und das Jahr 2017 toppt das Ganze noch: denn da mußten 17-18 Millionen kg Bananen zerstört werden (ebenfalls rund 3 Millionen davon gingen an die Nahrungsmittelbank). Dies entspricht 4 % der Gesamtproduktion von 2016. Heutzutage werden Bananen aus Amerika und Afrika importiert, was 50 % der Marktanteile ausmacht und somit zu einer Preiskrise und deutlich verminderten Nachfrage der kanarischen Banane führt. Ein Teufelskreislauf!

Kanaren haben ihre Mietpreise um 27,8 % erhöht

Kanaren

Spanien – Kanaren: Innerhalb Spaniens liegen die Kanaren in einer Negativbilanz auf Platz 1. Dieses Mal handelt es sich um die Mietpreise von Wohnungen, die innerhalb eines Jahres um 27,8 % in die Höhe geschnellt sind. Wäre toll, wenn dies auch bei den Gehältern so wäre, doch da sind seit rund 10 Jahren kaum Steigerungen drinnen gewesen, was bedeutet, das Viele keine Möglichkeit haben, bezahlbare Mietwohnungen zu finden. In Spanien stiegen die Mietpreis 2017 im Durchschnitt um 18,4 %, so das man 9,70 € pro qm zahlt. Die teuersten Autonomien sind Katalonien ( Provinz Barcelona mit 15,8 € pro qm) und Madrid mit 14,4,€ pro qm, gefolgt von den Balearen mit 12,5 € pro qm. 3 Provinzen haben sogar ihre Mietpreise gesenkt: Cáceres mit 3,9 € pro qm, Burgos und Cuenca mit 4,2 € pro qm. Diese Daten wurden vom Immobilienportal Idealista erhoben.

Zum 1. Mal über 100.000 unbefristete Verträge

Vertrag

Kanaren:
Im letzten Jahr wurden auf den Kanaren insgesamt 835.737 Arbeitsverträge unterzeichnet. Das waren 7,19 %  (56.039 Verträge) mehr als im Vorjahr. 12,41% der gesamten Verträge, nämlich insgesamt 103.718 davon, waren als unbefristet ausgestellt worden. Das ist das
1. Mal, daß es über 100.000 unbefristete Verträge gibt. Das hört sich zwar auf Anhieb gut an, aber die Gewerk-schaften warnen vor Optimismus.
Denn man darf nicht außer Acht lassen, daß die Arbeitsinspektoren allein im Oktober und November 2017 rund 5.300 Verträge kontrolliert hatten und 47 % davon nicht richtig ausgestellt waren. Die Gewerkschaften fordern mehr Inspektionen, da auf diesem Gebiet viel Betrug an der Tagesordnung ist. Die Verträge werden nicht richtig ausgestellt, viele arbbeiten Vollzeit, haben aber nur einen Anteil auf den Verträgen stehen. Außerdem ist bei der Anzahl der Verträge zu bedenken, daß auch viele Verträge nur für ein paar Tage ausgestellt werden.
Im Dezember 2017 waren 216.087 Arbeitslose registriert worden.

Wohnungspreise im 3. Quartal um 4,5 % angestiegen

Kanaren

Kanaren – Spanien: Laut INE ist im 3. Quartal der Wohnungspreis auf den Kanaren um 4,5 % (im Vergelich zum gleichen Vorjahreszeitraum) angestiegen.
In ganz Spanien sind die Wohnungspreise zwischen Juli und September um 6,7% (im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum) gestiegen, obwohl der Preis der Gebrauchten mit 6,7% etwas höher war, als die der Neuen mit 6,5%.

Generalstreik der Zimmermädchen wurde zugestimmt

Zeit zum Handeln

Kanaren:
Die Exekutivkommission der Gewerkschaft stimmte beim gestrigen Treffen dem Aufruf zum Generalstreik der Zimmermädchen in den Hotels und Appartementsanlagen auf den Kanaren am 25. Dezember und 1. Januar zu. Laut dem Vorsitzende der Gewerkschaft, Manuel Fitas, ist der Generalstreik begründet durch die schlechten Arbeitsbedingungen, die geringe Beschäftigungsqualität und das Fehlen von Arbeitsschutzmaßnahmen in diesem Berufszweig. Auf den Kanaren gibt es rund 20.000 Zimmermädchen, die im Durchschnitt 23-25 Zimmer pro Tag reinigen müssen. Das Monatsgehalt beträgt 1.300 Euro brutto im Monat (14 Monatsgehälter).

Kanarische Inseln sind ein sehr günstiges Reiseziel

Kanaren

Kanaren: Auch wenn die kanarischen Inseln ein sehr günstiges Reiseziel sind, so sind doch viele Hotelanlagen in die Jahre gekommen. Um den Bedürfnissen der Touristen zu entsprechen, müßten Investitionen in die Hotels und Unterkünfte gemacht werden, was bisher jedoch nur im geringen Maße passiert. Somit stellen die Kanaren für ihre direkten Konkurrenten wie Türkei und Ägypten keine Gefahr dar, wenn sich dort die unsichere Lage erholt. Denn dann wird der seit 2 Jahren anhaltende Touristenboom sich wieder verlagern. Dies würde bedeuten, daß die durchschnittliche Belegung von
87 % dann  auf 67% sinken würde. Im Bericht von „The Hotel Property Handbook“ (welches durch Berater, Investoren, Geschäftsleute und Bankenführer erstellt wurde), kommt man zu dem Schluss, daß die Kanaren innerhalb Spaniens eines der billigsten Urlaubsziele ist.  Diese Situation ist schädlicher, als der langfristige Nutzen für den Tourismussektor, da dadurch die Rentabilität und die Renovierung von Hotels und Unterkünften verlangsamt werden.  Dies ist aber unerläßlich um Qualität und Preise zu garantieren. Da die Kanaren ein ganzjähriges Reiseziel sind, können sie nicht so billig sein. Denn Gutes hat seinen Preis. Immer mehr ausländische Investoren erwerben Hotels hier. Um diesem zunehmend globalen Szenario zu entsprechen, muß man Modernisieren und wettbewerbsfähig sein. Die Schlüsselelemente für die entsprechenden Verbesserungen sind: Innovation, digitale Strategie, Erneuerung, Neupositionierung der Marke, personalisierte Erfahrungen und Nachhaltigkeit.

Etliche verlegen ihren Firmensitz außerhalb Kataloniens

Spanien

Spanien – Katalonien:
Die Unabhängigsbestrebungen von Katalonien haben dazu geführt, das zwischen Oktober und Anfang November fast 1.000 Unternehmen ihren Firmensitz außerhalb Kataloniens verlegt haben. Dies ergeben die Daten der spanischen Steuerbehörde. Einige Unternehmen haben ihre Teilnahme an nationalen Verkäufen um 20 Punkte reduziert. Die Wirtschaft in Katalonien leidet unter diesen Bestrebungen und auch in Sachen steigender Arbeitslosigkeit ist Katalonien nun vorne mit dabei.

Rekordtief des Euribors

Wirtschaft

Spanien – Kanaren:
Seit 33 Monaten ist der Euribor (das ist der  das Hauptindex als Referenz für Hypothekendarlehen) am sinken. Im Februar erreicht er -0.008 % und seitdem geht es weiterhin bergab. Derzeit ist er bei einem Rekordtief von -0,187% im November angekommen. Dadurch verringern sich die Hypothekenzahlungen. Dies führt u.a. dazu, das Unterzeichnung von Hypotheken zu einem festen Zinssatz zugenommen haben. Laut INE machten Hypotheken zu einem festen Zinssatz im August 37,7 % aus, während 62,3% variabel verzinsliche Hypotheken waren.

Die 1. Ölbohrplattformen werden noch im November in den Hafen von Granadilla kommen

Ölbohrplattformen

Teneriffa – Hafen Granadilla:
Noch vor Ende diesen Monats werden die 1. Ölbohrplattformen im Hafen von Granadilla ankommen. Laut Ricardo Melchior, dem Präsidenten der Hafenbehörde, werden dann bis zum Ende Januar insgesamt 8 solcher Ölbohrplattformen im Hafen von Granadilla sein. Derzeit werden alle entsprechend notwendigen Dienste organisiert, die für die Überwachung und Sicherheit des Geländes zuständig sein werden. Somit kann Granadilla dann seine Hafenaktivität mit Reparaturen und Wartungen an den Ölbohrplattformen aufnehmen und die Dinger verschandeln dann nicht mehr die Sicht in Santa Cruz.