Archiv für die Kategorie 'Wirtschaft'

Zeit zum Handeln

Zeit zum Handeln

Teneriffa:
Die Verbraucher sind genötigt ihr Konsumverhalten aufgrund der Krise zu ändern. So haben bei einer Umfrage des CIS (Zentrum für sozio-logische Forschung) 6 von 10 Verbrauchern angegeben, daß sie ihre Gewohnheiten bzgl. Ausgaben für Kleidung, Licht, Nahrung, Transport, Wasser-, Gas- und Freizeitunternehmungen ändern mußten.
Wie Luis Perez, Leiter des Carrefour-Meridian, sagte, konnte man einen deutlichen Umsatzzuwachs bei den günstigen Produkten feststellen. Statt auf Frischprodukte wird öfters auch auf Tiefgefrorenes zurück gegriffen. Die Konsumenten sind jetzt aufgrund der Krise rationeller und bewußter bei ihrem Einkauf.

admin

Heute Generalstreik

Gesetz

Gesetz

Spanien – Kanaren:
Heute, am 29. März, findet ein Generalstreik gegen die Arbeitsrechtsreformen  in ganz Spanien statt.
In den ersten Stunden kam es bereits zu vereinzelten Vorfällen, mehreren Verletzten und 50 Festnahmen. Im Transportwesen kommt es nur zu einem Minimalservice. In Madrid hat man sogar versucht, die Ausfahrt der Busse zu blockieren. Der bisher schlimmste Vorfall ereignete sich in Torrelavega (Kantabrien), wo ein weiblicher Streik-posten von einem Hoteleigentümer mit einem Messer durch die Hand gestochen wurde, er wurde festgenommen und die Frau wurde ärztlich versorgt. Laut Cristina Diaz, Generaldirektorin für Innenpolitik, verläuft der Streiktag bis jetzt “normal”.

Geld

Geld

Spanien – Kanaren:
Laut dem Verband der Führungskräfte und Direktoren für Soziale Dienste, sind die kanarische Sozialdienste hinter Valencia die zweitschlechtesten im Land. Der Landesdurchschnitt der Pro-Kopf-Ausgaben für soziale Dienstleistungen liegt im Durchschnitt in Spanien bei 280 Euro, auf den Kanaren bei nur 155 Euro.  Das ist eine schlechte Bilanz, wenn man bedenkt, daß hier auch die geringsten Löhne im Land bezahlt werden. Auch der Einkaufskorb auf den Kanaren liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt. Der Verband fordert eine radikale Änderung der Politik im Bereich der sozialen Dienstleistungen, eine dringende Entwicklung eines neuen Rechtsrahmen im Einklang mit der Entwicklung der Bürgerrechte in Spanien und eine Erhöhung der finanziellen Aufwen-dungen für soziale Dienste. Die Kanarios befinden sich im großen Nachteil gegenüber anderen Spaniern.

Generalstreik

Generalstreik

Teneriffa:
Die Gewerkschaften auf Teneriffa fordern die Arbeiter zur Teilnahme am Generalstreik, der am diesem Donnerstag den 29. März stafffinden wird, auf. Der Generalstreik wird wegen der neuen Wirtschafts- und Arbeitsreformen der spanischen Regierung durchgeführt. Man hat Angst, daß die Beteiligung am nationalen Streik gering ausfällt, da die Arbeiter sonst dem Verlust eines Tagelohnes hinnehmen müssen. Andererseits sagen die Gewerkschaften, das gehandelt werden muß, denn die Wahlergebnisse in Andalusien und Asturien am vergangenen Sonntag zeigen klar, daß die Gegnerschaft gegenüber Mariano Rajoy wächst.

Bauen

Bauen

Kanaren:
In einem Jahr sind die Grundstückspreise auf den Kanaren um 23 % gefallen. Der Quadratmeterpreis in der Provinz Santa Cruz ist um 136 Euro billiger, als in Las Palmas. Hat ein Quadratmeter in Gemeinden mit über 50.000 Einwohner im letzten Quartal 2010 noch  357 Euro im Durchschnitt gekostet, so waren es im letzten Quartal 2011 nur noch 273 Euro im Durchschnitt. Verschärft ist die Situation noch durch die hiesige Krise. Bei der hohen Arbeitslosigkeit werden kaum Kredite gewährt und so stehen viele Wohnungen leer, die noch aus der Zeit des Baubooms standen. Der wirtschaftliche Abschwung begann Ende 2007, und im Folgejahr bekam man dann die Auswirkungen zu spüren. Im letzten Quartal 2008 wurde im Durchschnitt  pro Quadratmeter Höchstpreise von 626 Euro bezahlt und von da an ging es bergab, bis hin zu den Niedrigstpreisen von 2011.

Krise

Krise

Teneriffa – Añaza:

Das Viertel  Añaza in Santa Cruz ist schwer von der Krise betroffen. Dort ist die Hälfte der Bewohner von der Arbeitslosigkeit betroffen und dementsprechend leiden auch die verschiedenen Geschäfte in diesem Gebiet unter einem deutlichen Rückgang ihrer Verkäufe. Sie haben leere Kassen und kämpfen dagegen an, ihre Geschäfte schließen zu müssen.

Gesetz

Gesetz

Spanien:
Aufgrund der Tierschutzverodnung bezüglich der Haltung von Hühnern, verliert Spanien 30 % ihrer Eierproduktion. Nach Holland ist Spanien der zweitgrößte Exporteur von Eiern in der Europäischen Union. Da die Geflügelzüchter nun mehr Raum für das Federvieh zur Verfügung stellen müssen, haben viele ihren Bestand reduziert. Laut Schätzungen ist auch in anderen Ländern dadurch die Eierproduktion in den letzten Monaten um 10-12 % zurück gegangen. Im ekordjahr 2004 gab es in Spanien 52 Millionen Hennen, während es in de ersten Monaten von 2012 nur noch 40 Millionen Hennen waren. Also werden auch die Eierpreise steigen, so wie vieles andere auch.

 

Weintrauben

Weintrauben

Kanaren:
Durch die Trockenheit erleben die kanarischen Bauern einen
90 % Verlust der Kartoffelernte. Mit anderen Worten, dies entspricht einer Summe von 10-12 Millionen Euro. Auf den 1.500 Hektar Land, die zum Kartoffelanbau dienen, werden normalerweise jährlich rund 30.000 Tonnen Kartoffeln geerntet.  Auch in der Getreideernte ist mit einem Verlust von 80 % zu rechnen. Und dementsprechend schlecht ist dann auch die Qualität für das Folgejahr. Wenn es nicht endlich regnet, steht auch die Weinernte vor einem Disaster, fast ein Totalausfall. In ganz Spanien sind die Kanaren von der Trockenheit am stärksten betroffen und benötigen finanzielle Hilfen.

Flaggen

Flaggen

Kanaren:

Laut José Manuel Soria, Minister für Energie, Industrie und Tourismus, hätten Ölbohrungen vor den Kanaren deutlich positive Effekte für die Inseln und Spanien im Allgemeinen.
Außerdem sind die Bohrungen in einer Distanz von 60 km vor den Inseln vorgesehen, dies könnte man nicht mehr als kanarisches Küstengebiet betrachten.
Falls Öl- oder Gasvorkommen gefunden werden, könnte dies der hohen Arbeitslosigkeit (30 %) Abhilfe schaffen.

admin

Teurer Warenkorb

teuer

teuer

Kanaren:

Der Warenkorb in  einem Monat auf den Kanaren ist im Durchschnitt 90 Euro teurer als in Spanien allgemein.
Im Vergleich zu der billigsten Region Spaniens, Rioja, ist der Warenkorb sogar um 148 Euro im Durchschnitt teurer. Das sind die neuesten Angaben der Verbraucher-schutzorganisation.
Laut INE sind allein in den Jahren 2001 bis 2011 die Preise für einen Warenkorb um 50 % gestiegen.

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