
La Palma
La Palma:
Auf La Palma gibt es mehr als 1.000 Ferienwohnungen mit über 3.000 Betten in ländlichen Gebieten, die nicht legal sind. Nun haben die Behörden hunderte dieser Ferienwohnungen nachlegalisiert, nachdem die Besitzer erforderliche Unterlagen zu Anerkennung vorgelegt haben. Die Legalisierung geschieht auf der Grundlage der Kriterien des Gesetzes 6/2002 vom 12. Juni für Gebäude, die seit Jahrzehnten für den Tourismus genutzt werden. In dem Gesetz sind Änderungen oder Ergänzungen zur Qualifikation für die Anerkennung zur Tourismusvermietung vorgegeben.

Las Palmas
Gran Canaria – Las Palmas:
Die Behörden wurden alarmiert, das auf einem Fischereischiff mehrere Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren arbeiten würden. Das schiff hatte in Las Palmas angelegt, legte aber kurz darauf wieder ab, nachdem Medien über die Kinder an Bord berichteten. Das Gericht von las Palmas wird nun den Fall untersuchen.

El Hierro
El Hierro – Süd:
Der Katastrophenschutz hat gemeinsam mit Pevolca beschlossen, die Strrände im Süden el Hierro, in der Nähe von Tacorón und Puerto Naos, für die Öffentlichkeit zu schließen, da durch die ständigen Eruptionen Gase freigesetzt werden, die sich für die Bevölkerung als schädlich erweisen können. Grund für diese Annahme ist der Vorfall eines Technikers des IGN (National Geographic Institut), dem während der Messungsarbeiten unwohl wurde und ärztlich versorgt werden mußte. Laut Aufzeichnungen waren aber die Kohlenmonoxid-Werte nicht abnormal. An diesen Strände besteht jedoch durch ihre Struktur die Gefahr der Ansammlung von Gasen.

El Hierro
El Hierro:
Die Gemüter sind mittlerweile erhitzt. Die lokalen Behörden fordern von der regionalen Regierung die Wiedereröffnung des Tunnels, der Valverde mit La Frontera verbindet. Die Schließung, wegen der seismischen Krise besteht Erdrutsch und Steinschlaggefahr, hat bereits zu großen wirtschaftlichen Problemen geführt. Auch fordert man, daß Evakuierte wieder zu ihren Häusern zurück kehren können. Hier stellt sich nur die Frage, wer übernimmt die Verantwortung, wenn dann im Nachhinein dann doch was passiert? Ist nicht letztendlich die Sicherheit eines jeden Einzelnen vorrangig?

Cabildo
Teneriffa – Santa Cruz:
In Zeiten der Krisen muß man sparen wo es nur gilt. Das heißt, Arbeitgeber müssen auf die Mitarbeiter achten, diese sollen zu den Arbeitszeiten auch an ihren Schreibtischen sein und wer Kaffepausen verlängert muß gemeldet werden, diese wird sich auch beim Gehalt negativ bemerkbar machen. Auch die Benutzung von offiziellen Autos wurde eingeschränkt. Somit müssen Politiker und hohe Beamte nun auch mit Minibussen zu entsprechenden Treffen auf den Inseln gefahren werden. Außerdem wurden Behörden aufgeforder Papier, wenn möglich beidseitig zu bedrucken.

El Hierro
El Hierro:
Aus gegebenen Anlaß, wegen der anhaltenden Erdbeben und der zunehmenden Intensität dieser, wurden heute in der spanischen Presse folgende Selbstschutzmaßnahmen bei Erdbeben veröffentlicht:
Wenn Sie sich innerhalb eines Gebäudes befinden
• das Gebäude nicht verlassen, bevor die Beben aufgehört haben
• sofort Schutz unter starken Strukturen suchen
• weg vom Fenstern, Vitrinen, Schränken, Wänden und Objekten, die auf einen fallen könnten
• nicht in der Küche sein
• keine Aufzüge verwenden
• bei starken Beben, sobald diese aufhören, Strom, Wasser und Gas abschalten
Wenn Sie sich in einem öffentlichen Gebäude (Supermarkt, Kino, Bibliothek, etc.) befinden
• nicht in Panik zum Ausgang rennen
• weg von Fenster oder Glastüren
• Schutz unter starken Strukturen suchen
• In Räumen mit Regalen (Supermärkte, Bibliotheken, etc.), die Gänge mit Regalen verlassen und in Duckstellung an die Seitenwände der Regale Schutz suchen
• Schüler knien unter dem Schreibtisch und halten dabei ein Buch über dem Kopf
Wenn Sie sich im Freien befinden
• Bewahren Sie Ruhe und lassen Sie keine Panik aufkommen, achten Sie auf Personen um sich herum
• gehen Sie ins Freie, entfernen Sie sich von beschädigten Gebäuden und betreten Sie diese auch auf keinen Fall
• Wenn Sie sich im Auto befinden, langsam fahren und auf keinen Fall die Straße blockieren. Schalten Sie das Radio für Informationen, wie z.B. Straßensperren an
• Die Behörden geben Schutzmaßnahmen durch die Medien und Informationszentren bekannt. Achten Sie auf Hilferufe und arbeiten Sie mit den Notfalltrupps eng zusammen.
Auf keinen Fall das Katastrophengebiet auf eigene Faust betreten, das ist gefährlich und erschwert die Arbeit der Notfalltrupps.

verhaftet
Kanaren – Huelva:
20.440 Zigarettenschachteln im Wert von 85.000 Euros wurden auf der “Volcán del Teide” (Fähre der Naviera Armas, die die Kanaren mit Huelva verbindet) beschlagnahmt. Die Ware war in alten Haushaltsgeräten versteckt, die auf einem Transporter geladen waren.
In diesem Zusammenhang hat man einen 23-jährigen Marokkaner festgenommen. Seit Inbetriebnahme der neuen Fährverbindung wurde bereits 13 mal von Seiten der Behörden wegen Drogenhandel und Schmuggels zugeschlagen.

Fuerteventura
Fuerteventura: Hunderte gingen gestern Nachmittag auf die Straße, um ihre Wut über den brutalen Mord an 20-jährige Yessica Dos Santos in La Lajita zum Ausdruck zu bringen. Scharen von Trauernden sammelten sich vor der Wohnung, wo die junge Frau vergewaltigt und erstochen wurde und dies von einem marokkanischen Nachbarn, der sie begehrter. Er verschaffte sich mit einer Leiter Zugang zu ihrer Wohnung, wo dann der Brutale Mord stattfand, er stach an die 30 mal auf das Opfer ein. Nach einer stillen Tribut an die tote Frau, die ein Mitglied der lokalen evangelischen Kirche war, forderte die Menschenmenge die Behörden auf, die volle Kraft des Gesetzes zu nutzen, um den Schuldigen für die schrecklichen Mord zu bestrafen war.