
verhaftet
Kanaren:
Im letzten Jahr gab es auf den Kanaren im Durchschnitt täglich 3,2 Festnahmen wegen Drogen. Letztes Jahr kam es zu 1.174 Festnahmen in den beiden Inselprovinzen (Provinz Las Palmas 640 und Provinz Santa Cruz de Tenerife 534). Insgesamt liegen die Kanaren damit mal wieder über dem Landesdurchschnitt.

Las Palmas
Gran Canaria – Las Palmas:
Für nur 10 Euro Eintritt konnten Jugendliche sich bei einer illegalen Alkohol- und Drogenparty, außerhalb von Las Palmas, vergnügen. Die Polizei kam dieser illegalen Party auf die Schliche, die in sozialen Netzwerken angepriesen wurde. Als die Polizei auftauchte, befanden sich rund 70 Jugendliche dort, die dann mit zur Polizeihauptwache geholt wurden. Die Eltern dachten eigentlich, das sich ihre Schützlinge bei einer Party von Freunden befänden.

Cabildo
Kanaren:
Seit Montag läuft bereits eine Kampagne im Kampf gegen Drogen- und Alkolkonsum bei Autofahrern. Die Kampagne findet spanienweit statt. Fahren unter diesen Einflüssen kann 500 Euro und 6 Punkte kosten. Auch mehrere Stunden nach dem Konsum können solche Substanzen im Speichel nachgewiesen werden, d.h. im Blut ist die Konzentration noch höher. Die Vorratsspeicherung von Spuren von Cannabis, Ecstasy, Kokain, Opiaten und Amphetaminen im Speichel ist nicht auf eine Uhrzeit begrenzt, weshalb über 24-Stunden verteilt Polizeikontrollen stattfinden. Letztes Jahr wurden 702 Fahrer getötet, davon standen 316 unter dem Einfluß von Drogen/Alkohol oder Psychopharmaka. Diese Toten hätten vermieden werden können.

La Gomera
La Gomera – San Sebastian:
Am Wochenende konnte die Polizei 2 junge Männer festnehmen. Sie waren der Polizei als kinderlos bekannt, was sie um so verdächtiger machte, da sie in einen Kurierbüro Babywindeln entgegen nahmen. Der Verdacht bestätigte sich und man fand in den Windeln 1 kg Drogen.

La Palma
La Palma:
Man sollte Drogenspürhunde nicht unterschätzen.
Trotz doppeltem Boden in der Stoßstange des Autos wurden diese fündig. Der Besitzer des Wagens hatte auf diese Weise rund 6 Kilo Drogen im Wert von ca. 180.000 Euro per Fähre nach Palma transportiert. Nun läuft das Verfahren gegen ihn.

verhaftet
La Gomera – San Sebastian:
Die Polizei hat einen jungen Deutschen festgenommen, der ihnen aufgefallen war, weil er regelmäßig zwischen Valle Gran Rey und San Sebastian mit seinem Boot verkehrte. Dann traf er sich mit Bekannten aus der Drogenszene. Bei einer Durchsuchung seines Bootes fand die Polizei Drogen und verhaftete den Deutschen.

Verhaftet
Madrid -Las Palmas:
Bei der Operation Onargo konnte die Polizei 6 Frauen und 9 Männer festnehmen. Es handelt sich dabei um einen Drogenschmugglerring, der Schwangere als Kuriere benutze, damit die Drogen von Madrid auf die Kanaren gebracht werden konnten. Da Schwangere nicht geröntgt werden dürfen, haben sie sich als zuverlässigere Kuriere erwiesen.

Festnahme
La Palma – Santa Cruz: Die Plizei hat 7 Personen , 5 Männer und 2 Frauen im Alter zwischen 20 und 52 Jahren, wegen Verstoßes gegen die öffentliche Gesundheit festgenommen. Die Untersuchungen fanden statt, nachdem man einen höheren Drogenkonsum auf der Insel feststellte. Man konnte mit der Zeit die organisierte Gruppe ausmachen, die die Drogen durch menschliche Kuriere, die die Drogen in Kapseln verschlucken, auf die Insel brachten. Es ist nicht auszuschließen, daß in diesem Zuhammenhang noch weitere Personen die nächsten Tage festgenommen werden.

Gran Canaria
Gran Canaria – Ingenio:
Bei einer Polizeikontrolle geriet ein Autofahrer in Rage. Nicht nur das er seine Papiere vorzeigen mußte, als er dann zur Alkoholkontrolle noch ins Röhrchen blasen mußte und die Beamten Psychpharmaka und Drogen bei ihm fanden, geriet er in Wut und griff den Polizisten tätlich an.

Festnahmen
Spanien: Es ist nicht das erste Mal das Bananen verwendet werden, um Drogen zu schmuggeln. So kamen aus Versehen 228 Kg Kokain in einer Sendung von Bananen an verschiedene Standorte einer Supermarktkette an.
Bis zum vergangenen November hat die Nationale Polizei 74.184 kg Haschisch, 14.773 kg Kokain, 119 kg Heroin, 71.623 Gramm Speed und rund 5.000 LSD-Dosen abgefangen. Drogenhändler benutzen als Versteck: Polster, Geschirr, zwischen Garnelen eingefroren, Puderdosen, ausgestopfte Tiere, Babywindeln, usw..
Wenn es um kleine Mengen Kokain geht, so wird es in Kleidung, wie z.B. in Radfahrer-Shorts, in imprägnierten Schuhen, Windeln, Vorlagen oder auch in Kosmetikgläsern versteckt. Aber auch immer öfters werden Lebensmittel als Versteck benutzt, wie z.B.: Tüten-Suppen, Bohnen, Kakao, Kaffee, Thunfischdosen, Spargel aus Peru, hausgemachte Kuchen und sogar als Weihnachts-Turron-Tafeln. Zu Weihnachten wurde die Droge nach Spanien in Paketen mit falschen Geschenke versteckt. Die Polizei entdeckte die Drogen auch an ungewöhnlichen Orten wie: Regalen, Windsurfbrettern, Krücken oder Frisurenbüchern.
Aber eine Masche hebt sich besonders ab – dabei werden Drogen im Halsband eines Priesters versteckt.