
Erdrutschgefahr
Teneriffa – Los Realejos:
Die TF-5, die wegen Erdrutschen und Steinschlages in der Nähe des Aussichtpunktes Mirador de La Grimona gestern nach Mitternacht geschlossen werden mußte, konnte nach 9 Stunden wieder für den Verkehr geöffnet werden.
Bei dem Erdrutsch war ein Autofahrer in seinem Opel Corsa leicht verletzt worden.

Erdrutschgefahr
Teneriffa – Los Realejos:
In der Gemeinde Los Realejos kam es gestern Abend bei km 43 auf der Höhe des Tunnels von El Socorro zum Erdrutschen und Steinschlag, so daß der Verkehr umgeleitet werden muß.
Wer also Richtung Nordwesten muß, wird über Icod alto umgeleitet und wer Richtung Santa Cruz muß wird ab La Guancha umgeleitet.

Anaga
Teneriffa – Taborno (Anaga):
Gestern gegen 5.00 ging ein Notruf ein, daß die TF-138 Taborno durch Felsbrocken unpassierbar sei. Ab 8.00 Uhr war die Straße dann wieder für den Verkehr freigegeben worden. In den Stunden zuvor, waren die Bewohner Tabornos von der Außenwelt abgeschnitten. Im Winter rechnet man eher aufgrund des Wetters mit Erdrutschen, aber immer Sommer eigentlich nicht. Jedoch gab es in dieser Region auch im Juli außergewöhnlich oft Regen, der wohl auch für den Erdrutsch verantwortlich ist. Die Aufräum- und Reinigungsarbeiten gingen noch für viele Stunden weiter.

Teneriffa
Teneriffa – Taco: Laut Technikern des Stadtplanungsamtes besteht weiterhin die Gefahr von Erdrutschen an den Berghängen von Taco. Am Dienstag mußten dort mehrere Personen evakuiert werden, weil durch einen Erdrutsch 4 Häuser, eine Lagerhalle und zwei LKWs betroffen waren. Ursache sind die Wetterverhältnisse der letzten Tage, die die instabilen Berghänge ins rutschen brachten. Tatsache ist, das gehandelt werden muß. Menschen der betroffenen Häuser, haben Angst dort hin zurück zu kehren. Der Berg ist Privatbesitz, daher wollen Spezialisten an den Besitzer herantreten, damit dieser erforderliche Maßnahmen durchführt.

Los Gigantes
Teneriffa – Los Gigantes: Die Partido Popular in Santiago del Teide beklagt fehlendes Handeln der Behörden im Fall des Strandes von Los Gigantes. Am 1. November 2009 verstarben dort 2 Frauen während des Sonnenbadens durch einen gewaltigen Erdrutsch. Die Zone war schon vorher als gefährdet bezeichnet worden, bis zum Unglücksdatum war jedoch nichts unternommen worden. Es wurden keine Schritte unternommen um den Strand sicherer und wieder zugänglich zu machen.

Unwetter
La Palma und El Hierro: Dieses mal waren La Palma und El Hierro am schlimmsten von den Unwettern betroffen. Es herrschten Wind-Spitzengeschwindigkeiten von 180km/h. Auch der Norden von Teneriffa war wieder betroffen, aber dieses Mal ohne große Schäden.
Die Bewohner von Sozialwohnungen in Puerto de Estaca auf El Hierro erlitten den grössten Schock, als gegen 02.20 Uhr ein großer Erdrutsch erfolgte, der Grund dafür war, daß die Bewohner evakuiert werden mußten.
Auf beiden Inseln wurden Flüge gecancelt.