
Karneval
Gran Canaria – Las Palmas:
Die Nachbarschaft des Parque Santa Catalina ist höchst erfreut, nachdem das Gericht angeordnet hat, die Karnevalsmassen an einen anderen Ort zu verlegen. Die Nachbarschaft wurde schon seit vielen Jahren immer wieder durch die nächtelange Musik, das Tanzen und die Trinkgelage beträchtlich in ihrer Ruhe gestört.
Die Karnevalssaison hat diese Woche begonnen und wird auf allen Inseln über mehrere Wochen hinweg gefeiert.

Gericht
Spanien – Kanaren:
Ab heute tritt ein neues Gesetz in Kraft, welches Wohnungsbesitzern das Recht einräumt, schneller gegen säumige Mieter vorzugehen. Nach der Vorlage einer Beschwerde wegen Nichtzahlung hat der säumige Mieter 10 Tage Zeit zum Reagieren, um eine Räumung zu vermeiden. Falls nichts passiert, kann das Gericht das Datum für die Räumung festlegen. Die Reaktionszeit der Gerichte ist somit ab heute verkürzt, da unnötige Verfahren abgeschafft wurden.

Gericht
Teneriffa – Tabaiba Baja:
So lautet die Anklage im Falle der schrecklichen Wassermassen, die am 1. Februar 2010 Tabaiba Baja in einen reißenden Fluß verwandelten. Es enstanden hohe Schäden an Häusern und Fahrzeugen. Nach ausführlichen Untersuchungen kam man nun zu dem Schluß vor Gericht zu gehen, da genügend Beweise für ein Verbrechen gegen die kollektive Sicherheit, Beschädigung und falsche Landnutzung vorliegen. Der Bürgermeister beklagt zudem, daß zwar über Projekte gesprochen wird, bis jetzt aber (1 Jahr später) nichts unternommen wurde und falls wieder solche Regenmassen kämen, das Gleiche sich wiederholen würde. U.a. wurde die schlechte Kanalisation der Autobahn für das Chaos verantwortlich gemacht.

Gericht
Gran Canaria – Sonnenland:
Kann man seine Augen überall haben? Ein gerichtlicher Entscheid, Eltern das 3-jährige Mädchen erstmal wegzunehmen und in Pflege zu stecken bringt die Gemüter in Erregung. Das kleine Mädchen konnte unbemerkt aus dem Haus entkommen, während die Eltern mit einem Besucher sprachen. Während das Mädchen auf der Straße wanderte, hat eine Frau die Polizei benachrichtigt. Diese befragte die Eltern und übergab danach die Sache einem Kinder- u. Jugendgericht, welches entschied, daß das Kind wegen unterlassener Sorgfaltspflicht erstmal in Pflege gegeben werden muß.

Lanzarote
Lanzarote -Arrecife:
Die sechs Soldaten, die vor kurzem an der Costa Teguise sich wie Killermaschinen in einen Restaurant aufgeführt haben, werden heute in Arrecife vor Gericht gestellt. Laut Augenzeugenberichten gingen sie äußert brutal vor, Personen mußten im Krankhaus operativ behandelt werden. Der Vorfall ging auch in England durch die Presse.

Los Gigantes
Teneriffa – Santiago del Teide: Der Bürgermeister von Santiago del Teide erschien gestern vor Gericht, um Fragen in den laufenden rechtlichen Untersuchung wegen der Tragödie vom 1. November, bei der 2 Menschen ums Leben kamen, zu beantworten. Es kurz zuvor war es schon mal zu einen Bergrutsch in dieser Gegend gekommen, jedoch zum Glück wurde niemand dabei geschädigt. Angehörige eines der Opfer pfiffen den Bürgermeister aus und hatten Plakate dabei, die besagten, daß die Tragödie kein Zufall, sondern ein Verbrechen war.
Teneriffa: Salvador Morales, der Ex-Freund von der Busfahrerin Isabel Canino, bestreitet sie ermordet zu haben. Ihr Körper war im Mai, 2 Monate nach ihrem Verschwinden in einer Sickergrube auf Morales Grundstück gefunden worden. Er behauptet, Isabel zwar tot auf dem Boden eines Hauses, welches er an Studenten vermietet, gefunden zu haben, bestreitet aber irgendwie an ihren Tod beteiligt gewesen zu sein. “Ich nahm sie und begrub sie in der Sickergrube, aber ihre Handgelenke und Beine war schon gebunden, als ich sie tot auffand “, erzählte er dem Richter.
Laut Quellen blieb der Richter ” unbeeindruckt” von seinen Aussagen, da die Polizei wasserdichte Beweise gegen Morales hätte. Während der Gerichtverhandlung, sammelte sich vor dem Gericht eine Schar von Verwandten und Kollegen Isabels um zu protestieren.
Die Betreiber der Raffinerie bei Santa Cruz auf Teneriffa müssen sich alle Voraussicht nach vor Gericht verantworten. Dazu fehlt lediglich noch eine Entscheidung des Gobierno Canarias. Fest stehen die Ergebnisse der Universität Santiago. Dem Papier ist zu entnehmen, das die Konzentration von Vanadium, Nickel, Cadmium, Blei und Benzol so hoch sind, das die Studenten die Werte als toxisch eingestuft haben. Miguel Zerolo hat angekündigt Klage gegen die Raffinerie einzureichen.
Quelle: Radio Megawelle
Der mutmassliche Mörder von Yuliza ist nach knapp 14 tägiger Gerichtsverhandlung schuldig gesprochen worden. Das Gericht in Las Palmas auf Gran Canaria hat den Angeklagten Antonio F. zu 20 Jahren Haft und zu einer Zahlung von 120.000 Euro verurteilt. Die Argumente der Verteidigung, die 19-jährige Yuliza sei durch einen Unfall ums Leben gekommen, hielten der Beweislage der Staatsanwaltschaft nicht stand. Yuliza war im November 2007 auf Lanzarote verschwunden, wenige Tage später ist ihre Leiche auf einer Müllkippe gefunden worden. Der Angeklagte führte zur Zeit der Tat eine Beziehung mit der Mutter der Toten.
Quelle: Radio Megawelle
Der Präsident des spanischen Telekom-Konzerns Telefónica, César Alierta, steht wegen des Vorwurfs des Insiderhandels vor Gericht. Der Chef des größten spanischen Unternehmens steht im Verdacht, im Jahr 1997 beim Erwerb von Aktien des Tabakkonzerns Tabacalera Insiderinformationen genutzt zu haben. Kurios dabei ist, dass die Madrider Börsenaufsicht in dieser Sache ihrerseits Ermittlungen eingeleitet, aber kein Vergehen festgestellt und den Fall zu den Akten gelegt. Im November 2005 entschied ein Gericht ebenfalls, das Verfahren gegen Alierta einzustellen. Der Oberste Gerichtshof hob die Entscheidung jedoch auf und ordnete neue Ermittlungen an.
Quelle: Radio Megawelle