
Internet
Weltweit:
Heute kommt es wegen des Protest gegen SOPA (Stop Online Piracy Act – Bekämpfung der Internet-Piraterie) zu einer Desaktivierung bzw. Abschaltung von 24 Stunden von über 10.000 Internetportalen und Business-Seiten, darunter auch Google, Wikipedia, WordPress, Mozilla, Reddit, usw.. Mehr Informationen zu dem Thema gibt es bei www.sopastrike.com. Es handelt sich um den größten Online-Protest, der je organisiert wurde.

Teneriffa
Teneriffa – Arona:
Rund 2000 Einwohner haben das Protestschreiben unterschrieben, damit die Mobilfunkmasten beseitigt werden. Es wird zwar behauptet, daß diese keine Auswirkungen auf die Gesundheit hätten, aber im umliegenden Gebiet beklagen Einwohner Kopfschmerzen, die erst mit den Mobilfunkmasten aufgetreten seien. Die Einwohner fürchten um ihre Gesundheit und die ihrer Kinder. Es liegt an der Gemeinde Rücksicht zu nehmen und die Masten auf andere Gebiete umzusiedeln.

Teneriffa
Teneriffa – Gran Canaria: Die Berichterstattung der regionale TV-Sender über die Protestmärsche von Zehntausenden von Lehrern, Eltern und Schülern auf Teneriffa und Gran Canaria war sehr spärlich.
Auf dem TV-Kanal, der dem Staat gehört, wurden diesem Problem gerade mal 30 Sekunden gewidmet. In dieser kurzen Zeit konnte eigentlich nicht die Bedeutung dieser Protestmärsche und das Problem richtig erklärt werden. Grund für den Ärger ist nämlich der sinkende Standard in Schulen. Aufgrund von Kürzungen gibt es oft nicht genügend Lehrer.

Teneriffa
Teneriffa – Alcala:
Eltern der Schüler einer Grundschule in Alcala werden vor den Toren der Schule zu Protest aufmarschieren, da ihre Kinder seit einem Monat ohne den üblichen Lehrer sind. Die 28 Schüler bekamen lediglich Ersatz für 3 Tage, ansonsten mußten andere Lehrer mit ein auge auf sie werfen. Die Schüler haben das Nachsehen, da sie nicht die Bildung erhalten, wie es eigentlich üblich ist.

Teneriffa
Teneriffa:
Der Fanclub des CD-Tenerife ist absolut nicht zufrieden, mit der Lesitung des Fußballteams. Daher haben die Fans angekündigt, am kommenden Wochenende bei Spiel gegen Numancia nicht ihre gewohnten Plätze hinter einem der Tore in der ersten Halbzeit einzunehmen, damit die Spieler mitbekommen, daß die Fans absolut enttäuscht sind. Zudem wollen die Fans ein Riesenbanner mit “Verdient Euch unsere Unterstützung” aufhängen. Sie hoffen, dies nur einmal machen zu müssen und das die Fußballer die Message verstehen.

Candelaria
Teneriffa – Cho Vito:
Zwei der Hungerstreikende, die gegen den Abriss ihrer Häuser protestieren, mußten aufgrund ihres schwachen Zustandes, Magenkrämpfe und Schwindelattacken, ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die anderen Hungerstreikenden machen mit ihrem Protest weiter.

Teneriffa-Küste
Teneriffa – Cho Vito: Mehrere Familien wurden vom Department für das Küstengesetz in Madrid in Kenntnis gesetzt, daß ihre Häuser gegen das Küstengesetz verstoßen und noch in diesem Monat abgerissen werden sollen. Man versammelte sich gestern Abend zum Protest und gab bekannt, daß man die Häuser nicht verlassen wird und auch von der Regierung ein Dokument bekommen möchte, das den Verbleib der Häuser garantiert. Ricardo Melchior wird sich mit den Familien treffen und hat ihnen Hilfe zugesagt. Es geht um 9 Häuser die beseitigt werden sollen, nachdem bereist 2008 schon 23 Häuser dort abgerissen wurden.

Maspalomas
Gran Canaria – Maspalomas:
Heute Abend findet ein Protest von Angehörigen der Opfer der Spanairtragödie von 2008 statt. Der Protest richtet sich gegen Telecinco, die eine TV-Serie über dieses Unglück ausstrahlt. Es sei aber eine Fiktion und man würde nicht Rücksicht auf die Angehörigen der 162 Todesopfer nehmen, von denen auch einige aus Gran Canaria waren.

Gran Canaria
Gran Canaria – Aldea Blanca, Castillo del Romeral und Juan Grande:
Der Protest der Anwohner dieser Ortschaften blieb erfolglos, denn nun wurde mit dem Bau einer großen Kläranlage (über 1800 Kubikmeter Kapazität pro Tag) begonnen. Der Protest erfolgte, weil die Kläranlage in einer Entfernung von ca. 300 m zu einem Kindergarten, Sportanlage und Wohnhäusern entsteht.
TF-Fanabe: Das Konkursverfahren gegen das 4-Sterne-Hotel Ocean Palace in Fanabe ist seit Februar eröffnet. Angestellte aller Bereiche beteiligen sich am öffentlichen Protest vorm Hotel. Obwohl das Hotel gut gebucht ist, bekommen die Angestellten nicht ihren Lohn. Seit Monaten werden sie nur eingeschränkt und sporadisch bezahlt. Gehaltszahlungen stehen bis zu 5 Monaten aus!