Nur 8 % der kanarischen Unternehmen aus dem Bereich der Produktion bilden Berufsschul-Abgänger (Colegios profesionales) aus. Gegenwärtig warten mehr als 1.500 Schulabgänger auf einen Arbeitsplatz, um ihre Berufsausbildung mit der entsprechenden Qualifikation abzuschließen. Daher hat die Handelskammer von heute bis 29. Mai eine Service-Telefonnummer eingerichtet, um interessierte Unternehmer zu informieren über die erforderlichen Voraussetzungen, um Schulabgänger in ihre Arbeitsabläufe entsprechend der Ausbildungsordnung zu integrieren. Das bietet den Unternehmen die Möglichkeit, nach Abschluß der Ausbildung einen gut qualifizierten Mitarbeiter mehr zur Verfügung zu haben, ohne dass sie für seine Ausbildungskosten aufkommen müssten.
Die Firmen müssen lediglich eine jederzeit beidseitig kündbare Vereinbarung mit dem Ausbildungszentrum unterzeichnen, aus der hervorgeht, dass KEIN Arbeitsvertrag zustande kommt. Sie können so viele Auszubildende anfordern, wie sie möchten, allerdings unter der Voraussetzung, dass für jeden Schüler ein Ausbilder zur Verfügung steht und die Ausbildungspläne eingehalten werden. Am Ende der berufspraktischen Ausbildung müssen sie dem Schüler ein qualifiziertes Ausbildungszeugnis ausstellen.
Quelle: Radio Megawelle
In 140 Unternehmen auf Teneriffa hat die Inspecion de Trabajo in den vergangenen Tagen Unregelmäßigkeiten bei den Arbeitsverträgen festgestellt. In der Hauptsache sind es Ausländer die ohne Arbeitspapiere und ohne Seguridad Social bei den Unternehmen beschäftigt waren. Laut einem Sprecher der Inspecion de Trabajo sind im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum seit Anfang dieses Jahres 38% mehr Anzeigen wegen Schwarzarbeit ausgestellt worden.
Quelle: Radio Megawelle
Für kleine und mittelständische Unternehmen in Spanien soll ein Fond mit einem neuen Kreditrahmen von sechs Milliarden Euro eingerichtet werden. Das hat die stellvertretende Ministerpräsidentin Maria Teresa Fernandez de la Vega mitgeteilt. Infolge der Wirtschaftskrise wird es für kleine Firmen bei Banken immer schwieriger Kredite zu erhalten. Auch der Arbeitsmarkt ist von dem Abwärtstrend betroffen: Laut dem spanischen Arbeitsamt ist die Zahl der Erwerbslosen auf 3,48 Millionen gestiegen. Es wird befürchtet, dass aufgrund von sinkendem Verbrauchervertrauen die vier Millionen Marke bis zum Sommer überschritten werden könnte.
Quelle: Radio Megawelle
Auf der Insel La Palma zeigen sich die Unternehmer in Zeiten der Krise solidarisch. Ein wenig mussten die Syndikate aber mit dem Pakt „Social por el Empleo“ aber nachhelfen. In Zukunft dürfen in vielen Firmen und Unternehmen auf der Insel keine Überstunden mehr gemacht werden. Ein klares Zeichen gegen die steigen-de Arbeitslosigkeit. Steigendes Auftragsvolumen soll in Zukunft nicht mehr mit bezahlten Überstunden kompensiert werden, sondern mit Neueinstellungen. Anfang des Jahres waren auf La Palma 7.000 erwerbsfähige Personen arbeitslos, jetzt sind bereits 7.500 Personen ohne Arbeit.
Quelle: Radio Megawelle
Zu den bereits bestehenden Fluggesellschaften Islas Airways und Binter wird ein weiterer Konkurrent hinzukommen. Die neue interinsulare Fluggesellschaft heißt Aéro Star und ist ein reines kanarisches Unternehmen. Bereits Anfang März hat die ZEC die Genehmigung für die Fluggesellschaft ausgestellt. Laut einem Sprecher der Fluggesellschaft will sich Aéro Star in Zukunft aber auch auf nationale und internationale Flüge konzentrieren. Die Verbindung zwischen den Inseln sei nur der Anfang. Aéro Star investiert im ersten Geschäftsjahr rund 30 Millionen Euro. Bisher ist nicht bekannt wann die neue Fluggesellschaft ihren Betrieb aufnehmen wird.
Quelle: Radio Megawelle
Die Kanarische Wirtschaftssonderzone (ZEC) hat im vergangenen Jahr ein deutliches Plus verzeichnen können. Als ZEC bezeichnet werden alle Kanaren Inseln mit Ausnahme von Teneriffa und Gran Canaria. 18 neue Unternehmen siedelten sich demnach 2007 auf den Inseln Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro an. Diese Zahl bedeutet eine Steigerung um satte 225 Prozent, da im Jahr 2006 lediglich 8 Unternehmen außerhalb von Gran Canaria und Teneriffa ansässig wurden. Dieser Anstieg auf den Inseln ohne Provinzhauptstadt wurde auch bei den Investitionen und den von diesen Unternehmen zu schaffenden Arbeitsplätzen festgestellt. In absoluten Zahlen ausgedrückt stieg die Zahl auf achtzig an, was durchschnittlich 4,4 Arbeitsplätze pro Unternehmen bedeutet.
Quelle: Radio Megawelle