Unsere Rettungseinheiten sind immer beschäftigt.
So mußte auch gestern die Flugrettung gegen 16.00 Uhr einen 60-jährigen Wanderer aus dem bergigen Gebiet bei Antequera retten, nachdem dieser kollabiert und bewußtlos geworden war. Er befindet sich nun im Kranknhaus, wo sein Zustand als ernst beschrieben wurde.
Kurz nach 14.30 Uhr ging gestern ein Notruf ein, das ein Wanderer an einer schwer zugänglichen Stelle gestürzt und nicht weitergehen könne. Die Rettungskräfte holten den ausländischen, 31-jährigen Wanderer mit dem Helikopter aus der Schlucht und dann wurde eer in ein Gesundheitszentrum gebracht.
Die Ergebnisse der Obduktion ergaben, daß die Verletzungen des 40-jährigen verstorbenen Wanderers wirklich auf seinen Sturz zurück zu führen sind.
Es gibt keinerlei Hinweise für eine Gewalteinwirkung von außen. Die widersprüchlichen Angaben, die der Verunglückte gemacht hatte, sind auf Alkoholkonsum, bzw. als Folge des Sturzes zurück zu führen.
Teneriffa – La Orotava: Wie wir berichteten ist am Sonntag gegen 18.30 Uhr ein Wanderer bei der Wanderung “Los Organos” gestürzt und hatte sich verletzt. Er erlitt multiple Verletzungen und mehrere Knochenbrüche. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Obwohl man davon ausging, daß die Verletzungen nicht so tragisch seien, ist der Wanderer kurz nach seiner Einlieferung im Krankenhaus gestorben. Das Opfer gab bei seiner Rettung wiedersprüchliche Berichte ab, u.a. sei er geflohen, weil man ihn schlagen wollte. Ob er wirklich gestürzt oder eventuell gestoßen wurde muß nun geklärt werden. Zu den Verletzungen gehörten offene Wunden am Kopf, ein gebrochener Kiefer und umfangreiche Trauma des Thorax und der Extremitäten.
Die Höhenwanderung zu der Formation Los Organos gehört mit zu den schönsten Wanderrouten auf Teneriffa. Hier gibt es ein Wandervideo:
Eine 67-jähriger deutscher Wanderer ist gestern bei seiner Wandertour in Masca ausgerutscht und ist dabei rund 5 Meter in die Tiefe gestürzt. Wegen der schweren Verletzungen mußte er per Hubschrauber aus dem Barranco gerettet werden. Anschließend wurde sein Zustand im Krankenhaus als ernst beschrieben.
Am Samstag Abend konnten zwei Wanderer gerettet werden, die in der Zone des Mirador de La Chozas, in der Caldera de Taburiente, 10 Meter tief in eine Schlucht gestürzt waren. Beide Personen (50-jähriger Mann und 49-jährige Frau) hatten sich dabei verletzt und wurden ins Krankenhaus gebracht.
Teneriffa – Nationalpark: Kurz nach 24.30 Uhr gestern ging ein Notruf ein. Ein Wanderer gab an, seinen Freund beim Wandern aus den Augen verloren zu haben. Eine große Rettungsmannschaft von Bergsteigern, Rotem Kreuz, Helikopter, Ambulanz, Guardia Civil und Feuerwehr machte sich auf die Suche. Erst am Nachmittag gegen 17.00 Uhr konnte der 21-jährige Deutsche unversehrt gefunden werden, er war auf dem Weg nach El Portillo, nachdem er die Nacht hinterm Refugio übernachtet hatte. Viele solcher stundenlangen Rettungseinsätze könnten vermieden werden, wenn Wanderer sich an entsprechende Vorsichtmaß-nahmen halten würden. (Ausrüstung, Handy, niemals alleine gehen, GPS, usw.)
Auf dem Weg von Los Llanos de Aridane nach Tijarafe und Puntagorda ist ein 80-jähriger, deutscher Wanderer zusammengebrochen. Das Rettungsteam fand ihn und konnte ihn ins Krankenhaus bringen.
Zwei Wanderer fanden am Sonntag während eines Spazierganges Knochen in der Küstennähe von el Topo. Diese werden nun vom forensischen Institut unter die Lupe genommen. Wahrscheinlich stammen die Knochen von einem Menschen und sind durch die Regenfälle der letzten Wochen zu Tage gekommen.
Teneriffa – Los Silos: Im Februar vor 3 Jahren starben 6 junge Wanderer bei einer Höhlenwanderung in der Nähe von Los Silos. Überlebende konnten dieser Tragödie glücklicherweise entgehen, da sie wieder den Rückweg antraten und nicht weiter in die Höhle hinein wanderten. Es hatte sich Gas gebildet, das den 6 jungen Leuten zum Verhängnis wurde. Damaligen Rettungsmannschaften gelang es mehrere Mitglieder der Wandergruppe, unter denen sich auch Wissenschaftler vom Astrophysischem Institut befanden, bewußtlos zu bergen. Versuche die Behörden zur Absicherung des stillgelegten Tunnels zu bewegen blieben bisher ohne Erfolg.