
La Palma
La Palma – Puntagorda:
Auf dem Weg von Los Llanos de Aridane nach Tijarafe und Puntagorda ist ein 80-jähriger, deutscher Wanderer zusammengebrochen. Das Rettungsteam fand ihn und konnte ihn ins Krankenhaus bringen.

Teneriffa
Teneriffa – Los Silos:
Zwei Wanderer fanden am Sonntag während eines Spazierganges Knochen in der Küstennähe von el Topo. Diese werden nun vom forensischen Institut unter die Lupe genommen. Wahrscheinlich stammen die Knochen von einem Menschen und sind durch die Regenfälle der letzten Wochen zu Tage gekommen.

Teneriffa
Teneriffa – Los Silos: Im Februar vor 3 Jahren starben 6 junge Wanderer bei einer Höhlenwanderung in der Nähe von Los Silos. Überlebende konnten dieser Tragödie glücklicherweise entgehen, da sie wieder den Rückweg antraten und nicht weiter in die Höhle hinein wanderten. Es hatte sich Gas gebildet, das den 6 jungen Leuten zum Verhängnis wurde. Damaligen Rettungsmannschaften gelang es mehrere Mitglieder der Wandergruppe, unter denen sich auch Wissenschaftler vom Astrophysischem Institut befanden, bewußtlos zu bergen. Versuche die Behörden zur Absicherung des stillgelegten Tunnels zu bewegen blieben bisher ohne Erfolg.

La Gomera
La Gomera – Barranco La Guancha: Schon wieder mußten zwei Wanderer mit dem Hubschrauber gerettet werden. Es handelt sich dabei um 2 Britinnen in den Fünfzigern, eine war beim Wandern gestürzt und hatte sich das Bein gebrochen. Nach einer fast 6-stündigen Suche konnten die beiden Wandererinnen gegen 23.00 Uhr mit dem Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden. Dies ist der 2. Rettungsfall innerhalb von 2 Tagen auf La Gomera.

Anaga-Gebirge
Teneriffa – Anaga-Gebirge: Ein 60-jähriger Wanderer, der im Gebiet vom Weiler Taborno, in der Nähe vom Pico Inglés unterwegs war, Konnte gerettetwerden. Als der Notruf einging wurde ein Helikopter losgeschickt, dem war es jedoch aufgrund der meteorologischen Bedingungen nicht möglich, die Rettung durchzuführen. Ein Rettungsteam am Boden konnte den Wanderer, der einen Herzinfarkt erlitt, jedoch retten und mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus bringen.

Nationalpark
Teneriffa – Nationalpark:
Gestern Abend gegen 21.45 Uhr ging ein Notruf ein. 4 Wanderer waren vom Unwetter überrascht worden und hingen in der Nähe der Teideeier fest. Einer war gestürzt und litt an Unterkühlung. Gegen 22.00 Uhr konnten die Wanderer von der Feuerwache gerettet werden, zu diesem Zeitpunkt herrschte Hagel und die Temperaturen waren deutlich am sinken.

Nationalpark
Teneriffa – Nationalpark:
Ein 54-jähriger, ausländischer Wanderer mußte gerettet werden, nachdem er gestürzt war und sich dabei verletzt hatte. Der Unfall ereignete sich am Montaña Blanca gegen 19.00 Uhr. Der Mann wurde ins Krankenhaus Bellevue gebracht.

Anaga-Gebirge
Teneriffa – Anaga: Gestern morgen ist 7 Offizieren von Unipol die Rettung von 2 Wanderern im Anaga-Gebirge gelungen. Die beiden waren seit Dienstag-Abend vermißt. Man hatte sie Dienstag gegen Mitternacht ausfindig machen können. Da aber die ländliche Begebenheit sich kompliziert gestalteten, mußte die Rettung bis zum Morgen verschoben werden. Gegen 8.10 Uhr konnten die beiden Wanderer bei guter Gesundheit gerettet werden. Ihnen war lediglich kalt, sie hatten Hunger und Durst. Bei Wanderungen sollte man stets entsprechend ausgerüstet sein, dazu gehören u.a.: Sonne-, Kälte- u. Regenschutz, genügend Flüssigkeit, Essen, Handy, Taschenlampe !

La Gomera
La Gomera: Eine traurige Bilanz, 99% der vermissten, verletzten, desorientierten Wanderer auf la Gomera sind deutscher Nationalität. Einerseits zeigt diese Tatsache, daß viele deutsche Touristen, einschließlich der Bundeskanzlerin Angela Merkel, gerne nach La Gomera kommen um sich zu entspannen. Aber auch viele andere Nationalitäten kommen als begeisterte Wanderer auf die Insel, um die beeindruckende Landschaft und ausgezeichnete Wanderwege zu genießen. Warum geraten aber gerade die Deutschen immer wieder in Schwierigkeiten?
Mangelnde Vorbereitung ist nicht das Problem. Sie kommen sehr gut vorbereitet und mit entsprechender Ausrüstung. Ausgestattet mit Stöcken, Wanderstiefeln, Karten, Kompass und Wanderführer – diese Leute meinen es ernst. Laut der Guardia Civil könnte wahrscheinlich ein übertriebenes Vertrauen in die Wanderführerbücher sein, anstatt auf lokale Hinweise und Konditionen zu achten.