Archiv für das Tag 'Wassermassen'

admin

Neue Wohnungen nach 9 Jahren

Santa Cruz

Santa Cruz

Teneriffa – Santa Cruz:
11 Familien die 2002 durch Wassermassen ihre Häuser in Valleseco verloren hatten, haben nun nach langem Papierkrieg, endlich nach 9 Jahren die Genehmigung in die neu erbauten Häuser zu ziehen. Diese wurden in der Nähe der Originalhäuser gebaut. Damals entstand ein Schaden von 90 Millionen Euro und es wurden 159 Häuser komplett oder teilweise zerstört und weggespült. Auch 8 Personen verloren damals ihr Leben.

admin

In 30 Minuten 30 Liter Regen

Los Cristianos

Los Cristianos

Teneriffa – Los Cristianos:
Wie wir gestern durch das Video gezeigt haben, wurden Los Cristianos am Sonntag von Wassermassen geflutet. Mit am schlimmsten betroffen war der Sonntagsmarkt, der in der spanischen Presse als “Mercado submarino” bezeichnet wurde. Die rund 90 Händler haben in nur wenigen Minuten ihre ganzen Waren verloren. In nur 30 Minuten gingen 30 Liter Regen pro Quadratmeter nieder und ließ den Sonnatgsmarkt in einer riesigen Pfütze aus Schlamm und Wasser versinken. Nun werden wieder Stimmen laut, das nicht entsprechend vorgesorgt wurde. Die Stadtplanung  ist nun gefragt und muß entsprechende Änderungen vornehmen

Gericht

Gericht

Teneriffa – Tabaiba Baja:
So lautet die Anklage im Falle der schrecklichen Wassermassen, die am 1. Februar 2010 Tabaiba Baja in einen reißenden Fluß verwandelten. Es enstanden hohe Schäden an Häusern und Fahrzeugen. Nach ausführlichen Untersuchungen kam man nun zu dem Schluß vor Gericht zu gehen, da genügend Beweise für ein Verbrechen gegen die kollektive Sicherheit, Beschädigung und falsche Landnutzung  vorliegen. Der Bürgermeister beklagt zudem, daß zwar über Projekte gesprochen wird, bis jetzt aber (1 Jahr später) nichts unternommen wurde und falls wieder solche Regenmassen kämen, das Gleiche sich wiederholen würde. U.a. wurde die schlechte Kanalisation der Autobahn für das Chaos verantwortlich gemacht.

admin

Playa San Juan ohne Strand

Teneriffa

Teneriffa

Teneriffa – Playa San Juan:

Playa San Juan hat nach den starken Unwettern keinen Strand mehr. In diesem Küstengebiet sind erhebliche Schäden entstanden. 5 Autos wurden von den Wassermassen fort gespült. Man Straßen im Gemeindegebiet von Guia de Isora mußten für den Verkehr gesperrt werden, da Erdrutsche die Fahrbahnen unbefahrbar machten.

La Palma

La Palma

La Palma – Fuencaliente: Nachdem für letztes Wochenende Unwetter mit Windböen und starken Wassermassen vorher gesagt wurde, hatte man rund 100 Bewohner in den Ortsteilen von Fuencaliente vorsorglich evakuiert.  Auch für den Rest der Insel glatt Alarmbereitschaft, die Bewohner sollten sich für den Notfall, auch gegen Stromausfälle , gerüstet haben. Erst letzten Monat hatten Unwetter ganze Teile von La Palma in Mitleidenschaft gezogen und von der Umwelt abgeschnitten.

La Palma

La Palma

La Palma – Mazo, Fuencaliente: Der Schrecken von den Auswirkungen des Feuers im August diesen Jahres sitzt den Bewohnern noch im Nacken. Und jetzt das. Das Unwetter hat katastrophale Schäden auf der Isla Bonita angerichtet. 130 Personen mußten evakuiert werden. Ganze Straßen wurden zerstört oder durch Erdrutsche verschüttet.  Manche Bezirke waren von der Außenwelt abgeschnitten. Mehr als 300 Personen sind im Einsatz. Durch die Wassermassen waren Tausende ohne Strom und Wasser, bis jetzt sind noch 9000 Personen davon betroffen. Ganze Straßenabschnitte mußten wegen Unpassierbarkeit gesperrt werden. Die Aufräumarbeiten werden noch länger anhalten.

Kanaren: Teneriffa -Gran Canaria: Die verheerenden Unwetter haben erhebliche Schäden angerichtet, staatlichen Stellen zufolge geht man vorerst schon mal von 4.000.000 Euro Schaden  in Orotava  aus. Es wurden über 50 Autos  im Norden Teneriffas von den Wassermassen weggespült. Auch heute bleiben einige Straßen im Norden wegen Aufräumungsarbeiten gesperrt. Mehrere kleine Strände wurden durch Schlamm und Geröll aus dem Dasein gelöscht. In Las Palmas kehrt langsam wieder Normalität ein, nachdem im Zentrum viele Geschäfte geflutet und auch eine Mauer eingestürzt war.  Der Regen zog weiter nach Lanzarote und Fuerteventura, wo er aber nicht dieses Ausmaß erreichte. Verkehrsteilnehmer wird weiterhin Vorsicht geboten.

admin

Schwere Unwetter

UnwetterSchwere Unwetter haben in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla gestern schwere Schäden angerichtet. In Ceuta lösten die Regenmassen einen Erdrutsch aus, der Teile der Befestigungen an der Grenze zu Marokko fortriss. Die Behörden forderten zur Absicherung der Sperranlagen Einheiten des Militärs an. Die Anlagen waren errichtet worden, um einen Zustrom illegaler Zuwanderer aus Afrika zu verhindern. Über das an der Nordküste Afrikas gelegene Ceuta gingen bis zu 160 Liter Wasser pro Quadratmeter nieder. Die Fährverbindungen mit dem spanischen Festland über die Meerenge von Gibraltar wurden vorübergehend eingestellt. Mehrere Familien mussten in Sporthallen untergebracht werden, weil ihre Wohnungen überschwemmt waren. In der weiter östlich gelegenen Exklave Melilla rissen die Wassermassen mehrere Autos fort. Die Badestrände wurden zerstört, die starke Brandung hat den Sand ins Meer gerissen.

Quelle: Radio Megawelle