| Wappen |
Karte |
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| Basisdaten |
| Provinz: |
Las Palmas |
| Hauptstadt: |
Las Palmas de Gran Canaria |
| Fläche: |
1532 km² |
| Einwohner: |
ca. 790.000 (2003) |
| Vorwahl: |
0034 - 928 |
| Notrufnummer: |
112 auf der ganzen Insel |
| Nationalsport: |
Lucha Canaria
Kanarischer Ringkampf |
Gran Canaria ist die drittgrößte der Kanarischen Inseln und Teil der spanischen Provinz Las Palmas.
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Inhaltsverzeichnis
- 1 Geografie
- 2 Geschichte
- 3 Tourismus
- 3.1 Ferienorte
- 3.2 Sehenswürdigkeiten
- 4 Literatur
- 5 Weblinks
- 5 Heuschreckenplage
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Geografie
210 km von der Nordwestküste Afrikas entfernt liegt die annähernd kreisrunde Vulkaninsel mit einem Durchmesser von ca. 45 km und einer Fläche von 1.532 km2 zwischen ihren größeren Nachbarinseln Teneriffa im Westen und Fuerteventura im Osten bei 28° nördlicher Breite und 15° 35' westlicher Länge. Die höchste Erhebung im Zentrum der Insel ist der 1.949 Meter hohe, erloschene Vulkan Pozo de las Nieves. Auf Grund seiner klimatischen und geographischen Vielfalt, seiner differenzierten Flora und Fauna wird Gran Canaria auch als "Miniaturkontinent" beschrieben. Aus dem Bergland des Inselinneren führen viele Trockentäler, die barrancos, bis an die Küste. Bei den seltenen Regenfällen, die dann aber recht ergiebig sein können, füllen sich diese barrancos zu teilweise reißenden Sturzbächen. In den bewohnten Gegenden wurden sie deshalb stark ausgebaut und befestigt.
Geschichte
Gran Canaria war seit 3000 v. Chr. von den Guanchen bevölkert, bis sie im 15. Jahrhundert von Spanien in Besitz genommen wurde. Die Guanchen waren Höhlenbewohner.
Tourismus
Mit 790.000 Einwohnern, von denen etwa 350.000 in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria leben, ist Gran Canaria die bevölkerungsreichste Insel des Archipels. Jährlich besuchen 2,2 Millionen Menschen das Herzstück der Kanarischen Inseln, vor allem das touristische Zentrum Gran Canarias im Süden der Insel mit den Orten Maspalomas, Playa del Inglés und San Agustín.
Ferienorte
- Im Süden der Insel
- San Agustín
- Playa del Inglés
- Maspalomas
- Puerto Rico
- Mogán
- Puerto de Mogan
- Santa Lucía de Tirajana
- Lohnende Orte verteilt auf der Insel
- Arguinegin oder Arguineguín
- Fataga
- Puerto de las Nieves (bei Agaete)
- Agüimes
- Arucas
- Firgas
- Galdar
- Las Palmas
- Moya
- San Bartolomé de Tirajana
- San Nicolás
- Santa Brígida
- Tejeda
- Telde
- Teror, religiöses Zentrum Gran Canarias mit typischen altkanarischen Häusern mit geschnitzten Holzbalkonen rund um die Basilica de Nuestra Señora del Pino
- Valleseco
- Valsequillo
- Vecindario
- Vega de San Mateo
Sehenswürdigkeiten
- Der malerische Fischerort Puerto de Mogan
- Die Dünen von Maspalomas
- Palmitos Park - Paradiesischer Palmen- und Vogelpark
- Der Trinkwasser-Staudamm im Barranco oberhalb von Maspalomas im Hinterland
- Das "Cruz de Tejeda", ein Aussichtspunkt am Gipfel mit Blick zum "Pico de Teide"
- Der Banana Park Maspalomas, typisch kanarischer Bauernhof (Finca)
- Felsnadel Dedo de Dios (Finger Gottes) in Puerto de las Nieves
- Cenebio de Valerón, über 290 Höhlen, die von den Ureinwohnern in den Tuffstein gehauen wurden
- Botanischer Garten Jardin Canario in Tafira Alta
- Der 80m hohe Monolith, Roque Nublo
Schutzpatron gegen die Heuschrecken
Bei den Bauern der Gegen wird der heilige Batholomäus als Schutzpatron
gegen die gefräßigen Heuschreckenschwärme geschätzt. Am 28.03.1758
begann die schwerste Heuschreckenplage in der Geschichte von Gran Canaria.
Sie verwüsteten Hänge und Täler des Nordens und verschonten auch nicht
das ca. 8 km entfernte Bergdorf Fontanales von Moja. Nach ca. 40 Tagen, so
zumindest die Legende, erinnern sich die Bewohner des Heiligen Bartholomäus,
wurde die Heiligenfigur aus der Kirche getragen und die dann entsprechend
zum Himmel aufschaute, wo es dann anfing zu regnen und die Plage ein Ende
hatte. Seit her feiern die Bürger Moyas ein Fest.
Das höchste Fest feiern die Bewohner Mojas am 2.Februar wenn die Virgen
de la Candelaria, die Jungfrau von Candelaria ehren. Ein Nachfahre der
spanischen Eroberer Teneriffas brachten Sie im 16. Jahrhundert von dort mit.
Heute sind leider nur noch Gesicht und Hände der Statue im Original
erhalten. Gefeiert wird in diesem Ort San Antonios (13. Juni) und Carmens
(15.07.)
In der Umgebung von Moja hat ein Rest des Lorbeerwaldes, der vor der
Eroberung durch die Spanier dieses Gebiet bedeckte, überlebt. Er steht
heute unter Naturschutz. Etwa 2 km hinter Moya , an der Landstraße nach
Guia, ist der Wald ausgeschildert. Eins erstreckte sich dieser Lorbeerwald
über den gesamten Norden der Insel. Die Bäume waren von Lianen und Efeu
umkränzt, dichtes Untergebüsch machte ein Durchkommen fast unmöglich.
Jedoch 5 Jahrzehnte nach der Eroberung durch die Spanier wurden große Teile
des Waldbestandes zur Rodung freigegeben, um Brennholzbedarf für die
Zuckerindustrie zu decken. Um jedoch die weitere Zerstörung des
Waldbestandes zu unterbinden, wurde in königliches Dekret erlassen, in dem
jede weitere Abholzung unter Strafe gestellt wurde. Mitte des 20.
Jahrhunderts wurde dann wieder aufgeforstet, so dass sich der Wald
inzwischen regeneriert. Heute wachsen in Barranco de los Tilos wieder rund fünf
einzigartige Pflanzen.
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