Begrenzung der Lizenzen zur Walbeobachtung gefordert

Los Gigantes

Kanaren – Teneriffa: Es kommt in den letzten Wochen und Monaten immer öfters zu gestrandeten Walen und Delfinen auf den Kanaren. U.a. aus diesem Grund fordert Tourismusrat des Cabildos Teneriffas, Alberto Bernabé, daß Madrid Lizenzen zur Walbeobachtung einstellt bzw. begrenzt, bis die Auswirkungen auf die Meeresumwelt der Kanaren, insbesondere der besonderen Naturschutzzone Teno-Rasca, geklärt worden sind.
Jedes Jahr unternehmen mehr als 700.000 Touristen Walbeobachtungstouren. Dies ist somit die 2.-häufigste Aktivität der Touristen und beschert einem Jahresumsatz von mehr als 26 Millionen Euro. Gab es im Jahr 2014 nur 30 solcher Lizenzen, so sind es derzeit 70. Seit mehreren Jahren ist man um die Schaffung und Förderung nachhaltiger Tourismusaktivitäten bemüht. Dazu gehören auch Walbeobachtungen. Derzeit gibt es 15 Unternehmen mit 32 Schiffen, die der Qualitätscharta angehören. Diese Unternehmen müssen alle geltenden Vorschriften in den Bereichen Umwelt, Navigation, Arbeit, Wirtschaft und Steuern einhalten. Sie verpflichten sich, transparent zu sein und sich kontinuierlich zu verbessern.
Die Internationale Walfangkommission nimmt die Charta für Nachhaltigkeit von Teneriffa als geltendes Beispiel für andere Gebiete auf der Erde. Außerdem findet im Oktober der Internationale Walbeobachtungskongreß auf Teneriffa statt.ausrichten. Darin ird auch  Erich Hoy, eine Weltreferenz in Sachen Meeressäuger, teilnehmen.