Lebensgefährlicher Job auf den Kanaren schlecht bezahlt

Rettungsflieger

Kanaren:
Die freie Gewerkschaft der Luftarbeiter hat gestern Daten bereit gestellt. Esteban Sánchez, Generalsekretär der Gewerkschaft, bestätigte: Bis zum 6. Mai hatte noch keiner der 30 Rettungskräfte der 5 Stützpunkte der GES (Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Palma und El Hierro) sein Monatsgehalt von April erhalten, obwohl  das Gesetz der 5. Tag als maximale Laufzeit vorschreibt. Retter und Kranführer der GES meistern kritische Situationen unter Einsatz ihres eigenen Lebens: Rettungsaktionen in den Bergen oder im Meer, Bewältigung aller Arten von Notfällen bei widrigen Witterungs- und Umweltbedingungen, und das um Vermögenswerte zu sparen und Menschen in Gefahr zu retten.
Und dafür bekommen sie weniger als 1.400 Euro pro Monat und das meist noch verspätet. Un es vergeht keine Woche, wo nicht solche Rettungseinsätze notwendig sind.

Armas muß Schadensersatz für toten Hund zahlen

Armas

Teneriffa – Santa Cruz:
Das Gericht Nr. 1 in Santa Cruz hat der Reederei Naviera Armas zu einer Schadensersatzzahlung von 5.195,01 Euro verklagt, weil am 17. August 2016 die englische Bulldogge namens Thiago bei der Überfahrt vonTeneriffa nach La Gomera starb. Das Gericht sieht es für erwiesen, daß der Hund nicht die erforderliche Pflege erhielt. Es herrschten an diesem Tag hohe Temperaturen und man hätte den Hund Wasser und für Abkühlung sorgen müssen, doch er starb der in der Transportbox. Die Schadensersatzzahlung setzt sich wie folgt zusammen: 1.100  € für Sachschäden, 95,01  € für den Tierarzt, der versuchte den Hund wiederzubeleben und 4.000 € für moralische Schäden. Die Familie hatte den Hund ein Jahr lang und sein Tod überschattete die Ferien der beiden Töchter total.

Betrug im Reisebüro auf La Palma

La Palma

La Palma – Los Llanos de Aridane:
Heute und Morgen findet der Prozeß gegen den Inhaber eines Reisebüros in Los Llanos de Aridane statt. Er soll zwischen Mai und Oktober 2015 insgesamt 50 Kunden um rund 62.000 Euro betrogen haben. Wegen des Betrugs beim Verkauf von Flugtickets und Hotel-reservierungen fordert die Staatsanwaltschaft 4 Jahre Gefängnis. Der Täter hatte zwar das Geld der Kunden kassiert, aber dann die  Unternehmen, die Transport- oder Unterkunftsdienstleistungen anboten nicht bezahlt, so daß diese die Reservierungen stornierten.

Buenavista del Norte am Wochenende ohne Telefonverbindung

Buenavista del Norte

Teneriffa – Buenavista del Norte:
Die Bürgermeisterin Eva García sagt, das es besorgniserregend ist, wenn ihre Gemeinde mit fast 4.800 Einwohnern mehr als 48 Stunden ohne Cobertura (Mobilfunkverbindung) war. Grund dafür war ein technisches Problem bei einer Antenne, die sich in einem Privatbesitz befindet und zu der man keinen direkten Zugang hatte. Von dem technischen Problem war Vodafone und Movistar, aber auch alle Unternehmen wie Yoigo und Orange, die die Netzwerke dieser beiden großen Unternehmen nutzen betroffen. Praktisch ganz Buenavista mit Ausnahme einiger Gebiete im oberen Teil von El Palmar, sowie Gebiete benachbarter Gemeinden, waren ohne Cobertura. Die einzige Möglichkeit, Anrufe oder Mitteilungen zu empfangen, bestand durch die wenigen WLAN-Netzwerke, die durch Fibra optica laufen.

Weiteres Beben vor El Hierro

El Hierro

El Hierro:
Gestern um 17.11 Uhr hat Involcan (kanarisches Vulkanologie-Institut) ein Beben der Stärke 3,7 im Nordwesten der Insel El Hierro registriert. Es fand in einer Tiefe von 17 km statt und wurde von der Bevölkerung nicht wahrgenommen. In der Zeit von 2.16 bis 9.35 Uhr gab es einen seismischen Schwarm zwischen Teneriffa und Gran Canaria, der tektonischen Ursprungs ist. Es wurden 12 Beben mit einer maximalen Stärke von 2 auf der Richterskala registriert.

EON Reality läßt sich auf den Kanaren nieder

Gran Canaria

Gran Canaria – Las Palmas:
EON Reality, ein multinationaler Konzern für Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und Weltmarktführer im Bereich der virtuellen und erweiterten Realität wird seinen Hauptsitz in Spanien auf den Kanaren, nämlich in Las Palmas de Gran Canaria haben. Die Silicon Valley-Gesellschaft hat 2 Jahre lang gekämpft, um den richtigen Standort zu finden und wird in den kommenden Wochen ihren Betrieb hier auf den Kanaren aufnehmen. Ein Grund für diese Entscheidung war u.a. die vorteilhafte Besteuerung der Kanaren und das die kanarische Regierung wirklich darum gekämpft hat, das sich EON Reality hier niederläßt.

Selbstständigepauschale von 50 Euro wird verlängert

Kanaren

Kanaren: Wer sich nun auf den Kanaren selbstständig macht, kommt in den Genuß, daß die Selbstständigenpauschale um 1 bis 2 Jahre verlängert wird. Selbstständige zahlen monatlich eine Mindestpauschale von 283 Euro, wer sich neu selbstständig macht zahlt aber nur 50 Euro pro Monat, somit spart derjenige 2.796 Euro pro Jahr. Dies hat gestern die kanarische Regierung entschieden. Dies soll rückwirkend seit  dem 1. Januar 2019 gelten. Wer also bis jetzt schon zuviel gezahlt hat, kann mit einer Rückzahlung rechnen. Auf nationaler Ebene ist im 1. Quartal 2019 die Zahl der Selbstständige zurück gegangen, während die Zahl auf den Kanaren zunimmt. Ende 2018 führten die Kanaren mit einer Steigerung von 4,3 % die nationale Rangliste an.