Mann auf Fuerteventura ertrunken

Jandia

Fuerteventura – Jandia:
Gestern Nachmittag, wurde eine 80-Jähriger und eine Frau, beide Niederländer, um kurz vor 17 Uhr an der Playa de Jandia aus dem Meer geborgen. Der Mann hatte einen Herzstillstand erlitten und konnte nicht mehr wiederbelebt werden, die Frau zeigte ebenfalls Ertrinkungsanzeichen auf und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Treppennatter vor einer Bar in Tacoronte

Polizei

Teneriffa – Tacoronte:
Gestern Nachmittag haben Nachbarn im Barrio Tagoro eine ca. 1 m lange Treppennatter (Rhinechis Avalaria) vor einer Bar entdeckt. Jemand gelang es sie einzufangen und in einen Käfig zu stecken. Dann kam die Polizei und nahm die Schlange mit, um sie der Fundación Neotrópico zu übergeben. Die Treppennatter, deren Herkunft unbekannt ist, ist typisch für die Iberische Halbinsel und gilt als invasive gebietsfremde Art. Sie ist nicht giftig, kann aber aggressiv sein, wenn es in die Enge getrieben wird.

Vor Sturz von einer Brücke gerettet

Polizei

Teneriffa – Adeje: Die Polizei hatte eine Meldung erhalten, das auf einer Brücke über der Südautobahn TF-1 ein Mann mittleren Alters sei, der wohl die Absicht habe zu springen. Den Polizisten gelang es, den Mann daran zu hindern, von einer etwa 10 m hohen Brücke in der Nähe von Fañabé, in Adeje, auf die Autobahn zu fallen. Ihnen gelang es, ihn gerade noch an den Händen zu greifen, somit konnte Schlimmeres vermieden werden.

Heute schon 3 Personen überfahren

Ambulanzen

Teneriffa: Heute morgen, innerhalb einer Stunde,  wurden schon 3 Personen überfahren: Der 1. war ein 68-Jähriger im Rollstuhl, der um 8.05 Uhr in der Calle El Coronel, in Arona überfahren wurde. Der 2. war ein 20-Jähriger, der um 8.10 Uhr in der Avda. Los Menceyes, in La Laguna überfahren wurde und das 3. Opfer war eine 42-jährige Frau, die um 9.00 Uhr in der Carretera España, in Santa ursula überfahren wurden. Alle wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Suche nach Einjährigen, der von Patera gefallen ist

Küstenwache

Gran Canaria – Arguineguin:
Gegen Mitternacht kam eine Patera an der Küste von Arguineguin an. Auf der Patera waren 19 Personen, davon 11 Frauen, 5 Männer und 3 Kinder (2 Einjährige und ein 7 Jahre altes Mädchen). Während des Aussteigens ist ein Einjähriger ins Meer gefallen und aufgrund der Dunkelheit konnte es nicht gefunden werden.  Ein Hubschrauber, Boote der Küstenwache und vom Roten Kreuz sind im Einsatz, um das Gebiet nach dem Einjährigen abzusuchen. Ebenso werden 2 Erwachsene gesucht, die bisher nicht lokalisiert werden konnten.

Historischer Chef der ETA in Frankreich verhaftet

verhaftet

Spanien – Frankreich:
Der historische ETA-Führer José Antonio Urrutikoetxea, alias ‚Josu Ternera‘, wurde am Donnerstag in den französischen Alpen, in Sallanches, einer Stadt mit 15.000 Einwohnern im Herzen der französischen Alpen und in der Nähe der Schweiz, etwa 50 km von Genf entfernt, verhaftet. Nach Angaben der französischen Justizbehörde wird er direkt ins Gefängnis gebracht, um die am 1. Juni 2017 verhängte Haftstrafe von 8 Jahren abzusitzen. Er war seit 2002 auf der Flucht. Pedro Sanchez beglückwünschte den Erfolg durch die Zusammenarbeit der spanischen und französischen Behörden und Geheimdienste.

Mikroalgenkontrollboot wird im Juni hier ankommen

Kanaren

Teneriffa – Gran Canaria: Das Ministerium für Territorialpolitik zur Umweltüberwachung hat 2 Boote für die Mikroalgenkontrolle hier in den kanarischen Gewässern erworben. Das 1. mit dem Namen „Mar Canario“ hat bereits die Werften von Cádiz verlassen und wird in der 1. Juniwoche hier auf Teneriffa eintreffen. Das 2. Boot mit dem Namen „La Graciosa“ wird dann Ende Juni auf Gran Canaria eintreffen. Die Boote sind 10,3 m lang und 4,5 m hoch, sie haben 1.500 m Kontrollbarrieren, um auf Ölverschmutzungen einzuwirken oder Cyanobakterienblüten einzugrenzen, es gibt schwimmende Abfallsammelbehälter; Abschäumer zum Reinigen von Oberflächenbrennstoffen; ein Kran und ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug, um Bilder in einer Tiefe von bis zu 150 m aufzunehmen. Die beiden Boote haben die kanarische Regierung 1,2 Millionen Euro gekostet und sie sind mit einem Sammelsystem für Mikroalgen, Plastik und Mikroplastik ausgestattet.

Feuer in den Cañadas del Teide stabilisiert

Risco de Fortaleza

Teneriffa – Nationalpark Teide:
Um 2.40 Uhr wurde erklärt, das das Feuer, welches gestern MIttag  ausbrach und sich über 20 ha, von den Cañada de los Guancheros nach La Fortaleza und bis in den Kiefernwald von San Juan de la Rambla erstreckt, stabilisiert ist. 114 Personen und Hubschrauber sind bei der Bekämpfung des Feuers im Einsatz. Der starke Wind, die fehlende Feuchtigkeit und die Schwierigkeit das betroffenen Gebiet zu erreichen, erschwerte die Situation. Man setzte einen Bagger ein, um einen Weg ins betroffene Gebiet zu schaffen und installierte auf 1.300 Höhenmetern ein Wassertank. Die UME, die Feuerwehr und Brifor wurden im Bereich des Feuers, in El Portillo und dem Besucherzentrum vom Teide eingesetzt. Mehrere Truppen gingen von der Straße zwischen El Portillo und La Orotava zur linken Flanke rauf, um zu versuchen, das Feuer von unten aufzuhalten. Die ganze Nacht über hat man die Bereiche, auf die das Feuer zukommt, erfrischt, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreitet.