3 jugendliche Steinewerfer verhaftet

Polizei

Teneriffa – Verdellada:
Die Polizei hat 3 Jugendliche (zwei 16- und einen 15-Jährigen verhaftet), weil sie im Morgengrauen Steine ​​von dem Tunnel der Ronda-Straße auf Fahrzeuge warfen. Dabei entstand nicht nur Sachschaden, eine Fahrerin war so geschockt, das sie nicht mehr weiterfahren konnte. Die Polizei wurde informiert und erhielt eine Beschreibung der Personen, die sie beim Erscheinen vor Ort dann flüchten sahen. Sie wurden geschnappt und zur Polizeiwache gebracht, wo sie den Erziehungsberechtigen übergeben wurden. Sie müssen morgen wieder bei der Polizei erscheinen.

Frau fast in Las Vistas ertrunken

Las Vistas

Teneriffa – Los Cristianos:
Gestern Mittag, gegen 14 Uhr, haben Lebensretter an der Playa las Vistas eine Frau aus dem Wasser geborgen, die fast ertrunken wäre. Sie hatte Wasser geschluckt  und so führte man sofort Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Nachdem sie stabilisiert war, wurde sie ins Krankenhaus gebracht.

Kriminelle Vereinigung aufgelöst

verhaftet

Teneriffa – Santa Cruz:
Die Guardia Civil hat eine kriminelle Vereinigung aufgelöst und 7 Personen (darunter 3 Ärzte, 1 Apotheker und 2 Geschäftsleute aus Teneriffa) verhaftet, die den kanarischen Gesundheitsdienst um über mehr als 2 Millionen Euro betrogen haben. Die Polizeioperation wurde in der Apotheke Monje, in der Calle Garcilaso,in la Vega, durchgeführt. Die Untersuchungen liefen seit 2014, als auffiel, daß die Apotheke eine Gruppe von teuren Medikamenten abgegeben hat, die meistens von dem gleichen Arzt des Gesundheitszentrum in Geneto (danach dem in San Benito) verordnet worden waren. Die Polizei entdeckte außerdem die Existenz anderer krimineller Zweige dieser Organisation, die bis in die Gemeinden Güímar und Adeje führten. Die Verhafteten müssen sich wegen Betrug des öffentliches Gesundheitswesen, Urkundenfälschung und Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung verantworten.

Neues Hypothekengesetz in Spanien

Spanien

Spanien – Kanaren:
Seit Jahren hatten Notare der Kanaren Transparenzmaßnahmen für die Unterzeichnung der Bankdarlehen beantragt. Ab kommenden Montag, den 17.6.2019, werden diese nun im ganzen Land verpflichtend sein. Diese Reform der Hypothekenvorschriften, die Banken und Notare in vollem Umfang einbezieht, ist auf den Kanaren jedoch nicht ganz neu (hier fand sozusagen schon das Pilotprojekt dazu statt). Denn die wichtigsten Maßnahmen zur Gewährleistung der informativen Transparenz bei der Hypothekenunterzeichnung sind seit Jahren auf den Kanaren wirksam. Das Hauptziel dieses Gesetzes ist mehr Rechtssicherheit und größerer Kundenschutz. Dadurch soll verhindert werden, daß Europa in eine Bankenkrise gerät. Daher werden Verpflichtungen eingeführt, denen sowohl Finanzunternehmen, als auch Notare nachkommen müssen. Somit muß ein Hypothekennehmer dann einen Vertrag mindestens 10 Tage vor dem geplanten Unterzeichnung in den Händen haben, damit er in einem Erstgespräch mit einem Notar Details klären kann. Dieser wird ihm einem Fragebogen geben, um zu sehen, ob er soweit alles verstanden hat. In einem Zweitgespräch ist dann auch das Finanzinstitut zur Unterzeichnung anwesend.
Die Bank von Spanien verpflichtet die Unternehmen, Personal in Bezug auf den Verkauf und die Vermarktung von Hypotheken in Immobilienkrediten und deren steuerliche Auswirkungen zu unterweisen. Dazu gehört auch die Aufklärung bzgl. der Nebenkosten und Dienstleistungen (wie z.B. Versicherungen); mögliche Risiken und deren Auswirkungen.

Der Teide – ein aktives Vulkansystem

El Teide

Teneriffa – Nationalpark Teide:
Eigentlich wöchentlich werden Beben auf den Kanaren registriert, was logisch ist, da die Kanaren vulkanischen Ursprungs sind. Auch in den Cañadas auf Teneriffa und Vilaflor de Chasna wurden in den letzten Wochen neue kleine Beben registriert.
Laut Experten gibt es aber keine Hinweise, daß es Aktivität des Magmas in der Nähe der Oberfläche gibt. Hier auf den Kanaren gibt es 2 Institutionen, die für die Vulkanüberwachung zuständig sind: das sind Involcan (Instituto Volcanológico de Canarias) und das IGN (Instituto Geográfico Nacional). Erstere betonte in Bezug auf die neuesten Beben, daß das hydrothermale Vulkansystem auf Teneriffa ein Drucksystem erlebt hat, welches wahrscheinlich auf die Injektion von Gasen magmatischen Ursprung zurückzuführen ist. Dies hatte am 2. Oktober 2016 begonnen, als innerhalb von 5 Stunden fast 800 Erdbeben registriert wurden. Diese seismischem Ereignisse hängen mit der Bewegung von Flüssigkeiten entlang von Brüchen zusammen. Üblicherweise sind solche Ereignisse in allen Vulkanen und aktiven Erdwärmesystemen zu beobachten. Das IGN bezeichnet die Situation als normal. Laut Involcan hat sich die Seismität in Jahre 2018 (in Vergleich zum Vorjahr) verzehntfacht. Dadurch wurde auch eine erhebliche Zunahme der CO2-Emissionen registriert. Im Februar 2017 erreichten diese bis zu 175 Tonnen. Es besteht dadurch aber keine Gefahr für die Wanderer, die dort oben unterwegs sind. Außerdem wurden bisher keine Bodenverformungen festgestellt, was immer ein Hinweis auf zunehmende Aktivität ist.
Die letzte Eruption auf den Kanaren fand 2011 in El Hierro statt. Da hatte der Ausbruch von Magma die Insel stellenweise um bis zu 10 cm erhöht. Es entstand der Vulkan Tagoro im Mar de Las Calmas vor Restinga. Und Laut IGN , ist durch 6 neue Ausbrüche von Magma El Hierro bis zu 27 Zentimeter angestiegen.
Auf Teneriffa gab es 5 Vulkanausbrüche: 1492, 1704-1705 (mit 3 Brennpunkten), 1706 (der schlimmste Ausbruch, als der Hafen von Garachico mit Lava bedeckt wurde), 1798 und 1909 der Vulkan Chinyero Vulkan (Dauer 10 Tage). Glücklicherweise verursachten die Vulkanausbrüche niemals direkte Opfer.