El Verano cultural del Sur vom 6.7. – 31.8.2919

El Medano

Teneriffa – El Medano – Los Abrigos:
Im obengenannten Zeitraum gibt es ein reichhaltiges Untehaltungsprogramm für Groß und Klein in den beiden Orten, im Süden von Teneriffa.
Der sogenannte Kultursommer Sansofe bietet musikalische Acts, Folklore, Ausstellungen, Open-Air-Kino, uvm.. Das ausführliche Programm finden Sie auf www.granadilladeabona.org

Wintersaison auf La Palma in Gefahr

La Palma

La Palma:
Nieves Lady Barreto, Präsidentin des Cabildo von La Palma, spricht über die Risiken der Wintersaison.
Denn einige Reiseveranstalter, darunter Thalasso, Easy Jet und Itaka, planen die Wintersaison mit Zielen wie Deutschland, England und der Schweiz zu verlassen, weil sie die Verträge nicht eingehalten und die Flüge bezahlt haben. Somit gefährdet die Nichtzahlung von Verträgen mit den Reiseveranstaltern  die Ankunft von Touristen. Man hofft, für dieses Problem zeitgerechte Lösungen zu finden.

Restaurantsbetriebe empfinden die Arbeitszeiterfassung als schlechte Maßnahme

Gesetz

Kanaren:
Die Arbeitsinspektionen haben so einiges an den Tag gebracht. Von unbezahlten Überstunden, Schwarzarbeit bis hin zur Ausbeutung. Seit 1,5 Monaten ist daher die Erfassung der Arbeitszeit gesetzlich festgelegt worden, was viele Restaurantsbetriebe ärgert, da man bisher oft im mündlichen Einvernehmen gehandelt hat. Ist halt mal mehr los, bleiben die Arbeitnehmer länger und gehen dafür an einem ruhigen Tag halt auch mal früher nach Hause.
Durch das neue Gesetz sähe man sich gezwungen, die Küche früher zu schließen und seine Schließzeiten für die Öffentlichkeit vorzuverlegen.
José Miguel González, Generaldirektor für  Arbeit auf den Kanaren, stellt klar, daß die Arbeitsinspektion klarstellt, was legal ist und was nicht. Und daß die Rechte der Arbeitnehmer gewahrt werden müssen.

Britischer Bankräuber auf Teneriffa verhaftet

verhaftet

Teneriffa:
Aufgrund eines europäischen Haft- und Auslieferungsbefehls der britischen Behörden konnte die Polizei einen Briten in einem Hotel hier auf Teneriffa verhaften, der wegen Bankraubes und Raubes eines Geldtransporters gesucht wurde. Bereits im März 2007 wurde er nach einem Raubüberfall in Swinton verhaftet. Es gelang ihm jedoch ein Handy in seiner Kleidung zu verstecken, so daß er weiterhin Kontakt zu seiner  kriminellen Bande halten konnte. Diese überfiel am nächstenTag den Polizeitransporter auf dem Weg zum Gericht und befreiten ihn. Nur 6 Tage später wurde er beim Raub eines gepanzerten Sicherheitsfahrzeugs wieder verhaftet und landete im Gefängnis. Im November 2018 gelang ihm die Flucht und er verließ Dank der Identität eines Familienangehörigen, dem er sehr ähnlich sieht, Groß-Britannien.

Locutorios stellten gefälschte Nachweise für angebliche Geldübermittlungen aus

Zeit zum Handeln

Teneriffa – La Palma:
Nach über einen Jahr harter Arbeit konnte die Polizei über
130 Betrugsanzeigen ausstellen, gegen Bürger spanischer Staatsangehörigkeit, aber vor allem auch kubanischer und venezolanischer Herkunft, die solche gefälschten Nachweise vorlegten, um Familienangehörige hierher zu bringen, da diese angebliche von ihnen wirtschaftlich abhängig seien.
Die Locutorios (u.a. 2 in Las Galletas, 3 in San Isidro, eins in La Cuesta und auch in La Palma), die solche gefälschten, monatlichen Geldübermittlungsnachweise (gute Fälschungen) ausgestellt haben, haben somit 20 – 30 Euro pro Fälschung extra verdient.
Durch Mundpropaganda hatte sich diese Möglichkeit schnell rumgesprochen, doch nach der Aufdeckung dieser Betrugsmasche sollte nun jedem klar sein, daß die bisher schon ausgestellten Fälschungen nicht die erwarteten Ergebnisse bringen werden.

Verhaftet wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht

verhaftet

Gran Canaria – Las Palmas:
Wer Kinder hat, muß auch seiner Aufsichtspflicht nachkommen. Die Polizei hat eine 36-jährige Frau verhaftet, die ihr 3 Kinder (12 und 4 Jahre, sowie 8 Monate alt) Nachts alleine zu Hause gelassen hat,
um mit ihrem Freund auszugehen. Ein Notruf alarmierte die Polizei, daß die Kinder wohl allein zu Hause seien, worauf sich mehrere Polizisten auf den Weg machten. Dort angekommen fanden sie einen Jungen, der sich aus dem Fenster lehnte und ihnen erzählte, daß er mit seinen 2 Geschwistern allein seie. Außerdem erzählte er der Polizei, daß die Mutter seit der Trennung vom ihrem Vater einen Freund habe, mit dem sie öfters Abends ausginge und sie dann alleine ließe. Die Polizei übernahm die Kinder in ihre Obhut und suchte die Mutter, die sie dann verhaftete. Die 3 Kinder wurden einem Familienangehörigen übergeben und das Kinder- und Jugendamt wurde eingeschaltet. Die Frau muß sich nun wegen Vernachlässigung ihrer Aufsichtpflicht verantworten.

Feuer neben der Autobahn

Feuerwehr

Teneriffa – Candelaria:
Gestern Mittag kam es neben der Parallelstraße der TF- 1 bei Candelaria, auf der Höhe des Friedhofes in Richtung Barrio Icerse, zu einem Feuer. Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer, welches im Begriff war, die Bäume und Pflanzen eines nahe gelegenen Haus zu ergreifen. Die Polizei sperrte die Straße.

Culebra real (kalifornische Kettennatter) auf Teneriffa

Teneriffa

Gran Canaria – Teneriffa:
Jaime de Urioste, Präsident der Neotropic Foundation,
hat bestätigt, das man in verschiedenen Gebieten auf Teneriffa bereits diese Schlangenart entdeckt hat. Vor
20 Jahren galten die Kanaren als schlangenfrei, doch
in den letzten Jahren sind immer öfters Schlangen auf Gran Canaria (dort wurden schon erhebliche Probleme festgestellt) und mittlerweile auch auf Teneriffa entdeckt worden. Vor weniger als einem Monat wurde eine solche Schlange, die als Haustier gehalten wurde, in Santiago del Teide beschlagnahmt und der Neotropic Foundation übergeben. Es handelt sich um invasive Tiere, die eine Gefahr für die hiesige Flora
und Fauna darstellen. Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich eine solche Schlange anzuschaffen sollte bedenken, daß der Besitz einer kalifornischen Kettennatter mit einer Geldbuße zwischen 3.001 und 200.000 Euro Strafe geahndet wird. Und falls
man diese dann einfach in die Freiheit entfläßt, kann die Strafe bis zu 2 Millionen
Euro betragen, nämlich dann, wenn erwiesen ist, daß durch die Freilassung dem Ökosystem ein Schaden von über 100.000 Euro Schaden zugefügt wurde.

Der Besitz, Kauf und Verkauf invasiver Tierarten und deren Einführung hier ist eine Straftat!
Das Erscheinen eines Videos über eine solche Schlange hier auf Teneriffa sorgte für Alarm und man wird daher die Überwachungsmechanismen verstärken.