6 von 10 Pottwalen sterben, nachdem sie mit Booten kollidiert sind

Schnellfähre

Kanaren:
Zwischen 2000 und 2017 sind fast 60% der 35 Pottwale, die tot in den kanarischen Gewässern oder deren Küsten aufgefunden wurden, den Verletzungen durch das Überfahren von Booten und Fähren erlegen. Die Zahl wurde von Meerswissenschaftler in der Zeitschrift „Frontiers in Marine Sciences“ bekannt gegeben, wo sie auch darauf aufmerksam machen, daß Schnellfähren meist für den Tod von Pottwalen verantwortlich sind. Ende März starb im Süden Teneriffas ein etwa 7-monatiger tropischer Grindwal, der eine Amputation seiner Schwanzflosse durch die Kollision mit einem Boot, wahrscheinlich einer Hochgeschwindigkeitsfähre, erlebt hatte. Er war nicht mehr überlebensfähig und man mußte ihn einschläfern. Es war das 5. Exemplar, das in diesem Jahr nach der Kollision mit einem Schiff auf den Kanaren getötet wurde, obwohl die Dunkelziffer mit Sicherheit höher liegt.

2 Besetzern in Ricasa 75 Hunde weggenommen

Polizei

Teneriffa – Adeje:
Eine gerichtliche Anordnung hat dazu geführt, daß 2 Besetzern in Ricasa, in einem Barranco von Adeje, die Polizei, der Zivilschutz, Seprona und Personal des Gesundheitsbereichs insgesamt 75 Hunde verschiedener Rassen weggenommen haben. Die Hunde befanden sich in der Nähe eines alten, ruinösen Hauses und eines verlassenen Brunnens. Man bezweifelt das es dort Strom und Wasser gibt. Die Polizei war auf die vielen Hunde (in erbärmlichen hygienische Zustand) und das alte Haus aufmerksam geworden, nachdem bei einem Verkehrsunfall ein Fahrer von der Straße abgekommen war und dann in diesen Barranco gestürzt war. Die Tiere werden nun aufgepeppelt und sollen dann vermittelt werden.

Auto im Hafen von Puerto de la Cruz ins Meer gestürzt

Puerto de la Cruz

Teneriffa – Puerto de la Cruz:
Gestern, gegen 16 Uhr, ist ein Auto, welches unsachgemäß in der Zone abgestellt war, ins Meer im Hafen von Puerto de la Cruz gestürzt. Da niemand an Bord war, mußte die Feuerwehr nicht intervenieren. Das Auto wurde per Krahn geborgen. Der Besitzer gab an die Handbremse gezogen zu haben, die aber wohl aufgrund eines technischesn Problemes da versagte.

Gestern Morgen Erdbebenschwarm registriert

Teneriffa

Teneriffa:
Das Nationale Geographische Institut (IGN) und das Vulkanologische Institut der Kanaren (Involcan) hat gestern in der Morgendämmerung einen Erdbeben-schwarm registriert. 25 Erdbeben vulkanischer Aktivität wurden an Land mit Epizentren im Osten von Vilaflor und nordöstlich von Adeje und weitere 5 Beben des tektonischen Typs wurden vor der Küste von Güimar, Arico und Candelaria registriert. Die stärksten Beben erreichten 2,2 auf der Richterskala und fanden in einer Tiefe zwischen 5 – 11 km statt. Keines der 30 Beben wurde von der Bevölkerung wahrgenommen.

Kontroverse zum Versetzung eines Priesters auf La Palma

Kirche

La Palma:
Selten hat die Versetzung eines Priesters, in diesem Fall die von Ruben Gallego, soviel Kontroversen ausgelöst. Der junge Priester ist sehr beliebt und ist nah an seinen Schäfchen, hat die gleichen Hobbys wie andere junge Mann und kann auch über sich selbst lachen. Er liebt Sport, kümmert sich um Jugenliche, spielt Fußball mit Ihnen, geht auch mal in eine Bar und besucht Ältere zu Hause. Er kommt ernsthaft seiner kirchliche Funktion nach und hält sich strikt an die Zeitpläne für die Messen. Seine Beliebtheit scheint wohl Neid herauf beschwört zu haben. Das Bistum schweigt dazu und will den Priester h zurück in seine Heimat Leon versetzen, was wiederum bei den Gläubigen, 2 Bürgermeistern und mehreren Pfarrern auf der Insel auf Unverständnis trifft. Der Bürgermeister von Tijarafe zitiert auf seiner Facebook-Seite sogar passende Bibelstellen, wie die folgenden: Selig sind diejenigen, die hungern und nach Gerechtigkeit dürsten, denn sie werden satt werden“ (Matthäus 5: 6); „Ich sage Ihnen, dass, wenn diese schweigen, die Steine ​​schreien werden“ (Lukas 19, 40). Man empfindet die Versetzung des Priesters eher als eine Verbannung, eine Strafe von seinen Vorgesetzten.

Unfallverursacher einer tödlichen Kollision tot an der Küste gefunden

Fuerteventura

Fuerteventura – El Cotillo:
Letzten Donnerstag hatte eine 41-jähriger Baske wohl die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und kam dadurch auf der FV-10, zwischen El Cotillo und Lajares, auf die Gegenspur, wo es dann zu einer Frontalkollision kam.
Die Fahrerin des anderen Autos, eine 64-jährige Belgierin, verstarb dabei. Der Unfallverursacher wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, wo auch eine Alkoholprobe positiv ausfiel. Gestern gegen 11.36 Uhr ging ein Notruf ein, daß man im felsigen Gebiet der Küste von el Cotillo eine Leiche entdeckt habe. Es ist die Leiche des Unfallverursachers. Die Untersuchungen laufen, um die Todesursache zu klären. 

Achtung Autofahrer: In Santa Cruz sind mehrere Ampeln ausgefallen

Santa Cruz

Teneriffa – Santa Cruz:

Die örtliche Polizei warnt auf ihrem Twitter-Account, das heute Morgen aufgrund von Problemen bei Unelco mehrere Ampeln nicht funktionieren. Daher werden alle Autofahrer um Vorsicht gebeten. Das betrifft die Straßen rund um die Avenida Tres de Mayo, Tomé Cano, die Avenida Elcano und die Avenida El Carmen.