Achtung: Rückzug von Omeprazol

Medizin

Spanien – Kanaren:
AEMPS, die spanische Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte, hat die Rücknahme von Omeprazol  mit der Chargennummer 11072/10/42,  mit Verfallsdatum 03/2021, angeordnet, die von der indischen pharmazeutischen Smilax Laboratories Limited hergestellt und von Farma-Química Sur fraktioniert wurde. Omeprazol ist ein Protonenpumpenhemmer und verringert die Produktion von Magensäure.

Um 16.30 Uhr Demonstration gegen Hotelbau

La Tejita

Teneriffa – La Tejita:
Die Asociacion Salvar La Tejita (Rettet La Tejita) hat für heute Nachmittag um 16.30 Uhr zu einer Demonstration gegen den Hotelbau aufgerufen.
Man fordert Respekt und Schutz der Strände und der Umwelt. Die Arbeiten im unteren Teil des Grundstücks wurden zwar eingestellt, die Bauarbeiten im oberen Teil gehen jedoch trotz Baustopp weiter. Die Demonstranten fordern die Einhaltung der Gesetze und einen nachhaltigen Tourismus. Treffpunkt: 16.30 Uhr beim Chiringuito El Pirata. Bitte tragen Sie ein rotes T-Shirt, denn es wird ein Foto von einer Menschenmenge gemacht, die am Strand ein SOS formen!

Anabolikapaket abgefangen

Post

Gran Canaria – San Bartolomé de Tirajana:
Bei einer Routinekontrolle hat die Guardia Civil, gemeinsam mit der Steuerbehörde, ein Postpaket mit Anabolika abgefangen, welches in den Süden ausgeliefert werden sollte. Enthalten waren 200 Tabletten oder Einheiten einer synthetischen anabolen Steroidsubstanz und 47 nicht etikettierte Durchstechflaschen mit einer gelben Flüssigkeit vom anabolen Typ. Das Paket kam aus Asien und sein Inhalt war als Schönheitsprodukte deklariert. Man geht davon aus, daß der Empfänger den Inhalt verteilen sollte, womit er sich eines Verbrechen gegen die öffentliche Gesundheit strafbar machte und der Inhalt wird als Schmuggelware betrachtet.

Betrug durch britische Reiseversicherungen – Private Medizinsiche Zentren bleiben auf den Kosten sitzen

Medizin

Spanien – Kanaren:
Achten Sie bei ihrer Reisekrankenver-sicherung auf die entsprechenden Konditionen. Es kann sie sonst teuer zu stehen kommen!
In privaten Zentren oder Krankenhäusern werden sie meist Vorkasse leisten und dann das Geld von ihrer Versicherung zurückfordern müssen (dieser Betrag kann wesentlich geringer sein, als das was sie bezahlt haben).
Heute wird in der spanischen Presse von der Betrugsmasche von bis zu 15 britischen Billigversicherern (darunter z.B. Travel Insurance Facilities) berichtet. Diese haben einen Doppelbetrug inszeniert, mit dem sie immer gewinnen. 1.) Sie ignorieren die Rechnungen der privaten Krankenhäuser, die durch die Behandlungen ihrer Kunden entstanden sind (dadurch müssen diese Zentren, die Verluste übernehmen) und 2.) werden die Patienten von den Versicherungen zu öffentlichen Krankenhäusern geschickt, wo sie durch die europäische Krankenversicherungskarte sowieso gratis Zugang haben. Somit verkauft die Versicherung eine Leistung, die einem als EU-Bürger sowieso zusteht.
Im Durchschnitt nutzen täglich 800 britische Touristen in spanischen Küstengebieten die privaten Gesundheitszentren, weil sie davon ausgehen, das ihre Versicherung zahlt. Laut ASPE (Allianz der privaten Gesundheitsversorgung), die seit 3 Jahren die Betrugsmasche beklagt, entstehen durch diesen Betrug jährlich rund 75 und 110 Millionen Euro Schaden für die privaten Praxen und Krankenhäusern. Auch unsere hiesigen privaten Krankenhäuser erleben diesen Betrug, weshalb man als Patient sich nicht wundern muß, das vor einer Behandlung dort erst einmal die finazielle Seite geklärt werden muß.
Andererseits sollten sie bedenken, das in den öffentlichen Krankenhäusern nicht immer alle notwendigen Mittel verfügbar sind und dadurch eine Übertragung in ein Privatkrankenhaus notwendig wird. Daher sollten Sie sich vor einer Reise richtig informieren und auch lieber ein paar Euro mehr für die richtige Krankenversicherung zahlen!

Oberster Gerichtshof der Niederlande befürwortet die Übertragung von Morgan

Orca

Niederlande – Teneriffa – Puerto de la Cruz:
Bereits zum 10. Mal wurde nun vom Obersten Gericht der Niederlande die Übertragung des damals jungen Orca-Wales Morgan, der an der Küste der Niederlande gestrandet war, im Jahre 2011 nach Teneriffa befürwortet und somit ganz klar gegen die Beschwerden der Umweltorganisation Free Morgan Foundation entschieden. Der Loro Parque beschuldigt die Organisation Free Morgan Foundation, ihn „mit Lügen und Manipulationen“ zu diskreditieren. „Die Organisation solle ihre Zeit besser nutzen, um gefährdete Populationen von Orcas zu schützen und nicht unnötig die Zeit und Ressourcen der spanischen, niederländischen und europäischen Institutionen verschwenden“. Wie alle Justiz- und Verwaltungsbehörden zuvor bestätigte das oberste Gericht jetzt wieder, daß der Loro Parque über erstklassige Einrichtungen verfügt und den Tieren hervorragende Bedingungen für das Wohlbefinden bietet. Die gestrandete Morgan hatte in der freien Natur keine Überlebenschancen. Außerdem stellte man hier ca. ein Jahr später ihre Taubheit fest. Mittlerweile hat sie auch eine Orca-Baby zur Welt gebracht.