Weiteres Feuer auf Gran Canaria

Feuerwehr

Gran Canaria – Tejeda/Los Manantiales:
Tejeda mußte am Samstag sich auch noch um eine andere Feuerfront sorgen, die im Gebiet von Los Manantiales ausgebrochen war. Dort sind 2 ha abgefackelt und man mußte dafür Einsatzkräfte aktivieren, die eigentlich beim Gipfelbrand im Einsatz waren. Die Ursache für dieses Feuer ist noch nicht geklärt. Da es aber fast genau an der gleichen Stelle wie 2017 war, könnte es mit Absicht gelegt worden sein.

Verhaftet, da Mietwagen nicht zurück gegeben

verhaftet

Fuerteventura – Puerto del Rosario:
Die Polizei hat einen 51-jährigen Marokkaner wegen Veruntreuung verhaftet (er ist bereits polizeilich bekannt), weil er einen Mietwagen nicht zurück gegeben hat. Die Mietwagenfirma hatte bereits Tage zuvor dies zur Anzeige gebracht. Ein Verantwortlicher der Mietwagenfirma hatte den Wagen in einer Straße parkend entdeckt und informierte die Polizei.

Wieder Massenflucht aus Hoya Fria

Polizei

Teneriffa – Hoya Fria:
Letzten Samstagabend kam es wieder zu einer Massenflucht von jungen Erwachsenen im Internierungslager von Hoya Fria. Die Polizei sucht immer noch nach 9 (4 vom letzten Mal und 5 vom Samstagabend) der insgesamt 37 Immigranten, die bei den beiden Massenfluchten in den letzten beiden Wochen geflüchtet waren. Am Samstag wurde bei dem Versuch, die Flucht zu verhindern und der anschließenden Verfolgungsjagd ein Agent verletzt. Er und 3 der am Samstag geflohenen Insassen mußten medizinisch versorgt werden.
Derzeit sind 80 Personen dort untergebracht. Dort sind schon Fälle von Krätze und Tuberkulose aufgetaucht, so daß man nun entsprechende Maßnahmen ergreifen muß, um das Internierungslager sicher zu gestalten.

Rund 1.000 Personen wegen Feuers in Gran Canaria evakuiert

Waldbrand

Gran Canaria – Artenara:
Am Samstag ist auf dem Gipfel von Gran Canaria ein Feuer ausgebrochen, welches bisher schon über 1.500
ha abgefackelt hat. Von dem Feuer betroffen ist auch der Risco Caído und die Montañas Sagradas, die letzten Monat von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Rund 1.000 Personen aus 20 verschiedenen Dörfern von Artenara, Tejeda und Galdar mußten evakuiert werden. Der Wind mit rund 70 km/h verhindert, daß das Feuer unter Kontrolle gebracht werden kann. 500 – 600 Mann sind im Einsatz (darunter auch Verstärkung aus Teneriffa), um an Land und aus der Luft das Feuer zu bekämpfen. Die Guardia Civil hat einen Mann als mutmaßlichen Täter einer Fahrlässigkeit festgenommen, der in Juncalillo (Artenara) Schweißarbeiten durchgeführt hatte. Samstagnacht schien das Feuer zu 85 % unter Kontrolle zu sein, breitete sich aber in den frühen Morgenstunden rapide aus, so das Evakuierungen durchgeführt werden mußten.
Gerade in den Sommermonaten besteht immer erhöhte Feuergefahr auf den Kanaren und die letzten Tagen herrschte auch noch Calima, was die Situation noch verschärft. Die meisten Feuer entstehen durch Fahrlässigkeit oder sogar mutwillig.

 

 

 

Patera im Süden Teneriffas angekommen

Hafen Los Cristianos

Teneriffa – Los Cristianos:
Am Freitagabend wurde eine Patera mit 36 Immigranten (davon 16 Frauen, 2 Babies, ein 4-jähriges Kind und 17 Männer) ca. 80 km vor Punta Rasca entdeckt. Sie wurden von einem Handelsschiff gerettet und um Kurz vor 22 Uhr in den Hafen von Los Cristianos gebracht. Sie sind alle wohlauf. Sie waren in Agadir gestartet und haben sich 4 Tage nur mit Keksen und etwas Wasser ernährt. Sie stammen alle südlich von der Sahara. Bis dahin waren dieses Jahr schon 520 Immigranten mit Pateras auf den Kanaren angekommen.