Feuer in Vilaflor unter Kontrolle

Vilaflor

Teneriffa – Vilaflor:
Gestern kam es in Llano Ingenio, in der Gemeinde Vilaflor, gegen 17 Uhr zu einem Feuer, welches 14.400 m2 abfackelte. Um kurz vor 23 Uhr wurde es als unter Kontrolle deklariert. Das betroffene Gebiet befindet sich in unmittelbarer Nähe des Erholungsgebiets von Cho Pancho. Die ganze Nacht wurde dort gearbeitet um ein Ausbreiten zu verhindern, weshalb nun auch ein Lader im Einsatz ist, um Pflanzenreste zu beseitigen, die das Feuer keine weitere Nahrung bekommt. Auch hier muß die Ursache geklärt werden.
Derzeit ist das Feuermachen in Erholungsgebieten, Feuerwerkskörper, das Verbrennen von Pflanzenresten, usw., sowie die Benutzung von Maschinen mit Funkenflug verboten!

 

Auch Feuer auf Lanzarote

Feuerwehr

Lanzarote – Haria:
Gestern Abend, um kurz vor 21 Uhr, wurde ein Feuer in der Nähe des Erholungsgebietes El Bosquecillo gemeldet. Dies ist das einzige Waldgebiet auf Lanzarote. Personen des Zivilschutzes, der lokalen Polizei, der Feuerwehr  und des Notfallkonsortium von Lanzarote bekämpfen das Feuer. Die Ursache ist noch ungeklärt.

Die gefährlichsten Trails auf Teneriffa

Wandern

Teneriffa: Auf Teneriffa gibt es einige Trails, die zu den Gefährlichsten auf der Insel gehören: Dazu zählen die Ventanas de Güímar, die Canales de Teno und eine Strecke zur Playa de Antequera. Das sind die risikoreichsten Trails, denn das sind sehr enge Wege in schwindelerregender Höhe, an Steilfelsen vorbei, wo es oft auch zu Steinschlägen kommt. Das begehen der Känale ist auf Teneriffa mittlerweile verboten, da dies die Risikoliste anführen. Auch der Abstieg zur Playa de los Patos/ La Orotava ist seit 6 Jahren wegen Steinschlaggefahr verboten. Der Barranco de Masca/Buenavista ist einer der schwarzen Punkte auf der Insel mit etlichen Rettungseinsätzen und Todesopfern. Obwohl dort ein Haufen Geld investiert wurde, um Sicherheitsarbeiten durchzuführen, ist auch dieser wegen der Steinschlaggefahr weiterhin gesperrt. In Zukunft soll das Durchwandern dort beschränkt und überwacht werden.
Auch wenn in sozialen Netzwerken das Interesse an solchen Trails geweckt wird, da sie meist atemberaubende Ausblicke bieten, sind sich die Mehrheit nicht bewußt, in welche Gefahr sie sich begeben.  Wer auf den Kanaren wandert, sollte stets mit einer guten Ausrüstung unterwegs sein und sich an das bestehende Wanderwegenetz halten. Dafür gibt es spezielle Wanderführer (auch in schriftlicher Form), die die Wege gut beschreiben. Man sollte die Wege nie verlassen! Ab dem Jahr 2000 gab es zwar einen Aufschwung bei der Vereinheitlichung von Wegen, aber nicht für deren Erhaltung, weshalb manche Wege mit der Zeit gefährlich werden können.
La Palma ist das beste Beispiel für gute Arbeit bei der Planung eines Wegenetzes. Es gibt nur ein Netz und die Website wird jederzeit mit Hinweisen zum Zustand der Wege aktualisiert. Die Wegehinweise werden ständig instand gehalten, so das man sich nicht verlaufen kann.
Wetterkonditionen auf den Kanaren können dazu führen, daß Wege verschüttet werden, Hinweise und Zeichen verloren gehen und es gefährlich wird. Wer fahrlässig sich in Gefahr begibt, muß außerdem die Rettungskosten mit tragen (und das kann recht teuer werden).

Glasüberdachung von Haus gestürzt, 3 Verletzte

Ambulanzen

Teneriffa – Santa Cruz:
Am Samstagmittag, gegen 14.30 Uhr, ist in der Calle Bethencourt Afonso eine Glasüberdachung auf die Straße gestürzt und hat dabei einen 30-Jährigen mit seinen 15-Monate alten Zwillingen verletzt. Der Mann mußte am Kopf mit 8 Stichen genäht werden, während ein Baby eine Schienbein- und Wadenbeinfraktur und die Zwillingsschwester ein Beintrauma erlitten hatte.

Feuer auf Gran Canaria wütet weiter, 8.000 Evakuierte

Waldbrand

Gran Canaria:
Am Samstag, gegen 16 Uhr, hat das Feuer auch in Valleseco, im Barranco del Anden, begonnen. Bis Sonntag 18 Uhr waren bereits 3.400 ha abgefackelt und rund 5.000 Personen in 7 Gemeinden mußte evakuiert werden. Während der Nacht waren 400 Kräfte im Einsatz und heute werden 700 Mann das Feuer bekämpfen. Dazu kommen 9 Hubschrauber und 4 Löschflugzeuge. Die Wetterbedingungen über das Wochenende verschlimmerten die Situation. Es herrscht oranger Alarm wegen hoher Temperaturen, wenig Luftfeuchtigkeit und starken Winden. Derzeit ist man von einer Löschung des Feuers weit entfernt. Tamadaba brennt total und die folgenden Orte wuden evakuiert: Lugarejos, Las Arvejas, Coruña, Las Hoyas, Acusa Seca, Acusa Verde, Candelaria, Las Nieves und Chajunco. Rund 40 Personen sind im Kulturzentrum Artenara untergebracht und dort von der Umwelt abgeschnitten, da die Zufahrtstraßen gesperrt wurden.

Tödlicher Motorradunfall auf der Strecke Los Loros

Motorrad

Teneriffa – Arafo:

Auf der beliebten Motorradstrecke Los Loros (TF-523) ist am Freitagabend, um 18.54 Uhr, ein Motorradfahrer bei der Auffahrt in einem Barranco gestürzt und hat dies nicht überlebt. Die Leiche wurde per Hubschrauber aus dem schwer zugänglichen Gebiet geborgen.

Morddrohungen gegen Bürgermeister José Julián Mena

Hacker

Teneriffa – Arona:
Am Freitag wurde der Twitter-Account des Rathauses von Arona gehackt. Auf diesem wurden dann mehrfach ernsthafte Drohungen und Anschuldigungen gegen den Bürgermeister Mena veröffentlicht. Bis hin zu Morddrohungen für ihn und seine ganze Familie. Die entsprechenden Ermittlungen wurden aufgenommen.

20 Personen in El Fraile evakuiert

El Fraile

Teneriffa – El Fraile: Nachdem es Freitagnacht in der Calle Fuerteventura 12 zu Erschütterungen in einem Gebäude und zu Rissen an diesem kam, wurde von dort 15 Erwachsene, 5 Kinder und 5 Haustiere evakuiert. Das Rathaus brachte die Evakuierten im Sportzentrum unter. Techniker werden das Gebäude überprüfen. Man errichtete eine Sicherheitszone um das Gebäude.