Lizenzvergabe für Walbeobachtungen auf Teneriffa eingestellt

Los Gigantes

Teneriffa:
Nachdem in veröffentlichten wissenschaftlichen Berichten vom Streß der Tiere berichtet wurde, hatte das Cabildo von Teneriffa um eine Einstellung der Lizenzvergaben für Walbeobachtungen gefordert. Und dies wurde nun wirklich durchgesetzt. Diese Maßnahme dient dem Wohl der Wale und es soll sichergestellt werden, daß die in den Verordnungen festgelegten Schutz- und Verhaltens-maßnahmen eingehalten werden. Denn nur so kann Stress für die Tiere vermieden werden.  Das Cabildo bestätigt die Bedeutung von Walbeobachtungen für die Insel, die jedes Jahr von mehr als 700.000 Touristen durchgeführt werden. Denn dies bedeutet ein Jahreseinkommen von mehr als 26 Millionen Euro und ist somit die 2.-häufigste Aktivität der Besucher und eine der wirtschaftlichsten. Waren es 2014 nur 30 Linzenznehmer, so sind es derzeit 70. D.h. ein Anstieg von 133 % innerhalb von 5 Jahren, was bedeutet, daß viele dieser Tätigkeit illegal nachgegangen waren. 

Feuer auf La Gomera gelöscht

San Sebastian

La Gomera – San Sebastian:
Die schnelle Intervention der zur Verfügung stehenden Mittel zur Brandbekämpfung hat dazu geführt, daß das Feuer in El Lamero (San Sebastián) gestern Nachmittag zügig gelöscht werden konnte.
Die Bevölkerung wird zur Vorsicht aufgerufen, da die kleinste Unachtsamkeit zu katastrophalen Folgen führen kann.

Von Listerien befallenes Fleisch auch auf Teneriffa

Bakterien

Spanien – Teneriffa:
Seit dem 16. diesen Monat hat das Lebensmittelüberwachungs-netzwerk in ganz Spanien Alarm wegen Listerien ausgelöst. Listerien sind stäbchenförmige, grampositive, anaerobe Bakterien, die Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen verursachen können. Ihre Aufnahme erfolgt oral durch kontaminierte Lebensmittel.
Wie nun in der spanischen Presse berichtet wurde, gelangte
auch von Listerien befallenes Fleisch in geringen Mengen nach Kastilien-La Mancha, Andalusien (dort die Mehrheit), Madrid, Extremadura und Teneriffa. In Andalusien gab es bisher schon 80 solcher Vergiftungsfälle, einen in Extremadura, wobie 4 weitere Fälle derzeit untersucht werden und einen Fall in Madrid. Der Chef der Gesundheitsbehörde hat deutlich gemacht, daß alle Chargen des seit Mai hergestellten Fleisches der Marke „La Mecha“ immobilisiert wurden. Es geht darum, den Ausbruch zu stoppen, Krankheiten zu behandeln und dann zu sehen, wo der Fehler entstanden ist.

Sonderverkehrsregelung im ganzen August

Anaga

Teneriffa – Anaga:
Der Stadtrat hatte für die Punte von Maria Himmelfahrt eine Sonderverkehrsregelung eingeführt und diese wird während des ganzen August instand gehalten. Es gibt eine spezielle Verkehrsüberwachung an allen Wochenenden (Samstags und Sonntags), um den Zugang zu den Stränden im Anaga zu beschränken, sofern ein zu hohes Verkehrsaufkommen auf den dortigen Straßen entsteht.
Laut Stadtrat besteht das Ziel darin, den öffentlichen Nahverkehr in Anaga fließender zu gestalten und die absehbare Zunahme des Autoverkehrs zu regulieren, um den Zugang der Menschen zu Badebereichen zu erleichtern und gleichzeitig ihre Auswirkungen auf die Umwelt und die Nachbarschaft zu minimieren.
In Zukunft sollen dann Shuttles die Besucher zum Strand fahren und dadurch soll das Chaos durch wildes Parken vermieden werden.

Windsurfer tot in El Medano

El Medano

Teneriffa – El Medano:
Gestern Mittag um 13.15 Uhr ging ein Notruf ein, daß Lebensretter an der Muelle von El Médano einen bisher nicht identifizierten Windsurfer aus dem Meer geborgen und einen Herzstillstand erlitten hatte. Man führte Wiederbelebungsmaßnahmen durch, doch leider ohne Erfolg.

Seit Samstag flüchten Menschen und Tiere vor dem Feuer

Gran Canaria

Gran Canaria:
Das verheerende Feuer auf Gran Canaria zwingt Mensch und Tier seit Samstag zu fliehen. Und die Flucht geht weiter. Gestern flohen die Hirten in den Höhen von Gáldar mit ihren Herden hinab in den unteren Teil der Gemeinde. 3 Herden waren gestern von Caideros und Fagajesto aus geflüchtet. Dort waren bereits am Sonntagabend 4 weitere Herden mit rund 1000 Schafen und Ziegen geflüchtet. Sie gingen nach Saucillo und versuchten die Tiere auf dem Fußballplatz in Schach zu halten. Doch das Feuer breitet sich weiter aus und so geht die Flucht weiter.

Beherzte Polizeikräfte retten Tiere

Ziegen

Gran Canaria – Artenara:
Agenten der Guardia Civil und der Policia local haben am Montagabend Ställe und mehrere Zwinger geöffnet, um die Tiere darin vor dem Feuer zu befreien. Die fast 100 Tiere wurden in ein gefahrloses Gebiet gebracht und mit Wasser und Nahrung versorgt, darunter auch deorientierte Ziegen, die man gefunden hatte. 25 Tiere konnten an ihre Besitzer zurückgegeben werden, die in städtische Einrichtungen evakuiert wurden.

Schon über 10.000 ha abgebrannt und das Feuer wütet weiter

Feuer

Gran Canaria:
100 Einsatzkräfte aus Teneriffa und La Palma sind nach Gran Canaria gereist, um dort bei dem brennenden Infierno zu helfen, welches schon 10.000 ha abgefackelt hat. Gestern wurde der Barrio Ayacata (Tejeda), sowie Tasarte und Tasartico (La Aldea de San Nicolás) evakuiert. Insgesamt wurden bisher 9.000 Personen evakuiert. Schätzungsweise 2.200 Gebäude (Häuser, Reservoirs und Geräteschuppen) stehen im dem Brandgebiet. 20 Straßen sind auf Gran Canaria wegen des Feuers gesperrt. Das Feuer hat einen Umfang von 75 km und betrifft 8 Gemeinden. 1000 Personen sind im Einsatz und hinzu kommt die Bekämpfung durch 14 Hubschrauber/Löschflugzeuge aus der Luft.