Streik bei Ryanair

Ryanair

Spanien – Kanaren:
Die Gewerkschaften haben angekündigt, daß das Kabinenpersonal von Ryanair an 10 Tagen im September streiken wird. Vorgesehen sind der 1., 2., 6., 8., 13., 15., 20., 22., 27. und 29. September. Beim gestrigen Treffen hat sich Ryanair geweigert, Daten über die Schließung der Basen und die Anzahl der Betroffenen  vorzulegen. Laut Prognosen könnten von der Schließung 350 vom TCP-Kollektiv und 200 Piloten bertoffen sein. Der Streik wird als Druckmaßnahme benutzt, um die Schließung der Stützpunkte auf Gran Canaria, Teneriffa Süd und Girona zu verhindern. Laut Jairo Gonzalo hat Ryanair das letzte Geschäftsjahr mit 1.047 Millionen Euro Gewinn und das letzte Quartal mit knapp 250 Millionen Euro abgeschlossen.

Autofahrer aufgepaßt: Enten auf der Straße

Autofahrer

Teneriffa – La Esperanza:
In La Esperanza gibt es in der Calle La Fuente ein neues Verkehrsschild.
Ein rotes Dreieck mit Enten darauf.
Dieses Verkehrsschild wurde aufgestellt, nachdem es auf der Plaza del Adelantado einen nicht komplett geschlossenen Teich gibt. Die Enten von dort genießen auch gerne mal Auslauf und könnten deshalb auch die Straße kreuzen. Um die Bewegungsfreiheit der Enten nicht einzuschränken, hat man daher Vorsichtsmaßnahmen getroffen, damit die Autofahrer in diesem Gebiet Rücksicht auf die Tiere nehmen.

Listeriose-Fälle steigen

Untersuchung

Spanien:

Die Anzahl von Listeriose-Fälle steigt und liegt mittlerweile bei 131.  Der Verdacht besteht bei 523 Fällen. Eine 90-jährige Frau in Sevilla ist bereits als Todesopfer zu beklagen. Am 15. diesen Monats wurde ein spanienweiter Alarm heraus gegeben. Auch eine Cafeteria in Adeje war mit dem entsprechenden Fleisch beliefert worden, es wurde aber nicht an Kunden ausgegeben.

Feuer nun in eine Umfang von 112 km

Gran Canaria

Gran Canaria:
Der Waldbrand auf Gran Canaria hat schon über 12.000 ha abgefackelt und hat mittlerweile einen Umfang von 112 km. Rund 10.000 Menschen mußten wegen des Feuers evakuiert werden. Das Feuer befindet sich in der Stabilisierungsphase und rund 3.000 Evakuierte konnten mittlerweile in ihre Häuser zurückkehren, aber der Kiefernwald von Tamadaba steht immer noch in Flammen. Man hofft, das heute weitere Evakuierte in ihr Zuhause zurückkehren können. Die Löscharbeiten gehen weiter und es sind weiterhin 16 Löscheinheiten aus der Luft im Einsatz, bis das feuer komplett unter Kontrolle ist.
Doch die nächste Hitzewelle ist ab Morgen wieder im Anmarsch und schürrt die Ängste.
Dies ist das schlimmste Feuer auf den Kanaren seit 2007.

 

Vorsichtmaßnahmen wegen erhöhter Feuergefahr treffen

abgebranntes Gebiet

Kanaren:
Wegen der derzeitigen Feuer auf den Kanaren und das erhöhte Feuerrisiko wegen der nächsten Hitzewelle (wieder um die 40 Grad), die in den nächsten Tagen die Kanaren überrollt, wird die Bevölkerung aufgerufen, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um weitere Feuer zu vermeiden.
Das heißt, man sollte die Umgebung rein halten, damit Feuer keine Nahrung zu Ausbreiten findet. Gärten um das Umfeld der Häuser rein halten und von jeglichem brennbaren Material befreien. Außerdem immer einen Wasserschlauch in der Nähe angeschlossen haben.
Da die Feuer auch elektischer Natur sein können, empfiehlt die Feuerwehr, die Geräte während der Ferienzeit vom Stromnetz zu nehmen und nur die Stromversorgung für das Nötigste (Alarmanlage und Kühlschrank) an zu lassen. Ebenfalls sollte man den Reduzierer der Butangasflaschen nicht angeschlossen lassen, um Gasausweichungen zu vermeiden. Außerdem wird empfohlen, die Häuser mit Rauchmelder auszustatten. Das Hauptventil am Wasseranschluss schließen und unbedingt jemand Vertrauenswürdigen  eine Kontakttelefonnummer hinterlassen.

3 Feuer in La Orotava: provoziert?

La Orotava

Teneriffa – La Orotava:
Seprona untersucht ob die 3 Feuer, die gestern in La Orotava ausgebrochen sind, provoziert wurden. Zwei der Feuer wurden am selben Punkt neben der TF-21, in der Gegend von Barroso, registriert. Eines um 4 Uhr in der Früh und das Nächste um 10.45 Uhr. Hinzu kam das schlimmste der Feuer um 14.50 Uhr in Cañeño (eine Kastanienfinca), welches 3.500 qm verbrannte.
Die letzte Nacht arbeitete man immer noch an der Abkühlung des Gebietes, damit ein Wiederaufflammen verhindert werden kann. Seprona untersucht jetzt, ob die Feuer provoziert worden sind.

40 ha in Las Mercedes/La Jardina abgefackelt

Feuerwehr

Teneriffa – Las Mercedes/La Jardina:
Gestern Nachmittag gegen 17 Uhr hat ein Feuer in La Jardina 40 ha abgefackelt. Dank der schnellen Intervention und des Nebels hatte man es nach 3 Stunden unter Kontrolle. Es nähert sich gefährlich Valle Tabares und Valle Jiménez. Wenigsten ein Haus und ein Auto wurden bei dem Feuer zerstört. Die Ursache muß noch geklärt werden, es könnte aber provoziert worden sein, den Nachbarn gaben an, eine Explosion gehört zu haben. Feuerwehr, Brifor, Medio Ambiente und auch ein Hubschrauber waren im Einsatz.
Die derzeitigen Feuer zeigen, wie wichtig eine Reinigung der Berge und Pfade ist, damit Feuer sich nicht über brennbares Material ausbreiten kann.