Seltene Erden auf Gran Canaria

Gran Canaria

Gran Canaria:
Laut einer Schätzung von einem Forscherteam der Universitäten von Las Palmas de Gran Canaria, Barcelona, ​​La Laguna und Córdoba, die im „Journal of Geochemichal Exploration“ veröffentlicht wurde, könnte es auf Gran Canaria bis zu 1.814 Millionen Tonnen seltene Erden geben, die man auch als technologisches Gold bezeichnen könnte. Wenn man nach der Abkürzung REE (Rare-Earth Elements) geht, würde man annehmen, daß diese Metalle selten vorkommen. Doch der Name seltene Erden weißt darauf hin, daß diese in der Erdkruste enthaltenen Metalle schwer in Konzentrationen zu finden sind, die man extrahieren und verwerten kann. Es handelt sich um 17 Elemente, wie z.B. Scandium, Yttrium, Lanthan, Cer, Praseodym, Neodym, die für die Herstellung von High-Tech-Bauteilen in den Bereichen Computer, Verteidigung und Raumfahrt von zentraler Bedeutung sind. Die durchschnittliche REE-Konzentration von inselweiten Proben betrug 672 Gramm pro Tonne Gestein. In der Fataga-Schlucht, übersteigt die REE-Konzentration 1 Kilo pro Tonne Gestein.
Diese seltenen Erden könnten nun das neue Objekt der Begierde im Handelskrieg zwischen China und den USA werden.

Schauspieler schließt sich Protestbewegung an

Observatorium

Hawai – Kanaren:
Auf den Kanaren war die Enttäuschung groß, als bekannt wurde, daß das TMT (das 30 m große Teleskop) doch auf Hawai installiert werden sollte. Doch da regen sich die Bewohner auf und protestieren. Dem Protest hat sich nun auch der Schauspieler Jason Momoa angeschlossen.
Auf Instagram hat er eine Reihe von Bildern und ein Video veröffentlicht, mit denen er erneut mit der hawaiianischen Bevölkerung gegen den Bau des 30 mTeleskops am heiligen Vulkan Mauna Kea protestiert, da dies einer Entweihung gleichkäme. Es wird  ausdrücklich darauf hingewiesen, daß das TMT auf den Kanaren zu besseren Konditionen gebaut werden kann. Auch Leonardo Di Caprio und Bruno Mars haben sich diesem Protest angeschlossen.

La Palma bekommt nicht das TMT-Teleskop

La Palma

La Palma – Hawai:
Im Observatorium auf dem Roque de los Muchachos ist man traurig, denn man hatte gehofft, daß das 30-Meter-Teleskop (TMT) dort gebaut würde. Der Bau des TMT begann bereits vergangenen Montag, den 15. Juli, auf dem schlafenden Vulkan Manua Kea, in 4207 m über dem Meeresspiegel. Am 21 Juni wurde die Lizenz dafür vergeben, so daß klar war, daß die Würfel gegen La Palma gefallen waren. Dort hatte man sich bis dahin noch Hoffnungen gemacht.

Fleischfressende Bakterien – die unsichtbare Gefahr

Mikroskop

Spanien: Der Klimawandel läßt sich nicht mehr von der Hand weisen und die ständig steigenden Temperaturen ziehen daher viele ans Meer, um sich abzukühlen. Dort gibt es einige Gefahren wie Strömungen, Quallen, Seeigel und auch die Sonne. Es gibt aber auch die Gefahr durch  unsichtbare fleischfressende Bakterien, weshalb man nicht mit offenen Wunden im Meer baden sollte. Es handelt sich um die Bakterie Vibrio vulnificus (eine gram-negative gekrümmte Stäbchen-Bakterie, die auch eng verwandt mit der Cholera-auslösenden Bakterie ist), die in warmen Meeresgewässern gedeiht und beim Menschen Infektionen verursachen kann. Man findet sie aber auch an Flußmündungen, Brackwasser-Tümpeln und Küstengebieten. Normalerweise infiziert man sich mit diesen Bakterien durch den Verzehr von Krustentieren (daher immer gut garen!), obwohl diese Bakterie auch durch eine offene Wunde beim Baden im  Wasser den Mensch befallen kann.
Dies ist besonders für Personen mit Immunschwäche gefährlich, weil es zu einer Septikämie kommen kann, die sogar den Tod zur Folge haben kann. Es kann zu Wundinfektionen und Magen-Darm-Probleme kommen. Diese Bakterien können Haut- und Blutinfektionen auslösen, sowie nekrotisierende Fasziitis (seltene Infektion, bei der Haut und Muskelgewebe zerstört werden) verursachen.
Laut einer Studie, die  im Annals of Internal Medicine“ veröffentlicht wurde, müssen Ärzte die Möglichkeit in Betracht ziehen, daß solche Infektionen häufiger außerhalb der traditionellen geografischen Gebiete auftreten können. Denn aufgrund der globalen Erwärmung erscheint die Bakterie immer häufiger in Strandnähe und an Orten im Norden. Um ein Infektionsrisiko zu vermeiden, wird empfohlen, nicht mit offenen Wunden baden zu gehen, sind es kleine Wunden, so sollten diese durch wasserdichtes Pflaster abgedeckt sein und auf jeden Fall sollten Krustentiere nur gut durchgegart gegessen werden.
Fisch sollte insgesamt immer gut gegart sein, weil sonst die Nematoden (Fadenwürmer) nicht abgetötet werden. Wir berichteten vor einigen Wochen von einem Fall, wo ein Gast in einem Fischrestaurant auf Fuerteventura Fisch mit sichtbaren Nematoden vorgesetzt bekommen hatte.

Da-Vinci-Roboter in der HUC

HUC

Teneriffa – Santa Cruz:
Im Universitätskrankenhaus (HUC) hat man bereits erste chirurgische Eingriffe auf den Kanaren mit dem Da-Vinci-Roboter durchgeführt, einem chirurgischen System der Roboterchirurgie mit modernster Technologie. Es handelt sich dabei um 2 Prostatakrebseingriffe (radikale Prostatektomie), die vom Urologiedienst durchgeführt wurden.
Der SCS hat im Rahmen finanziell nachhaltiger Investitionen den Operationsroboter für 2,17 Millionen Euro erworben.
Der Da Vinci-Roboter besteht aus 3 Elementen: Operationskonsole, Steuereinheit und Vision Tower. Er ermöglicht kleinere Einschnitte und Narben, wodurch der Patient weniger Schmerzen und mehr Komfort hat. Man benötigt weniger Anästhesie und die Blutverluste sind geringer. Die Erholung und die postoperative Zeit verkürzen sich, was eine flexiblere Verwaltung der Krankenhausbetten ermöglicht. Es ist ein Roboter-Assistent mit 4 Armen, der die von Chirurgen ausgeführten Bewegungen über eine Konsole überträgt, in der es auch eine 3D-Ansicht des Patienteninneren gibt. Der Chirurg steuert den Roboterarm, der eine 360º-Drehfähigkeit bietet, die für die menschliche Hand unerreichbar ist. Dieser Roboter soll nun vielfach zum Einsatz kommen.

30.000 m2 großer öffentlicher Park in La Laguna eröffnet

La Laguna

Teneriffa – La Laguna:
La Laguna hat nun für die Öffentlichkeit einen 30.000 m2 großen Park eröffnet, in dem es Spielplätze, Skateboardpisten, Leichtathletikbahnen, Sportmodule und einen Tierbereich gibt. Es handelts sich dabei um den Wissenschafts- und Technologiepark von INtech Teneriffa, der aus den Spezialgebäuden Nanotec und IACtec besteht, die die Insel zu einem Referenzzentrum für Innovation und Unternehmertum machen. Dieser Park umfaßt den Stadtpark und 2 Gebäude, die als Hauptsitz für die Durchführung von Forschungsprojekten, technologischen Entwicklungen und Innovationen dienen werden.

29 Kanarios im Konzentrationslager Mauthausen-Gusen getötet

Tod

Spanien/Kanaren – Deutschland:
Laut einer Studie von José Melquiades, Professor für Geographie, Geschichte und Griechisch am IES Luis Cobiella Cuevas, in Santa Cruz de La Palma, wurden im Konzentrationslager Mauthausen-Gusen insgesamt 29 Kanarios getötet. Von den etwa 6.000 in Mauthausen getöteten Spaniern stammten nach den bisher bekannten Angaben 29 von den Kanaren: 9 aus Gran Canaria, 8 aus La Palma, 8 aus Teneriffa, 2 aus Lanzarote, 1 aus La Gomera und 1 von einer Insel die nicht benannt wird. Die meisten wurden in dem von Nazi-Deutschland besetzten Frankreich gefangen genommen,wo sie Zuflucht gesucht hatten. Andere der Getöteten kamen aus dem Konzentrationslager Fayfes in Santa Cruz de Tenerife, das anlässlich des Staatsstreichs der Franco-Diktatur geschaffen wurde, um die Oppositionellen unterzubringen. Franco erkannte sie nicht als spanische Staatsbürger an und auch die französische Regierung von Philippe Pétain wollte nichts von ihnen wissen und beschloß, sie als staatenlose Menschen und Sklavenarbeiter in die deutschen Konzentrationslager zu schicken.

Supererde entdeckt

IAC

Kanaren:
Ein Forscherteam der Universität von Oviedo und des Instituts für Astrophysik der Kanarischen Inseln (IAC) hat eine Supererde (dies ist ein großer extrasolarer terrestrischer Planet) entdeckt und charakterisiert, der sich in der inneren Grenze der Bewohnbarkeits-zone eines roten Zwergensterns des Typs M0 (K2-286) befindet.Dafür haben sie Daten aus der 15. Kampagne des Kepler-Weltraum-teleskops in seiner erweiterten Mission (K2) verwendet. Der Kepler-Satellit wurde entwickelt, um Exoplaneten (das sind planetare Himmelskörper außerhalb des vorherrschenden gravitativen Einflusses der Sonne, aber innerhalb des gravitativen Einflusses eines anderen Sterns oder Braunen Zwergs) mithilfe der Transitmethode zu entdecken. Dabei wird die von einem Stern kommende Helligkeit gemessen und beobachtet, um zu sehen ob die Helligkeit wie bei einer Sonnenfinsternis periodisch abnimmt. Wenn diese Helligkeitsänderung auftritt, passiert regelmäßig ein Planet vor dem Stern. Desweiteren wurden die Instrumente von Osiris und Harps-N mit einbezogen, die im Gran Canarias Telescopio (GTC) und im Galileo Nazionale Telescope (TNG) am Roque de los Muchachos-Observatorium auf La Palma installiert wurden.

Einweihung des Cherenkov-Teleskops am 10. Oktober

Roque de los Muchachos

La Palmas – Roque de los Muchachos:
Das Observatorium am Roque de Los Muchachos auf La Palma wird am 10. Oktober den Prototyp des Cherenkov-Teleskop-Netzwerks einweihen, an dem der Minister für Wissenschaft und Technologie, Pedro Duque, teilnehmen wird. Dieses Telekop dient der Beobachtung von hochenergetischen Gammastrahlen.