Familientragödie auf Gran Canaria

Las Palmas

Gran Canaria – Las Palmas/Alcaravaneras:
Der 76-jährige Rechtsanwalt und Dichter José Rafael Hernández Santana hatte seine tägliche Routine: Um 10 im Pool schwimmen, um 13.30 Uhr Essen mit Sohn und Freund, um 17 Uhr plaudern vor der Tür mit Nachbarn. Doch gestern schlug der Freund Alarm, nachdem er nicht wie gewohnt zum Essen erschien. Die Ehefrau, die an Alzheimer litt, ist wahrscheinlich am Sonntag auf natürliche Weise verstorben. Sie war bettlägerig und konnte kaum essen. Der
43-jährige Sohn, der sie rund um die Uhr pflegte, hatte daraufhin einen Streit mit seinem Vater und erschlug ihn mit einer Axt. Er wurde von der Polizei vor Ort verhaftet. Nahestehende der Familie gaben an, das er schon öfters seinen Vater bedroht hatte. Der Rechtsanwalt war 2016 mit dem Canarias Communication Award nominiert worden.

Ärztekollegium cancelt Heiler-Konferenz

La Palma

La Palma:
Am 9. November sollte der katalanische Farmer und Heiler Josep Pámies eine Konferenz in El Paso/La Palma halten. Er gibt an Krebs, Ebola und AIDS mit Kräutern und Lejia zu heilen. Dafür rechnet er im Jahr 1 – 2,5 Millionen Euro ab. Das Ärztekollegium in Santa Cruz de Tenerfe hat sich deutliche gegen eine solche Scharlatanarie ausgesprochen und diese Konferenz gecancelt.
Traurig, aber gerade hier auf den Kanaren hört man in letzter Zeit immer öfters von sogenannten „Heilern“, die sich aufgrund der Krankheiten anderer bereichern. Vorsicht!

24 mit Marihuana gefüllte schwarze Müllsäcke in Parque de la Reina entdeckt

Polizei

Teneriffa – Parque de la Reina:
Ein Fußgänger alarmierte gestern die Polizei von Arona, nachdem er auf einem Gelände 24 schwarze verdächtige Müllsäcke entdeckt hatte. Wie sich heraus stellte, waren sie mit Marihuana gefüllt, welches fertig für die Verarbeitung war. Die Säcke wurde beschlagnahmt und zur Vernichtung weitergegeben. Bisher fand noch keine Verhaftung in diesem Zusammenhang statt.

1.280 Firmeninspektionen auf den Kanaren

Zeit zum Handeln

Kanaren:
Das Arbeitsministerium wird die nächsten Monate von weiteren 32 neuen  Inspektoren, die von anderen autonomen Gemeinschaften hierher gekommen sind, unterstützt. Diese werden gemeinsam mit den rund 90 hieisgen Inspektoren zusammenarbeiten, um über 1.280 Firmeninspektionen durchzuführen und somit den Betrügereien auf dem Arbeitssektor den Kampf anzusagen. In diesem Jahr konnte schon bis September über 10.000 Arbeitnehmer geholfen werden, ihre betrügerischen Verträge (temporär, teilzeit oder keine Verträge) ist ordnungsgemäße Verträge umzuwandeln. Diese Inspektionen sind die Grundlage für die Vorbereitung des kürzlich vorgelegten Masterplans für menschenwürdige Arbeit 2018-2019-2020.
„Wir wollen Qualitätsarbeit schaffen, erzeugen und aufrechterhalten und natürlich den Missbrauch beenden“, sagte Arbeitsministerin Cristina Valido, die auch sagte, daß dieser Plan „mehr als je zuvor in Zeiten des Beschäftigungswachstums gerechtfertigt ist“. „Wir haben diese 32 Inspektoren zu den 90 hinzugefügt, die bereits für die Verteidigung von missbrauchten Arbeitnehmern aktiv sind, um Firmen
die gesetzeswidrig handeln und unlauteren Wettbewerb ausüben den Kampf anzusagen“. Allein in den ersten 3 Monaten diesen Jahres konnten 7000 irreguläre Verträge entsprechend umgeändert werden. Allein 6.000 dieser Verträge konnten in unbefristete Verträge umgewandelt werden. Desweiteren wurden 1000 Teilzeitverträge korrigiert. Für 3000 Personen mußten erst einmal Verträge ausgestellt werden, da sie keinen hatten. Also es gibt Erfolg bei den Inspektionen und es wird endlich Zeit, daß im 21. Jahrhundert mit der modernen Sklaverei aufgeräumt wird. Es gibt heftige Sanktionen!

Illegal Holzhaus im Naturschutzgebiet von La Palma gebaut

La Palma

La Palma: Jaja, das illegale Häuserbauen war schon immer ein Problem auf den Kanaren! Und das hat schon zu vielen Abrissen und hohen Geldstrafen, bis hin zu Existenzproblemen geführt.
Derzeit untersucht die Polizei den Fall von einem Pärchen (33 und 41 Jahr alt), welches in Cueva de Agua, in Garafía, ein rechteckiges Holzhaus von 40 qm, mit einem Anbau als überdachte Veranda für die Küche, sowie einem Außenbad im hinteren Teil, gebaut hat. Dies ist ein Naturschutzgebiet (da darf nicht gebaut werden) und außerdem haben sie auch keinerlei Genehmigungen für einen solchen Hausbau. Hinzu kommt noch, das dieses Holzhaus auch noch zur touristischen Vermietung genutzt wurde.
Das wird Konsequenzen haben!

Unglaublich, vandalische Akte jetzt schon an der Playa

Orotava

Teneriffa – La Orotava:
Manche Leute machen vor Nix halt und verschandeln alles mit Farbe. Das man dies immer wieder an Städtemobiliar und Gebäuden zu beklagen hat, ist ja schon fast alltäglich. Aber jetzt passiert dies auch seit kurzem an der Playa de los Patos in la Orotava, wo etliche Steine in verschiedenen Farben am Strand angemalt sind. Das sind vandalische Akte am hiesigen Erbe und der Umwelt, die es zu beschützen gilt. Hier fehlt ganz eindeutig Erziehung und Respekt!

400 kg Avocados in Tacoronte gestohlen

Polizei

Teneriffa – Tacoronte:
In der Nacht von Montag auf Dienstag sind 2 Männer in eine private Finca eingedrungen und haben dort 400 kg Avocados gestohlen. In Zusammenarbeit mit den Bürgern konnte das Fahrzeug identifiziert werden, welches dabei zum Einsatz kam und dies führte wiederum zur Verhaftung von 2 Männern (35 und 37 Jahre alt) aus Tacoronte.

Polizeitransporter gestohlen

verhaftet

Teneriffa – Santa Cruz:
Gestern Morgen hat ein Mann einen Polizeitransporter der Nationalpolizei gestohlen und wollte diesen dann im Hafenbecken versenken, wozu er aber nicht kam. Der Mann wurde verhaftet und der Polizeitransporter, der über die Mauer hing, wurde von einem Krahn geborgen.

Diebesbande geschnappt

verhaftet

Teneriffa – Santa Cruz/Ofra: Am Samstag konnte die Polizei wieder eine Diebsbande verhaften, es handelt sich um 4 Spanier zwischen 30 – 40 Jahre alt und sie sind bereits alle mehrfach polizeibekannt. Sie werden angeklagt, mit Gewalt in 9 Häuser eingebrochen zu sein und dort Sachen im Wert von 50.000 € (hauptsächlich Schmuck und Uhren) gestohlen zu haben.