Leichte Lebensmittelvergiftung durch Käsekonsum auf Lanzarote

Käse

Lanzarote:
Der kanarische Gesundheitsdienst (SCS) untersucht die 11 Fälle von leichter Lebensmittelvergiftung durch Käsekonsum auf Lanzarote. Die 11 betroffenen Personen wurden in der Notaufnahme des Krankenhauses Dr. José Molina Orosa wegen einer leichten Staphylokokkus-Gastroenteritis behandelt, mußten aber nicht eingewiesen werden. Die Inspektoren haben bereits den Betrieb ausfindig gemacht, in dem wohl das betroffene Produkt verkauft wurde. Die Untersuchungen laufen.

202 Krankenhausbetten während der Sommerzeit weniger auf den Kanaren

Krankenhaus

Kanaren:
Der Pflegeverband (Satse Canarias) gab gestern bekannt, das während der Sommermonate 202 Krankenhausbetten in öffentlichen Krankenhäusern auf Teneriffa und Gran Canaria geschlossen werden.
In ganz Spanien sind es sogar mindestens 14.000 Krankenhausbetten, die in den
3 Sommermonaten stillgelegt werden. Auch die Anzahl von Fachkräften und Dienstleistungen wird in diesem Zeitraum zurück geschraubt, was eine deutliche Verschlechterung in Sachen Patientenbetreuung darstellt, denn dies wird auch wieder für längere Wartelisten sorgen.

Forderung die medizinische Verwendung von Cannabis zu regulieren

Gesetz

Kanaren:
Ein Benutzerverband von Cannabis hat heute im Parlament der Kanarischen Inseln gefordert, die medizinische Verwendung von Cannabis zu regulieren, weil sie keine Kriminellen sind und auch nicht an der Grenze der Legalität stehen wollen, um Menschen mit Krebs, Fibromyalgie, Diabetes, Epilepsie und anderen Krankheiten zu helfen. Man will den verantwortungsvollen Gebrauch dieser Pflanze (immer unter ärztlicher Aufsicht) fördern, nicht geraucht, sondern als Vaporizer, in Tropfenform, Cremes und Ölen. Man möchte der Rechtsunsicherheit ein Ende bereiten, da die positiven Effekte nicht von der Hand zu weisen sind.

Blutspendebereitschaft auf den Kanaren stieg letztes Jahr um 1,67 %

Kanaren

Spanien – Kanaren: In ganz Spanien belief sich die Zahl der Blutspenden im Jahr 2017 auf 1.689.131, das ist ein  Rückgang von 0.93 % im Vergleich zum Vorjahr 2016. Auf den Kanaren gab es letztes Jahr 66.800 Blutspenden, was eine Steigerung von 1,67 % im Vergleich zu 2016 darstellt. Dennoch liegen die Kanaren bei den Schlußlichtern in Spanien, was die Blutspendebereitschaft betrifft. Die nationale Rate der Blutspenden pro 1.000 Einwohner liegt bei 36,27. Auf den Kanaren dagegen bei 31,69. Nur noch übertroffen von Melilla mit 17,34.

Krankenwagen aus dem Verkehr gezogen

Las Palmas

Gran Canaria – Las Palmas: Die Polizei hat einen Krankenwagen, der Patienten transportierte, aus dem Verkehr gezogen, da dieser nicht über die vorgeschriebene Transportkarte und die Sanitätsinspektion verfügte. Dies ist nicht das 1. Mal für den Fahrer, denn er wurde bereits zuvor schon einmal von der Polizei unter ähnlichen Umständen überrascht, doch damals hatte er neben der fehlenden Transportkarte und dem Sanitätsinspektionnachsweis auch noch keinen Führerschein gehabt. Nun wird die Krankentransportgesellschaft, zu dem die ambulanz gehört, untersucht, ob sie überhaupt die rechtlichen Dokumente zur Ausübung dieses Jobs hat.

Neues Tabakgesetz auf den Kanaren vorgesehen

Handlungsbedarf

Kanaren: Heute ist der weltweite „Tag ohne Tabak“. Das Rauchen schadet, weiß mittlerweile jeder. Die kanarische Regierung will daher mit einem neuen Gesetz Tabak auf den Inseln verteuern. Der empfohlene Preis liegt dann bei 8 €. Tabak ist die Hauptursache für vermeidbare Todesfälle mit jährlich 2.300 direkten Todesfällen auf den Kanaren (in Spanien sind es jährlich 52.000 direkte Todesfälle) und Gesundheitskosten von 180 Millionen Euro. Auf den Kanaren rauchen 466.000 Personen über 16 Jahre, da sind 26,2 % der Bevölkerung. Da besteht noch dringender Handlungsbedarf.

Hospiten Bellevue schließt Ende Mai Entbindungsstation

Univeristätskrankenhaus

Teneriffa – Puerto de la Cruz: Bisher konnte Schwangere im Norden über die Seguridad Social im Hospiten Bellevue entbinden. Doch die Klinik schließt Ende Mai ihr Entbindungstation, da diese nicht rentabel sei (im letzten Jahr 5 Schwangere pro Monat). Den Service für Geburtshilfe und Gynäkologie will man jedoch aufrecht erhalten. Somit bleibt Schwangeren im Norden nur noch die Möglichkeit, im Universitäskrankenhaus zu entbinden.

Zunahme von HIV-Fällen in Spanien

Medizin

Spanien – Kanaren:
Die Zahl von sexuell übertragaren Krankheiten nimmt zu. In Spanien sind schätzungsweise 145.000 Menschen mit dem HIV-Virus infiziert und nur 116.000 sind bisher diagnostiziert. Allein im Jahr 2016 wurden 3.353 neue HIV-Fälle registriert, davon 307 Fälle auf den Kanaren. Überall wird die Wichtigkeit von Schutzmaßnahmen bei allen sexuellen Kontakten betont, um sexuell übertragbare Infektionen zu vermeiden.

Ab Mitte Mai Chemotherapie im Südkrankenhaus möglich

Medizin

Teneriffa – El Mojon:

Das neue Südkrankenhaus ist immer noch nicht fertig und es wird auch noch dauern bis endlich alles soweit ist.
Doch es ist sehr erfreulich zu erfahren, daß gestern bekannt gegeben wurde, daß Mitte Mai der Chemotherapie-Service in Betrieb genommen wird.
Man zeigt sich zuversichtlich, das man im
1. Quartal 2019 endlich von einem richtigen Krankenhaus sprechen kann. Dann sollen auch die Kreis- und OP-Säle in Betrieb genommen werden.

SCS muß Brustkrebspatientin 80.000 Euro Entschädigung wegen medizinischen Kunstfehler in der Diagnose zahlen

Urteil

Kanaren:
Der oberste Gerichtshof der Kanaren (TSJC) hat den Kanarischen Gesundheitsdienst (SCS) verurteilt, 80.000 Euro Entschädigung an eine Bustkrebspatientin zu zahlen, weil sie den Krebs nicht rechtzeitig erkannt haben und der Frau letztendlich die Brust entfernt werden mußte. Die damals 38-Jährige war 2012 beim Arzt erschienen, weil sie einen Knoten bemerkt hatte. Dieser wurde im April 2012 als Zyste abgetan und auch in einer späteren Kontrolle im September wieder als Zyste bezeichnet. Damals hatte man keine Mammographie veranlaßt. Im Juni 2013 erkannte man endlich den Krebs und mußte dann schnell handeln und operieren.