Listeriose-Warnung auf alle Magrudis-Produkte ausgeweitet

Listeriose

Spanien:
Die Warnung wegen Listeriose wurde gestern auf alle Produkte der sevillanischen Firma Magrudis ausgeweitet. Dadurch will man verhindern, das gelagerte Produkte dieser Firma noch verkonsumiert werden. Am 21. August hatte man die Einstellung der Tätigkeit und die Rücknahme aller von dem Unternehmen hergestellten Produkte angeordnet. Das Carne mechada der Marke „La Mechá“ wurde als Ursprung des Listeriose-Ausbruchs identifiziert. Diese Entscheidung wurde getroffen, nachdem man erfuhr, daß Magrudis mindestens 2 Produkte hergestellt hat, die nicht in den Listen aufgeführt sind, die dem Ministerium über die Stadt Sevilla zur Verfügung gestellt wurden. Der Gesundheitsminister Jesús Aguirre hat angeordnet, diese Tatsachen der Staatsanwaltschaft mitzuteilen.

2 Operationssäle in der HUC geschlossen

Universitätskrankenhaus

Teneriffa – Santa Cruz:
Aufgrund der Schließung von 2 Opera-tionssälen in der HUC verschieben sich die Operationen von 40 Patienten. Grund dafür ist die Urlaubszeit von Personal, mehrere Krankschreibungen und unbezahlter Urlaub. Eine Patienten, die seit dem 13.8. eingewiesen ist, wurde schon 3 Mal an einen Tag zu den Operationssälen gebracht und jedes Mal wurde sie vertröstet, man könne die Operation nicht durchführen. Das solche Situationen den Zorn der Patienten schürrt ist klar. Das Problem besteht alljährlich im Zeitraum August/September.
Da wäre doch mal eine Optimierung in der Organisation angesagt. Laut dem Gesundheitsministerium werden aber die durchschnittlichen Operationszahlen der letzten Jahre erreicht. Man würde lediglich weniger komplexe Operation nach hinten schieben. Anästhesisten sind derzeit die gefragtesten Spezialisten, die in kanarischen Krankenhäusern gesucht werden.

7 wahrscheinliche Fälle von Listeriose

Listeriose

Kanaren:
Wie gestern von der Gesundheitsbehörde bekannt gegeben wurde, werden derzeit 7 Personen einer kanarischen Familie untersucht, die während ihres Aufenthaltes in Andalusien, wohl das mit Bakterien verseuchte Fleisch (der Marke La Mechá) gegessen hatten und sich so wahrscheinlich Listeriose zugezogen haben.   Der Leiter der Abteilung für öffentliche Gesundheit betonte gestern noch einmal, das es hier kein Grund zur Besorgnis gäbe, da die Warnung frühzeitig verbreitet wurde und die 1,4 Kg Fleisch die hier geliefert wurden, aus dem Verkehr gezogen wurde. Seit der Warnung am 15. August wurden 196 Listeriosefälle in Spanien, die Mehrheit davon in Sevilla, registriert. Es gab bisher 2 Todesopfer.

Rund 3.000 neue Hautkrebsfälle pro Jahr

Untersuchung

Kanaren:
Pharmazeuten und das AECC (Asociación Española contra
el Cáncer) warnen vor den Risiken einer Sonnenexposition,
da innerhalb eines Jahres 3.000 neue Hautkrebsfälle auf
den Kanaren entdeckt wurden. Mit einer großen Anzahl
von Sonnenstunden und einer hohen UV-Strahlung liegen
die Kanaren an der Spitze Spaniens, gemessen an der
durchschnittlichen Häufigkeit von Hautkrebs. Denn diese
hat seit 2010 um fast 50% zugenommen.

Listeriose-Fälle steigen

Untersuchung

Spanien:

Die Anzahl von Listeriose-Fälle steigt und liegt mittlerweile bei 131.  Der Verdacht besteht bei 523 Fällen. Eine 90-jährige Frau in Sevilla ist bereits als Todesopfer zu beklagen. Am 15. diesen Monats wurde ein spanienweiter Alarm heraus gegeben. Auch eine Cafeteria in Adeje war mit dem entsprechenden Fleisch beliefert worden, es wurde aber nicht an Kunden ausgegeben.

Von Listerien befallenes Fleisch auch auf Teneriffa

Bakterien

Spanien – Teneriffa:
Seit dem 16. diesen Monat hat das Lebensmittelüberwachungs-netzwerk in ganz Spanien Alarm wegen Listerien ausgelöst. Listerien sind stäbchenförmige, grampositive, anaerobe Bakterien, die Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen verursachen können. Ihre Aufnahme erfolgt oral durch kontaminierte Lebensmittel.
Wie nun in der spanischen Presse berichtet wurde, gelangte
auch von Listerien befallenes Fleisch in geringen Mengen nach Kastilien-La Mancha, Andalusien (dort die Mehrheit), Madrid, Extremadura und Teneriffa. In Andalusien gab es bisher schon 80 solcher Vergiftungsfälle, einen in Extremadura, wobie 4 weitere Fälle derzeit untersucht werden und einen Fall in Madrid. Der Chef der Gesundheitsbehörde hat deutlich gemacht, daß alle Chargen des seit Mai hergestellten Fleisches der Marke „La Mecha“ immobilisiert wurden. Es geht darum, den Ausbruch zu stoppen, Krankheiten zu behandeln und dann zu sehen, wo der Fehler entstanden ist.

Rückruf von Enalapril 20 mg

Medizin

Spanien:

Die spanische Arzneimittelbehörde hat den Rückruf des Bluthochdruckmedikamentes Enalapril 20 mg (Schachtel mit 28 Tabletten von Mabo Laboratories) angeordnet.
Es sind Fehler in den Spezifikationen des Inhalts und  Verunreinigungen aufgetreten. Dies betrifft die komplette Charge M-1, deren Verfallsdatum der 31. Juli 2020 ist.

Das Gesundheitszentrum Las Chafiras soll Ende 2020 in Betrieb genommen werden

Bauarbeiten

Teneriffa – Las Chafiras:
Die Bauarbeiten am neuen Gesundheitszentrum von Las Chafiras (ein Gebiet mit dem höchsten Bevölkerungs-wachstum in der Region), schreiten voran und sollen nächsten Jahr fertiggestellt sein. Die Arbeiten wurden an die Firma Proyecón Galicia für 1.818.898 Euro vergeben und wurden im Februar begonnen und sollen 17 Monaten andauern. Demnach wäre das Gesundheitszentrum im nächsten Sommer fertiggestellt. Der Bau wird zu 85% aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des operationellen Programms Feder-Canarias 2014-2020 finanziert.

HUC: Mangel an Personal in allen Positionen und Kategorien.

HUC

Teneriffa – Santa Cruz:
Das Universitätskrankenhaus HUC leidet an einem Mangel an Personal in allen Positionen und Kategorien. Im Juni wurden 300 Krankenschwestern zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, es erschienen jedoch nur 91 von ihnen. Man liest immer wieder über die Konditionen dort und da wundert es nicht, daß die Arbeitsbedingungen, der Druck und die Arbeitsbelastung viele abschreckt. Eigentlich sollte schon das Absaugsystem für das Verschicken von Blutanalysen seit über einer Woche in Betrieb sein, doch dies wurde auf September verschoben – es fehlt überall an Personal.  Diese Situation ist in der gesamten Fachwelt bekannt, so daß es nicht verwundert, daß die Frage: Ob man in der HUC arbeiten würde? mit: „Ich bin doch nicht verrückt“ beantwortet wird.