Versorgungsengpässe bei Medikamenten

Apotheke

Kanaren:
Die Apotheker werden Ärzte durch eine neue Art der spezifischen Kommunikation, Informationen über Engpässe von Medikamenten zukommen lassen. Auf diese Weise sollen Unannehmlichkeiten und unerwünschte Verschiebungen von Patienten vermieden werden. Nach Angaben der spanischen Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (Aemps) gibt es bereits 402 Medikamente, die einen Versorgungsengpaß haben. Darunter sind bekannte Medikamente wie Valsartan (Bluthochdruck), Primperan (Erbrechen und Übelkeit) und sogar Ibuprofen einiger Marken enthalten. Derzeit gibt es in 60% der Fälle Arzneimittel mit dem gleichen Wirkstoff. In etwa 12% der Fälle, muß der verschreibende Arzt die Möglichkeit der Verwendung anderer kommerzialisierter Behandlungen bestimmen und für 10% muß eine kontrollierte Verteilung erfolgen, wenn begrenzte Mengen vorliegen. In 5% der Fälle muß sogar aus dem Ausland bestellt werden. Bei etwas mehr als 1% wird ein längerer Mangel bestehen.

Grippewelle im Anmarsch

Grippewelle

Kanaren:
Wir sind in einer Vorstufe einer Epidemie, denn zwischen dem 11. und 18. November gab es 25,60 Grippefälle pro 10.000 Einwohner. Während dieses Zeitraums wurden 2 schwere Fälle registriert, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden: ein Kreuzfahrtpassagier und ein Einheimischer. Am stärksten betroffen ist die  Altersgruppe von 0 bis 14 Jahren. Aus diesem Grund erinnerte Gonzalo Cabrera, der Präsident der Canary Islands Society of Pediatrics in Las Palmas, gestern daran, daß wenn 50 % der kanarischen Kinder hier dagegen geimpft wären, Tausende von Grippefällen hier auf den Inseln vermieden würen.

Sanidad verbietet Verschreibung von Nolotil für Touristen

Medizin

Spanien:
Nachdem wenigstens 10 britische Touristen in Spanien verstorben sind, nachdem man ihnen Nolotil verschrieben hatte, hat das Gesundheitsministerium die Verschreibung von Nolotil (Metamizol) für Touristen verboten. Grund dafür ist das Risiko einer nachteiligen Wirkung, die als Agranulozytose oder Neutropenie bezeichnet wird. Dies ist eine schwerwiegende Reaktion, die zum Tod der Person aufgrund einer Abnahme der Abwehrkräfte und der anschließenden Entwicklung mehrerer Infektionen führen kann. Daher sind unbedingt regelmäßige detaillierte Blutkontrollen notwendig, was bei Touristen nicht machbar ist.

Grippeimpfkampagne startet am 29. Oktober

Medizin

Kanaren:

Ab dem 29. Oktober startet die neue Impfkampagne „Vacúnate y dile adiós a la gripe“ auf den Kanaren.
Insgesamt 222.000 Impfdosen stehen zur Verfügun. Bei der Kampagne werden zwei Impfstoffe verwendet: ein vierwertiger Impfstoff für Menschen unter 65 Jahren und ein dreiwertiger Impfstoff für diejenigen über 65 Jahre, mit dem Ziel, den größtmöglichen Schutz zu gewährleisten.

Südkrankenhaus bekommt Magnetresonanzanlage

Medizin

Teneriffa – El Mojon:
Letzten Samstag hat man mit den Installationsarbeiten einer Magnetresonanz-anlage im Südkrankenhaus (es untersteht der Universitätsklinik Nuestra Señora de Candelaria und ist dem Gesundheits-ministerium der kanarischen Regierung angeschlossen), in el Mojon, begonnen.
Dies beinhaltet die Installation eines Magneten von mehr als 4 Tonnen Gewicht, wofür ein spezieller Großkrahn zum Einsatz kam. Das Ganze wurde von FEDER (Fondo Europeo de desarrollo regional) finanziert und die Kosten übersteigen 1.280.000 Euro.

Achtung: alte Gesundheitskarten ab Freitag ungültig!

Medizin

Spanien – Kanaren:

Ab kommenden Freitag sind die alten Gesundheitskarten nicht mehr in allen autonomen Gemeinschaften gültig. Kanarische Patienten, die ihre Karte noch nicht erhalten haben (bis zum 30. September waren dies 27,22% der Bevölkerung), werden dann Schwierigkeiten haben, im übrigen Spanien Gesundheitsdienste in Anspruch zu nehmen und sie werden nicht in der Lage sein, von den neuen Funktionen zu profitieren. Wer es noch nicht getan hat, sollte seine neue Gesundheitskarte unbedingt in seinem zuständigen Gesundheitszentrum abholen.

Pharma-Armut auf den Kanaren

Medizin

Spanien – Kanaren:

Die Kanaren liegen Mal wieder an der Sptze einer Negativstatistik. Dieses Mal in Sachen Pharma-Armut, d.h. der Bevölkerung fehlen die notwendigen Ressourcen um sich verschriebene Medikamente zu kaufen. Das sind in diesem Fall 11,3 % der Bevölkerung, also mehr 246.000 Canarios. Auf Platz 2 und 3 liegen Andalusien und die Comunidad Valencia.

Warnung: ultraresistentes Bakterium in der HUC

HUC

Teneriffa – Santa Cruz: Das Management des Universitätskrankenhauses bestätigt seit Ende März die Anwesenheit von Acinetobacter baumanii und versichert, daß es alle Maßnahmen ergriffen hat, um den sehr resistenten Krankenhauskeim zu bekämpfen. Dieser befällt hauptsächlich Personen auf der Intensivstation. Derzeit sei die Lage jedoch stabil und es gab auch keinerlei Todesopfer.

Geni(t)ale Überraschung im Südkrankenhaus

 

Schildkröte

Teneriffa – El Mojon: Da staunten die behandelnden Ärzte nicht schlecht, als eine britische Residentin aus dem Süden im Krankenhaus el Mojon mit starken Schmerzen im Genitalbereich auftauchte. Sie hatte eine heftige Infektion dort, ausgelöst durch eine tote Schildkröte in der Vagina. Die Polizei nahm den Bericht auf, die Patientin gab an einige Tage zuvor mit einigen Kumpels gefeiert zu haben und seitdem ein seltsames Gefühl im Genitalbereich gehabt zu haben.