Empfehlung für diejenigen, die sich morgen nicht in die Feierlichkeiten stürzen wollen

Teneriffa: Morgen wird kanarenweit der Dia de Canaria zelebriert. Überall in den großen Gemeinden finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Viele nutzen den Freitag dann als Brückentag, um ein langes Wochenende zu haben. Wer aber dem ganzen Rummel entfliehen möchte, dem sei eine Wanderung im Nationalpark angeraten, denn dort findet im Mai und Juni das Naturschauspiel der endemischen roten Tajinasten statt. Es nämlich herrscht Blütezeit auf den Kanaren. Im Nationalpark gibt es tolle Gebiete, in denen man wandern und sich gleichzeitig an dieser tollen Blütenpracht erfreuen kann. Wir empfehlen dazu immer die Tour Camino del Cedro oder die Wanderung zum Risco de la Fortaleza (dort hat es lieder vor 1.5 woche gebrannt). Hier schon mal ein Vorgeschmack per Video. Ausgiebige Wanderbeschreibungen erhalten Sie auf www.sonniges-teneriffa.de.

Route: El Bosque de los Enigmas

Anaga-Massiv

Teneriffa – Anaga:
Das Anaga-Massiv gehört zu den 3 schönsten Wanderregionen (neben dem Nationalpark Teide und dem Teno-Massiv) auf Teneriffa. Um die Geheimnisse von Anaga kennenzulernen hat das Turismo de La Laguna in Zusammenarbeit mit dem hiesigen Cabildo 4  Publikationen in verschiedenen Sprachen (spanisch, französisch, deutsch und englisch) veröffentlicht, um den ländlichen Anaga-Park zu entdecken.
Die o.g. Route „El Bosque de los Enigmas“ beginnt und endet am Mirador de Zapata (nicht wie sonst am Cruz del Carmen, dort gibt es zu viele Besuchermassen, und somit wurde eine Alternative zur Entlastung geschaffen). Dieser Wald verbirgt einige Rätsel, die nicht leicht zu entdecken sind. Die Broschüre bringt diese dem Besucher auf der 5 km langen Route näher. Es gibt einen Höhenunterschied von 600 m. Der Schwierigkeitsgrad ist gering, mit Ausnahme eines kürzeren Abschnitts, der steiler und rutschgefährdet ist. Es gibt öffentliche Verkehrsmittel dorthin. Die Broschüre ist im Tourismusbüro der Stadt La Laguna, als auch im Besucherzentrum Cruz del Carmen erhältlich. Sie kann auch in den Anwendungen beider Zentren, sowie auf der Tourismus-Website von La Laguna heruntergeladen werden.

Der Popcorn-Strand auf Fuerteventura ist in Gefahr!

Fuerteventura

Fuerteventura – La Oliva:
Am 10 Dezember 2018 berichteten wir bereits über den Popcorn-Strand im Norden der Insel. Dieser Strand, er hieß zuvor Playa de El Hierro, wurde aber aufgrund seiner Beschaffenheit in Playa de Palomitas umgetauft, ist nun in Gefahr, nachdem er auf Instagram viral geworden ist. Grund dafür ist der Mensch, der nun dorthin strömt und sich die Palomitas (das sind die Kalkalgen die dort im Sand liegen und wie Popcorn aussehen) einsteckt, was aber gesetzlich verboten ist. Die Experten gehen davon aus, daß seit etwas mehr als einem Jahr, pro Monat um die 10 kg pro Monat von diesen Kalkalgen entwendet werden. Jetzt müssen Sensibilisierungskampagnen durchgeführt werden, um dieses Naturphänomen zu schützen.

Aufforstung von 500 Mandelbäumen auf 23 Hektar

Mandelbaum

Teneriffa – Arico/Fasnia:
Das Cabildo von Teneriffa und das Red Eléctrica de España (REE) haben die Wiederaufforstung von 500 Mandelbäumen auf 23 Hektar der Gegend nahe der Schlucht Chajaña in den Gemeinden Fasnia und Arico abgeschlossen. 96 Schulkinder aus 5 Ausbildungszentren der Insel haben an dieser Bildungsaktivität teilgenommen. Das Umweltprojekt, das von den Unternehmen mit dem Ziel entwickelt wurde, bei der Erhaltung der an Biodiversität reichen Naturräume und der Wiedererlangung degradierter Bereiche von öffentlichem Nutzen mitzuwirken, dient zur Bekämpfung des Klimawandels, weil dadurch auch ein Teil der Treibhausgas-emissionen kompensiert werden kann.
Apropos Mandelbäume: Dieser sind derzeit am blühen und es ist eine tolle Bereicherung, eine Mandelblütenwanderung zu machen. Besonders hervorragend geeignet ist dazu das Gebiet von Santiago del Teide.

 

 

Neuer Wanderführer in 3 Sprachen für Granadilla

Paisaje Lunar

Teneriffa – Granadilla:
Die Stadt Granadilla de Abona hat einen neuen Wanderführer (mit 13 Routen in der Gemeinde) in 3 Sprachen veröffentlicht. Der Bürgermeister, José Domingo Regalado, und der Stadtrat für historisches Erbe, Fredi Oramas, präsentierten im Ethnographischen Museum diesen Wanderführer, der die Routen mit wichtigen Daten enthält und ebenfalls die Möglichkeit zum kostenlosen Herunterladen bietet.
Es gibt 3 Küstenwege: El Médano-Montaña Pelada, El Médano-Montaña Roja und den Aufstieg zum Montaña Roja. Diese Routen sind durch Informationstafeln und Richtungspfosten gekennzeichnet. Sie passieren hierbei geschützte Naturräume.
Der Camino Real del Sur, der Granadilla mit San Miguel verbindet, hat auch eine eigene Beschilderung.
Es gibt 8 Routen, die Teil der ERA (European Ramblers Association) und entsprechend gekennzeichnet sind: Granadilla-Los Escurriales, Las Vegas-Los Escurriales, Camino de La Corredera, Las Vegas-Pino de Guirre-Risco del Muerto, Camino del Molino, Las Vegas-Los Hibrones-La Abejera, Vilaflor-Paisaje Lunar-Vilaflor und den Naturpfad Anaga-Chasna. Schließlich ist die Route des Aufstiegs zum Guajara Teil des Streckennetzes des Teide-Nationalparks, der entsprechend ausgeschildert ist.

1. Meteorschauer des Jahres 2019

Himmelsbeobachtung

Kanaren:
Die Kanaren sind bekannt für die guten Möglichkeiten von Himmelsbeo-bachtungen. So hat man jetzt die Möglichkeit, den 1. Meteorschauer des Jahres 2019, die Quadrantiden, zu beobachten. Die Quadrantiden zählen zu den aktivsten Meteorschauern des Jahres, zusammen mit den Perseiden, die im August als Tränen von San Lorenzo bekannt sind, und den Geminiden im Dezember. Sie erreichen heute Nacht, am 3.1. 2019 eine Aktivität von bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde. Die höchste Aktivität ist ab 2 Uhr zu beobachten, sie dauert nur einige Stunden an.  Also heute Nacht unbedingt Mal in den Himmel schauen!

Eine Popcornbeach auf Fuerteventura

Fuerteventura

Fuerteventura:
Die Kanareninsel Fuerteventura ist ja bekannt für ihre hellen, km-langen Sandstrände. Doch nun wurde auf Instagram public, was für viele nicht real erscheint. Die Playa de El Hierro, im Norden von Fuerteventura und bisher ausschließlich bei Windsurfern beliebt, ist ein neues Anlaufziel für Inselbesucher. Denn der dortige Strand sieht aus, als ob er voller Popcorn liege, doch in Wirklichkeit handelt es sich um weiße Korallenstücke, die an der Küste erodiert sind und sich dort mit Sand und Vulkangestein vermischen.
Der Hunger sollte sie nicht verleiten, dort reinzubeißen – das kann teuer werden!

 

Letzter Sternschnuppenregen für dieses Jahr

Himmelsphänomene

Kanaren: In der Zeit vom 4. – 17.12.2018 kann man den letzten Sternschnuppen-regen für dieses Jahr beobachten.
Es handelt sich hierbei um die Geminiden, die ihren Höhepunkt in der nacht vom 13. auf den 14.12. haben werden. Es gibt eine Direktübertragung vom Observatorium auf dem Teide per sky-live.tv am 14.12. ab 22.30 Uhr. Dann soll man alle 2,5 Minuten eine Sternschnuppen fallen sehen. Sie kommen aus der Konstellation des Orion. Die Geminiden zählen neben den Perseiden zu den besten Sternschnuppenregen. Die Kanaren bitten hervorragende Bedingungen um Himmelsphänomene zu beobachten.

20 m großer Blauwal vor Puerto del Carmen

Lanzarote

Lanzarote – Puerto del Carmen:
Die kanarischen Gewässer sind beliebt für Delfin- und Walbeobachtungen. Doch letzten Freitag, den 28.9.18, durften einige Ausflugsboote etwas ganz Besonderes erleben, als ein ca. 20 m langer Blauwal neben ihrem Boot auftauchte. Diese sanften Riesen strahlen eine Faszination aus.

 

Barranco de Masca bleibt wenigstens bis März gesperrt

Teneriffa – Masca:
Die Mascaschlucht ist für viele Besucher ein Muß. Doch diese wird noch wenigstens bis März 2019 gesperrt bleiben, da dort Sicherungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Man wird 859.000 Euros investieren, um den Weg sicherer zu machen und entsprechende klare Beschilderung aufzustellen.Die Bootsanlegestelle muß ebenfalls verbessert und instand gesetzt werden.  Die Sperrung stellt für viele Freizeitanbieter einen finanziellenr Verlust dar.
Und so wie es aussieht, wird man dann Zukunft die Besucherzahl dort im Barranco beschränken (genauso wie beim Barranco del Infierno in Adeje). Auch im Bergdorf selbst müssen Verbesserungen durchgeführt werden, d.h. unter anderem Schaffung von mehr Parkplätzen, die Zu- und Durchfahrt von großen Bussen muß beschränkt werden, das Besucherzentrum soll überholt werden und noch einiges mehr.
Eines ist klar: Die Touristenmassen müssen kontrolliert werden. Und wer da wandern will, der muß sich an gewisse Regeln halten!