Die gefährlichsten Trails auf Teneriffa

Wandern

Teneriffa: Auf Teneriffa gibt es einige Trails, die zu den Gefährlichsten auf der Insel gehören: Dazu zählen die Ventanas de Güímar, die Canales de Teno und eine Strecke zur Playa de Antequera. Das sind die risikoreichsten Trails, denn das sind sehr enge Wege in schwindelerregender Höhe, an Steilfelsen vorbei, wo es oft auch zu Steinschlägen kommt. Das begehen der Känale ist auf Teneriffa mittlerweile verboten, da dies die Risikoliste anführen. Auch der Abstieg zur Playa de los Patos/ La Orotava ist seit 6 Jahren wegen Steinschlaggefahr verboten. Der Barranco de Masca/Buenavista ist einer der schwarzen Punkte auf der Insel mit etlichen Rettungseinsätzen und Todesopfern. Obwohl dort ein Haufen Geld investiert wurde, um Sicherheitsarbeiten durchzuführen, ist auch dieser wegen der Steinschlaggefahr weiterhin gesperrt. In Zukunft soll das Durchwandern dort beschränkt und überwacht werden.
Auch wenn in sozialen Netzwerken das Interesse an solchen Trails geweckt wird, da sie meist atemberaubende Ausblicke bieten, sind sich die Mehrheit nicht bewußt, in welche Gefahr sie sich begeben.  Wer auf den Kanaren wandert, sollte stets mit einer guten Ausrüstung unterwegs sein und sich an das bestehende Wanderwegenetz halten. Dafür gibt es spezielle Wanderführer (auch in schriftlicher Form), die die Wege gut beschreiben. Man sollte die Wege nie verlassen! Ab dem Jahr 2000 gab es zwar einen Aufschwung bei der Vereinheitlichung von Wegen, aber nicht für deren Erhaltung, weshalb manche Wege mit der Zeit gefährlich werden können.
La Palma ist das beste Beispiel für gute Arbeit bei der Planung eines Wegenetzes. Es gibt nur ein Netz und die Website wird jederzeit mit Hinweisen zum Zustand der Wege aktualisiert. Die Wegehinweise werden ständig instand gehalten, so das man sich nicht verlaufen kann.
Wetterkonditionen auf den Kanaren können dazu führen, daß Wege verschüttet werden, Hinweise und Zeichen verloren gehen und es gefährlich wird. Wer fahrlässig sich in Gefahr begibt, muß außerdem die Rettungskosten mit tragen (und das kann recht teuer werden).

Es gibt wieder Sternschnuppenregen

Himmelsbeobachtungen

Kanaren:
Es ist wieder soweit, alljährlich Mitte August gibt es die Perseiden, den gut sichtbaren Sternschnuppenregen. Die Aktivität ist dieses Jahr vom 17. – 24. August zu beobachten. Das Maximum wird am 13. August um 6.58 Uhr  mit 100 Sternschnuppen pro Stunde erwartet. Dieses Phänomen findet jedes Jahr im August statt und ist auch bekannt unter dem Namen „Lagrimas de San Lorenzo“ (Laurentiustränen). Die Perseiden sind der bekannteste Meteorstrom, der aus Auflösungsprodukten des Kometen109P/Swift-Tuttle besteht. Der Namen Perseiden kommt daher, da der Ursprung der Meteorstromes im Sternbild Perseus liegt, welches in direkter Nähe zu Cassiopeia, dem Himmels-W liegt. Die Kanaren bieten hervorragende Bedingungen, um Himmelsphänome zu beobachten. Dazu fährt man am besten rauf in die Höhenlagen, wo keine anderen Lichtquellen das Spektakel behindern.

Buckelwal mit Jungem vor El Hierro gesichtet

El Hierro

El Hierro:
Ja, die Kanaren bieten Naturschauspiele.
Dazu gehören mit Sicherheit auch die Beobachtungen von Walen und Delfinen. Gestern durfte ein Berufsfischer Augenzeuge eines solchen Naturschauspieles werden, als er rausfuhr und vor der Küste El Hierros einen Buckelwal mit seinem Jungen entdeckte. Er konnte diesen Moment mit seinem Handy filmen. Buckelwale gehören mit einer Länge  von 16 m und einem Gewicht von 36 Tonnen zu den größten Walen.

4 imposante Naturlandschaften der Kanaren zählen zu den Top 20 von Spanien

Lanzarote

Spanien – Kanaren:
Laut einer Liste von National Geographic ist es nicht notwendig weit zu reisen, um die imposantesten Landschaften zu genießen.
Auf den Kanaren gibt es 4 solcher Landschaften und sie gehören zu den Top 20 in Spanien. Dazu gehören: auf Platz 3 der Timanfaya-Nationalpark in Lanzarote, auf Platz 7 die Organsäulen in La Gomera, auf Platz 16 der Sotavento-Strand in Fuerteventura und au Platz 20 der nationalpark Garajonay in La Gomera.

Vervollständigt wird die Liste durch: Selva de Irati (Navarra), Monumento Natural de los Mallos de Riglos, Agüero y Peña Rueba (Huesca), Las Médulas (León), Playa de las Catedrales (Galicia), Torcal de Antequera (Málaga), Pozo de los Humos (Salamanca), Doñana (Huelva), Valle del Jerte (Extremadura), Bárdenas Reales (Navarra), Bufones de Pría (Asturias), Duna de Bolonia (Cádiz), Cuevas del Drach (Mallorca), Parque Natural de las Lagunas de Ruidera (Albacete), desierto de Tabernas (Almería), Garrotxa (Girona) und Grutas de San José (Castellón).

Empfehlung für diejenigen, die sich morgen nicht in die Feierlichkeiten stürzen wollen

Teneriffa: Morgen wird kanarenweit der Dia de Canaria zelebriert. Überall in den großen Gemeinden finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Viele nutzen den Freitag dann als Brückentag, um ein langes Wochenende zu haben. Wer aber dem ganzen Rummel entfliehen möchte, dem sei eine Wanderung im Nationalpark angeraten, denn dort findet im Mai und Juni das Naturschauspiel der endemischen roten Tajinasten statt. Es nämlich herrscht Blütezeit auf den Kanaren. Im Nationalpark gibt es tolle Gebiete, in denen man wandern und sich gleichzeitig an dieser tollen Blütenpracht erfreuen kann. Wir empfehlen dazu immer die Tour Camino del Cedro oder die Wanderung zum Risco de la Fortaleza (dort hat es lieder vor 1.5 woche gebrannt). Hier schon mal ein Vorgeschmack per Video. Ausgiebige Wanderbeschreibungen erhalten Sie auf www.sonniges-teneriffa.de.

Route: El Bosque de los Enigmas

Anaga-Massiv

Teneriffa – Anaga:
Das Anaga-Massiv gehört zu den 3 schönsten Wanderregionen (neben dem Nationalpark Teide und dem Teno-Massiv) auf Teneriffa. Um die Geheimnisse von Anaga kennenzulernen hat das Turismo de La Laguna in Zusammenarbeit mit dem hiesigen Cabildo 4  Publikationen in verschiedenen Sprachen (spanisch, französisch, deutsch und englisch) veröffentlicht, um den ländlichen Anaga-Park zu entdecken.
Die o.g. Route „El Bosque de los Enigmas“ beginnt und endet am Mirador de Zapata (nicht wie sonst am Cruz del Carmen, dort gibt es zu viele Besuchermassen, und somit wurde eine Alternative zur Entlastung geschaffen). Dieser Wald verbirgt einige Rätsel, die nicht leicht zu entdecken sind. Die Broschüre bringt diese dem Besucher auf der 5 km langen Route näher. Es gibt einen Höhenunterschied von 600 m. Der Schwierigkeitsgrad ist gering, mit Ausnahme eines kürzeren Abschnitts, der steiler und rutschgefährdet ist. Es gibt öffentliche Verkehrsmittel dorthin. Die Broschüre ist im Tourismusbüro der Stadt La Laguna, als auch im Besucherzentrum Cruz del Carmen erhältlich. Sie kann auch in den Anwendungen beider Zentren, sowie auf der Tourismus-Website von La Laguna heruntergeladen werden.

Der Popcorn-Strand auf Fuerteventura ist in Gefahr!

Fuerteventura

Fuerteventura – La Oliva:
Am 10 Dezember 2018 berichteten wir bereits über den Popcorn-Strand im Norden der Insel. Dieser Strand, er hieß zuvor Playa de El Hierro, wurde aber aufgrund seiner Beschaffenheit in Playa de Palomitas umgetauft, ist nun in Gefahr, nachdem er auf Instagram viral geworden ist. Grund dafür ist der Mensch, der nun dorthin strömt und sich die Palomitas (das sind die Kalkalgen die dort im Sand liegen und wie Popcorn aussehen) einsteckt, was aber gesetzlich verboten ist. Die Experten gehen davon aus, daß seit etwas mehr als einem Jahr, pro Monat um die 10 kg pro Monat von diesen Kalkalgen entwendet werden. Jetzt müssen Sensibilisierungskampagnen durchgeführt werden, um dieses Naturphänomen zu schützen.

Aufforstung von 500 Mandelbäumen auf 23 Hektar

Mandelbaum

Teneriffa – Arico/Fasnia:
Das Cabildo von Teneriffa und das Red Eléctrica de España (REE) haben die Wiederaufforstung von 500 Mandelbäumen auf 23 Hektar der Gegend nahe der Schlucht Chajaña in den Gemeinden Fasnia und Arico abgeschlossen. 96 Schulkinder aus 5 Ausbildungszentren der Insel haben an dieser Bildungsaktivität teilgenommen. Das Umweltprojekt, das von den Unternehmen mit dem Ziel entwickelt wurde, bei der Erhaltung der an Biodiversität reichen Naturräume und der Wiedererlangung degradierter Bereiche von öffentlichem Nutzen mitzuwirken, dient zur Bekämpfung des Klimawandels, weil dadurch auch ein Teil der Treibhausgas-emissionen kompensiert werden kann.
Apropos Mandelbäume: Dieser sind derzeit am blühen und es ist eine tolle Bereicherung, eine Mandelblütenwanderung zu machen. Besonders hervorragend geeignet ist dazu das Gebiet von Santiago del Teide.

 

 

Neuer Wanderführer in 3 Sprachen für Granadilla

Paisaje Lunar

Teneriffa – Granadilla:
Die Stadt Granadilla de Abona hat einen neuen Wanderführer (mit 13 Routen in der Gemeinde) in 3 Sprachen veröffentlicht. Der Bürgermeister, José Domingo Regalado, und der Stadtrat für historisches Erbe, Fredi Oramas, präsentierten im Ethnographischen Museum diesen Wanderführer, der die Routen mit wichtigen Daten enthält und ebenfalls die Möglichkeit zum kostenlosen Herunterladen bietet.
Es gibt 3 Küstenwege: El Médano-Montaña Pelada, El Médano-Montaña Roja und den Aufstieg zum Montaña Roja. Diese Routen sind durch Informationstafeln und Richtungspfosten gekennzeichnet. Sie passieren hierbei geschützte Naturräume.
Der Camino Real del Sur, der Granadilla mit San Miguel verbindet, hat auch eine eigene Beschilderung.
Es gibt 8 Routen, die Teil der ERA (European Ramblers Association) und entsprechend gekennzeichnet sind: Granadilla-Los Escurriales, Las Vegas-Los Escurriales, Camino de La Corredera, Las Vegas-Pino de Guirre-Risco del Muerto, Camino del Molino, Las Vegas-Los Hibrones-La Abejera, Vilaflor-Paisaje Lunar-Vilaflor und den Naturpfad Anaga-Chasna. Schließlich ist die Route des Aufstiegs zum Guajara Teil des Streckennetzes des Teide-Nationalparks, der entsprechend ausgeschildert ist.

1. Meteorschauer des Jahres 2019

Himmelsbeobachtung

Kanaren:
Die Kanaren sind bekannt für die guten Möglichkeiten von Himmelsbeo-bachtungen. So hat man jetzt die Möglichkeit, den 1. Meteorschauer des Jahres 2019, die Quadrantiden, zu beobachten. Die Quadrantiden zählen zu den aktivsten Meteorschauern des Jahres, zusammen mit den Perseiden, die im August als Tränen von San Lorenzo bekannt sind, und den Geminiden im Dezember. Sie erreichen heute Nacht, am 3.1. 2019 eine Aktivität von bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde. Die höchste Aktivität ist ab 2 Uhr zu beobachten, sie dauert nur einige Stunden an.  Also heute Nacht unbedingt Mal in den Himmel schauen!