Evakuierungsplans für Tiere in Katastrophen- und Notsituationen gefordert

Schafe

Kanaren:
Die Feuer der letzten Wochen und die weltweite Zunahme von Katastrophen führt einem ganz klar vor Augen wie wichtig ein Evakuierungsplans für Tiere in Katastrophen- und Notsituationen ist. Die PACMA-Partei hatte bereits im Jahr 2015 einen solchen Plan von der kanarischen Regierung gefordert. Doch bisher wurde nichts in die Wege geleitet. Aus diesem Grund übermittelt heute PACMAC mehr als 26.000 Unterschriften digital (innerhalb von 4 Tagen gesammelt) der kanarischen Regierung und man hofft, das endlich was unternommen wird. Viele Tiere konnten nur durch beherztes Handeln und Mitgefühl einiger gerettet werden. Andere, es könnten „Tausende und Abertausende“ sein, sind elendig verbrannt.
Hier besteht dringender Handlungsbedarf!

Pedro Martín neuer Cabildopräsident

Cabildo

Teneriffa – Santa Cruz: Der Sozialist Pedro Martín ist gestern zum neuen Cabildopräsidenten von Teneriffa gewählt worden, nachdem er den Misstrauensantrag gegen den Nationalisten Carlos Alonso in einer der hartnäckigsten Plenarsitzungen im Palacio insular gewonnen hat. Der Sozialist übernimmt die Präsidentschaft des Cabildos und entläßt somit  die Coalicion Canarias (CC), die 32 Jahre an der Macht war. Die Coalicion versuchte, die Abstimmung über eine mögliche Inkompatibilität eines Beraters ohne Erfolg auszusetzen.

Die PSOE gewinnt mit 96,62 % auf den Kanaren die Europawahlen

Flaggen

Kanaren:
Bei den gestrigen Europawahlen ist die PSOE mit 96,62 % der Stimmen die am meisten gewählte Kraft auf den Kanarischen Inseln und wurde unterstützt mit 31,98 % der Stimmen. Auf den
2. Platz folgt die CC (Coalicion Canaria) mit 20,69 % und auf dem 3. Platz die PP (Partido Popular) mit 15,68 %. Auf Platz 4 kam Podemos mit
10,43 % und auf Platz 5 Ciudadanos mit 7,63%. Die Wahlbeteiligung auf den Kanaren bei den diesjährigen Europawahlen lagen bei 55,94 %, das waren 18 Punkte mehr als im Jahre 2014.

Parteien dürfen keine Daten über die politischen Meinungen der Bürger zu sammeln

Gesetz

Spanien:
Der Verfassung in Spanien hat einstimmig entschieden, daß der Artikel des Wahlgesetzes, welches politischen Parteien erlaubt, Daten über die Bürgermeinungen zu sammeln verfassungswidrig ist. Es ist den Parteien also gesetzliche verboten, solche Daten zu sammeln, da es gegen das Recht auf weltanschauliche Freiheit und den Schutz personenbezogener Daten verstößt.

PSOE hat die Parlamentswahlen gewonnen

Spanien

Spanien:
Die PSOE (Pedro Sanchez) hat die Parlamentswahlen mit 123 Abgeordneten gewonnen und kann eine Mehrheit bilden, um mit der linken und nationalistischen Formation oder mit der Ciudadanos zu regieren, die zusammen mit den Sozialisten der andere große Gewinner des Tages war, der von 32 auf 57 Sitze aufgestiegen ist. Die Partido Popular war dagegen der große Verlierer, denn sie hatten bisher 137 Abgeordnete und sind nun auf 66 Abgeordnete abgefallen. Somit können sie keine Alternative bilden.

Pioniergesetz um Hausbesetzer innerhalb von 24 Stunden zu räumen

El Medano

Kanaren:
Es geht auf die Wahlen zu und alle bemühen sich, Wähler auf ihrer Seite zu ziehen. So hat Ana Zurita, die Leiterin der Liste der PP des Abgeordnetenkongresses von Santa Cruz angekündigt, daß wenn sie regieren, ein Pioniergesetz erlassen wird, welches erlaubt, „Hausbesetzer“ innerhalb von 24 Stunden zu räumen. Sie hatte sich zuvor mit Einwohnern von El Medano getroffen, wo das Prolem der Hausbesetzer zunimmt. Sie sagte: „Wir können nicht zulassen, daß hart arbeitende Menschen, die ihre Ersparnisse in eine Immobilie investiert oder diese als Erbschaft erhalten haben, Monate warten müssen, um etwas zurückzuholen, was ihnen gehört. In diesem Land gibt es Privateigentum und dieses muss respektiert werden.“ Für illegale Hausbesetzer wird es eine Nullregistrierung im Stadtregister geben.
Die illegalen Hausbesetzer sind ein riesiges Problem auf der Insel und auch spanienweit, welches bisher die echten Besitzern Nerven, Zeit und Geld kostet, bevor diese wieder selbst rechtmäßig ihrer Immobilie nutzen können.

Brexitverschiebung bringt Erleichterung für die Kanaren

Kanaren

Groß-Britannien – Kanaren: Die Vereinbarung zwischen der Europäischen Union und Groß-Britannien, den Brexit bis zum 31. Oktober 2019 zu verschieben, stellt eine Erleichterung für den kanarischen Tourismussektor dar. Denn hätte die Verschiebung nicht stattgefunden, hätten die Kanaren allein in diesem Jahr etwa 550.000 Touristen verloren, was wiederum einem Verlust von ca. 648 Millionen Euro geführt hätte. Wäre es zu einem harten Brexit gekommen, wären die Schäden noch größer. Aber die stetige Unsicherheit hat bereits negative Folgen auf den Kanaren geziegt und ist hier intensiver, als in den übrigen Tourismusregionen von Spanien, zu verspüren.

Politik gegen die Entvölkerung gefordert

Anaga-Massiv

Teneriffa – Taganana:
Taganana fordert eine dringende Politik gegen die Entvölkerung, da in diesem Kern des Anaga-Massivs sich in den letzten Jahren die Bevölkerungszahl drastisch verringert hat. Das fortschreitende Exil der Land- und Viehwirtschaft, die schlechte Kommunikation mit anderen Punkten der Insel, das Fehlen von grundlegenden Dienstleistungen, die mangelnde Internetverbindung haben dazu geführt, das immer mehr Menschen dort abwandern und woanders Wohnsitz suchen, um näher an der Arbeit zu sein oder bessere Lebensqualität zu erreichen. Laut dem Präsidenten der Nachbarschaftsvereinigung gab es Ende des
19. Jahrhunderts im nördlichen Bereich des Anaga-Massivs rund 1000 Bewohner, während er heute nur noch rund 400 sind. Aus diesem Grund und um dringende Maßnahmen gegen die Entvölkerung zu fordern, findet am Samstag, 30. März um
19 Uhr, im Kulturzentrum von Taganana eine Nachbarschaftsversammlung statt.