2 Hunde legten Los Rodeos lahm

Los Rodeos

Teneriffa – Flughafen Los Rodeos:
Am letzten Sonntag sorgten 2 freilaufende Hunde auf Piste auf dem Flughafen Los Rodeos für Verspätungen und Umleitungen. Man konnte die Hunde letztendlich einfangen, doch die Piste konnte während 1,5 Stunden nicht genutzt werden. 3 Flüge aus Sevilla, Barcelona und Madrid wurden zum Südflughafen umgeleitet. Außerdem herrschte zusätzlich noch starker Nebel.

Ryanair zieht von den Kanaren ab

Ryanair

Teneriffa – Gran Canaria:
Wie heute in der spanischen Presse veröffentlicht wurde, wird Ryanair ihre Stützpunkte auf Teneriffa Süd und Gran Canaria am 8. Januar 2020 schließen. Ryanair hat 200 Beschäftigte auf den Kanaren, die sich darauf einstellen können, das es zu Kündigungen kommen wird. Wieviele davon betroffen sind, ist noch nicht klar. Die Gewerkschaft USO gibt an, daß Rynair damit begründet, daß sie nächstes Jahr 30 Flugzeuge weniger haben werden. Daher hat man beschlossen, diese von den weniger rentablen Stützpunkten zu verlegen und sie mit Wachstumsplänen in andere Länder zu verlegen. Ob das im Falle der Kanaren wirklich der wahre Grund ist, sei dahin gestellt, denn diese Strecken sind meist voll ausgebucht und das lange im Voraus. Nach Ansicht von USO könnte das Unternehmen diese Situation nutzen, um Druck auf die Regierungen auszuüben und Subventionen zu erhalten. Man wies sogar darauf hin, daß ein Manager angedeutet habe, daß sich die Idee der Schließung ändern könnte, sofern irgendeine Art von finanzieller Hilfe gegeben würde. Das es bei Ryanair also die nächste Zeit und Streiks kommen wird ist absehbar.

Hotelbau in La Tejita geht weiter

La Tejita

Teneriffa – La Tejita:
Der Bauträger Grupo Viqueira macht mit den Bauarbeiten zum 5-Sterne Hotel in La Tejita weiter. Dies wäre rechtmäßig, da sie alle Genehmigungen und Lizenzen hätten, und außerdem die Generaldirektion für Nachhaltigkeit der Küste und des Meeres die Breite der Schutzzone bereits von 100 auf 20 Meter korrigiert habe.

Kollisionen mit Walen sollen verhindert werden

Fred Olsen

Kanaren:
Die Kanaren sind ein Tummelort für große Meeresbewohner, wie Delfine und Wale. Sie präsentieren den größten Reichtum an Walen in ganz Spanien. Es gibt 31 Walarten hier und 9 dieses Walarten leben sogar ganzjährig auf den Kanaren. Doch in den letzten Jahren kam es immer wieder zu traurigen Situationen, wenn es zu Kollisionen mit diesen Meeresbewohnern kam und diese dann verendeten oder sogar eingeschläfert werden mußten (wir berichteten). Aus diesem Grund haben das ULL und Fred Olsen ein historisches Abkommen unterzeichnet. Darin wird festgehalten, daß man Streckenänderungen und Geschwindigkeitsreduzierung vornehmen wird, damit die Seeverbindungen im Einklang mit den Schutzmaßnahmen der „Zona de Especial Conservación (ZEC“ sind. Derzeit testet man Wärmebildkameras, die als effektivste Technik gelten, um Kollisionen zu vermeiden, sofern man genug Zeit zum Ausweichen hat. Wenn der Test gut verläuft wird jedes Schiff der Reederei damit ausgerüstet, wobei die Kosten bei 70.000 Euro pro Stück liegen. OK, die Strecken verlängern sich dann etwas und man braucht auch etwas mehr Zeit dafür, aber das ist es auf jeden Fall wert und sollte von Allen unterstützt werden.
Wir gratulieren Fred Olsen zu diesem Schritt. Echt vorbildlich!!!

Infrastruktur für Caravan gefordert

Zeit zum Handeln

Kanaren: Die Hotelvereinigung Ashotel von Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro hat die öffentlichen Verwaltungen aufgefordert,  Infrastrukturen für Caravans zu schaffen und eine klare Regelung festzulegen. Denn die Caravans belegen bisher oft öffentliche Flächen in Küstennähe und das für lange Zeiträume, so daß anderen Strandbesuchern so auf diese Weise oft Parkplätze geraubt werden. Hier ist dringend Handeln gefordert!

Räumungsbescheid des Mirador de Humboldt

Mirador Humboldt

Teneriffa – La Orotava:
Bei der gestrigen Plenarsitzung des Stadtrats von La Orotava wurde bekannt gegeben, daß man umgehend einen Räumungsbescheid des Unternehmens Teidesoft beantragen wird, welches hinter dem Mirador de Humboldt steht, weil es nie die entsprechende Gebühr (1.500 € monatlich) gezahlt und ohne kommunale Genehmigung untervermietet habe. Der Mirador de Humboldt wurde im Dezember 2010, nach mehr als 11-jähriger Arbeit und Kontroversen, eingeweiht. Nach nur 3,5-jähriger Betriebszeit wurde er im Juli 2014 wegen ständiger Konflikte, Arbeitsrechtsstreitigkeiten und unregelmäßigen Änderungen in der Geschäftsführung geschlossen und gerichtlich interveniert. Seitdem ist der Mirador geschlossen. Nach der Räumung soll dann alles gereinigt in wieder instand gesetzt werden, damit er wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.

Verbesserung der maritimen Verbindungen zwischen La Gomera und Teneriffa

Armas

La Gomera – Teneriffa:
Das Cabildo von La Gomera hat in einer Pressemitteilung mitgeteilt, daß Naviera Armas die Strecke Los Cristianos/Teneriffa – Valle Gran Rey/La Gomera täglich, außer Montags, bedienen wird. Man ist ständig an Verbesserungen interessiert, da auch das Passagieraufkommen wächst. Das zeigen die Zahlen von der Hafenbehörde, denn 2018 nutzten mehr als 182.000 Passagiere die beiden Häfen Vueltas und Playa de Santiago, was im Vergleich zum Jahr 2017 eine Zunahme von mehr als 148.000 Passagieren darstellt.

Intensiver Nebel sorgte gestern wieder für Probleme am Nordflughafen

Los Rodeos

Teneriffa – Nordflughafen Los Rodeos: Gestern mußten 21 Flüge aufgrund des intensiven Nebels zum Flughafen Teneriffa Süd umgeleitet werden. Desweitern konnten 19 Starts nicht am Nordflughafen durchgeführt werden, die Passagiere wurden zum Südflughafen gebracht, wo die Operationen dann stattfanden.

46,1 % der Touristen in Arona sind Briten

Los Cristianos/Arona

Teneriffa – Arona:
Die Gemeinde Arona verbessert die Tourismuzahlen im Gegensatz zu 2018, liegt jedoch unter dem regionalen Durchschnitt (10%).
Laut den neuesten Statistiken des Turismo de Tenerife hat Arona in den ersten 5 Monaten des Jahres 2019 im Ganzem 638.879 Besucher registriert. Das waren 2,8% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Von den Besuchern waren 294.625 Briten, also 46,1 %.

Garantierter Low-Cost-Spaß – beschämender Tourismus

Tourismus

Balearen – Mallorca:
Billige Flüge und billige Hotels garantieren Low-Cost-Spaß für die sogenannten Touristen-Hooligans. Hundertausende von Touristen aus aller Herren Ländern, von vorderster Stelle aus Groß-Britannien, springen auf diese Angebote auf den Balearen drauf.
Doch leider hinterlassen viele von Ihnen einen üblen Beigeschmack. Denn Balconing, Pub-Crawling, Barra libre por Mamading, Sex auf offener Straße und Prügeleien bis hin zum Tod sind bereits am hellichten Tage an der Tagesordnung. Besonders betroffen ist Magaluf auf Mallorca. Allein im Juni haben die Hotels in Palmanova – Magaluf 150 Touristen, wegen unangebrachtem Verhalten, ausgewiesen. Dort zeigt man Null Toleranz für solches Verhalten. Nachbarn und Wirtschaftsverbände  haben die Nase voll von solchem Rowdytum und fordern mehr Polizeipräsenz. Viele der oben genannten Praktiken sind Straftaten.
Das letzte Opfer solcher Exzesse war ein Mitglied des Sicherheitsteams des amerikanischen Rapper Future, der geschlagen wurde, bis er am Flughafen Ibiza das Bewusstsein verlor.