Über 3.000 Bewohner ohne Wasser

Teneriffa

Teneriffa – Tegueste:
Gestern gegen 14 Uhr wurde ein Leck entdeckt, aus dem Kohlenwasserstoffe austraten, was dazu führte, daß die Wasservorkommen von La Padilla, San Gonzalo und El Portezuelo nicht genutzt werden konnten. Die Unterbrechung der Wasserversorgung dauerte etwa 6 Stunden. Die Bewohner mußten über andere Wasserdepot versorgt werden. Gesundheitstechniker kontrollieren heute Morgen die betroffene Infrastruktur von El Portezuelo, San Gonzalo und La Padilla, um zu sehen, ob diese wieder betriebsbereit sind.

Hundebesitzer dringenst aufgepaßt – es gibt giftige Raupen!

Hund

Spanien – Kanaren:
Alle Hundebesitzer werden dringenst vor der Prozessionsraupe (oruga procesionaria) gewarnt, die 500 giftige Pfeile besitzt und die für sie gefährlich und für ihren 4-beinigen Liebling sogar tödlich sein können. Sie breitet sich in spanien aus. Ein Kontakt mit ihr provoziert Dermatitis, Rhinitis und Erstickungsgefahr. Unbedingt meiden!!!
Die Warnung wurde von der Guardia Civil und dem Tierheim Esparanza del Sur veröffentlicht. Die Infos finden Sie auf
La-Esperanza-del-Sur

Toter Wal und Delfin an der Küste Anagas

Anagaküste

Teneriffa – Anaga:

Innerhalb von 24 Stunden wurden die beiden toten Tiere an der Küste Anagas enteckt. Am Sonntagabend hat ein Badegast die UMEN (Unidad del Medio Natural) über einen toten Delfin an der Playa de Benijo informiert. Und gestern  ist dann ein toter Wal an der Playa de Tachero entdeckt worden. Die Tiere wurden beseitigt und untersucht.

Nachlässigkeit bei Landreinigungsarbeiten wahrscheinliche Ursache des Feuers in Garafia

La Palma

La Palma – Garafia:
Die Ermittlungen von Seprona lassen darauf schließen, das wahrscheinlich die Nachlässigkeit bei Landreinigungsarbeiten mit schwerer Maschinerie das Feueram Donnerstagabend in Garafia ausgelöst hat, auch wenn der Vorfall nicht von den Verantwortlichen gemeldet wurde. Bei dem Feuer sind 136 ha abgefackelt.

Zeitweilige Aussetzung des Luxushotels in La Tejita

La Tejita

Teneriffa – El Medano/La Tejita:
Der Umweltverband Save La Tejita und der Verband der Naturfreunde Teneriffas (ATAN) haben eine zeitweilige Aussetzung des Baus eines Luxushotels in La Tejita erreicht. Die Küstenbehörde wird erst die Abgrenzung auf dem Strandabschnitt überprüfen lassen. Solange ist die Lizenz lahmgelegt.

Letzte Zone vom Teresitas Strand gesperrt

Las Teresitas

Teneriffa – Santa Cruz:
Gestern mußte die letzte Zone vom Teresitas Strand abgesperrt werden, weil dort Fäkalbakterien das Wasser verunreinigen. Dies hätte aber nichts mit Abwässern zu tun, sondern sei auf die Erwärmung des Wassers durch den starken Calima zurückzuführen. Erst wenn die Wasserproben wieder Normwerte zeigen, wird der Strand geöffnet.

Riesenschildkröte in Las Caletillas gerettet

Schildkröte

Teneriffa – Candelaria/Las Caletillas: Toller Rettungsakt junger Männer!
Diese haben, als sie mit ihren Jet-skis vor der Küste Candelarias unterwegs waren, eine Riesenschildkröte entdeckt, die zwischen den Bojennetzen gefangen war. Sie zögerten nicht, eilten ihr zur Hilfe und befreiten sie. In den sozialen Netzwerken war das Video viral geworden. Die Retter wurden von vielen für diese Heldentat gelobt.
Jeder Einzelne kann zur Rettung und Schutz der Meeresfauna beitragen! https://youtu.be/blXW5yTZj0Q

Bekämpfung invasiver Arten auf den Kanaren gefordert

Kanaren: Forscher des Superior Council of Scientific Research (CSIC) haben gestern einen Plan zur Eindämmung von invasiven Arten auf den Kanaen gefordert und auf die Ausbreitung der Atlashörnchen (Atlantoxerus getulus) und der echten Schlange aus Kalifornien, die auch auf Teneriffa aufgetreten ist, hingewiesen. Die Einführung fremder Tiere und Pflanzen, die die reiche Biodiversität des fragilen kanarischen Ökosystems bedrohen, mußt gestoppt werden. Z.B. die besagten Atlashörnchen stammen ursprünglich aus Marokko und Algerien und wurden 1965 auf Fuerteventura als Haustier eingeführt. Seit 1980 besiedeln sie die gesamte Insel. Es handelt sich um eine invasive Art, deren Besitz, Handel und Transport gesetzlich verboten sind. Zwischen 1996 und 2006 sind mindestens 30 dieser Atlashörnchen zwischen den Inseln transportiert worden, dies belegen Daten. Der unkontrollierte Transport von diesen Atlashörnchen aus Fuerteventura ist besonders besorgniserregend, wenn man bedenkt, daß die übrigen Kanaren noch günstigere Bedingungen für die Verbreitung dieser Art bieten.
Eine weitere invasive Art ist die kalifornische Kettennatter (Lampropeltis californiae), die höchst schädlich für die Biodiversität der Kanaren ist, sie ist kürzlich auch schon auf Teneriffa gesichtet worden. Zu den Bekämpfungsplänen werden auch Bildungsprogramme gefordert, die das Bewusstsein der Bürger für diese Risiken fördern sollen.

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https://www.youtube.com/watch?v=TBBIXyHc2ss

Oroteanda-Bauarbeiten beginnen noch diese Woche

Bauarbeiten

Teneriffa – Oroteanda:
In den letzten 2 Wochen hat man insgesamt 165 einheimische Käfer in diesem Gebiet eingesammelt, eine Aufgabe, die mit äußerster Sorgfalt ausgeführt wurde, da diese Art von Coleoptera an sehr kleine Gruppen gewöhnt ist. Daher wurde der Transfer in Gruppen von maximal 5 Exemplaren durchgeführt. Somit wurde heute bekannt gegeben, das die Bauarbeiten in Oroteanda endlich diese Woche noch beginnen können. Dort soll eine Doppelverbindung zum großen Verkehrsknotenpunkt zur TF-1 gebaut werden, da dort täglich im Durchschnitt 75.000 Fahrzeuge durchfahren.

Ökologischer Korridor verbindet Rambla de Castro mit Tigaiga

Los Realejos

Teneriffa – Los Realejos:
Das Cabildo von Teneriffa hat mit ihrem 1. Projekt begonnen, bei dem einzigartige Naturräume auf der Insel durch ökologische Korridore verbunden werden. Dadurch wird eine bessere ökologische Konnektivität zwischen geschützten Naturräumen, die diesem Fall zwischen der Rambla de Castro y de Campeches, Tigaiga y Ruiz, gewährleistet. In diesem Gebieten ist die Flora und Fauna von besonderem Interesse. Es sind rund 100 solcher ökologischer Korridore auf der Insel vorgesehen.