Playa El Confital unter den 10 am stärksten kontaminierten Stränden Spaniens

Gran Canaria

Spanien – Gran Canaria/Las Palmas: Laut dem Gesundheitsministerium, zählt in dem Bericht über die Wasserqualität in den Badegebieten Spaniens 2018, die Playa el Confital in Las Palmas zu den 10 am stärksten kontaminierten Stränden innerhalb Spaniens. Dort hat die Sandbadefläche im Jahr 2018 insgeamt
3x die erlaubten Enterokokkenwerte überschritten. Das Rathaus hat die Nutzung zum Baden in diesem Teil der Küste von Las Palmas seit 2 Jahren verboten. Neben der Playa El Confital sind weitere Strände auf der Roten Liste des Gesundheitsministeriums: Die Arenal del Muelle Viejo in Corralejo/Fuerteventura; Playa del Taurus in Mogán und Bocabarranco in Gáldar,beide auf Gran Canaria; sowie Strände in A Coruña, Asturien, Valencia, Girona, Ibiza und Mallorca.
Im Gegensatz dazu erhalten die Strände Las Canteras, Las Alcaravaneras und La Laja auf Gran Canaria in diesem Bericht eine hervorragende Bewertung.

Über 100 Freiwillige bei der Reinigung des Strandes in Abades

Abades

Teneriffa – Abades:
Überall auf der Welt ist es höchste Zeit, daß die Menschen mehr Umweltbewußtsein zeigen. So haben letzten Samstag 135 Freiwiliige im Rahmen des  Programmes „Mares Circulares“ dabei geholfen, den Strand von Abades zu reinigen. Insgesamt wurden 857 Kilo Müll eingesammelt. „Mares Circulares ist ein langfristiges Projekt mit dem doppelten Ziel, einerseits zu saubereren Stränden beizutragen und andererseits die Bürger für die Notwendigkeit des Recyclings und der ordnungsgemäßen Abfallentsorgung zu sensibilisieren“, so Víctor Morales von Coca-Cola European Partners Iberia.
Dank der Zusammenarbeit in dem Programm Mares Circulares, bei dem mehr als 5.000 Freiwillige und über 170 Firmen, Institutionen und Organisationen teilnehmen, wurden 2018 insgesamt 584 Tonnen Abfall in Spanien und Portugal eingesammelt.
Jeder kann seinen Teil dazu beitragen!

 

 

20 % weniger Tomatenproduktion

Tomatenplantage

Teneriffa:
Durch eine Insektenplage (die Tuta – sie ist eine Mottengattung) ist die Tomatenproduktion um 20 % auf der Insel zurückgegangen. Die Landwirte haben die Behörden um Hilfe gebeten, um ihre Auswirkungen zu verringern. In der Saison von Juni 2017 bis Juli 2018 konnten 7,9 Millionen Kilo Tomaten exportiert werden. Die letzte Saison, die viel früher als erwartet endete, hat aufgrund der Insektenplage kaum 5,6 Millionen Kilo Tomaten überschritten. Das aus Südamerika stammende Insekt ist seit etwa 9 Jahren auf der Insel präsent und es war unter Kontrolle. Dann wurde jedoch die Kulturzeit verlängert, um der hiesigen Nachfrgae nachzukommen und das hat wieder zu Ausbreitung des Insektes beigetragen. Früher gab es eine Periode in der nicht gesät wurde, so hatte die Tuta keine Nahrung und starb. Jetzt findet sie das ganze Jahr über Nahrung und ist eine Plage geworden. Sie hat die Tomatenproduktion erheblich reduziert, was zu wirtschaftlichen Problemen bei den Produzenten führt. Es besteht dringender Handlungsbedarf!

Playa Las Vistas teilweise wegen Kontamination gesperrt

Las Vistas

Teneriffa – Los Cristianos:
Das Rathaus von Arona hat gestern die teilweise Sperrung des Las Vistas Strandes wegen Kontaminierung veranlaßt. Es handelt sich dabei um das Gebiet, daß dem Hafen von Los Cristianos am nächsten liegt. Es werden Wasseranalysen durchgeführt und wenn diese negativ verlaufen, wird die Sperrung aufgehoben.

Weltweiter Tag der Umwelt – erschreckende Ergebnisse

Klimawandel

Kanaren – Weltweit:
Gestern, wie immer am 5. Juni, findet weltweit der Tag der Umwelt statt. In diesem Rahmen wurden erschreckende Ergebnisse bekannt gegeben. Javier Fernández, Meteorologe der Aemet auf den Kanaren, erklärte während einer Präsentation, die von BBVA organisiert wurde, vor Unternehmern des Hotelsektors  die Ergebisse zusammen mit dem Hauptökonom von BBVA Research, Javier Alonso.
Die Kohlendioxidemissionen sind im letzten Jahr 2018 erneut um 2,7% gestiegen, dies ist ein historischer Rekord. Dies beschleunigt den Klimawandel und geht auch an den Kanaren nicht spurlos vorüber. Die Inseln des ewigen Frühling erleben Veränderungen beim Klima. Die Gefahr von Überschwemmungen, Trockenheit und hohen Temperaturen steigt. Die Daten von AEMET beweisen das. So z.B. die Daten von l Teneriffa: Dort stieg die Durchschnittstemperatur zwischen 1944 und 1970 alle 10 Jahre um 0,09 Grad Celsius. Danach betrug der Anstieg alle 10 Jahre 0,2 Grad Celsius. Die letzten 4 Jahre sind die Wärmsten seit Aufzeichnung gewesen. Es kommt zur Intensivierung meteorologischer Phänomene, wie z.B. längere Dürreperioden, häufigere und intensivere Hitzewellen und heftige Niederschläge, Stürme, Hagel, usw.. All dies sind zunehmende Risiken, die, falls sie versicherungstechnisch nicht gut abgedeckt sind, zu einem Finanzierungsproblem werden können, das auf die Banken übertragen wird. Bis hin zur Finanzkrise. Daher werden Versicherungspolicen teurer. Die Umweltkatastrophen nehmen weltweit zu und es entstehen Milliardenschäden.
Es besteht höchste Dringlichkeitsstufe: „Wenn wir heute den Kohlendioxidausstoß auf Null reduzieren, wird sich der Planet in den nächsten 20 – 25 Jahren weiterhin  erwärmen“, berichtete Javier Fernández.

 

Initiative von Zero Waste Spain

Dringender Handlungsbedarf

Spanien: Die Initiative von Zero Waste Spain fordert die Verbraucher auf, Einweg-Produkten für den täglichen Gebrauch und unnötig in Plastik verpackte Produkte zu meiden. Der sogenannte Plastik-Boykott vom 3.-9.6., zu dem in den sozialen Netzwerken aufgefordert wird, soll die Notwendigkeit der Kunststoffreduzierung aufzeigen. Nach Angaben der Europäischen Umweltagentur (EUA) werden in Europa nur 31% der Kunststoffabfälle für das Recycling gesammelt. Wire ersaufen auf gut deutsch gesagt regelrecht im Plastik und es besteht absoluter Handlungsbedarf.
Da kann jeder Einzelne seinen Teil dazu beitragen.
Z.B. Strohhalme vermeiden, nicht einzeln verpackte Produkte kaufen, Behälter aus Pappe oder Glas benutzen, Plastikflaschen wiederbenutzen, wiederverwendbare Taschen oder Körbe zum Einkauf nutzen, keine Kaffekapseln sondern Kaffemaschine nutzen, eigenes Geschirr mit zur Arbeit nehmen, uvm..
Hier mal einige schockierende Zahlen: Laut der europäischen Umweltorganisation stieg die Nachfrage nach Kunststoff in der EU im Jahr 2017 auf fast 52 Millionen Tonnen gegenüber 46 Millionen Tonnen im Jahr 2010. Die Weltproduktion belief sich im selben Jahr auf 348 Millionen Tonnen, 13 Millionen mehr als im Jahr 2016.
Durch die Herstellung von Kunststoffen und die Verbrennung von Kunststoffabfällen werden weltweit 400 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) emittiert und dies mit katastrophalen Folgen für die Umwelt.

Tote Meeresschildkröte in Poris gefunden

Poris de Abona

Teneriffa – Poris de Abona:
Gestern Mittag wurde beim Reinigen des Strandes in Poris de Abona eine tote Meeresschild-kröte gefunden. Sie hatte ein großes Loch in ihrem Panzer, welches wohl durch eine Schiffsschraube verursacht wurde. Der Mensch ist eine Gefahr für die Fauna und Flora. Es vergeht keine Woche, wo hier nicht tote Meeresbewohner gefunden werden, an deren Tod der Mensch schuld ist.

Korallenfarm im Loro Parque

Loro Parque

Teneriffa – Puerto de la Cruz:
Das dringend gehandelt werden muß, um unsere Umwelt zu erhalten, sollte mittlerweile wirklich jedem klar sein.
Im Loro Parque gibt es jetzt eine ungeschlechtlich reproduzierte Korallenfarm. Korallen sind Tieren (auch bekannt als Meeresdschungel) und betreiben Photosynthese, sind somit also für die Sauerstoffproduktion zuständig. Sie sind daher unverzichtbar für das Leben. Außerdem beherbergen sie 25 % der Meeresbevölkerung. Bereits 2008 warnte die Internationale Union für Naturschutz (IUCN), daß ein Drittel der Riffkorallen vom Aussterben bedroht ist. Mit dieser Korallenfarm möchte der Loro Parque dieses Problem ansprechen und den Besuchern die Wichtigkeit des Schutzes der Korallen aufzeigen.

Unechte Karettschildkröte gerettet

Schildkröte

Teneriffa – Puerto Colon: Spezialisten für Unterwasseraktivitäten der Guardia Civil haben ein Exemplar einer Unechten Karettschildkröte gerettet, die verletzt zwischen Müll im Meer, bei Caleta de Adeje gefangen war. Sie wurde per Boot nach Puerto Clon gebracht und dann dem Wildlife Recovery Zentrum des Cabildo con Teneriffa zur Heilung und anschließenden Wiedereingliederung in den natürlichen Lebensraum übergeben.

20.000 qm in Valle Gran Rey abgefackelt

Valle Gran Rey

La Gomera – Valle Gran Rey:
Bei dem Feuer, welches am Sonntagabend (gegen 22 Uhr) in Valle Gran Rey ausbgebrochen war und gestern Morgen als kontrolliert bezeichnet wurde, sind insgesamt 20.000 qm Fläche abgefackelt. 3 Wohnkomplexe waren vorsichtshalber evakuiert worden. Glücklicherweise kamen keine Menschen zu Schaden und es gibt auch keine schweren Sachschäden. Wodurch es zu dem Feuer kam ist noch nicht geklärt. Der Stadtrat erklärte, daß Valle Gran Rey seit Monaten unter Sabotage und Brandstiftung leidet und man die Ursache klären wird.