Evakuierungsplans für Tiere in Katastrophen- und Notsituationen gefordert

Schafe

Kanaren:
Die Feuer der letzten Wochen und die weltweite Zunahme von Katastrophen führt einem ganz klar vor Augen wie wichtig ein Evakuierungsplans für Tiere in Katastrophen- und Notsituationen ist. Die PACMA-Partei hatte bereits im Jahr 2015 einen solchen Plan von der kanarischen Regierung gefordert. Doch bisher wurde nichts in die Wege geleitet. Aus diesem Grund übermittelt heute PACMAC mehr als 26.000 Unterschriften digital (innerhalb von 4 Tagen gesammelt) der kanarischen Regierung und man hofft, das endlich was unternommen wird. Viele Tiere konnten nur durch beherztes Handeln und Mitgefühl einiger gerettet werden. Andere, es könnten „Tausende und Abertausende“ sein, sind elendig verbrannt.
Hier besteht dringender Handlungsbedarf!

Über 324 Tonnen veraltete Geräte in 1,5 Jahren zurückgenommen

Kanaren

Kanaren: Zwischen Januar 2018 und Juni 2019 hat Telefonica mehr als 324 Tonnen veralteter Materialien und Ausrüstungen auf den Kanaren (z.B. Mobiltelefone, Batterien, Router, Decoder, usw.) zurückgenommen. Dies ist zusätzlich zu der Verkabelung durch die Umgestaltung mit Glasfaser (fibra óptica). Telefonica hat das Ziel, die Effizienz des Ressourceneinsatzes zu verbessern, die Abhängigkeit von Rohstoffen zu verringern und den Klimawandel zu mildern.

Tausende von Meerestrommeln in El Hierro gestrandet

El Hierro

El Hierro – El Pinar/Tacoron:
Am Wochenende sind Tausende von Meerestrommeln (Tamboril oceánico – ozeanisch weil er normalerweise im offenen Wasser vorkommt, obwohl er in der Laichzeit im August und September nahe an die Küsten und Ufer kommt) in El Hierro gestrandet. Es handelt sich dabei um einen invasiven Fisch, der giftig ist und dessen Verzehr für den Menschen tödlich sein kann. Man kann ihn leicht identifizieren, da er außer im Bauchbereich, keinerlei Schuppen aufweist. Wenn er sich bedroht fühlt, schwillt sein Bauch an, an dem sich Stacheln befinden, die er zur Verteidigung einsetzt. Bereits 2017 gab es schon mal einen sozialen Alarm wegen der Präsenz dieses Fisches, aber niemals hat man ein derartiges Aufkommen wie letzten Freitag registriert. Das sie mit aufgeblähten Bäuchen erschienen, geht man davon aus, das sie wahrscheinlich vor den 3 großen, gesichteten Haien geflüchtet sind.

Feuer am Monte de La Esperanza unter Kontrolle

Feuerwehr

Teneriffa – El Rosario:
Gestern Abend wurde ein Feuer am Monte de La Esperanza, in dem Gebiet von Vista La Huerta gemeldet. Feuerwehr, Waldbrigade, Katastrophenschutz und Polizei erschien vor Ort, um das Feuer zu bekämpfen. Kurz nach Mitternacht wurde gemeldet, daß das Feuer unter Kontrolle sei. Es waren eine Fläche von 2.500 m betroffen. Das Feuer ereignete sich nur kurz vor der Bekanntgabe der höchsten Alarmstufe wegen Brandgefahr für die nächsten Tage. Man vermutet, daß das Feuer provoziert wurde, da es bereits das 2. Feuer innerhalb weniger Tage in der Gemeinde El Rosario ist.

Raucher und Umweltbewußtsein – gibt es das?

Nationalpark Teide

Teneriffa – Nationalpark Teide:
Nach den verheerenden Feuern der letzten Tage auf den verschiedenen kanarischen Inseln und vor allem dem riesigen Feuer auf Gran Canaria stellt sich die Frage nach dem Umweltbewußtsein. Gestern haben Beauftragte des Medio Ambiente des Cabildo von Teneriffa eine Inspektion der Straße am Rande des Naturschutzge-bietes Chinyero, in Santiago del Teide, durchgeführt.
Das Ergebniss ist erschreckend: auf jedem Kilometer wurden rund 1.160 Zigarettenkippen gefunden. Auf nur 100 Metern wurden 120 Zigarettenkippen gezählt. Da erübrigt sich die obige Frage. Außerdem kann man täglich beobachten, wie Autofahrer Zigarettenkippen aus dem  Auto werfen.
Eine solche Einstellung ist echt traurig und absolut rücksichtslos.
Was würden diejenigen sagen, wenn sie ihr ganzes Hab und Gut und die Existenz durch Fahrlässigkeit anderer verlieren würden?

Höchste Alarmstufe wegen Brandgefahr auf den Kanaren

Feuerturm

Kanaren:
Die kanarische Regierung hat die höchste Alarmstufe wegen Brandgefahr heraus gegeben. Diese gilt ab heute bis Montag. Betroffen sind Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro und Gran Canaria. Das Cabildo von Teneriffa verbietet das Befahren von Waldwegen, das Verbrennen von Stoppelnund Pflanzenresten, sowie das Grillen. Laut AEMET liegen die Temperaturen wieder über 34 Grad und in einigen Zonen von der Gemeinde Arona auf Teneriffa und von San Bartolomé de Tirajana und Santa Lucía de Tirajana  auf Gran Canaria sogar bei bis zu über 42 Grad. Außerdem liegt die relative Luftfeuchtigkeit bei unter 30% und man muß mit Calima rechnen. Also alles Faktoren die die Brandgefahr begünstigen.

Auch Badeverbot an der Playa San Telmo

Puerto de la Cruz

Teneriffa – Puerto de la Cruz:
Gestern wurde auch ein Badeverbot an der Playa
San Telmo, in Puerto de la Cruz, verhängt, weil dort Änderungen der biologischen Parameter bei Wasseranalysen aufgefallen sind. Sobald die Wasseranalysen wieder ein risikofreies Baden erlauben, wird das Badeverbot aufgehoben.

Casado fordert härtere Gefängnisstrafen für Umweltterrorismus und Brandstifter

Gefängnis

Gran Canaria:
Gestern hat Pablo Casado, Präsident der PP, die Gemeinden Valleseco, San Mateo, Gáldar und Agaete besucht. Er bittet darum, das Umweltterroristen und  Brandstifter, die Tod und Verwüstung verursachen, härtere Gefängnisstrafen bekommen. Grund dafür ist, daß die meisten Feuer fahrlässig oder sogar mit Absicht  provoziert wurden. Er bezeichnete dieses Feuer als das Schlimmste in der Geschichte der Insel und fordert daher die Regierung auf, Gran Canaria zum Katastrophengebiet zu erklären, damit die Beihilfe so schnell wie möglich gewährleistet werden kann, um Schäden zu kompensieren und neue Brände zu verhindern.

Badeverbot im Hafen von Las Galletas

Las Galletas

Teneriffa – Las Galletas: Da man im Hafen von Las Galletas Enterokokken im Meerwasser entdeckt hat, wurde die Schließung veranlaßt. Das es keine Überläufe oder Emissäre in diesem Gebiet gibt, gehen Techniker davon aus, das in der Bucht verankerten Sportboote die Ursache für diese Verschmutzung sein könnten. Wenn neue Wasseranalysen ein risikofreies Baden bestätigen, wird der Hafen wieder zum Baden geöffnet.