5. Tenerife Walking Festival

Wandern

Teneriffa:
Vom 21. bis 25. Mai findet hier auf der Insel das 5. Tenerife Walking Festival statt. Rund 200 Teilnehmer aus mehr als 10 verschiedenen Nationen werden daran teilnehmen. Die TWF wird vom Cabildo durch Turismo de Tenerife, den ERA (Europäischer Wanderverband), EUMA (Europäische Union der Bergverbände), FEDME (Spanischer Bergverband für Bergsport und Klettern) und FECAMON (kanarischer Verband des Bergsteigens) organisiert. Insgesamt 15 verschiedene Routen wurden im gesamten Inselgebiet ausgewählt. Sie zeichnen sich durch die Vielfalt ihrer Landschaften aus, sei es aufgrund ihres vulkanischen, küstennahen Charakters oder der Erkundung von Grünflächen. Als Neuheit haben die Mitglieder des pakistanischen Frauengebirgsteams dieses Mal die Gelegenheit, Tests durchzuführen, um sich auf zukünftige Expeditionen auf hohem Niveau vorzubereiten. Puerto de la Cruz wird wieder Ausgangspunkt für die verschiedenen Routen sein. Es wird auch der Treffpunkt sein, an dem parallel zu den Führungen Vorträge und das traditionelle Ende des Festivals auf der Plaza de Europa mit musikalischen Darbietungen, Verkostung traditioneller gastronomischer Produkte und eine Messe für den aktiven Tourismus stattfinden wird. Laut Umfragen zufolge, sind fast 10% der 5,8 Millionen Touristen, die im Jahr 2018 Teneriffa besuchten (etwa 530.000), gewandert. Das bedeutet für Teneriffa ein geschätztes Einkommen von über 20 Millionen Euro. Am häufigsten wandern Franzosen, gefolgt von Deutschen, Schweizern, Österreichern und Niederländern. Das Engagement dieser Veranstaltung für Nachhaltigkeit wird auch beibehalten, denn um den durch die CO2-Emissionen des Festivals verursachten CO2-Fußabdruck zu kompensieren, wird eine Umweltverträglichkeitsberechnung durchgeführt, die später durch die Anpflanzung von Waldarten auf der Insel und die Erholung von landwirtschaftlichen Flächen, die nicht genutzt werden, kompensiert wird.

Überwachung im Nationalpark Teide wird verstärkt

Nationalpark Teide

Teneriffa – Nationalpark Teide:
Wie gestern Carlos Alonso, Präsident des Cabildo von Teneriffa angekündigt hat, wird die Überwachung im Nationalpark Teide verstärkt und das auch Nachts über, um Vandalismus, Diebstahl oder andere Vorfälle zu verhindern.
Deshalb hat manTragsa für einen Betrag von 5,5 Millionen Euro und für einen Zeitraum von 48 Monaten den Überwachungs-, Wartungs- und Reinigungsservice des Teide National Park vergeben. Man fordert ebenfalls eine Abteilung der Seprona (Naturschutzdienstes der Guardia Civil) im Nationalpark Teide zu eröffnen. Derzeit führt Gesplan eine Mobilitätsstudie durch, um zu klären, wie man in Zukunft mit dem hohen Besucheraufkommen im Nationalpark verfahren wird und ob dann Gebühren für die Nutzung von Parkplätzen, Führern und Eintritt ins Besucherzentrum verlangt wird.

Schwarzer Tag am Strand von Agujero in Gáldar

Gran Canaria

Gran Canaria – Galdar:
Eigentlich sollte es ein schöner Ostersamstag mit Freunden am Strand werden, doch es wurde ein schwarzer, trauriger Tag mit dem was Marcos Alonso am Strand entdeckte. Da waren ein gestrandeter, toter Delfin mit gebrochenen Kiefer, aus dem Maul blutend und mit Schnittverletzungen am Körper, dann eine total verhedderte Schildkröte, ebenfalls mit tiefen Einschnitten, die glücklicherweise gerettet und in die Wildtierauffangstation gebracht werden konnte, ein erdrosselter Sturmtaucher und etliche Kilo von Behältnissen, u.a. aus Ägypten, Türkei und Marokko.
Die Natur schreit ganz laut auf! Hören wir sie???

Negative Umwelteinflüsse durch Radfahrer in den Naturparks

Radfahrer

Teneriffa – Arafo:
Die Fundación Telesforo Bravo beklagt, daß Radfahrer und andere motorisierte Fahrzeuge erhebliche Schäden auf den Wegen der Corona Forestal anrichten. Ein gutes Beispiel dafür ist ein Teil der Straße, die Chivisaya mit Ortigosa in Arafo verbindet. Man kann ganz deutlich die Erosion der Wege,  den verstärkten Abfluss und den Abbau von Naturräumen erkennen. Diese „sportlichen“ Aktivitäten sind in diesem Gebiet verboten und trotzdem werden diese Wege für diese Aktivitäten mißbraucht, sie werden zerstört, es werden Rampen errichtet und man bringt Markierungen an Felsen an, was alles verboten ist!

Illegales Campen in Abades angezeigt

Abades

Teneriffa – Abades:
Osterzeit ist Campingzeit auf den Kanaren. Die Telesforo Bravo Foundation (bringt Umweltvergehen zur Anzeige) hat das illegale Campen in Abades, in der Gemeinde Arico, wegen der negativen Umweltauswirkungen angezeigt.
Der Biologe und Professor Javier Reyes bezeichnet das Camping in Abades als „furchterregende Seuche“, das schlimmer als eine „Termitenplage“ sei. Die Überfüllung, der Radau, die „öffentlichen Toiletten“ und die Müllberge, die hinterlassen werden sind eine echte Bedrohung für Flora und Fauna. Dies muß strengsten kontrolliert und geahndet werden.

Über 38 Tonnen invasive Pflanzen beseitigt

Teno

Teneriffa:
Das Cabildo von Teneriffa hat mitgeteilt, daß im März in mehreren Schutzgebieten der Insel mehr als 38 Tonnen invasiver Pflanzen (dazu gehören z.B. Katzenschwanz, Stechginster, Roter Baldrian, Schilf, rosa Crassula und Pinillo) beseitigt wurden. Die Arbeit konzentrierte sich auf die ländlichen Parks von Teno und Anaga, die besonderen Naturschutzgebiete des Barranco del Infierno und El Chinyero, sowie die Gebiete der Rambla de Castro und La Culata.

Hütten zum Vermieten, Räder auf Abwegen und Müll in Naturschutzgebieten

Auch hier haben wir schon Querfeldeinfahrer gesehen

Teneriffa – Arafo:
„Was in unseren Naturräumen vor sich geht, ist schrecklich“, sagte Jaime Coello, Direktor der Telesforo Bravo Juan Coello Foundation. Auch Angebote, wie die „Ausübung von Sport außerhalb der festgelegten Grenzen“ bedeutet Schaden für Naturräume. So gibt es nur eine mangelnde Kontrolle von Radfahrergruppen, die die Waldwege verlassen und so im Arafo-Hoch (Gebiet des Chivisaya-Ortigosa) und dem Naturpark Corona Forestal große Spuren im Gelände hinterlassen. Es gibt Markierungen auf Felsen, die dann wiederum Wanderer und Radfahrer verwirren.  Er beklagt auch, das es wieder Mode geworden ist, Müll in Barrancos und Berggebieten abzulanden. Man hat sogar einige illegale Holzhütten zur Vermietung in diesen Naturräume entdeckt, was derzeit untersucht wird. Der Artikel 35 für die Nutzung und Bewirtschaftung der Naturparks verbietet Fahrzeuge und Fahrräder auf Forstwegen,  Pisten und Feldern. Nur autorisierte Personen dürfen dort fahren. Für das Nichteinhalten gibt es Sanktionen zwischen 600 und 150.000 Euro.
Tatsache ist, man muß entsprechend mit der Natur umgehen, wenn wir noch lange was davon haben wollen – und dazu sind nun mal Grenzen und Gesetze nötig!

Mikroalgen vor der Küste Teneriffas entdeckt

Teneriffa

Teneriffa:
Am Samstagnachmittag, gegen 17 Uhr, hat man an der Küste von Barranco Seco und der Mascaschlucht Mikroalgen gesichtet. Bereits letzten August waren  ebenfalls in diesen Zonen Mikroalgen berichtet worden. Also wer in den Ostertagen schwimmen geht, sollte sich die Küste gut anschauen.

Kanaren – Freie Zone für gentechnische Produkte

Agrarprodukt

Kanaren:
Das Agrifood-Qualitätsgesetz wurde kürzlich verabschiedet und sieht vor, daß die Regierung den Ausschluss dieser Produktionen regelt. D.h. die regionale Exekutive muß innerhalb von höchstens 18 Monaten ihre Befugnisse in dieser Angelegenheit regeln, um die Produktion von gentechnisch veränderten Organismen effektiv zu verbieten. Der Direktor des Kanarischen Instituts für landwirtschaftliche Lebensmittelqualität (ICCA), José Díaz-Flores, sagt, daß diese Maßnahme den Konsum solcher Lebensmittel nicht verbietet, sofern sie ordnungsgemäß angegeben und gekennzeichnet sind. Die ökologische/biologische Produktion ist eine der Qualitätsregelungen, zusammen mit der geschützten Ursprungsbezeichnung oder der geschützten geografischen Angabe, die gesetzlich festgelegt ist, um „Spitzenprodukte“ zu schützen und zu fördern.