Feuer auf Gran Canaria wurde gestern stabilisiert

Waldbrand

Gran Canaria:
Von dem verheerenden Feuer auf Gran Canaria sind 10 Gemeinden betroffen. Nach 5 dramatischen Tagen wurde gestern das Feuer stabilisiert und viele der rund 10.000 Evakuierten konnten in ihre Häuser zurückkkehren, nachdem das Risko abgenommen hatte. Auch wenn das Feuer stabilisiert ist, so kam es heute Morgen zur Reaktivierung an einigen Punkten, weshalb jeder das betroffenen Gebiet meiden sollte.
Heute wird der Präsident Pedro Sánchez das vom Brand betroffene Gebiet besuchen. Ab morgen gilt dann wieder oranger Alarm mit Temperaturen um die 40 Grad, was das Feuerrisiko wieder verschärft.

Feuer nun in eine Umfang von 112 km

Gran Canaria

Gran Canaria:
Der Waldbrand auf Gran Canaria hat schon über 12.000 ha abgefackelt und hat mittlerweile einen Umfang von 112 km. Rund 10.000 Menschen mußten wegen des Feuers evakuiert werden. Das Feuer befindet sich in der Stabilisierungsphase und rund 3.000 Evakuierte konnten mittlerweile in ihre Häuser zurückkehren, aber der Kiefernwald von Tamadaba steht immer noch in Flammen. Man hofft, das heute weitere Evakuierte in ihr Zuhause zurückkehren können. Die Löscharbeiten gehen weiter und es sind weiterhin 16 Löscheinheiten aus der Luft im Einsatz, bis das feuer komplett unter Kontrolle ist.
Doch die nächste Hitzewelle ist ab Morgen wieder im Anmarsch und schürrt die Ängste.
Dies ist das schlimmste Feuer auf den Kanaren seit 2007.

 

Vorsichtmaßnahmen wegen erhöhter Feuergefahr treffen

abgebranntes Gebiet

Kanaren:
Wegen der derzeitigen Feuer auf den Kanaren und das erhöhte Feuerrisiko wegen der nächsten Hitzewelle (wieder um die 40 Grad), die in den nächsten Tagen die Kanaren überrollt, wird die Bevölkerung aufgerufen, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um weitere Feuer zu vermeiden.
Das heißt, man sollte die Umgebung rein halten, damit Feuer keine Nahrung zu Ausbreiten findet. Gärten um das Umfeld der Häuser rein halten und von jeglichem brennbaren Material befreien. Außerdem immer einen Wasserschlauch in der Nähe angeschlossen haben.
Da die Feuer auch elektischer Natur sein können, empfiehlt die Feuerwehr, die Geräte während der Ferienzeit vom Stromnetz zu nehmen und nur die Stromversorgung für das Nötigste (Alarmanlage und Kühlschrank) an zu lassen. Ebenfalls sollte man den Reduzierer der Butangasflaschen nicht angeschlossen lassen, um Gasausweichungen zu vermeiden. Außerdem wird empfohlen, die Häuser mit Rauchmelder auszustatten. Das Hauptventil am Wasseranschluss schließen und unbedingt jemand Vertrauenswürdigen  eine Kontakttelefonnummer hinterlassen.

3 Feuer in La Orotava: provoziert?

La Orotava

Teneriffa – La Orotava:
Seprona untersucht ob die 3 Feuer, die gestern in La Orotava ausgebrochen sind, provoziert wurden. Zwei der Feuer wurden am selben Punkt neben der TF-21, in der Gegend von Barroso, registriert. Eines um 4 Uhr in der Früh und das Nächste um 10.45 Uhr. Hinzu kam das schlimmste der Feuer um 14.50 Uhr in Cañeño (eine Kastanienfinca), welches 3.500 qm verbrannte.
Die letzte Nacht arbeitete man immer noch an der Abkühlung des Gebietes, damit ein Wiederaufflammen verhindert werden kann. Seprona untersucht jetzt, ob die Feuer provoziert worden sind.

40 ha in Las Mercedes/La Jardina abgefackelt

Feuerwehr

Teneriffa – Las Mercedes/La Jardina:
Gestern Nachmittag gegen 17 Uhr hat ein Feuer in La Jardina 40 ha abgefackelt. Dank der schnellen Intervention und des Nebels hatte man es nach 3 Stunden unter Kontrolle. Es nähert sich gefährlich Valle Tabares und Valle Jiménez. Wenigsten ein Haus und ein Auto wurden bei dem Feuer zerstört. Die Ursache muß noch geklärt werden, es könnte aber provoziert worden sein, den Nachbarn gaben an, eine Explosion gehört zu haben. Feuerwehr, Brifor, Medio Ambiente und auch ein Hubschrauber waren im Einsatz.
Die derzeitigen Feuer zeigen, wie wichtig eine Reinigung der Berge und Pfade ist, damit Feuer sich nicht über brennbares Material ausbreiten kann.

Lizenzvergabe für Walbeobachtungen auf Teneriffa eingestellt

Los Gigantes

Teneriffa:
Nachdem in veröffentlichten wissenschaftlichen Berichten vom Streß der Tiere berichtet wurde, hatte das Cabildo von Teneriffa um eine Einstellung der Lizenzvergaben für Walbeobachtungen gefordert. Und dies wurde nun wirklich durchgesetzt. Diese Maßnahme dient dem Wohl der Wale und es soll sichergestellt werden, daß die in den Verordnungen festgelegten Schutz- und Verhaltens-maßnahmen eingehalten werden. Denn nur so kann Stress für die Tiere vermieden werden.  Das Cabildo bestätigt die Bedeutung von Walbeobachtungen für die Insel, die jedes Jahr von mehr als 700.000 Touristen durchgeführt werden. Denn dies bedeutet ein Jahreseinkommen von mehr als 26 Millionen Euro und ist somit die 2.-häufigste Aktivität der Besucher und eine der wirtschaftlichsten. Waren es 2014 nur 30 Linzenznehmer, so sind es derzeit 70. D.h. ein Anstieg von 133 % innerhalb von 5 Jahren, was bedeutet, daß viele dieser Tätigkeit illegal nachgegangen waren. 

Feuer auf La Gomera gelöscht

San Sebastian

La Gomera – San Sebastian:
Die schnelle Intervention der zur Verfügung stehenden Mittel zur Brandbekämpfung hat dazu geführt, daß das Feuer in El Lamero (San Sebastián) gestern Nachmittag zügig gelöscht werden konnte.
Die Bevölkerung wird zur Vorsicht aufgerufen, da die kleinste Unachtsamkeit zu katastrophalen Folgen führen kann.

Seit Samstag flüchten Menschen und Tiere vor dem Feuer

Gran Canaria

Gran Canaria:
Das verheerende Feuer auf Gran Canaria zwingt Mensch und Tier seit Samstag zu fliehen. Und die Flucht geht weiter. Gestern flohen die Hirten in den Höhen von Gáldar mit ihren Herden hinab in den unteren Teil der Gemeinde. 3 Herden waren gestern von Caideros und Fagajesto aus geflüchtet. Dort waren bereits am Sonntagabend 4 weitere Herden mit rund 1000 Schafen und Ziegen geflüchtet. Sie gingen nach Saucillo und versuchten die Tiere auf dem Fußballplatz in Schach zu halten. Doch das Feuer breitet sich weiter aus und so geht die Flucht weiter.

Beherzte Polizeikräfte retten Tiere

Ziegen

Gran Canaria – Artenara:
Agenten der Guardia Civil und der Policia local haben am Montagabend Ställe und mehrere Zwinger geöffnet, um die Tiere darin vor dem Feuer zu befreien. Die fast 100 Tiere wurden in ein gefahrloses Gebiet gebracht und mit Wasser und Nahrung versorgt, darunter auch deorientierte Ziegen, die man gefunden hatte. 25 Tiere konnten an ihre Besitzer zurückgegeben werden, die in städtische Einrichtungen evakuiert wurden.

Schon über 10.000 ha abgebrannt und das Feuer wütet weiter

Feuer

Gran Canaria:
100 Einsatzkräfte aus Teneriffa und La Palma sind nach Gran Canaria gereist, um dort bei dem brennenden Infierno zu helfen, welches schon 10.000 ha abgefackelt hat. Gestern wurde der Barrio Ayacata (Tejeda), sowie Tasarte und Tasartico (La Aldea de San Nicolás) evakuiert. Insgesamt wurden bisher 9.000 Personen evakuiert. Schätzungsweise 2.200 Gebäude (Häuser, Reservoirs und Geräteschuppen) stehen im dem Brandgebiet. 20 Straßen sind auf Gran Canaria wegen des Feuers gesperrt. Das Feuer hat einen Umfang von 75 km und betrifft 8 Gemeinden. 1000 Personen sind im Einsatz und hinzu kommt die Bekämpfung durch 14 Hubschrauber/Löschflugzeuge aus der Luft.