Wassermangel auf Fuerteventura, halbe Insel bleibt ohne Wasser im Sommer

Fuerteventura

Fuerteventura:
Die Hälfte der Dörfer von Fuerteventura leiden diesen Monat unter Wassermangel. Das heißt, kein Wasser zum Waschen, Kochen und Reinigen der Häuser. Mehr als 5.000 Menschen waren am vergangenen Wochenende von dem Wassermangel betroffen und mussten Wasserkanister, um zu überleben. Und dies in einem Zeitalter der Technologie beklagen viele Bewohner, man kommt sich vor wie in der 3. Welt. Am schlimmsten betroffen ist das Gebiet von Roque, wo es schon seit 2 Wochen kein Wasser mehr gibt. Die Bewohner beklagen, daß „seit Jahren im August immer wieder das gleiche Problem auftritt und es immer schlimmer wird, weil es mehr Tourismus in El Cotillo und Corralejo gibt, und es keine Kapazität gibt, die gegenwärtige Nachfrage zu versorgen“. Hier muß unbedingt was an der Infrastruktur gemacht werden. Aus diesem Grund möchte man nun das Wassernetzwerk erneuern.

Immer noch bis zu 34 Grad

Hitze

Kanaren:
Die schlimme Hitzewelle mit Temperaturen um die 38 Grad ist vorbei, der Calima lichtet sich und die Temperaturen liegen jetzt zwischen 30 – 34 Grad, kann stellenweise aber auch 37 Grad erreichen. Daher sind trotzdem alle weiterhin in Alarmbereitschaft. Das Cabildo von Teneriffa hat das Feuermachen in den Bergen verboten. Spanien beteiligt sich vorgestern an den Löscharbeiten in Portugal, wo schon 4.000 ha abgefackelt sind.
Alle werden zu einem verantwortungsvollem Umgang mit der Natur aufgefordert! Also bitte nicht einfach seinen Müll da hinterlassen wo man war, sondern diesen mit nach Hause nehmen und entsprechend entsorgen.

Auch in Valencia brennt es

Waldbrand

Spanien:
Aufgrund der Wetterlage kommt es derzeit weltweit zu etlichen Großfeuern, wie z.B. Griechenland, Portugal, Kalifornien und Spanien. Auch in Valencia/ Llutxent wird momentan gegen eine große Feuerbrunst angekämpft, dort sind schon über 2.600 ha abgefackelt. Zwei Fronten sind immer noch aktiv, so das gestern Abend notfallmäßig die Ortschaft Pinet und zwei weitere Urbanisationen evakuieren mußte. Insgesamt sind momentan 2.500 Personen evakuiert. Die Drehung des Windes hat das Feuer gestern Abend wieder angefacht. 600 Personen und 25 Flugmaschinen sind im Einsatz.

Achtung: Brandgefahr!!!

Brandgefahr!

Kanaren:
Die kanarische Regierung hat Alarm wegen des Risikos von Brangdgefahr heraus gegeben, dieser gilt ab heute Mittag 12 Uhr. Speziell betroffen ist die Provinz Santa Cruz de Tenerife mit den 3 dazugehörigen Inseln: El Hierro, La Palma und La Gomera, sowie Gran Canaria. Calima, trockene Luft und Temperaturen über 30 Grad, auch in den Höhenlagen verschärfen die Situation. Außerdem weht Wind, der teiweise recht stark ausfallen kann. Jeder sollte sich verantwortungsbewußt verhalten und die notwendigen Maßnahmen beachten (http://www.112canarias.com/info/index.php/declaracion-de-alertas/consejos-y-recomendaciones/consejos-ante-riesgo-de-incendio-forestal).

Man sollte die Höhenlagen meiden, dort kann es zu Sperrungen kommen, wie z.B. auch gestern das Gebiet von Cumbrecita auf La Palma. Z.B. können ein Funke, ein Stück Glas oder Plastik (Lupeneffekt), oder achtlos weggeworfene Kippen verheerende Auswirkungen haben.

Nächster Calima im Anmarsch

Calima

Kanaren: Man konnte heute morgen schon deutlich verspüren, das wieder heißes Wetter im Anmarsch ist. Der nächste Calima beschert uns heiße Temperaturen und Sand in der Luft, was für Asthmatiker und Personen mit Atmungserkrankungen wieder zu Problemen führt. Wie immer heißt es dann viel Trinken und unnötigen Aufenthalt im Freien zur Mittagszeit meiden.