Fast 30.000 nicht verkaufte neue Wohnungen

Wirtschaft

Spanien – Kanaren:
In ganz Spanien gibt es fast 460.000 neu gebaute Häuser/Wohnungen, die einen Besitzer suchen. Davon allein 29.237 auf den Kanaren, das sind 2,8% des Wohnungsbestandes. Innerhalb Spaniens sind die Kanaren (zusammen mit Ceuta und Melilla) das einzige Gebiet, wo der Stock an Neubauten gestiegen ist. Der spanische Immobilienmarkt verdaut seit 9 Jahren die entstandenen Wohnungsüberschüsse, die während des Baubooms entstanden waren. Seit 2010 wurden in ganz Spanien mehr neue Häuser gekauft, als gebaut. Das war auf den Kanaren bis vor 2 Jahren auch so. Gestern hat das Entwicklungsministerium bekannt gegeben, das 2018 auf den Kanaren das 2. Jahr in Folge war, in dem die Zahl der leer stehenden Neubauten auf 29.237 angestiegen ist.

Neues Hypothekengesetz in Spanien

Spanien

Spanien – Kanaren:
Seit Jahren hatten Notare der Kanaren Transparenzmaßnahmen für die Unterzeichnung der Bankdarlehen beantragt. Ab kommenden Montag, den 17.6.2019, werden diese nun im ganzen Land verpflichtend sein. Diese Reform der Hypothekenvorschriften, die Banken und Notare in vollem Umfang einbezieht, ist auf den Kanaren jedoch nicht ganz neu (hier fand sozusagen schon das Pilotprojekt dazu statt). Denn die wichtigsten Maßnahmen zur Gewährleistung der informativen Transparenz bei der Hypothekenunterzeichnung sind seit Jahren auf den Kanaren wirksam. Das Hauptziel dieses Gesetzes ist mehr Rechtssicherheit und größerer Kundenschutz. Dadurch soll verhindert werden, daß Europa in eine Bankenkrise gerät. Daher werden Verpflichtungen eingeführt, denen sowohl Finanzunternehmen, als auch Notare nachkommen müssen. Somit muß ein Hypothekennehmer dann einen Vertrag mindestens 10 Tage vor dem geplanten Unterzeichnung in den Händen haben, damit er in einem Erstgespräch mit einem Notar Details klären kann. Dieser wird ihm einem Fragebogen geben, um zu sehen, ob er soweit alles verstanden hat. In einem Zweitgespräch ist dann auch das Finanzinstitut zur Unterzeichnung anwesend.
Die Bank von Spanien verpflichtet die Unternehmen, Personal in Bezug auf den Verkauf und die Vermarktung von Hypotheken in Immobilienkrediten und deren steuerliche Auswirkungen zu unterweisen. Dazu gehört auch die Aufklärung bzgl. der Nebenkosten und Dienstleistungen (wie z.B. Versicherungen); mögliche Risiken und deren Auswirkungen.

Wohnungspreise im 1. Quartal um über 5 % gestiegen

Kanaren

Kanaren:
Laut INE sind die Wohnungspreise auf den Kanaren wieder gestiegen.
So ist im 1. Quartal der Wohnungspreis auf den Kanaren, im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum, um insgesamt 5,2 % gestiegen. Somit sind die Kanaren innerhalb von ganz Spanien die Region mit der höchsten Jahresrate des Housing Price Index (HPI).

Im Mai 84.075 Arbeitslose weniger

Wirtschaft

Spanien – Kanaren:
Im Mai gab es in Spanien insgesamt 84.075 Arbeitslose weniger. Das entspricht – 2,6 %. Somit liegt die Gesamtzahl die nun bei alle Arbeitsämtern registriert sind bei 3.079.491 Arbeitslosen. Dies ist der niedrigste Stand im Monat Mai in den letzten 10 Jahren.
Auf den Kanaren gab es im Mai 1.577 Arbeitslose weniger, so daß die Zahl der registrierten Arbeitslosen nun bei 206.041 liegt.

 

Ab heute neue 100- und 200- Euro Scheine

Geld

Europa: Ab heute sind die neuen 100- und 200- Euro Scheine im Umlauf. Diese enthalten neue Sicherheitselemente, die eine Fälschung erschweren. Die neuen Scheine haben jetzt die gleiche Höhe wie 50 Euro Scheine, so daß sie leichter zu handhaben und von Maschinen zu verarbeiten sind. Auf dem Silberband ist ein Hologramm mit Satelliten, welches kleine € zeigt, die wenn sie geneigt werden, sich um die Zahl bewegen. Der Wert wird anzeigt und ist deutlicher unter direktem Licht sichtbar. Das Silberband zeigt auch das Porträt Europas, das Architekturmotiv und ein großes „€“ -Symbol. Ebenso enthalten die neuen 100- und 200-Euro Scheine eine verbesserte smaragdgrüne Zahl.

Aquakulturen vom Verschwinden bedroht

Teneriffa

Teneriffa:
Die Gruppe der Aquakulturisten bekräftigt, daß die Zahl der Unternehmen während der Krise drastisch gesunken ist und das Risiko besteht, das Aquakulturen ganz auf Teneriffa verschwinden. aus diesem Grund fordern sie die kanarische Regierung auf, die Arten, die in Gefangenschaft erzeugt werden können, zu erweitern. Bisher gibt es auf den Kanaren nur Aquakulturen zur Zucht von Doraden und Wolfsbarsch (Lubina). Dies mindert die Wettbewerbsfähigkeit kanarischer Unternehmen, da andere Anbieter auch andere Fischarten anbieten können, die in anderen Teilen des Territoriums produziert werden. Hier gibt es strenge Reglungen (derzeit nur 2 Arten), weshalb Investoren zur Gründung solcher Unternehmen lieber den Mittelmeerraum bevorzugen, die Investition ist die Gleiche, aber sie haben dort die Möglichkeit mehr verschiedene Arten zu züchten.

Santander wird 1.150 Filialen schließen

Wirtschaft

Spanien – Santander:
Die Banco Santander (die spanische Universalbank, die als  2.-größtes Finanzinstitut Europas und gemessen am Gewinn als  3.-größte Bank weltweit gilt) hat mitgeteilt, daß sie nach der Akquisition von Banco Popular, 1.150 Filialen schließen werden. Dadurch werden über 3.700 Arbeitsplätze verloren gehen. Nach dem Sommer wird man mit der Vollstreckung beginnen.

Arbeitszeitkontrolle für gesamte EU

Zeit

Europäische Union: Der luxemburger Gerichtshof hat entschieden, das alle Mitgliedstaaten der EU die die Arbeitgeber zur Arbeitszeitkontrolle verpflichten müssen. Das wird vielen hier auf den Kanaren zwar nicht gefallen, denn die Schattenwirtschaft hier ist imens und es gibt immer noch etliche schwarze Schafe, die die Situation von Arbeitnehmer ausnutzen und moderne Sklaverei betreiben. Das haben die vielen Arbeitsinspektionen in den letzten Jahren immer wieder bewiesen. Laut Angaben des luxemburger Gerichts werden 53,7% der in Spanien geleisteten Überstunden nicht erfasst, dem wird nun ein Ende gesetzt.

Erholung der Wirtschaft

Wirtschaft

Teneriffa:
Im 1. Quartal 2019 hat die Seguridad Social insgesamt 27.881 Unternehmen registriert. Im Vergleich dazu gab es Ende 2013 (eines der schlimmsten Jahre der Rezession) nur 25.075 Unternehmen, d.h. es konnten über 2.000 Unternehmen regeneriert werden, die während der Krise zur Schließung gezwungen waren. Vor allem die hohe Arbeitslosigkeit und der Rückgang des Konsums haben dazu geführt, daß vor allem kleine und mittlere Unternehmen während der Krise schließen mußten. Mittlerweile ist also ein Aufwärtstrend zu vermerken, denn kurz vor Beginn der Finanzkrise, also Ende 2007, hatte die Seguridad Social insgesamt 27.408 Unternehmen registriert und da liegen wir jetzt sogar darüber.

Selbstständigepauschale von 50 Euro wird verlängert

Kanaren

Kanaren: Wer sich nun auf den Kanaren selbstständig macht, kommt in den Genuß, daß die Selbstständigenpauschale um 1 bis 2 Jahre verlängert wird. Selbstständige zahlen monatlich eine Mindestpauschale von 283 Euro, wer sich neu selbstständig macht zahlt aber nur 50 Euro pro Monat, somit spart derjenige 2.796 Euro pro Jahr. Dies hat gestern die kanarische Regierung entschieden. Dies soll rückwirkend seit  dem 1. Januar 2019 gelten. Wer also bis jetzt schon zuviel gezahlt hat, kann mit einer Rückzahlung rechnen. Auf nationaler Ebene ist im 1. Quartal 2019 die Zahl der Selbstständige zurück gegangen, während die Zahl auf den Kanaren zunimmt. Ende 2018 führten die Kanaren mit einer Steigerung von 4,3 % die nationale Rangliste an.