Die Kanaren haben 20.900 Arbeitsplätze im 1. Quartal verloren

Kanaren

Kanaren – Spanien: Laut INE gibt es auf den Kanaren 237.700 Arbeitslose. Die Kanaren verloren im 1. Quartal diesen Jahres 20.900 Arbeitsplätze, was einem Rückgang von 2,29% im Vergleich zum Vorquartal entspricht. Mit 21,03 % ist die Arbeitslosenquote auf den Kanaren immer noch eine der höchsten in ganz Spanien. Mit 892.500 aktiven Menschen beträgt die allgemeine Aktivitätsrate auf den Kanaren 60,03%. In ganz Spanien verringerte sich die Zahl der Beschäftigten im 1. Quartal diesen Jahres um 93.400 auf 19.471.100. Damit gingen 19,5 Millionen Arbeitsplätze verloren, die in der 2. Hälfte des Jahres 2018 erzielt wurden. In ganz Spanien liegt die Arbeitslosenquote bei 3.354.200, also 14,7 %.

Mobilisierung um ausstehendes Bewässerungsgeld zu fordern

Santa Cruz

Teneriffa – Gran Canaria:
Die Regierungsdelegation hat bereits die Erlaubnis erteilt, damit Landwirte und Viehzüchter mit Traktoren und Tieren am 5. April in den beiden Provinzhauptstädten auf die Straße gehen, um die 8 Millionen Euro zu fordern, die zum Ausgleich der Wasserkosten vorgesehen sind und die die Zentralregierung endlich zahlen müßte. Die Kanaren leiden unter dem Klimawandel und es gibt nicht genügend Wasser für die Landwirtschaft. Beginn der Demonstration ist um 11 Uhr ab der Plaza de España in Teneriffa. Eine Abwendung der Mobilisierung ist nur möglich, wenn endlich das ausstehende Geld überwiesen würde.

Steigende Immobilienpreise in Spanien

Preise

Spanien – Kanaren:
Laut dem Immobilienpreisindex von Idealista sind die Preise  für gebrauchte Wohnungen auf den Kanaren im Februar um 2,1 % gestiegen. Dies ist einer der größten Zuwächse in ganz Spanien. In ganz Spanien ist der Preis für gebrauchte Wohnungen im Februar um 1,1% auf 1.744 Euro pro qm gestiegen. Im Jahresvergleich ein Anstieg von 8,1%. Nur 4 Gemeinden haben die Preise gesenkt: Extremadura um 1,5%, Navarra um 0,5%, Kantabrien um 0,3% und Castilla-La Mancha. Die höchsten Preissteigerungen gab es auf den Kanaren mit 2,1 %, Katalonien mit 1,2 % und Murcia mit 0,9 %. Madrid die teuerste Autonomie mit einem Preis von 3.099 Euro pro qm, gefolgt Barcelona mit 2.904 Euro pro qm, dann den Balearen mit 2.891 Euro pro qm und Euskadi mit 2.592 Euro pro qm. Am günstigsten sind Toledo und Ávila mit 786 bzw. 803 Euro pro qm, gefolgt von Extremadura mit 904 Euro pro qm, von Castilla-La Mancha mit 912 Euro pro qm und Murcia mit 1.024 Euro pro qm.

Letztes Jahr 10,3 % mehr Hypothekenabschlüsse

Vertragsabschluß

Spanien:
Letztes Jahr wurden in ganz Spanien insgesamt 345.186 Hypothekenabschüsse unterzeichnet, das ist die höchste Zahl seit 2011 und das 5.Jahr in Folge bzgl. der Hypothekenabschlüsse. Das sind 10,3 % mehr als im Vorjahr 2017. Laut INE (Nationales Statistik Institut) belief sich der Wert aller 2018 neu gebildeten Hypotheken auf 42.708,97 Millionen Euro. Das sind 16,5% mehr als im Vorjahr Der durchschnittliche Betrag stieg um 5,6% und lag somit bei 123.727 Euro.
Bei den Hypotheken für Wohnimmobilien betrug der durchschnittliche Zinssatz im Dezember 2,62% (3,9% weniger als im Dezember 2017) und die durchschnittliche Laufzeit 24 Jahre. 58,6% der Hypothekendarlehen wurden zu variablen Zinssätzen und 41,4% zu festen Zinssätzen vereinbart. Die meisten Hypotheken wurden in Madrid (65.503), Andalusien (65.431) und Katalonien (57.477) abgeschlossen.

Immer noch viele Zwangsräumungen auf den Kanaren

Amarilla Golf

Kanaren:
14 Personen (8 Erwachsene und 6 Kinder) kämpfen derzeit in Amarilla Golf gegen die Zwangsräumungen, die von SAREB (bekannt als schlechte Bank, sie gehört zu den Finanzinstituten in Spanien, die die meisten Zwangsräumungen durchführen läßt) veranlaßt wurden. Im letzten Quartal gab es 1.100 Zwangsräumungen auf den Kanaren; hier gab es innerhalb Spaniens den höchsten Anstieg der Mietpreise und on Top dem 2.-niedrigsten Lohn; der durchschnittliche Mietpreis liegt bei 749 Euro und das Armutsrisiko bei 40,2%. Auf den Kanaren herrscht ein realer Wohnungsnotstand, auf den eine kollektive und organisierte Antwort gefunden werden muß. Denn es ist mittlerweile ein Kampf ums Überleben.

Ende 2018 insgesamt 228.200 Arbeitslose auf den Kanaren

Wirtschaft

Spanien – Kanaren: Die Kanaren schlossen das Jahr 2018 mit insgesamt 228.200 Arbeitslosen, das sind
19,99 %. Somit liegen die Kanaren in Sachen hoher Arbeitslosigkeit auf Platz 3, lediglich übertroffen von Extremadura mit 23,10 % und Andalusien mit 21,26 % Arbeitslosigkeit. Der nationale Durchschnitt liegt bei
14,45 % Arbeitslosigkeit.

CaixaBank schließt Büros auf den Kanaren

Kanaren

Kanaren – Spanien: Wie gestern bekannt gegeben wurde, wird CaixaBankf 37 ihrer Büros auf den Kanaren schließen. In der Provinz Santa Cruz de Tenerife plant das Unternehmen 19 Büros zu schließen und den Personalbestand um 101 Mitarbeiter zu reduzieren. In Las Palmas wird erwartet, daß eine ähnliche Anzahl von Büros geschlossen wird (18), aber nur 58 Mitarbeiter sollen reduziert werden. Auch auf dem Festland stehen Reduzierungen mit Mitarbeitern an. Am stärksten betroffen ist die Gemeinschaft Madrid mit einer Reduzierung von 477 Arbeitsplätzen, gefolgt von Andalusien mit 391 und Valencia mit 238 Stellen. Insgesamt ist geplant in ganz Spanien 2.157 Stellen zu reduzieren.

Einheimischer Käfer Grund für Verzögerungen der Bauarbeiten in Oroteanda

Bauarbeiten

Teneriffa – Süden:
Der Provinzverband der Bauunternehmen kritisiert, daß wir uns Mitte Januar befinden und nichts unternommen wird, um die Bauarbeiten zwischen den Gebieten Oroteanda und Las Chafiras durchzuführen. Die Bau-arbeiten wurden bereits im Oktober für 21.797.785,89 Euro an die UTE Ferrovial Agroman SA -Ten Asphalt-Ausgrabungen Óscar del Castillo vergeben, aber es geschieht nichts, trotzt großer Ankündigung der beginnenden Bauarbeiten. Grund für die Verzögerungen sei ein einheimischer Käfer, der laut Experten, per Hand dort entfernt werden müsse, damit mit den Arbeiten begonnen werden können. Der Vorsitzende von Fepeco, Óscar Izquierdo, sagte, daß diese Situation „ein Spiegelbild dafür ist, warum auf Teneriffa keine Infrastruktur ausgeführt wird. Die Lähmung sei auf die mangelnde Koordination zwischen den verschiedenen beteiligten Verwaltungen zurückzuführen. Jeder Schritt nach vorne, trifft sofort auf ein Hindernis des anderen.“ Es bestehe die dringende Notwendigkeit der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung durch technische und personelle Mittel.

Teneriffa mal wieder ganz vorne, dieses Mal bzgl. Mietpreissteigerung!

Finanzen

Spanien – Kanaren:
In ganz Spanien liegt Teneriffa auf den Kanaren mal wieder an vorderster Stelle, dieses Mal in Sachen Mietpreissteigerung. Dieser Preis ist letztes Jahr um
14,5 % angestiegen. Im Durchschnitt zahlt man 8,80 Euro pro qm, wobei die Mietpreise im Süden doppelt so hoch wie im Norden sind. Das Gleiche spiegelt sich auch in den Preisen für Immobilien wieder, auch diese sind im Norden entsprechend günstiger. Ein großes Problem ist, das viele lieber an Touristen vermieten, da sie mit denen schneller mehr Geld verdienen können. Dann gibt es auch oft die Forderungen nach unbefristete Arbeitsverträgen, damit man einen Mietvertrag bekommt. Auch dies ist ein großes Problem hier, da viele Firmen diese nicht gerne ausstellen. Dann kommt noch hinzu, das die Kanaren zu den Geringverdiener in Spanien gehören, die können solche Preissprünge garnicht mitmachen.