Immer noch viele Zwangsräumungen auf den Kanaren

Amarilla Golf

Kanaren:
14 Personen (8 Erwachsene und 6 Kinder) kämpfen derzeit in Amarilla Golf gegen die Zwangsräumungen, die von SAREB (bekannt als schlechte Bank, sie gehört zu den Finanzinstituten in Spanien, die die meisten Zwangsräumungen durchführen läßt) veranlaßt wurden. Im letzten Quartal gab es 1.100 Zwangsräumungen auf den Kanaren; hier gab es innerhalb Spaniens den höchsten Anstieg der Mietpreise und on Top dem 2.-niedrigsten Lohn; der durchschnittliche Mietpreis liegt bei 749 Euro und das Armutsrisiko bei 40,2%. Auf den Kanaren herrscht ein realer Wohnungsnotstand, auf den eine kollektive und organisierte Antwort gefunden werden muß. Denn es ist mittlerweile ein Kampf ums Überleben.

Ende 2018 insgesamt 228.200 Arbeitslose auf den Kanaren

Wirtschaft

Spanien – Kanaren: Die Kanaren schlossen das Jahr 2018 mit insgesamt 228.200 Arbeitslosen, das sind
19,99 %. Somit liegen die Kanaren in Sachen hoher Arbeitslosigkeit auf Platz 3, lediglich übertroffen von Extremadura mit 23,10 % und Andalusien mit 21,26 % Arbeitslosigkeit. Der nationale Durchschnitt liegt bei
14,45 % Arbeitslosigkeit.

CaixaBank schließt Büros auf den Kanaren

Kanaren

Kanaren – Spanien: Wie gestern bekannt gegeben wurde, wird CaixaBankf 37 ihrer Büros auf den Kanaren schließen. In der Provinz Santa Cruz de Tenerife plant das Unternehmen 19 Büros zu schließen und den Personalbestand um 101 Mitarbeiter zu reduzieren. In Las Palmas wird erwartet, daß eine ähnliche Anzahl von Büros geschlossen wird (18), aber nur 58 Mitarbeiter sollen reduziert werden. Auch auf dem Festland stehen Reduzierungen mit Mitarbeitern an. Am stärksten betroffen ist die Gemeinschaft Madrid mit einer Reduzierung von 477 Arbeitsplätzen, gefolgt von Andalusien mit 391 und Valencia mit 238 Stellen. Insgesamt ist geplant in ganz Spanien 2.157 Stellen zu reduzieren.

Einheimischer Käfer Grund für Verzögerungen der Bauarbeiten in Oroteanda

Bauarbeiten

Teneriffa – Süden:
Der Provinzverband der Bauunternehmen kritisiert, daß wir uns Mitte Januar befinden und nichts unternommen wird, um die Bauarbeiten zwischen den Gebieten Oroteanda und Las Chafiras durchzuführen. Die Bau-arbeiten wurden bereits im Oktober für 21.797.785,89 Euro an die UTE Ferrovial Agroman SA -Ten Asphalt-Ausgrabungen Óscar del Castillo vergeben, aber es geschieht nichts, trotzt großer Ankündigung der beginnenden Bauarbeiten. Grund für die Verzögerungen sei ein einheimischer Käfer, der laut Experten, per Hand dort entfernt werden müsse, damit mit den Arbeiten begonnen werden können. Der Vorsitzende von Fepeco, Óscar Izquierdo, sagte, daß diese Situation „ein Spiegelbild dafür ist, warum auf Teneriffa keine Infrastruktur ausgeführt wird. Die Lähmung sei auf die mangelnde Koordination zwischen den verschiedenen beteiligten Verwaltungen zurückzuführen. Jeder Schritt nach vorne, trifft sofort auf ein Hindernis des anderen.“ Es bestehe die dringende Notwendigkeit der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung durch technische und personelle Mittel.

Teneriffa mal wieder ganz vorne, dieses Mal bzgl. Mietpreissteigerung!

Finanzen

Spanien – Kanaren:
In ganz Spanien liegt Teneriffa auf den Kanaren mal wieder an vorderster Stelle, dieses Mal in Sachen Mietpreissteigerung. Dieser Preis ist letztes Jahr um
14,5 % angestiegen. Im Durchschnitt zahlt man 8,80 Euro pro qm, wobei die Mietpreise im Süden doppelt so hoch wie im Norden sind. Das Gleiche spiegelt sich auch in den Preisen für Immobilien wieder, auch diese sind im Norden entsprechend günstiger. Ein großes Problem ist, das viele lieber an Touristen vermieten, da sie mit denen schneller mehr Geld verdienen können. Dann gibt es auch oft die Forderungen nach unbefristete Arbeitsverträgen, damit man einen Mietvertrag bekommt. Auch dies ist ein großes Problem hier, da viele Firmen diese nicht gerne ausstellen. Dann kommt noch hinzu, das die Kanaren zu den Geringverdiener in Spanien gehören, die können solche Preissprünge garnicht mitmachen.

Durch Wind sind 3,8 Tonnen Bananen zerstört worden

Bananen

Kanaren:
In den ersten Tagen dieses Jahres waren die Techniker unterwegs, um die Schäden an den Bananenfincas, die durch die Winde vom 22. – 24.12.18 verursacht wurden, festzustellen. Demnach sind 3,89 Tonnen Bananen auf den Kanaren durch den Wind zerstört worden. 60% der betroffenen Fincas haben Schäden von 8% – 10% erlitten. Die größten Verluste erlitt Teneriffa mit 1.940.000 kg im Süden und 530.000 kg im Norden; der Südwesten von La Gomera hatte Verluste von 120.000 kg und im Westen und Süden von La Palma 1.300.000 kg verzeichnet. Der Rest der betroffenen Gebiete hat leichte Schäden an den Blättern und kaum an fallenden Pflanzen erlitten. Bisher wurden in rund 5.000 Parzellen Schäden gemeldet.

Letztes Jahr 4,2 % weniger Arbeitslose

Wirtschaft

Kanaren:
Die Zahl der registrierten Arbeitslosen in den Arbeitsämtern der Kanaren ging im letzten Jahr 2018 um 4,2 % zurück, dies entspricht 9.072 Personen. Somit liegt die Zahl der Arbeitslosen, nach den Angaben des Arbeitsministeriums, nun bei 207.015 Personen.
Im Dezember 2018 ging im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat die Arbeitslosenzahl um 2.960 Personen zurück und lag damit um 1,41 % niedriger, als im Dezember 2017.

Britische Touristen bekommen wahrscheinlich IGIC nach Brexit zurückerstattet

Wirtschaft

Kanaren:
Wie heute in der spanischen Presse verkündet wurde, werden die kanarischen Insel, um den Handel anzukurbeln, den britischen Touristen (und Nordirländern) nach dem Brexit am 30. März wahrscheinlich die IGIC (Steuer) für hier gekauften Produkte zurückerstatten. Grund sind die Befürchtungen, das der britische Pfund eine Abwertung durch den Brexit erfährt und somit zu einem Verlust der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von Briten, Schotten und Nordirländern führen wird. Dies hätte einen doppelt negativen Einfluss auf den Tourismussektor hier, denn Briten wären gezwungen ihre Ferien hier aufzugeben und die die weiterhin kommen, müssen bei ihren Geldausgaben vorsichtiger sein. Vor Jahren hatte man diese Möglichkeit auch schon  den Russen eingeräumt.