Kanaren in Sachen Gehältern auf vorletztem Platz

Kanaren

Spanien – Kanaren: Laut CCOO arbeitet man heir auf den Kanaren  26,41 Stunden mehr im Jahr,  als der nationale Durchschnitt. Und obwohl Verbesserungen für Beschäftigung und Tarifverhandlungen vereinbart wurden, liegen die Kanaren bei den Gehältern immer noch auf dem Vorletzten Platz. Laut Gewerkschaften ist das Gehalt auf den Kanaren um 2,02 % gestiegen, der nationale Druchschnitt lag bei einer Steigerung von 2,20 %. Diese Verbesserung kommt 235.129 Arbeitnehmern aus 32.129 Unternehmen auf den Kanaren zugute. Hier werden im Durchschnitt 1795,29 Stunden pro Jahr meist geleistet, das sind 39,36 Stunden mehr als im Rest von Spanien. Und die Reallöhne zwischen 2008 und Ende 2018 führen zu einem Kaufkraftverlust von 1,75 %.

Kanarische Selbstständige geben bis zu 8.000 Euro weniger an als Rentner und Angestellte an

Geld

Kanaren:
Wie Erhebungen der Prüfer des Finanzministeriums (GESTHA) zeigen, geben mehr als 55.700 Selbstständige auf den Kanaren (das ist fast die Hälfte aller registrierten Selbstständigen auf den Kanaren – 47,5%) an, weniger als 12.000 Euro pro Jahr zu verdienen. Das sind 5.643 – 8.808 € weniger, als das was Arbeitnehmer und Rentner angeben. Die Steuer auf die Einkommenssteuer von unter 12.000 Euro ist gleich Null.
Diese Daten findet das Finanzamt auffällig und alarmierend. Daher werden entsprechende Ermittlungen bei Personen eingeleitet, bei denen der Verdacht auf Betrug besteht und die keine ergänzenden Erklärungen abgegeben haben.

Im 2. Quartal Zustrom von 12.700 Ausländern – mehr Arbeitslose

Kanaren

Kanaren: Im 2. Quartal (April-Juni) sind insgesamt 12.700 Ausländer (7.200 aus Ländern der Europäischen Union und 5.500 aus anderen Nationen) auf den Kanaren zugezogen. Laut INE hat der starke Anstieg der Erwerbsbevölkerung im 2. Quartal einen absoluten Rückgang der Arbeitslosigkeit auf den Kanaren verhindert. Denn die 7.200 geschaffenen Arbeitsplätze wurden aufgrund des Anstiegs der Erwerbstätigen von 8.700 Personen  oder derjenigen, die dies beabsichtigen, in 1.500 Arbeitslose umgewandelt. Die Arbeitslosenquote der Kanaren liegt bei 21 % und wird Innerhalb Spaniens nur noch von Andalusien mit 21,04 % übertroffen. Innerhalb Spaniens gehört man hier zu den Geringverdienern.

21 % Arbeitslosigkeit auf den Kanaren

Wirtschaft

Spanien – Kanaren:
Auf den Kanaren liegt die Arbeitslosenquote immer noch bei 21 %. Somit gehören die Inseln weiterhin zu den Gemeinden mit der höchsten Arbeitslosigkeit. Lediglich übertroffen von Andalusien mit 21,04 %.
Laut INE ist die Arbeitslosigkeit auf den Kanaren im
2. Quartal diesen Jahres um 1.500 Personen, also auf  auf 239.200 Arbeitslose gestiegen. Das ist eine Zunahme von 0,62 % im Vergleich zum Vorquartal.
National gesehen ging die Arbeitslosigkeit im 2. Quartal um 123.600 Personen zurück, das waren 3,7% weniger als im Vorquartal. Es gibt 3.230.600 Arbeitslose in Spanien.

Miet- und Immobilienpreise auf Rekordhöhe, unerschwingliche Preise für die hiesigen Einwohner

Zeit zum Handeln

Kanaren:
Die Mietpreise auf den Kanaren erreichen Rekordhöhe, somit ist in den großen Tourismusgemeinden ein Empfang für den durchschnittlichen Inselbewohner unerschwinglich – inakzeptabel!
Innerhalb Spaniens zählt Santa Cruz de Tenerife zu den  25 Provinzhauptstädten mit Rekordmieten. In den beiden Provinzhauptstädten übersteigen die Erhöhungen erstmals in der Geschichte die 10 € pro qm.
Die Immobilienpreise steigen ebenfalls. Immer mehr Ausländer kaufen hier Immobilien, nicht nur Briten und Deutsche, sondern es gibt eine erhöhte Nachfrage von Belgiern, Russen und Italiener. Dies macht die Situation für hiesige Bewohner untragbar, denn mit einem Durchschnittsgehalt, das zu den niedrigsten im Land zählt, ist es ein Unding, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Lediglich in La Laguna mit 1.132 €  pro qm und San Bartolome de Tirajana mit 1.484 € pro qm ist es etwas günstiger, als wie vor einem Jahr. Ansonsten sind überall die Durchschnittspreise angestiegen und liegen in Gran Canaria in: Arucas bei 1.126 €  – 13 % höher, in Telde bei 1.169  € – 12 % höher,  in Mogan bei 2.146 € – fast 8 % und in las Palmas bei 1.475 € – fast 5 %.
Auf Teneriffa gibt es die höchsten Zuwächse in Granadilla mit 1.331 € – also 19 % mehr,  in Candelaria mit 1.551 € –  15 % mehr, in Arona mit 1.562 € –  14 % mehr und vor allem in Adeje, mit einem Durchschnittspreis von 2.202 € pro qm, somit liegt der Preis 3,8 % höher, als wie vor einem Jahrzehnt in der Immobilienblase.
Tias auf Lanzarote hat den höchsten Durchschnittspreis der Kanaren mit 2.313 Euro erreicht.
Ein Haus auf den Kanaren zu mieten war noch nie so teuer. Der Durchschnittspreis übertrifft zum 1. Mal 10 € pro qm.
Laut dem Immobilienportal Idealista kostete die Miete im vergangenen Monat auf den Kanaren durchschnittlich 10,1€ pro qm, das sind 1,8% mehr als im Mai und 7% mehr als wie vor einem Jahr. Somit übersteigt erstmalig in der Geschichte der durchschnittliche Mietpreis 10 € pro qm.

Euribor wieder am sinken

Geld

Spanien:
Der Euribor, der Hauptindikator für variable Hypotheken ist im Juni auf -0,189% gesunken. Somit zahlen Hypothekennehmer jetzt weniger, als wie vor einem Jahr. Nachdem der Euribor im Februar und März 2018 seinen Tiefpunkt erreicht hatte, erhöhte er sich allmählich wieder, bis im März 2019 dann der Abwärtstrend bis in den Juni hinein anhielt. Somit erreichte der Euribor zum 1. Mal in den letzten 10 Monaten  den Tiefpunkt. Dadurch spart einen Hypothekennehmer im Jahr zwischen 5 -15 Euro.

Bezahlbare Mietwohnung auf den Kanaren finden – eine echte Herausforderung!

Wirtschaft

Kanaren:
Hier die Ergebnisse der Nachfrage nach Wohnraum in Spanien 2019, zusammengefaßt in einem Bericht vom Immobilienportals Casaktua. Demnach finden 51% der Canarios die kurz- oder mittelfristig umziehen möchten, nichts, was sie sich wirtschaftlich leisten können oder was ihren Bedürfnissen entspricht (46%). Im Vergleich zu Restspanien gehören die Arbeitslöhne auf den Kanaren zu den Niedrigsten im Land. Mit Blick auf die Zukunft glauben 87% aller Befragten auf den Kanaren, daß die Kosten für Miete und Kauf weiter ansteigen. 23% der Canarios im Jahr 2019 beabsichtigen, ihre Immobilie bald zu wechseln: 11% suchen eine eigene Immobilie und 12% eine andere Mietimmobilie. Im Jahr 2018 waren es dagegen noch 44% die wechseln wollten (20% Kauf und 24% Miete). Auf den Kanaren beträgt die durchschnittliche Ersparnis beim Kauf eines Eigenheims 87.110 Euro, und das festgelegte Budget entspricht durchschnittlich 166.514 Euro. Für die Miete werden durchschnittlich 456 Euro veranschlagt.

Mietkosten auf den Kanaren fast so hoch wie Hypothekenkosten

Kanaren

Kanaren: Das die Mietpreise die letzten Jahren auf den Kanaren in die Höhe geschossen sind ist allgemein bekannt. Mit ein Grund dafür sind die Urlaubsvermietungen. Laut der Istac-Erhebung über die Lebensbedingungen (es wurden mehr als 11.000 Menschen aus 4.600 Haushalten auf den Kanaren befragt; dies gab einen Überblick über die sozioökonomische Situation und die Wahrnehmung, der Bürger. Fragen zur Beschäftigung, Ausbildung, Armut, Zeitnutzung, Umwelt und Wohnraum bildeten die umfassende Umfrage) ist Differenz zwischen dem Durchschnittsbetrag für das Hypothekenkontingent und dem Mietbetrag von 115 auf 13 Euro gesunken. Somit ist die Zahlung der Hypothekengebühr auf den Kanaren nur wenig teurer als die monatliche Miete. Laut Umfrage geben Inselbewohner im Durchschnitt 432,80 Euro für Hypothekenzahlungen aus, während die Mietkosten  im Durchschnitt 419,20 Euro beträgt. Also nur 13 Euro weniger. Vor 11 Jahren lag die Differenz noch bei 115 Euro. 64,7% der Haushalte leben in ihren eigenen 4 Wänden, während es vor 11 Jahren noch 72,2% waren. 

Fast 30.000 nicht verkaufte neue Wohnungen

Wirtschaft

Spanien – Kanaren:
In ganz Spanien gibt es fast 460.000 neu gebaute Häuser/Wohnungen, die einen Besitzer suchen. Davon allein 29.237 auf den Kanaren, das sind 2,8% des Wohnungsbestandes. Innerhalb Spaniens sind die Kanaren (zusammen mit Ceuta und Melilla) das einzige Gebiet, wo der Stock an Neubauten gestiegen ist. Der spanische Immobilienmarkt verdaut seit 9 Jahren die entstandenen Wohnungsüberschüsse, die während des Baubooms entstanden waren. Seit 2010 wurden in ganz Spanien mehr neue Häuser gekauft, als gebaut. Das war auf den Kanaren bis vor 2 Jahren auch so. Gestern hat das Entwicklungsministerium bekannt gegeben, das 2018 auf den Kanaren das 2. Jahr in Folge war, in dem die Zahl der leer stehenden Neubauten auf 29.237 angestiegen ist.

Neues Hypothekengesetz in Spanien

Spanien

Spanien – Kanaren:
Seit Jahren hatten Notare der Kanaren Transparenzmaßnahmen für die Unterzeichnung der Bankdarlehen beantragt. Ab kommenden Montag, den 17.6.2019, werden diese nun im ganzen Land verpflichtend sein. Diese Reform der Hypothekenvorschriften, die Banken und Notare in vollem Umfang einbezieht, ist auf den Kanaren jedoch nicht ganz neu (hier fand sozusagen schon das Pilotprojekt dazu statt). Denn die wichtigsten Maßnahmen zur Gewährleistung der informativen Transparenz bei der Hypothekenunterzeichnung sind seit Jahren auf den Kanaren wirksam. Das Hauptziel dieses Gesetzes ist mehr Rechtssicherheit und größerer Kundenschutz. Dadurch soll verhindert werden, daß Europa in eine Bankenkrise gerät. Daher werden Verpflichtungen eingeführt, denen sowohl Finanzunternehmen, als auch Notare nachkommen müssen. Somit muß ein Hypothekennehmer dann einen Vertrag mindestens 10 Tage vor dem geplanten Unterzeichnung in den Händen haben, damit er in einem Erstgespräch mit einem Notar Details klären kann. Dieser wird ihm einem Fragebogen geben, um zu sehen, ob er soweit alles verstanden hat. In einem Zweitgespräch ist dann auch das Finanzinstitut zur Unterzeichnung anwesend.
Die Bank von Spanien verpflichtet die Unternehmen, Personal in Bezug auf den Verkauf und die Vermarktung von Hypotheken in Immobilienkrediten und deren steuerliche Auswirkungen zu unterweisen. Dazu gehört auch die Aufklärung bzgl. der Nebenkosten und Dienstleistungen (wie z.B. Versicherungen); mögliche Risiken und deren Auswirkungen.