Listeriose-Warnung auf alle Magrudis-Produkte ausgeweitet

Listeriose

Spanien:
Die Warnung wegen Listeriose wurde gestern auf alle Produkte der sevillanischen Firma Magrudis ausgeweitet. Dadurch will man verhindern, das gelagerte Produkte dieser Firma noch verkonsumiert werden. Am 21. August hatte man die Einstellung der Tätigkeit und die Rücknahme aller von dem Unternehmen hergestellten Produkte angeordnet. Das Carne mechada der Marke „La Mechá“ wurde als Ursprung des Listeriose-Ausbruchs identifiziert. Diese Entscheidung wurde getroffen, nachdem man erfuhr, daß Magrudis mindestens 2 Produkte hergestellt hat, die nicht in den Listen aufgeführt sind, die dem Ministerium über die Stadt Sevilla zur Verfügung gestellt wurden. Der Gesundheitsminister Jesús Aguirre hat angeordnet, diese Tatsachen der Staatsanwaltschaft mitzuteilen.

Im September Streik bei Ryanair

Ryanair

Spanien – Kanaren:
Die Gewerkschaft USO hat wegen der Schließung von 4 Stützpunkten (Girona, Lanzarote, Teneriffa Süd und Las Palmas de Gran Canaria) bereits den Streik für die folgenden Tage: 1., 2., 6., 8., 13., 15., 20., 22., 27. und 29. September angekündigt. Ryanair ist in dieser Zeit verpflichtet, 100% der Flüge außerhalb der Halbinsel, 60% der Flüge auf der Halbinsel und im Ausland mit einer Reisedauer von mindestens 5 Stunden und 35% der Flüge auf der Halbinsel mit einer Reisedauer von weniger als 5 Stunden während des Streiks zu garantieren. Es gibt mehr als 1.800 Ryanair-Beschäftigte in Spanien, deren Rechte nicht beachtet werden. Hier fordert man die Regierung zum Handeln auf. Das Management von Ryanair rechtfertigt die Schließung der 4 Stützpunkte in Spanien durch die Probleme mit den Boeing 737 MAX-Flugzeugen, die Auswirkungen eines möglichen harten „Brexit“ und den Gewinnrückgang in den letzten 2 Jahren. Letzte Woche hat man mit den Massenentlassungen begonnen. Diese betreffen 512 Ryanair-Mitarbeiter: in Girona  164 Personen, in Teneriffa Süd 156 Personen, in Las Palmas 110 Personen und in Lanzarote 82 Personen.
Außerdem wird auch der Stützpunkt Faro in Portugal geschlossen.

Arico ordnet die Räumung des Militärkantons an

Abades

Teneriffa – Abades:
Das Rathaus von Arico hat die Räumung des Militärkantons durch die Polizei veranlaßt. Das Militärkanton, welches zwischen La Punta de Abona und Abades liegt und welches gerne zum illegalen Campen und für große Feten genutzt wird, wird heute geräumt. Man wird die Zugänge schließen und veranlassen, das alle Fahrzeuge  und Zelte dort verschwinden.

Messerattacke eines Minderjährigen Briten auf seine Eltern

Ambulanzen

Teneriffa – Costa Adeje:
In der Avda. de los Pueblos, in Las Terrazas
kam es gestern zur häuslicher Gewalt, als ein
15-jähriger Brite mit einem Messer seine Eltern attackierte und sich anschließend aus einer beträchtlichen Höhe (entspricht ca. 5. Stock) in die Tiefe stürzte. Beide Eltern wurden unterschiedlich schwer verletzt. Die Mutter blieb gestern im El Mojon eingewiesen, während der Vater ins Universitätskrankenhaus gebracht wurde. Der Täter ist schwer verletzt und wurde in die Hospiten gebracht, wo er von der Polizei bewacht wird. Der Grund für die attacke ist noch ungeklärt. Die Familie residiert auf der Insel.

2 Operationssäle in der HUC geschlossen

Universitätskrankenhaus

Teneriffa – Santa Cruz:
Aufgrund der Schließung von 2 Opera-tionssälen in der HUC verschieben sich die Operationen von 40 Patienten. Grund dafür ist die Urlaubszeit von Personal, mehrere Krankschreibungen und unbezahlter Urlaub. Eine Patienten, die seit dem 13.8. eingewiesen ist, wurde schon 3 Mal an einen Tag zu den Operationssälen gebracht und jedes Mal wurde sie vertröstet, man könne die Operation nicht durchführen. Das solche Situationen den Zorn der Patienten schürrt ist klar. Das Problem besteht alljährlich im Zeitraum August/September.
Da wäre doch mal eine Optimierung in der Organisation angesagt. Laut dem Gesundheitsministerium werden aber die durchschnittlichen Operationszahlen der letzten Jahre erreicht. Man würde lediglich weniger komplexe Operation nach hinten schieben. Anästhesisten sind derzeit die gefragtesten Spezialisten, die in kanarischen Krankenhäusern gesucht werden.

7 wahrscheinliche Fälle von Listeriose

Listeriose

Kanaren:
Wie gestern von der Gesundheitsbehörde bekannt gegeben wurde, werden derzeit 7 Personen einer kanarischen Familie untersucht, die während ihres Aufenthaltes in Andalusien, wohl das mit Bakterien verseuchte Fleisch (der Marke La Mechá) gegessen hatten und sich so wahrscheinlich Listeriose zugezogen haben.   Der Leiter der Abteilung für öffentliche Gesundheit betonte gestern noch einmal, das es hier kein Grund zur Besorgnis gäbe, da die Warnung frühzeitig verbreitet wurde und die 1,4 Kg Fleisch die hier geliefert wurden, aus dem Verkehr gezogen wurde. Seit der Warnung am 15. August wurden 196 Listeriosefälle in Spanien, die Mehrheit davon in Sevilla, registriert. Es gab bisher 2 Todesopfer.

Die Kanaren sind die billigste autonome Küstengemeinde im August

Costa Adeje

Spanien – Kanaren:
Im August sind die Kanaren innerhalb Spaniens die billigste autonome Küstengemeinde. Die Balearen dagegen die Teuerste. Im gesamten Archipel bietet die Costa Adeje (im Süden Teneriffas) die meisten Angebote an Ferienhäusern. Dies ergab eine Studie von Holidu. Demnach zahlt man in der Provinz Santa Cruz de Tenerife im Durchschnitt 95 Euro für die Nacht im August und 6 Euro weniger im Monat September. In Las Palmas zahlt man dagegen 125 Euro im August und  120 Euro im September.

Verschärfte Polizeikontrollen in Santa Cruz

Santa Cruz

Teneriffa – Santa Cruz:
Die Polizei hat am vergangenen Wochenende ihre Kontrollen im zentralen Bereich von Santa Cruz verstärkt. Ihr Ziel besteht darin, den Konsum von Betäubungsmitteln und die Begehung von Straftaten im Zusammenhang mit diesen zu verhindern. Man hatte sich auf das Gebiet rund um den Mercado Nuestra Señora de África konzentriert, weil dort Anwohner sich in letzter Zeit über die zunehmende Unsicherheit beklagt hatten. Man hatte ein Messer beschlagnahmt und 28 Handlungen wegen Konsum/Besitzes von Drogen durchgeführt.

Spanier am Chaos auf dem Münchner Flughafen schuld

Fliegen

Deutschland/München – Spanien:
Gestern mußten am Münchner Flughafen 130 Flüge gecancelt werden, nachdem ein junger Spanier (20-25 Jahre alt) der nach einem Thailand-Urlaub aus Bangkok in München ankam und weiter nach Madrid fliegen wollte. Er war desorientiert und gelangte vor einen gesperrten Zutrittsbereich, wo er den Knopf drückte, damit die Türen aufgingen. Dies löste den Sicherheitsalarm aus, denn das Öffnen der Türen bedeutete, daß ein Passagier, der nicht aus dem Schengen-Raum kam, die Kontrollen übersprungen und die Sicherheitszone betreten hatte. Beide Terminals mußten geräumt werden und der Spanier konnte verhaftet werden. Er muß nun die strafrechtlichen Konsequenzen tragen.