Mikroalgen vor der Küste Teneriffas entdeckt

Teneriffa

Teneriffa:
Am Samstagnachmittag, gegen 17 Uhr, hat man an der Küste von Barranco Seco und der Mascaschlucht Mikroalgen gesichtet. Bereits letzten August waren  ebenfalls in diesen Zonen Mikroalgen berichtet worden. Also wer in den Ostertagen schwimmen geht, sollte sich die Küste gut anschauen.

7 Wanderer aus Barranco Seco gerettet

Hubschrauber

Teneriffa – Santiago del Teide:
Gestern nachmittag hat ein GES-Hubschrauber 6 Wanderer aus dem Barranco Seco gerettet, die dort in einer Gruppe zu siebt isoliert waren und den Notruf aktiviert hatten. Der Hubschrauber Helimer von der Küstenwache sammelte den letzten Wanderer und die Feuerwehrleute ein, die die Wanderer gesucht hatten.

Rettung bei Nacht von 2 Wanderern

Teno

Teneriffa – Teno:
Mittwochnacht um 22 Uhr ging ein Notruf ein, daß 2 Wanderer in einem schwer zugänglichen Gebiet des Barranco Seco, in einem gefährlichen Kanal und ohne Licht, isoliert seien. Feuerwehrleute aus San Miguel und Santiago del Teide machten sich auf die Suche und nach deren Auffinden, machten sie sich dann gemeinsam mit ihnen auf einen komplizierten 8-stündigen Weg in ein sicheres Gebiet.
Wandern auf den Kanaren: Bitte nur mit entsprechender Ausrüstung, niemals allein, genug Wasser und Nahrung, Wetter- und Sonnenschutz, Kontaktdaten und Route hinterlassen, Uhrzeit im Auge behalten, nur mit gutem Reiseführer (Orientierungsgabe), einsatzbereites Handy dabei  haben (aber Achtung: man hat nicht überall Empfang!) Absperrungen unbedingt beachten und nicht unnötig in Gefahr begeben!
Fahrlässig verursachte Rettungseinsätze müssen bezahlt werden!

Schon wieder fahrlässig verursachter Rettungseinsatz in der Nähe der Masca-Schlucht

Klippen Los Gigantes

Teneriffa – Masca:
Mittlerweile dürfte doch echt jeder mitbekommen haben, daß seit letzten Freitag hier auf den Inseln höchste Alarmstufe bzgl. der Wetterkonditionen besteht. Und doch gibt es immer wieder Personen, die das außer Acht lassen und dann fahrlässig teure Rettungeinsätze verursachen (wobei die Retter dann ihr Leben aufs Spiel setzen müssen), die wirklich nicht sein müßten. So mußte auch gestern Mittag wieder ein rücksichtsloser Tourist im schwer zugänglichen Gebiet des Barranco Seco gerettet werden. Ein extrem gefährlicher Weg oberhalb der Klippen von Los Gigante, rund 400 m hoch. Als er dann nicht mehr vor noch zurück konnte, sendete er einen Notruf. Insgesamt 7 Feuerwehrmänner aus San Miguel und ein Freiwiliger aus Santiago del Teide zogen los, um eine komplexe Rettungsaktion durchzuführen.
Und das nachdem erst am Montag in der Früh die 8 deutschen Wanderer am Fuße der Masca-Schlucht gerettet werden mußten, die Sonntags in die Schlucht gewandert waren und das ebenfalls als höchste Alarmstufe bestand.
In beiden Fällen werden die entsprechenden Verfahren gegen die Personen eröffnet, was bedeutet, das sie die fahrlässig verursachten Rettungseinsätze zahlen müssen.