12 Ertrunkene auf den Kanaren im 1. Quartal

Küste

Kanaren:
Die Kanaren haben 1500 km Küste. Im
1. Quartal (Januar – März 2019) sind auf den Kanaren insgesamt 12 Todesfälle durch Ertrinken (einer von ihnen ist verschwunden) registriert worden. Dies bedeutet einen Rückgang um 20 % im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum. Nach den Inseln aufgeteilt: Gran Canaria 5 Todesfälle, Teneriffa und Lanzarote jeweils 3 und auf Fuerteventura ein Ertrunkener.

Im August die meisten Ertrunkenen

SOS am Strand

Spanien – Kanaren:
Im August sind in Spanien 65 Personen ertrunken, das ist somit der Monat mit den meisten Ertrunkenen in diesem Jahr. Auf den Kanaren sind in den ersten 8 Monaten 32 Personen ertrunken. Das stellt 12,7 % dar in Bezug aus die Gesamtzahl der Ertrunkenen von 251 Personen im laufendem Jahr. Die Zahl ist dennoch positiv, da es im gleichen Zeitraum letztes Jahr schon 377 Ertrunkene gab. Die Kanaren stehen in der Statistik der Ertrunkenen auf Platz 3 m8it 32 Ertrunkenen, hinter Andalusien (36 Ertrunkene) und Galizien (34 Ertrunkene). Mellila ist das einzige spanische Gebiet, wo es keine Ertrunkene bisher zu beklagen gibt.

Schon 122 Ertrunkene im 1. Halbjahr in Spanien

SOS – Strand

Spanien – Kanaren:
Laut der Real Federación Española de Salvamento y Socorrismo y el Consejo Superior de Deportes sind im
1. Halbjahr von 2018 schon 122 Personen in Spanien ertrunken, davon 22 auf den Kanaren. Im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum ist dies eine Senkung von 42 %, denn 2017 wurden 211 Ertrunkene registriert. Fast 80 % der Ertrunkenen sind über 35 Jahre alt und praktisch war einer von 4 jeweils 75 Jahre oder älter.

Schon wieder 2 Ertrunkene

SOS-Station

Teneriffa – Gran Canaria:
Gestern sind 2 Personen ertunken, einmal in Puerto de la Cruz auf Teneriffa und einmal in Las Palmas de Gran Canaria.
Im 1. Fall handelt es sich um einen 81-jährigen Deutschen, der in La Paz, in einem Hotelpool ertrank. Man hatte Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, jedoch ohne Erfolg.
Im 2. Fall handelt es sich und einen 17-Jährigen aus Jinamar, der mit einem Freund ins Meer schwimmen gegangen und dann von der Strömung fortgetrieben worden war. Der Freund konnte sich aus eigenen Kräften retten, doch für den 17-Jährigen endete dies tödlich. Er wurde ca. 150 m von der Küste entfernt und in 4 m Tiefe geborgen. Ein Taxifahrer hatte Alarm geschlagen.
WARNUNG: Bitte unterschätzen Sie niemals die Macht des Meeres. Beflaggung unbedingt beachten! Hier herrscht schon seit vielen Tagen erhöhter Wellengang und es gibt Unterströmungen.

93 Ertrunkene letztes Jahr auf den Kanaren

Lebensretterstation

Kanaren: Auch diese Negativbilanz ist erschreckend.
Im Jahr 2017 sind insgesamt 93 Personen auf den Kanaren ertrunken. Somit sind die Kanaren die Region mit den meisten Ertrunkenen innerhalb Spaniens. Im jahr zuvor waren es 71 Ertrunkene. somit machen die Kanaren 19,3 % der gesamten Todesfälle aufgrund von Ertrinken in spanischen Gewässern aus. An kanarischen Stränden sind 500 Lebensretter im Einsatz.

Bisher schon 388 Personen in Spanien ertrunken

Zeit zum Handeln

Spanien – Kanaren:
Laut María Teresa Pociello, Provinzpräsidentin des Roten Kreuzes, sind bisher in diesem Jahr schon 388 Personen in Spanien ertrunken, davon 63 auf den Kanaren. Sie bemerkte auch, daß 90 % der Ertrunkenen an nicht überwachten Stränden ihr Leben verlieren. Somit besteht also großer Handlungsbedarf. Sie betonte die Wichtigkeit, nicht nur vorbeugende Maßnahmen durchzuführen, sondern auch, daß die Gemeinden Überwachungsdienste/Rettungsschwimmer in ihren Badezonen integrieren und diese dann auch mit den Gesetzesvorlagen erfüllen.

Schon 50 Ertrunkene dieses Jahr

Gran Canaria

Kanaren – Gran Canaria: Nachdem am Samstagmorgen ein 59-jähriger Deutscher an der Playa de San Agustin ertrunken ist, ist die Bilanz der Ertrunkenen auf den Kanaren für dieses Jahr schon auf 50 Ertrunkene angestiegen. Bitte unterschätzen sie niemals die Macht des Meeres und beachten sie bitte stets die Beflaggung. Wenn Calima herrscht, ist meist auch ein hoher Wellengang an der Tagesordnung.