200 invasive Arten gefährden die kanarische Natur

Kramer-Sittiche

Kanaren:
Wir berichteten in letzter Zeit immer wieder über das Problem von invasiven Arten, wie z.B. die Schlange „Rey de California“, die Kramersittiche, Leguane, spezielle Schildkröten, Frettchen (sie wurden eigentlich zur Jagd eingeführt und ihr Bestand ist mittlerweile nicht kontrollierbar, sie stellen aber eine Gefahr für Hasen und am Boden nistende Vögel dar), Atlashörnchen (sie sind auf Fuerteventura eine unkontrollierbare Plage), Katzenschwanz, uvm.. Hier sei nochmals darauf hingewiesen, daß invasiven Tierarten u.a. Atemwegserkrankungen, Blindheit, und viele andere Krankheiten verursachen können. Der Zustrom von invasiven Arten ist sehr besorgniserregend und sorgt für ein Ungleichgewicht in der Natur. Der Präsident der Neotropics-Stiftung, Jaime de Urioste, beklagt, daß derzeit 200 invasive Arten die Kanaren bedrohen, während es 2017 noch 183 invasive Arten waren und der Trend ist leider weiterhin ansteigend. Das Internet und soziale Netzwerke haben einen doppelten Aspekt bei der Verbreitung dieser Arten, da sie als Schwarzmarkt für Verkaufplattformen dienen. Andererseits kommt man solchen Personen auf die Schliche, weil sie auf Bilder snobistisch possieren. Hier muß dringend eine Sensibilisierung der Bevölkerung stattfinden! Die Geldstrafen für den Besitz, den Verkauf oder das Aussetzen invasiver Arten ist eine Straftat und wird mit Geldstrafen von zwischen 3.001 – 200.000 Euro geahndet.
Laut der letzten offiziellen Aufzeichnung gibt es auf den Kanaren 14.500 Arten der Flora und Fauna. Davon stammen 25% ausschließlich aus dem Archipel und sind daher endemisch.

Wintersaison auf La Palma in Gefahr

La Palma

La Palma:
Nieves Lady Barreto, Präsidentin des Cabildo von La Palma, spricht über die Risiken der Wintersaison.
Denn einige Reiseveranstalter, darunter Thalasso, Easy Jet und Itaka, planen die Wintersaison mit Zielen wie Deutschland, England und der Schweiz zu verlassen, weil sie die Verträge nicht eingehalten und die Flüge bezahlt haben. Somit gefährdet die Nichtzahlung von Verträgen mit den Reiseveranstaltern  die Ankunft von Touristen. Man hofft, für dieses Problem zeitgerechte Lösungen zu finden.

Der Popcorn-Strand auf Fuerteventura ist in Gefahr!

Fuerteventura

Fuerteventura – La Oliva:
Am 10 Dezember 2018 berichteten wir bereits über den Popcorn-Strand im Norden der Insel. Dieser Strand, er hieß zuvor Playa de El Hierro, wurde aber aufgrund seiner Beschaffenheit in Playa de Palomitas umgetauft, ist nun in Gefahr, nachdem er auf Instagram viral geworden ist. Grund dafür ist der Mensch, der nun dorthin strömt und sich die Palomitas (das sind die Kalkalgen die dort im Sand liegen und wie Popcorn aussehen) einsteckt, was aber gesetzlich verboten ist. Die Experten gehen davon aus, daß seit etwas mehr als einem Jahr, pro Monat um die 10 kg pro Monat von diesen Kalkalgen entwendet werden. Jetzt müssen Sensibilisierungskampagnen durchgeführt werden, um dieses Naturphänomen zu schützen.

Exotische Arten bedrohen das Ökosystem der kanarischen Süßwassergebieten

Schildkröte

Kanaren:
Bei einer Studie der Firma Birding Canarias (diese hat sich auf den Erhalt der Biodiversität und des Ökotourismus spezialisiert), die an mehr als 150 Orten auf den Kanaren durchgeführt wurde, wurden zahlreiche exotische Arten wie z.B. Fische, Krabben, Süßwasserschildkröten und sogar Aquarienschnecken in Süßwassergebieten gefunden. Dabei wurde auch zum 1. Mal  in Spanien Glasgarnelenpopulation (camarón de cristal) in den Schluchtenpfützen in der Nähe von Artenara auf Gran Canaria entdeckt. In Schluchten von La Gomera und Teneriffa hat man sogar mehrere Stellen voll mit den beliebten Süßwasserzierfischen, den Guppys, entdeckt. Von der Trompetenschnecke über die amerikanische rote Krabbe oder die Florida-Landschildkröte, usw. gehen Gefahren für das hiesige Ökosystem aus. Und das alles nur, weil gewisse Menschen verantwortungslos handeln und solche Tiere, die sie sich mal zugelegt haben, einfach in die freie Natur aussetzen. Wenn man diese Tiere nicht mehr will, sollte man sie in Wildtierzentren abgeben oder wieder in die Tierhandlung zurück bringen.

Gefahr durch illegal eingeführte Exoten

Zeit zum Handeln

Kanaren:
Das Gesundheitsministerium warnt vor der Gefahr, die durch illegal eingeführte Exoten, wie z.B. Schlangen, Spinnen und Skorpione, besteht. Aus diesem Grund wird in Kürze eine Antiserumbank mit 30 verschiedenen Antiseren angelegt. Dafür werden 14.000 Euros investiert, damit mit Falle eines Notfalles ein entsprechendes Antiserum vorhanden ist. Dennoch sollte jeder, der sich ein exotisches Tier zulegt, zuvor über das Risiko und die Konsequenzen nachdenken. Gewisse Tiere sind nun mal keine Haustiere und stellen eine Gefahr für die hiesige Flora und Fauna dar.

Wirtschaftliche Probleme gefährden Aktivitäten im Nationalpark

Nationalpark

Teneriffa – Nationalpark: Der Nationalpark Teide ist ein Muß für jeden Teneriffabesucher. Doch laut Manuel Durbán, Direktor des Naturschutzge-bietes, sind Aktivitäten wie geführte Wanderrouten und auch das Besucherzentrum Telesforo Bravo in ernster Gefahr, aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln. Das Budget wurde mal wieder gekürzt.

Rückruf von Jext-Injektionen

Medizin

Spanien:
AEMPS (Agencia Española de Medicamentos y Productos Sanitarios)
hat Jext-Injektionen, da potenzielle Gefahr für das Leben der Patienten besteht, zurückgerufen. Die Injektionen werden im Falle eines anaphylaktischen Schocks bei Allergikern eingesetzt. Es sind folgende Chargennummern betroffen:
– JEXT 150 microgramos. Lotes: 0000907943, 0000853458, 0000890992, 0000807537, 0000785387.
– JEXT 300 microgramos. Lotes: 0000898804, 0000862832, 0000858433, 0000815816, 0000799412, 0000785373, 0000774777, 0000780786.

 

 

Rettung vorm Ertrinken

Wellengang

Gran Canaria – San Agustin:
Aufgrund des hohen Wellenganges geriet gestern ein 54-jähriger Österreicher in Gefahr, da er sich nicht mehr selbst zum Land retten konnte. Ein Rettungsschwimmer kam ihmmit einem Rettungsboot zur Hilfe und rettete ihn so vorm Ertrinken. Bitte nach Unwettern das Meer genau beobachten, denn durch starke Wellen wurden gestern auch 2 Badegäste in Maspalomas verletzt, so daß sie im Krankenhaus versorgt werden mußten.

Vulkan Teneguia in Gefahr

La Palma

La Palma – Fuencaliente:
Der Vulkan Teneguia ist in Gefahr, denn der unkontrollierte Besucherandrang von 40-50.000 jährlich sorgt für die Schädigung diesen Vulkanes. Es handelt sich um den jüngsten Vulkan Spaniens, er brach zuletzt 1971 aus und ist ein Besuchermagnet. Der Teneguia steht auf privaten Land und das Rathaus verhandelt nun über Möglichkeiten zum Kauf des Landes und zum Schutz des Vulkanes. Denn wenn nichts unternommen wird,  geht uns dieser Naturschatz in Zukunft verloren.

Feuerverbot!!!

Teneriffa

Teneriffa

Teneriffa:
Die nächste Hitzewelle ist schon wieder da. Aus diesem Grund wurde von der Regierung auch wieder ein Feuerverbot ausgesprochen. Es darf in der Erholungsgebieten „Zonas recreativas“ in den Bergen nicht gegrillt oder Lagerfeuer gemacht werden, das Verbrennen von Forst- oder landwirtschaftlichen Abfällen ist ebenfalls verboten. Jegliche Funkenbildung, egal wie, sollte wegen der Feuergefahr vermieden werden. Da das heiße Wetter bis zum Wochenende anhält, sollen Fahrten in die Berge und durch den Wald aufgrund der Gefahr vermieden werden!