Tausende von Meerestrommeln in El Hierro gestrandet

El Hierro

El Hierro – El Pinar/Tacoron:
Am Wochenende sind Tausende von Meerestrommeln (Tamboril oceánico – ozeanisch weil er normalerweise im offenen Wasser vorkommt, obwohl er in der Laichzeit im August und September nahe an die Küsten und Ufer kommt) in El Hierro gestrandet. Es handelt sich dabei um einen invasiven Fisch, der giftig ist und dessen Verzehr für den Menschen tödlich sein kann. Man kann ihn leicht identifizieren, da er außer im Bauchbereich, keinerlei Schuppen aufweist. Wenn er sich bedroht fühlt, schwillt sein Bauch an, an dem sich Stacheln befinden, die er zur Verteidigung einsetzt. Bereits 2017 gab es schon mal einen sozialen Alarm wegen der Präsenz dieses Fisches, aber niemals hat man ein derartiges Aufkommen wie letzten Freitag registriert. Das sie mit aufgeblähten Bäuchen erschienen, geht man davon aus, das sie wahrscheinlich vor den 3 großen, gesichteten Haien geflüchtet sind.

Toter Wal in La Bajita

La Palma

La Palma – Mazo:

Agenten des Medio Ambiente haben heute Morgen einen gestrandeten Wal (9 m lang und rund 10 Tonnen schwer) an der Küste von La Bajita  entfernen lassen. Der Wal war gestern Abend entdeckt worden. Er soll schon längere Zeit tot sein. Eine Obduktion soll die Todesursache klären.

60 Fische in El Medano gestrandet

Forschung

Teneriffa – El Medano:
Letzte Woche sind 60 Fische, 30 der Sorte Stephanolepis hispidus – Feilenfische und 30 der Sorte Sphoeroides marmoratus – das sind Kugelfischverwandte, in el Medano gestrandet. Dies kennt man nicht bei dieser Sorte Fisch, das ist eigentlich bekannt von den Trompetenfischen. Einige der Exemplare wurden in die Universität von las Palmas geschickt, wo derzeit die Untersuchungen dazu stattfinden. Es sei jedoch nicht alarmierend, denn man geht davon aus, daß Bakterien die Ursache dafür sein könnten, so wie sie es auch vor einigen Jahren bei den Seeigeln waren. Bis man genaue Ergebnisse hat, wird es einige Wochen dauern.

Mittleres Risiko durch gestrandeten Tanker

Tanker

Kanaren – Marokko:
Letzte Woche ist der Tanker  Silver Laayoune (mit 5.000 Litern Öl an Bord) vor der Küste Marokkos, in der Nähe des Hafens Tan Tan, gestrandet. Die kanarische Regierung stuft dies als ein mittleres Risiko ein. Es ist auch nicht klar, ob ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um eventuell austretendes Öl zu bekämpfen. Zumindest ruft diese Problematik wieder die Bedenken gegen die Ölförderung vor den Kanaren, die 2014 beginnen sollen, hervor.