Casado fordert härtere Gefängnisstrafen für Umweltterrorismus und Brandstifter

Gefängnis

Gran Canaria:
Gestern hat Pablo Casado, Präsident der PP, die Gemeinden Valleseco, San Mateo, Gáldar und Agaete besucht. Er bittet darum, das Umweltterroristen und  Brandstifter, die Tod und Verwüstung verursachen, härtere Gefängnisstrafen bekommen. Grund dafür ist, daß die meisten Feuer fahrlässig oder sogar mit Absicht  provoziert wurden. Er bezeichnete dieses Feuer als das Schlimmste in der Geschichte der Insel und fordert daher die Regierung auf, Gran Canaria zum Katastrophengebiet zu erklären, damit die Beihilfe so schnell wie möglich gewährleistet werden kann, um Schäden zu kompensieren und neue Brände zu verhindern.

Seltene Erden auf Gran Canaria

Gran Canaria

Gran Canaria:
Laut einer Schätzung von einem Forscherteam der Universitäten von Las Palmas de Gran Canaria, Barcelona, ​​La Laguna und Córdoba, die im „Journal of Geochemichal Exploration“ veröffentlicht wurde, könnte es auf Gran Canaria bis zu 1.814 Millionen Tonnen seltene Erden geben, die man auch als technologisches Gold bezeichnen könnte. Wenn man nach der Abkürzung REE (Rare-Earth Elements) geht, würde man annehmen, daß diese Metalle selten vorkommen. Doch der Name seltene Erden weißt darauf hin, daß diese in der Erdkruste enthaltenen Metalle schwer in Konzentrationen zu finden sind, die man extrahieren und verwerten kann. Es handelt sich um 17 Elemente, wie z.B. Scandium, Yttrium, Lanthan, Cer, Praseodym, Neodym, die für die Herstellung von High-Tech-Bauteilen in den Bereichen Computer, Verteidigung und Raumfahrt von zentraler Bedeutung sind. Die durchschnittliche REE-Konzentration von inselweiten Proben betrug 672 Gramm pro Tonne Gestein. In der Fataga-Schlucht, übersteigt die REE-Konzentration 1 Kilo pro Tonne Gestein.
Diese seltenen Erden könnten nun das neue Objekt der Begierde im Handelskrieg zwischen China und den USA werden.

Feuer auf Gran Canaria wurde gestern stabilisiert

Waldbrand

Gran Canaria:
Von dem verheerenden Feuer auf Gran Canaria sind 10 Gemeinden betroffen. Nach 5 dramatischen Tagen wurde gestern das Feuer stabilisiert und viele der rund 10.000 Evakuierten konnten in ihre Häuser zurückkkehren, nachdem das Risko abgenommen hatte. Auch wenn das Feuer stabilisiert ist, so kam es heute Morgen zur Reaktivierung an einigen Punkten, weshalb jeder das betroffenen Gebiet meiden sollte.
Heute wird der Präsident Pedro Sánchez das vom Brand betroffene Gebiet besuchen. Ab morgen gilt dann wieder oranger Alarm mit Temperaturen um die 40 Grad, was das Feuerrisiko wieder verschärft.

Feuer nun in eine Umfang von 112 km

Gran Canaria

Gran Canaria:
Der Waldbrand auf Gran Canaria hat schon über 12.000 ha abgefackelt und hat mittlerweile einen Umfang von 112 km. Rund 10.000 Menschen mußten wegen des Feuers evakuiert werden. Das Feuer befindet sich in der Stabilisierungsphase und rund 3.000 Evakuierte konnten mittlerweile in ihre Häuser zurückkehren, aber der Kiefernwald von Tamadaba steht immer noch in Flammen. Man hofft, das heute weitere Evakuierte in ihr Zuhause zurückkehren können. Die Löscharbeiten gehen weiter und es sind weiterhin 16 Löscheinheiten aus der Luft im Einsatz, bis das feuer komplett unter Kontrolle ist.
Doch die nächste Hitzewelle ist ab Morgen wieder im Anmarsch und schürrt die Ängste.
Dies ist das schlimmste Feuer auf den Kanaren seit 2007.

 

Seit Samstag flüchten Menschen und Tiere vor dem Feuer

Gran Canaria

Gran Canaria:
Das verheerende Feuer auf Gran Canaria zwingt Mensch und Tier seit Samstag zu fliehen. Und die Flucht geht weiter. Gestern flohen die Hirten in den Höhen von Gáldar mit ihren Herden hinab in den unteren Teil der Gemeinde. 3 Herden waren gestern von Caideros und Fagajesto aus geflüchtet. Dort waren bereits am Sonntagabend 4 weitere Herden mit rund 1000 Schafen und Ziegen geflüchtet. Sie gingen nach Saucillo und versuchten die Tiere auf dem Fußballplatz in Schach zu halten. Doch das Feuer breitet sich weiter aus und so geht die Flucht weiter.

Beherzte Polizeikräfte retten Tiere

Ziegen

Gran Canaria – Artenara:
Agenten der Guardia Civil und der Policia local haben am Montagabend Ställe und mehrere Zwinger geöffnet, um die Tiere darin vor dem Feuer zu befreien. Die fast 100 Tiere wurden in ein gefahrloses Gebiet gebracht und mit Wasser und Nahrung versorgt, darunter auch deorientierte Ziegen, die man gefunden hatte. 25 Tiere konnten an ihre Besitzer zurückgegeben werden, die in städtische Einrichtungen evakuiert wurden.

Schon über 10.000 ha abgebrannt und das Feuer wütet weiter

Feuer

Gran Canaria:
100 Einsatzkräfte aus Teneriffa und La Palma sind nach Gran Canaria gereist, um dort bei dem brennenden Infierno zu helfen, welches schon 10.000 ha abgefackelt hat. Gestern wurde der Barrio Ayacata (Tejeda), sowie Tasarte und Tasartico (La Aldea de San Nicolás) evakuiert. Insgesamt wurden bisher 9.000 Personen evakuiert. Schätzungsweise 2.200 Gebäude (Häuser, Reservoirs und Geräteschuppen) stehen im dem Brandgebiet. 20 Straßen sind auf Gran Canaria wegen des Feuers gesperrt. Das Feuer hat einen Umfang von 75 km und betrifft 8 Gemeinden. 1000 Personen sind im Einsatz und hinzu kommt die Bekämpfung durch 14 Hubschrauber/Löschflugzeuge aus der Luft.

Feuer auf Gran Canaria wütet weiter, 8.000 Evakuierte

Waldbrand

Gran Canaria:
Am Samstag, gegen 16 Uhr, hat das Feuer auch in Valleseco, im Barranco del Anden, begonnen. Bis Sonntag 18 Uhr waren bereits 3.400 ha abgefackelt und rund 5.000 Personen in 7 Gemeinden mußte evakuiert werden. Während der Nacht waren 400 Kräfte im Einsatz und heute werden 700 Mann das Feuer bekämpfen. Dazu kommen 9 Hubschrauber und 4 Löschflugzeuge. Die Wetterbedingungen über das Wochenende verschlimmerten die Situation. Es herrscht oranger Alarm wegen hoher Temperaturen, wenig Luftfeuchtigkeit und starken Winden. Derzeit ist man von einer Löschung des Feuers weit entfernt. Tamadaba brennt total und die folgenden Orte wuden evakuiert: Lugarejos, Las Arvejas, Coruña, Las Hoyas, Acusa Seca, Acusa Verde, Candelaria, Las Nieves und Chajunco. Rund 40 Personen sind im Kulturzentrum Artenara untergebracht und dort von der Umwelt abgeschnitten, da die Zufahrtstraßen gesperrt wurden.

Straßensperrungen wegen Feuers auf Gran Canaria

Feuewehr

Gran Canaria – Tejeda:
Aufgrund des Feuers wurden folgende 3 Straßen auf Gran Canaria gesperrt:
Die von Ayacata, die von Acusa und die zwischen los Pinos de Gáldar und Cruz de Tejeda.
Desweiteren kam es in der Nacht dann noch zu einem Feuer in der Zone von Cazadores, wo noch vor Mitternacht Truppen angewiesen wurden, eine Ausbreitung des Feuers zu bekämpfen, was ebenfalls durch den Wind erschwert wurde.

Und es brennt weiter auf Gran Canaria

Waldbrand

Gran Canaria – Artenara/Galdar/Telde:
230 Mann waren letzte Nacht im Einsatz, um das Feuer in einem Umkreis von 23 km einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die 11 Hubschrauber, ein Flugzeug und die beiden Wasserflugzeuge haben gestern fast 1.500 ha abgekühlt und werden heute Morgen wieder im Einsatz sein. Gestern wurden insgesamt 600.000 Liter Wasser auf dem Land- und Luftweg benutzt um das Feuer zu bekämpfen. Somit sind nach Berechnungen seit Ausbruch des Feuers schon mehr als 1 Million Liter Wasser verbraucht worden. Und der Wind facht das Feuer immer wieder vom Neuen an. Und die nächsten Tage wird eine Hitzewelle erwartet, was die Sache noch schwieriger macht. Einige der 1.000 Evakuierten konnten mittlerweile in ihre Häuser zurückkehren.