Seit Samstag flüchten Menschen und Tiere vor dem Feuer

Gran Canaria

Gran Canaria:
Das verheerende Feuer auf Gran Canaria zwingt Mensch und Tier seit Samstag zu fliehen. Und die Flucht geht weiter. Gestern flohen die Hirten in den Höhen von Gáldar mit ihren Herden hinab in den unteren Teil der Gemeinde. 3 Herden waren gestern von Caideros und Fagajesto aus geflüchtet. Dort waren bereits am Sonntagabend 4 weitere Herden mit rund 1000 Schafen und Ziegen geflüchtet. Sie gingen nach Saucillo und versuchten die Tiere auf dem Fußballplatz in Schach zu halten. Doch das Feuer breitet sich weiter aus und so geht die Flucht weiter.

Beherzte Polizeikräfte retten Tiere

Ziegen

Gran Canaria – Artenara:
Agenten der Guardia Civil und der Policia local haben am Montagabend Ställe und mehrere Zwinger geöffnet, um die Tiere darin vor dem Feuer zu befreien. Die fast 100 Tiere wurden in ein gefahrloses Gebiet gebracht und mit Wasser und Nahrung versorgt, darunter auch deorientierte Ziegen, die man gefunden hatte. 25 Tiere konnten an ihre Besitzer zurückgegeben werden, die in städtische Einrichtungen evakuiert wurden.

Schon über 10.000 ha abgebrannt und das Feuer wütet weiter

Feuer

Gran Canaria:
100 Einsatzkräfte aus Teneriffa und La Palma sind nach Gran Canaria gereist, um dort bei dem brennenden Infierno zu helfen, welches schon 10.000 ha abgefackelt hat. Gestern wurde der Barrio Ayacata (Tejeda), sowie Tasarte und Tasartico (La Aldea de San Nicolás) evakuiert. Insgesamt wurden bisher 9.000 Personen evakuiert. Schätzungsweise 2.200 Gebäude (Häuser, Reservoirs und Geräteschuppen) stehen im dem Brandgebiet. 20 Straßen sind auf Gran Canaria wegen des Feuers gesperrt. Das Feuer hat einen Umfang von 75 km und betrifft 8 Gemeinden. 1000 Personen sind im Einsatz und hinzu kommt die Bekämpfung durch 14 Hubschrauber/Löschflugzeuge aus der Luft.

Feuer auf Gran Canaria wütet weiter, 8.000 Evakuierte

Waldbrand

Gran Canaria:
Am Samstag, gegen 16 Uhr, hat das Feuer auch in Valleseco, im Barranco del Anden, begonnen. Bis Sonntag 18 Uhr waren bereits 3.400 ha abgefackelt und rund 5.000 Personen in 7 Gemeinden mußte evakuiert werden. Während der Nacht waren 400 Kräfte im Einsatz und heute werden 700 Mann das Feuer bekämpfen. Dazu kommen 9 Hubschrauber und 4 Löschflugzeuge. Die Wetterbedingungen über das Wochenende verschlimmerten die Situation. Es herrscht oranger Alarm wegen hoher Temperaturen, wenig Luftfeuchtigkeit und starken Winden. Derzeit ist man von einer Löschung des Feuers weit entfernt. Tamadaba brennt total und die folgenden Orte wuden evakuiert: Lugarejos, Las Arvejas, Coruña, Las Hoyas, Acusa Seca, Acusa Verde, Candelaria, Las Nieves und Chajunco. Rund 40 Personen sind im Kulturzentrum Artenara untergebracht und dort von der Umwelt abgeschnitten, da die Zufahrtstraßen gesperrt wurden.

Straßensperrungen wegen Feuers auf Gran Canaria

Feuewehr

Gran Canaria – Tejeda:
Aufgrund des Feuers wurden folgende 3 Straßen auf Gran Canaria gesperrt:
Die von Ayacata, die von Acusa und die zwischen los Pinos de Gáldar und Cruz de Tejeda.
Desweiteren kam es in der Nacht dann noch zu einem Feuer in der Zone von Cazadores, wo noch vor Mitternacht Truppen angewiesen wurden, eine Ausbreitung des Feuers zu bekämpfen, was ebenfalls durch den Wind erschwert wurde.

Und es brennt weiter auf Gran Canaria

Waldbrand

Gran Canaria – Artenara/Galdar/Telde:
230 Mann waren letzte Nacht im Einsatz, um das Feuer in einem Umkreis von 23 km einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die 11 Hubschrauber, ein Flugzeug und die beiden Wasserflugzeuge haben gestern fast 1.500 ha abgekühlt und werden heute Morgen wieder im Einsatz sein. Gestern wurden insgesamt 600.000 Liter Wasser auf dem Land- und Luftweg benutzt um das Feuer zu bekämpfen. Somit sind nach Berechnungen seit Ausbruch des Feuers schon mehr als 1 Million Liter Wasser verbraucht worden. Und der Wind facht das Feuer immer wieder vom Neuen an. Und die nächsten Tage wird eine Hitzewelle erwartet, was die Sache noch schwieriger macht. Einige der 1.000 Evakuierten konnten mittlerweile in ihre Häuser zurückkehren.

Rund 1.000 Personen wegen Feuers in Gran Canaria evakuiert

Waldbrand

Gran Canaria – Artenara:
Am Samstag ist auf dem Gipfel von Gran Canaria ein Feuer ausgebrochen, welches bisher schon über 1.500
ha abgefackelt hat. Von dem Feuer betroffen ist auch der Risco Caído und die Montañas Sagradas, die letzten Monat von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Rund 1.000 Personen aus 20 verschiedenen Dörfern von Artenara, Tejeda und Galdar mußten evakuiert werden. Der Wind mit rund 70 km/h verhindert, daß das Feuer unter Kontrolle gebracht werden kann. 500 – 600 Mann sind im Einsatz (darunter auch Verstärkung aus Teneriffa), um an Land und aus der Luft das Feuer zu bekämpfen. Die Guardia Civil hat einen Mann als mutmaßlichen Täter einer Fahrlässigkeit festgenommen, der in Juncalillo (Artenara) Schweißarbeiten durchgeführt hatte. Samstagnacht schien das Feuer zu 85 % unter Kontrolle zu sein, breitete sich aber in den frühen Morgenstunden rapide aus, so das Evakuierungen durchgeführt werden mußten.
Gerade in den Sommermonaten besteht immer erhöhte Feuergefahr auf den Kanaren und die letzten Tagen herrschte auch noch Calima, was die Situation noch verschärft. Die meisten Feuer entstehen durch Fahrlässigkeit oder sogar mutwillig.

 

 

 

Wieder Patera auf Gran Canaria angekommen

Gran Canaria

Gran Canaria – Arguineguin:
Heute Morgen, um 7.48 Uhr hat das SIVE-Alarmsystem eine Patera gemeldet, die die Küstenwache dann 4,6 km vor der Südküste in Empfang nahm und in den Hafen von Arguineguin brachte. An Bord waren 14 Frauen, 10 Männer und 5 Kleinkinder zwischen 1 – 6 Jahre alt aus Afrika. 3 Immigranten (2 Frauen wegen Unwohlsein und 1 Mann wegen eines Schlags auf der rechten Hand) wurden medizinisch versorgt.

Mann tot aus dem Meer bei Las Canteras geborgen

Las Palmas

Gran Canaria – Las Palmas:
Gestern hat ein Guardia Civil Beamter, der außer Dienst und mit seinem Sohn am Las Canteras Strand war, einen 48-Jährigen aus dem Meer geborgen, nachdem er von anderen Badegästen informiert wurde, das dort ein Mann im Wasser mit Problemen sei. Er barg ihn und führte sofort Wiederbelebungsmaßnahmen durch, die von herbei eilenden Lebensrettern fortgesetzt wurden, jedoch leider ohne Erfolg. Man fand die persönlichen Sachen des Mannes dort in der Nähe am Strand.