Hausbesetzer festgenommen

verhaftet

Teneriffa – Arona:
Die Polizei hat einen 29-Jährigen Hausbesetzer verhaftet (bereits 19 x  polizeilich aktenkundig), der mit einer Machete auf die Schwester des eigentlichen Wohnungsbesitzer und deren Freund losging, als diese nach dem Rechten sehen wollte. Der Freund wurde dabei leicht verletzt. Der eigentliche Besitzer ist aus gesundheitlichen Gründen derzeit nicht auf der Insel und seine Schwester reiste extra an, um nach dem Rechten zu schauen, nachdem ein befreundeter Resident sie auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht hatte.

Pioniergesetz um Hausbesetzer innerhalb von 24 Stunden zu räumen

El Medano

Kanaren:
Es geht auf die Wahlen zu und alle bemühen sich, Wähler auf ihrer Seite zu ziehen. So hat Ana Zurita, die Leiterin der Liste der PP des Abgeordnetenkongresses von Santa Cruz angekündigt, daß wenn sie regieren, ein Pioniergesetz erlassen wird, welches erlaubt, „Hausbesetzer“ innerhalb von 24 Stunden zu räumen. Sie hatte sich zuvor mit Einwohnern von El Medano getroffen, wo das Prolem der Hausbesetzer zunimmt. Sie sagte: „Wir können nicht zulassen, daß hart arbeitende Menschen, die ihre Ersparnisse in eine Immobilie investiert oder diese als Erbschaft erhalten haben, Monate warten müssen, um etwas zurückzuholen, was ihnen gehört. In diesem Land gibt es Privateigentum und dieses muss respektiert werden.“ Für illegale Hausbesetzer wird es eine Nullregistrierung im Stadtregister geben.
Die illegalen Hausbesetzer sind ein riesiges Problem auf der Insel und auch spanienweit, welches bisher die echten Besitzern Nerven, Zeit und Geld kostet, bevor diese wieder selbst rechtmäßig ihrer Immobilie nutzen können.

Der Kongress genehmigt das ausdrückliche Räumungsgesetz gegen die Hausbesetzer

Gesetz

Spanien:
In Spanien sind über 85.000 Häuser/Wohnungen illegal von sogenannten „Okupas“ besetzt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, da Hauseigentümer oft einen jahrelangen Prozeß führen müssen und letztendlich oft auf einer ruinierten Immobilie sitzen bleiben. Es gibt nun einen Hoffnungsschimmer, denn der Kongress genehmigt das ausdrückliche Räumungsgesetz gegen die Hausbesetzer. D.h. das Zivilprozessgesetz wird geändert, damit der Prozeß, um illegale Besetzer hinaus zu bekommen, beschleunigt wird. Somit ist eine Verurteilung in weniger als 20 Tagen möglich. Die Besetzer bekommen eine Benachrichtigung und müssen innerhalb einer Frist von 5 Tagen die Besitzverhältnisse klären.  Wer dem nicht nachkommt oder sein Besitzanspruch nicht nachweisen kann wird gesetzlich geräumt!

Problemzone Paseo Los Cristianos – Los Tarajales

Los Cristianos

Teneriffa – Los Cristianos:
Die Hotelvereinigung Ashotel  und Geschäftsleute fodern die verantwortlichen Behörden auf, die Hausruinen und verlassenen Gebäude am Paseo Los Cristianos (bekannt als Los Tarajales), die ein Ort für Hausbesetzer (Okupas) geworden sind und zudem gesundheitsschädlich sind und eine Sicherheitsbedrohung darstellen, abzureißen. Sozialdienste sollen eine Lösung für die Personen, die dort in schlechten Verhältnissen leben, suchen. Dies ist ein touristischer Ort, dem durch die dortigen Verhältnisse ein erheblicher Imageschaden entsteht.

Zunehmendes Problem der Okupados

Costa del Silencio

Teneriffa – Süden:
Das Problem der Okupados (Hausbesetzer) stellt eine zunehmende Gefahr im Süden der Insel dar. Da es hier viele Wochenend- und Ferienappartments gibt, wo die Besitzer nicht regelmäßig zuhause sind, werden solche Wohnobjekte gerne von Okupados aufgebrochen, die Schlösser ausgewechselt und fiktive Mietverträge ausgefüllt, die man gegebenenfalls der Polizei vorlegen kann. Sie klauen Strom und Wasser. Nicht nur die Urbanisation Chayofita in Costa del Silencio kämmpft gegen 20 Okupados an (dort kam es schon zu Übergriffen, die ärztliche Behandlung im Krankenhaus erforderlich machten), auch in den Nachbarurbanisationen stellen die Okupados ein zunehmendes Problem dar. Außerdem wird Inventar aus den Häusern gestohlen und die Okupados machen es sich dann dort gemütlich. Wer längere Zeit nicht in seiner Wohnung sein kann, sollte Nachbarn und Freunde Bescheid geben, damit diese ein Blick auf die Situation haben. Das Problem kommt selbst in geschlossenen Urbanisationen mit Rezeption vor.