2 Operationssäle in der HUC geschlossen

Universitätskrankenhaus

Teneriffa – Santa Cruz:
Aufgrund der Schließung von 2 Opera-tionssälen in der HUC verschieben sich die Operationen von 40 Patienten. Grund dafür ist die Urlaubszeit von Personal, mehrere Krankschreibungen und unbezahlter Urlaub. Eine Patienten, die seit dem 13.8. eingewiesen ist, wurde schon 3 Mal an einen Tag zu den Operationssälen gebracht und jedes Mal wurde sie vertröstet, man könne die Operation nicht durchführen. Das solche Situationen den Zorn der Patienten schürrt ist klar. Das Problem besteht alljährlich im Zeitraum August/September.
Da wäre doch mal eine Optimierung in der Organisation angesagt. Laut dem Gesundheitsministerium werden aber die durchschnittlichen Operationszahlen der letzten Jahre erreicht. Man würde lediglich weniger komplexe Operation nach hinten schieben. Anästhesisten sind derzeit die gefragtesten Spezialisten, die in kanarischen Krankenhäusern gesucht werden.

HUC: Mangel an Personal in allen Positionen und Kategorien.

HUC

Teneriffa – Santa Cruz:
Das Universitätskrankenhaus HUC leidet an einem Mangel an Personal in allen Positionen und Kategorien. Im Juni wurden 300 Krankenschwestern zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, es erschienen jedoch nur 91 von ihnen. Man liest immer wieder über die Konditionen dort und da wundert es nicht, daß die Arbeitsbedingungen, der Druck und die Arbeitsbelastung viele abschreckt. Eigentlich sollte schon das Absaugsystem für das Verschicken von Blutanalysen seit über einer Woche in Betrieb sein, doch dies wurde auf September verschoben – es fehlt überall an Personal.  Diese Situation ist in der gesamten Fachwelt bekannt, so daß es nicht verwundert, daß die Frage: Ob man in der HUC arbeiten würde? mit: „Ich bin doch nicht verrückt“ beantwortet wird.

HUC mit 56 Betten weniger

HUC

Teneriffa – Gran Canaria:
Im Juli und August wird es im Universitätskrankenhaus HUC insgesamt 56 Betten weniger geben, da man die Sommermonate nutzt, um Rehabilitationsarbeiten auszuführen. Im Juli stehen 31 Betten weniger und im August 25 Betten weniger zur Verfügung. Intersindical Canaria prangert an, daß die Schließung von 56 Betten, zu einen möglichen „Kollaps“ im Sommer führen kann. Dies stellt ein ernstes Risiko für die Bereitstellung von Gesundheitsdiensten auf den Insel dar.  Hinzu kommt die Urlaubszeit des Personales. Auch auf Gran Canaria  werden in diesem Zeitraum Betten geschlossen und es steht nicht genügend medizinisches Personal während dieses Zeitraumes zu Verfügung. Insgesamt sind über 200 Betten auf den Kanaren im Sommer dann geschlossen.
Hier ist ein Umdenken bzw. eine Umorganisierung gefragt!

Da-Vinci-Roboter in der HUC

HUC

Teneriffa – Santa Cruz:
Im Universitätskrankenhaus (HUC) hat man bereits erste chirurgische Eingriffe auf den Kanaren mit dem Da-Vinci-Roboter durchgeführt, einem chirurgischen System der Roboterchirurgie mit modernster Technologie. Es handelt sich dabei um 2 Prostatakrebseingriffe (radikale Prostatektomie), die vom Urologiedienst durchgeführt wurden.
Der SCS hat im Rahmen finanziell nachhaltiger Investitionen den Operationsroboter für 2,17 Millionen Euro erworben.
Der Da Vinci-Roboter besteht aus 3 Elementen: Operationskonsole, Steuereinheit und Vision Tower. Er ermöglicht kleinere Einschnitte und Narben, wodurch der Patient weniger Schmerzen und mehr Komfort hat. Man benötigt weniger Anästhesie und die Blutverluste sind geringer. Die Erholung und die postoperative Zeit verkürzen sich, was eine flexiblere Verwaltung der Krankenhausbetten ermöglicht. Es ist ein Roboter-Assistent mit 4 Armen, der die von Chirurgen ausgeführten Bewegungen über eine Konsole überträgt, in der es auch eine 3D-Ansicht des Patienteninneren gibt. Der Chirurg steuert den Roboterarm, der eine 360º-Drehfähigkeit bietet, die für die menschliche Hand unerreichbar ist. Dieser Roboter soll nun vielfach zum Einsatz kommen.

Chaotische Zustände im Universitätskrankenhaus

HUC

Teneriffa – Santa Cruz:
Zuwenig Ärzte, Personalmangel und zuviele Patienten. Die Situation im Universitätskrankenhaus (HUC) wird dieser Tage als chaotisch beschrieben. Da staunten gestern Ärzte und Patienten nicht schlecht, als ein neues Kapitel begann,  als noch weitere 25 zusätzliche Betten in den Gängen (zwischen öffentlicher Toilette und Teppe) aufgestellt wurden. Diese Betten, einige von ihnen alt und ohne Hebevorrichtungen, wurden in provisorischen Kabinen auf den Gängen aufgestellt. Nach Angaben von Krankenhausmitarbeitern wurden diese Betten vom Krankenhaus San Juan de Dios zur Verfügung gestellt und dienen dazu, Patienten zu stationieren. Diese Situation ist beschämend und führt zu Debatten auf politischer Ebene. Ob diesem Chaos Abhilfe geschaffen wird, bleibt abzuwarten.

Warnung: ultraresistentes Bakterium in der HUC

HUC

Teneriffa – Santa Cruz: Das Management des Universitätskrankenhauses bestätigt seit Ende März die Anwesenheit von Acinetobacter baumanii und versichert, daß es alle Maßnahmen ergriffen hat, um den sehr resistenten Krankenhauskeim zu bekämpfen. Dieser befällt hauptsächlich Personen auf der Intensivstation. Derzeit sei die Lage jedoch stabil und es gab auch keinerlei Todesopfer.

Frau verhaftet, hatte „Schnauze voll vom Warten“ und legte Feuer in der Notaufnahme

HUC

Teneriffa – Santa Cruz:
Gestern Abend, gegen 21 Uhr, hat eine Frau in der Notaufnahme des HUC ein Feuer in der Nähe eine Sauerstofftankes gelegt, nachdem sie des Wartens überdrüssig geworden war. Aufgrund der Feuerflammen und des Rauches mußten dutzende von Patienten, deren Familienangehörigen und Personal evakuiert werden. Jeder der gehen konnte, wurde aufgefordert, sich ins Freie zu begeben, damit das Personal sich um die Patienten kümmern konnte, die nicht selbst in der Lage waren rauszugehen. Die Patienten standen in ihren Betten auf der Straße. Deshalb wurde die Carretera El Rosario für den Verkehr gesperrt. Nach gut 1,5 Stunden konnte man Entwarnung geben und anfangen, die Patienten wieder in die Zimmer zu bringen. Manche mußten jedoch in andere Krankenhäuser verlegt werden. Die Täterin wurde vor Ort verhaftet. Das Feuer richtete großen Schaden an.

Dieb, der sein Unwesen in der HUC trieb, verhaftet

verhaftet

Teneriffa – Santa Cruz:
Ende Juni hatte ein Dieb auf der 7., 8. und 9. Etage des Universitätskrankenhauses sein Unwesen getrieben und Patienten ausgeraubt. Meist waren es Handys und Portemonaies mit Bargeld. Dank der guten Personenbeschreibung und der guten Zusammenarbeit mit den Sicherheitsleuten, konnte die Polizei den Dieb verhaften, der über eine Personaltür das Gebäude rückwärts verlassen hatte und dann zu fliehen begann. Doch die Polizei holte ihn ein.

Kleinster Herzschrittmacher im Universitätskrankenhaus eingesetzt

Medizin

Teneriffa – Santa Cruz:
Im HUC (Universitätskrankenhaus) wurde nun zum ersten Mal der kleinste Herzschrittmacher (er ist 10 mal kleiner als ein konventioneller Herzschrittmacher) von dem Kardiologen Dr. Aníbal Rodríguez bei einem Patienten eingesetzt. Bdei einer Stimulationstherapie sind keine Kabel mehr erfoderlich, er wird über der Femoralisvene per Katheter platziert.