Mietkosten auf den Kanaren fast so hoch wie Hypothekenkosten

Kanaren

Kanaren: Das die Mietpreise die letzten Jahren auf den Kanaren in die Höhe geschossen sind ist allgemein bekannt. Mit ein Grund dafür sind die Urlaubsvermietungen. Laut der Istac-Erhebung über die Lebensbedingungen (es wurden mehr als 11.000 Menschen aus 4.600 Haushalten auf den Kanaren befragt; dies gab einen Überblick über die sozioökonomische Situation und die Wahrnehmung, der Bürger. Fragen zur Beschäftigung, Ausbildung, Armut, Zeitnutzung, Umwelt und Wohnraum bildeten die umfassende Umfrage) ist Differenz zwischen dem Durchschnittsbetrag für das Hypothekenkontingent und dem Mietbetrag von 115 auf 13 Euro gesunken. Somit ist die Zahlung der Hypothekengebühr auf den Kanaren nur wenig teurer als die monatliche Miete. Laut Umfrage geben Inselbewohner im Durchschnitt 432,80 Euro für Hypothekenzahlungen aus, während die Mietkosten  im Durchschnitt 419,20 Euro beträgt. Also nur 13 Euro weniger. Vor 11 Jahren lag die Differenz noch bei 115 Euro. 64,7% der Haushalte leben in ihren eigenen 4 Wänden, während es vor 11 Jahren noch 72,2% waren. 

Neues Hypothekengesetz in Spanien

Spanien

Spanien – Kanaren:
Seit Jahren hatten Notare der Kanaren Transparenzmaßnahmen für die Unterzeichnung der Bankdarlehen beantragt. Ab kommenden Montag, den 17.6.2019, werden diese nun im ganzen Land verpflichtend sein. Diese Reform der Hypothekenvorschriften, die Banken und Notare in vollem Umfang einbezieht, ist auf den Kanaren jedoch nicht ganz neu (hier fand sozusagen schon das Pilotprojekt dazu statt). Denn die wichtigsten Maßnahmen zur Gewährleistung der informativen Transparenz bei der Hypothekenunterzeichnung sind seit Jahren auf den Kanaren wirksam. Das Hauptziel dieses Gesetzes ist mehr Rechtssicherheit und größerer Kundenschutz. Dadurch soll verhindert werden, daß Europa in eine Bankenkrise gerät. Daher werden Verpflichtungen eingeführt, denen sowohl Finanzunternehmen, als auch Notare nachkommen müssen. Somit muß ein Hypothekennehmer dann einen Vertrag mindestens 10 Tage vor dem geplanten Unterzeichnung in den Händen haben, damit er in einem Erstgespräch mit einem Notar Details klären kann. Dieser wird ihm einem Fragebogen geben, um zu sehen, ob er soweit alles verstanden hat. In einem Zweitgespräch ist dann auch das Finanzinstitut zur Unterzeichnung anwesend.
Die Bank von Spanien verpflichtet die Unternehmen, Personal in Bezug auf den Verkauf und die Vermarktung von Hypotheken in Immobilienkrediten und deren steuerliche Auswirkungen zu unterweisen. Dazu gehört auch die Aufklärung bzgl. der Nebenkosten und Dienstleistungen (wie z.B. Versicherungen); mögliche Risiken und deren Auswirkungen.

Rekordtief des Euribors

Wirtschaft

Spanien – Kanaren:
Seit 33 Monaten ist der Euribor (das ist der  das Hauptindex als Referenz für Hypothekendarlehen) am sinken. Im Februar erreicht er -0.008 % und seitdem geht es weiterhin bergab. Derzeit ist er bei einem Rekordtief von -0,187% im November angekommen. Dadurch verringern sich die Hypothekenzahlungen. Dies führt u.a. dazu, das Unterzeichnung von Hypotheken zu einem festen Zinssatz zugenommen haben. Laut INE machten Hypotheken zu einem festen Zinssatz im August 37,7 % aus, während 62,3% variabel verzinsliche Hypotheken waren.

Im Juli wesentlich mehr Hypothekenabschlüsse

Vertragsabschluß

Kanaren – Spanien:
Wie die INE berichtet, ist im Juli der Abschluß von Hypotheken um 22,9 % im Vergleich zu gleichen Vorjahresmonat gestiegen. Insgesamt wurden 1.040 Kredite mit einem Kreditkapital von 97 Millionen Euro vergeben. Auf dem spanischen Festland sind die Hypothekenabschlüsse im gleichen Zeitraum sogar um 32,9 % gestiegen.

Die Mehrheit der Immobilien werden bar gekauft

Cash

Kanaren:

In Spanien sind die Kanaren die Autonomie, in der die meisten
Immobilien cash bezahlt werden.
Aufgrund der Krise sind die Immobilienpreise stark gefallen, aber die Konditionen um eine Hypothek zu bekommen, haben sich erschwert. Außerdem zahlt man hohe Zinsen für Hypotheken. Daher neigen Anleger dazu, eine Immobilie, wenn möglich, bar zu bezahlen. Im ersten Halbjahr 2013 war dies bei 52 % der Immobilienkäufe der Fall.