Wieder Massenflucht aus Hoya Fria

Polizei

Teneriffa – Hoya Fria:
Letzten Samstagabend kam es wieder zu einer Massenflucht von jungen Erwachsenen im Internierungslager von Hoya Fria. Die Polizei sucht immer noch nach 9 (4 vom letzten Mal und 5 vom Samstagabend) der insgesamt 37 Immigranten, die bei den beiden Massenfluchten in den letzten beiden Wochen geflüchtet waren. Am Samstag wurde bei dem Versuch, die Flucht zu verhindern und der anschließenden Verfolgungsjagd ein Agent verletzt. Er und 3 der am Samstag geflohenen Insassen mußten medizinisch versorgt werden.
Derzeit sind 80 Personen dort untergebracht. Dort sind schon Fälle von Krätze und Tuberkulose aufgetaucht, so daß man nun entsprechende Maßnahmen ergreifen muß, um das Internierungslager sicher zu gestalten.

Patera im Süden Teneriffas angekommen

Hafen Los Cristianos

Teneriffa – Los Cristianos:
Am Freitagabend wurde eine Patera mit 36 Immigranten (davon 16 Frauen, 2 Babies, ein 4-jähriges Kind und 17 Männer) ca. 80 km vor Punta Rasca entdeckt. Sie wurden von einem Handelsschiff gerettet und um Kurz vor 22 Uhr in den Hafen von Los Cristianos gebracht. Sie sind alle wohlauf. Sie waren in Agadir gestartet und haben sich 4 Tage nur mit Keksen und etwas Wasser ernährt. Sie stammen alle südlich von der Sahara. Bis dahin waren dieses Jahr schon 520 Immigranten mit Pateras auf den Kanaren angekommen.

Wieder Patera auf Gran Canaria angekommen

Gran Canaria

Gran Canaria – Arguineguin:
Heute Morgen, um 7.48 Uhr hat das SIVE-Alarmsystem eine Patera gemeldet, die die Küstenwache dann 4,6 km vor der Südküste in Empfang nahm und in den Hafen von Arguineguin brachte. An Bord waren 14 Frauen, 10 Männer und 5 Kleinkinder zwischen 1 – 6 Jahre alt aus Afrika. 3 Immigranten (2 Frauen wegen Unwohlsein und 1 Mann wegen eines Schlags auf der rechten Hand) wurden medizinisch versorgt.

14 Immigranten aus Zentrum geflohen

Polizei

Teneriffa – Hoya Fria:
Am Samstagmorgen, gegen 9 Uhr, haben 24 Immigranten eine Massenflucht aus dem Internierungslager in Hoya Fria versucht. 10 von ihnen konnten in der Umgegend lokalisiert werden. Die Polizei ist seitdem auf der Suche nach den 14 anderen. Die Personen in diesem Lager sind keiner Straftat angeklagt, sondern sie haben eine Ordnungswidrigkeit begangen, weil sie ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen in das Land eingereist sind.

Patera auf Fuerteventura angekommen

Fuerteventura

Fuerteventura – Morro Jable:
Nach Mitternacht ist eine Patera mit 16 Immigranten an der Küste von Morro Jable angekommen. Die Rettungsdienste kümmerten sich um die Bootsinsassen, einer mußte ins Krankenhaus gebracht werden.
Dies ist seit letzten Samstag  bereits die 4. Patera, die auf den Kanaren eintraf. Die Anzahl von Immigranten, die per Patera in den ersten 5 Monaten des Jahres hier auf den Kanaren  ankamen, ist um 228% gestiegen.

Mauretanische Küstenwache fängt Immigranten ab

Kanaren

Mauretanien – Kanaren: Die mauretanische Küstenwache hat illegale Immigranten, darunter eine große Anzahl von Frauen, abgefangen, die zu den Kanaren reisen wollten. Das Boot und die Ausrüstung wurden beschlagnahmt und die Immigranten der Polizei übergeben, damit sie in ihre Länder ausgewiesen werden. Mauretanien und Spanien haben ein Kooperationsabkommen zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung abgeschlossen, nachdem im Rekordjahr der Flüchtlingskrise 2006 hier auf den Kanaren ca. 40.000 Immigranten aus Mauretanien oder Senegal hier ankamen.