Kampagne des Innenministeriums: No mires a otro lado

Zeit zum Handeln

Spanien – Kanaren:
Die Guardia Civil hat nochmal auf ihrem Twitteraccount auf die Kampagne: No mires a otro lado (nicht wegschauen!) aufmerksam gemacht.
Der Zugriff auf die Informationen eines fremden Mobils ist ein Verbrechen, auch für eine Beziehungspartner. In 3 Videos werden verschiedene Situation gezeigt, in denen man unbedingt handeln und die Guardia Civil rufen sollte.
Wenn Sie ein Opfer oder Zeuge eines Verbrechens von #ViolenceMachista (häuslicher Gewalt) werden, unbedingt anzeigen:
📞 016 Telefon gegen Missbrauch
📞 091 @policia
📞 062 @guardiacivil pic.twitter.com/8IGfsdFYo0

Kanarenweite Kampagne „Pasa sin huella“

Steineansammlung

Teneriffa – Nationalpark Teide /Kanaren:
Diese kanarenweite Kampagne (heißt soviel wie: gehe ohne Spuren zu hinterlassen) wurde initiiert, um die zunehmende Verschlechterung der natürlichen Umwelt, das archäologische und ethnografische Erbe der Naturräume auf den Kanaren zu stoppen. Sozial- und Wissen-schaftsgruppen forderten gestern Aufklärungs- und Inspektionsmaßnahmen und riefen diese Kampagne ins Leben. Die Zunahme von Steineansammlungen, Schriften, Zeichnungen, Graffiti, Symbolen, Einschnitten, Kratzern und Bilder stellen eine „Aggression“ für Flora und Fauna dar. Die Fundación Telesforo Bravo hat über 1.500 Bilder die beweisen, daß die fossile Dünen (z.B. am Montaña Amarilla und Pelada) durch solche „Aggressionen“ verwüstet worden sind. Steinspiralen sind auch auf den anderen Inseln aufgetaucht. In Naturräumen wurden unkontrollierte Mülldeponien und  andere schädliche Verhaltensweisen entdeckt. Man fordert die Einführung spezifischer Bildungsprogramme, die das Zugehörigkeitsgefühl und die Identifikation mit der Natur fördern. Das schließt auch Tourismuskampagnen ein, die während ihres Aufenthalts auf den Inseln darüber informiert werden sollen, wie wichtig es ist, Verhaltensstörungen die die natürliche Umwelt schädigen zu vermeiden und die Aufklärung über die Konsequenzen bei Nichteinhaltung. Solche Verstöße sollen auf keinen Fall ungestraft bleiben – daher wird es einen Sanktionplan für alle geben, die nicht vernatwortungsvoll im Einklang mit der Natur handeln.

Kampagne zur Verhütung sexuell übertragbarer Krankheiten

Karneval

Teneriffa – Santa Cruz:
Es ist ist wieder Karnevalszeit. Und wie jedes Jahr wird dann immer eine Kampagne vom Gesundheitsministerium der Kanaren zur Verhütung sexuell übertragbarer Krankheiten und ungewollter Schwangerschaften  gestartet. Dieses Jahr lautet das Motto: „Controla la fiera que llevas dentro: Usa siempre condón“ (Beherrsche die Bestie, die du in dir trägst: verwende immer Kondome!“
Es gibt ein entsprechendes Video des Gobiernos dazu, in dem eine Dompteurin einen Tiger auffordert in ein Kondom zu springen. Um soviele wie möglich zu erreichen, wird die Kampagne auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube verbreitet, also auf einem Kommunikationskanal, der für die Öffentlichkeit und insbesondere für Jugendliche erreichbar ist. Während des Karnevals sollen rund 200.000 Kondome gratis verteilt werden, es gibt extra Stellen wo sie ausgeben werden und wo man sich beraten lassen kann.

Kinder gegen Tiermißhandlung

geretteter Hund von der Straße, war damals als ca. 5-Monate alter Welpe angeschossen gewesen. Sie war uns 14 Jahre lang ein treuer Begleiter gewesen.

Teneriffa:
Das Cabildo von Teneriffa hat derzeit eine Kampagne laufen, bei der Kinder über Haustiere aufgeklärt und sensibiliert werden. Unter dem Slogan: „Tiere sind lebende Geschöpfe, die nicht entsorgt bzw. zurück gegeben werden können“ begann gestern im Tierheim Tierra Blanca die Kampagne, bei denen 25 Schüler der 6° de Primaria del CEO Guajara bewußt gemacht wurde, daß ein Haustier eine Verantwortung ist und das es nicht ausgesetzt werden darf und das man bis zu seinem Lebensende  die entsprechende Sorge trägt. D.h,. sie benötigen einen Mikrochip, Hygiene und auch medizinische Versorgung, wie z.B. Impfungen. Aktuell gibt es auf Teneriffa 20 Hundeheime mit 2.230 Plätzen, die aber nicht ausreichend sind. Daher ist es so wichtig, Hunde zu adoptieren und nicht zu kaufen. Die Kampagne zielt darauf ab, die Jüngsten zu verantwortungsvollen Erwachsenen zu erziehen, denen das Wohlergehen der Tiere am Herzen liegt.

Kampagne gegen Steinakkumulationen

Teneriffa – Orotava: Die Stiftung Telesforo Bravo – Juan Coello, mit Sitz in La Orotava, hat gestern eine Kampagne gegen die Mode von Steinakkumulationen vorgestellt, die die Landschaft und das Ökosystem an den Stränden und Bergen und sogar im Nationalpark Teide verändern. Oft galten die aufgebauten Steinmännchen als Wegweiser, doch mittlerweile bauen viele diese massenweise auf, was sich schädlich auswirkt. Man möchte die Bevölkerung generell vor den negativen Auswirkungen der Steinakkumalationen in Naturlandschaften warnen und sensibilisieren. Jaime Coello erinnerte daran, daß diese schädlichen Verhaltensweisen in letzter Zeit gegenüber der Umwelt zugenommen haben: „In unseren Landschaften breiten sich Steintürme aus und werden sogar in bestimmten Räumen gefördert, ohne zu wissen, daß sie eine sehr große und negative Auswirkung auf die Umwelt und die Landschaft haben. Außerdem gibt es Graffitis und andere Malereien auf Felsen. Es gibt nichts Schöneres als die Natur für sich selbst, ohne Zusätze. Orte, die wir besuchen, sollten wir so verlassen, wie wir sie vorgefunden haben. Die Natur hat ihre eigene Signatur und braucht unsere nicht!“ Die Botschaft ist: Bitte keine Steine stapeln, lassen Sie sie bitte liegen, nicht bewegen oder bemalen, weil Sie dadurch die natürliche Landschaft verändern und den Lebensraum vieler Arten von Tieren und Pflanzen zerstören. Zerstören Sie nicht Ihre Umwelt, genießen Sie sie ohne Spuren zu hinterlassen! Es gibt harte Geldstrafen für solche Verstöße.

Invasive Pflanzen stellen Rsisiko für 5.000 kanarische Palmen dar

Palmen

Teneriffa:
Auf Teneriffa gibt es rund 5.000 wildgewachsene kanarische Palmen. Für diese stellen invasive Pflanzen wie z.B. der Katzenschwanz (rabo de gato), Schilfrohr und Tuneras ein Risiko dar. Die kanarischen Palmen haben die Möglichkeit große Mengen von Grundwasser zu speichern, weshalb sie meist in Kanälen und Schluchten stehen. Diese Palmen gehören geschützt und das Umweltamt hat daher Kampagnen zur Vernichtung und Kontrolle der invasiven Pflanzen angeordnet.

In Arona bekommen Hundebesitzer ein Stuhlsammelset

Hund

Teneriffa – Arona:
Ein Haustier zu haben bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen. Das Rathaus von Arona schätzt, daß es in der Gemeinde (fast 100.000 Einwohner) rund 18.000 Hunde gibt, von denen jedoch nur ca. 2.600 registriert sind. Die ist aber eine gesetzliche Pflicht , den Hund bei SAC zu registrieren. Da viele diesem Gesetz nicht nachkommen und somit auch keine Verantwortung zeigen, kommt es immer mehr zu Verschlechterung der öffentlichen Flächen. Arona hat nun eine Kampagne gestartet, bei der alle die ihren Hund registrieren lassen, ein spezielles Reinigungssets bestehend aus Flasche (für Wasser/Essigmischung zur Desinfektion des Urins) und Beutelspender. Yurena Garcia, Umweltstadträtin von Arona, erklärte, daß die Tiere gechipt sein müssen, ihre  Registrierung und die Beseitigung von Hinterlassenschaften dienen der Lebensqualität aller. Eine anständige und faire Behandlung sollte selbstverständlich sein. Es ist die Pflicht eines Tierbesitzers, Respekt gegenüber den anderen Bewohnern der Gemeinde zu zeigen.

Kampagne „We label your public furniture“

Los Realejos

Teneriffa – Los Realejos:
Um das Bewusstsein der Bürger für die wirtschaftlichen Kosten in der Gemeinde zu fördern, hat der Stadtrat von Los Realejos beschlossen, die Kampagne „We label your public furniture“ durchzuführen. Aus diesem Grund werden großer Etiketten an Überdachungen, Mülleimern, Pflanzenschalen, Bänken, Laternenpfählen und Rutschen angebracht, in denen die öffentlichen Kosten dieser Elemente angezeigt werden, gemeinsam mit dem Slogan „Caring for Los Realejos ist unbezahlbar“.
Auf diese Weise lernen alle was solches Mobiliar kostet: z.B. eine Straßenlampe rund 737 Euro, eine Bank durchschnittlich 285 Euro, ein Papierkorb im Durchschnitt 180 Euro oder eine Überdachung einer Bushaltestelle rund 2.025 Euro.

Verstärkte Verkehrskontrollen

Santa Cruz

Teneriffa – Santa Cruz:
Es sind vermehrte Verkehrskontrollen von Nöten. Allein in diesem Jahr sind bisher schon 62 Personen überfahren worden, 34 davon auf Fußgängerüberwegen. Im Jahr 2016 waren es 51 Personen die überfahren worden waren und im Jahr 2015 waren es sogar 116 Überfahrene. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit sind vermehrte Verkehrskontrollen von Nöten und es sollte niemand unter Alkohol- und Drogeneinfluß fahren. Die Kampagne „Lösche es nicht aus deinem Kopf“ ereicht durch Plakate, 200 Radiospots und soziale Netzwerke fast 50.000 Nutzer im Großstadtgebiet. Rücksichtlose Verkehrsteilnehmer sind nicht nur eine Gefahr für sich selbt, sondern für die, die sie begleiten und Dritte.

Jede 8. Frau auf den Kanaren hat Brustkrebs

Marsch gegen Brustkrebs

Spanien – Kanaren:
Somit sind die Kanaren innerhalb Spaniens mal wieder führend in einer Negativbilanz. Doch Brustkrebs betrifft nicht nur Frauen sondern auch Männer, nämlich 2 von 100 Fällen. Daher ist die Sensibilisierung der Bevölkerung zu diesem Thema notwendig. Da morgen, am 19. Oktober, internationaler Brustkrebstag ist, wird die Kampagne „Teneriffa in pink“ gestartet. Dazu werden Bäume und Stadtmöbel mit pinken Bändern versehen. Laut Amate soll dadurch eine einheitliche visuelle Wirkung  über die ganze Insel erzeugt werden. Es ist eine Sensibilisierungskampagne um rechtzeitig gegen den Krebs vorzugehen. Es finden auch verschiedene sportliche Events im Rahmen dieser Kampagne statt.